Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Matteson, Cook, Illinois
Über Matteson in Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Matteson Sehenswürdigkeiten – Rich Township, Cook County
Was Matteson Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die Art, wie Geschichte hier leise im Hinterhof von modernen Vorstädten flüstert. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal durch die alten Eisenbahnlinien schlenderte, die einst das Rückgrat der Gemeinde bildeten, und sofort spürte, dass diese Stadt mehr zu bieten hat als die üblichen Vorstadtklischees. Gegründet 1855, benannt nach dem einflussreichen Farmer‑ und Politiker‑Familiennamen Matteson, entwickelte sich das Dorf zunächst um die Eisenbahn, die Chicago mit dem Süden verband – ein Stückchen industrieller Romantik, das heute noch in den schmalen Gleisen und den wenigen erhaltenen Lagerhäusern zu finden ist.
Rich Township, das den größten Teil von Matteson umgibt, ist ein bisschen wie ein unsichtbarer Schutzwall aus Feldern und kleinen Wohnsiedlungen, die den Charme des ländlichen Illinois bewahren, während Cook County im Hintergrund die urbane Infrastruktur liefert. Ich nehme meistens den Metra B‑Zug nach Blue Island und dann einen kurzen Bus nach Matteson – kein Drama, nur ein kurzer Stopp, der einem das Gefühl gibt, man sei gerade aus der Stadt herausgerissen, aber nicht zu weit von ihr entfernt.
Wenn ich mit Freunden durch die Hauptstraße gehe, reden wir gern darüber, wie die alten Schulen, die 1900‑er‑Bauwerke, heute als Gemeindezentren dienen – ein bisschen nostalgisch, ein bisschen praktisch. Und ja, ich verstehe den Hype um die „kleinen“ Sehenswürdigkeiten nicht immer, aber genau das macht den Reiz aus: Man entdeckt Geschichte, wo man sie am wenigsten erwartet, und das ist für mich das wahre Highlight von Matteson.
- Township: Rich Township
- County: Cook
- State: Illinois
- Country: United States
Matteson Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Matteson wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Stopp, den ich mir nie entgehen lasse, ist das Morton Arboretum in Lisle – ein riesiger Waldgarten, der mehr als 1.700 Hektar Grünfläche bietet und dabei überraschend nah an Matteson liegt. Ich habe dort einmal ein Picknick gemacht, während ein kleiner Schwarm Enten lautstark über das Wasser scharrte; das war zwar nicht gerade romantisch, aber dafür echt authentisch. Parken ist fast immer ein Klacks, solange man nicht am Wochenende zwischen 10 Uhr und 14 Uhr ankommt, dann wird das Feld voller Familienautos schnell zum Hindernisparcours.
Ein kurzer Abstecher nach Süden führt zum Midewin National Tallgrass Prairie, einem der wenigen verbliebenen Präriegebiete im Mittleren Westen. Ich verstehe den Hype um „wilde Landschaften“ nicht immer, aber hier fühlt man sich plötzlich wie in einem Film von Terrence Malick – nur ohne das übertriebene Licht. Die Wanderwege sind gut markiert, und das Besucherzentrum hat ein kleines Café, das überraschend guten Kaffee serviert. Einmal habe ich dort ein Feldschaf gesehen, das mich neugierig anstarrte, während ich versuchte, ein Foto zu schießen, das nicht völlig verschwommen war.
Wenn man Lust auf ein bisschen Geschichte hat, ist das Joliet Area Historical Museum ein Muss. Das Gebäude selbst ist ein altes Gefängnis, das jetzt mit Ausstellungen über die Eisenbahn, die lokale Industrie und das berüchtigte „Joliet Prison“ aufwartet. Ich war dort an einem regnerischen Nachmittag und habe mich in einer Ecke mit alten Fotos von Kohlebergwerken verkriecht – ein echter Blick in die raue Vergangenheit, die man sonst nur aus Lehrbüchern kennt. Eintritt ist frei, und das Parken ist direkt vor dem Museum, allerdings nur in begrenzter Zahl, also besser früh dort sein.
Ein bisschen Glanz und Glamour findet man im Rialto Square Theatre in Joliet, einem Art‑Deco‑Palast, der immer noch regelmäßig Shows und Konzerte veranstaltet. Ich habe dort einmal ein Jazz‑Konzert erlebt, das so laut war, dass ich fast das Popcorn aus meiner Hand geschleudert habe – aber das ist Teil des Charmes. Die Anfahrt ist unkompliziert, weil das Theater direkt an der Hauptstraße liegt und das Parken in der Nähe meist frei ist, solange man nicht zur Hauptveranstaltung kommt.
Für alle, die das Gefühl von „großer Stadt, aber nicht zu groß“ suchen, ist das Chicago Premium Outlets in Aurora ein überraschend guter Ort zum Bummeln. Ich habe dort ein Paar Schuhe gefunden, die ich nie kaufen wollte, aber weil sie 70 % reduziert waren, musste ich sie einfach mitnehmen. Das Parkhaus ist riesig, also kein Stress, und die Anbindung an die I‑88 macht die Anreise aus Matteson fast mühelos.
Ein wenig Natur abseits der Prärie bietet der Lake Lehigh County Park – ein kleiner See, der zum Angeln, Bootfahren und einfach nur zum Rumhängen einlädt. Ich habe dort einmal ein kleines Kanu gemietet und bin ein paar Stunden über das Wasser geschippert, während die Sonne langsam unterging. Das Parken ist kostenfrei, aber an heißen Sommertagen füllt sich das Feld schnell mit Familien, die ihre Picknickdecken ausbreiten.
Fazit
Ob man nun nach Grünflächen, Geschichte, Kultur oder ein bisschen Shopping sucht – die Umgebung von Matteson hat mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Die genannten Orte zeigen, dass man ohne großen Aufwand spannende Erlebnisse sammeln kann, und das alles nur einen Katzensprung von den Matteson Sehenswürdigkeiten entfernt. Wer also das nächste Mal die Koffer packt, sollte diese Highlights nicht übersehen – sie sind das wahre Salz in der Suppe dieser Region.
Die Geschichte von Matteson beginnt lange vor den modernen Vorstädten, und ich habe das Gefühl, dass jeder, der hierher kommt, sofort das leise Flüstern der alten Eisenbahnlinien hört, die einst das Rückgrat dieser Gegend bildeten. Mein persönlicher Lieblingsort ist das Matteson Park, ein Stück Grün, das mehr zu bieten hat als ein paar Spielplätze – hier treffen sich Familien, Jogger und die ein oder andere Gruppe von Hundebesitzern, die glauben, ihr Vierbeiner sei ein professioneller Agility‑Athlet. Ich erinnere mich noch an einen heißen Juli‑Nachmittag, als ich mich auf einer der schattigen Bänke niederließ, um ein Picknick zu genießen, und plötzlich ein älterer Herr mit einem ferngesteuerten Modellzug vorbeikam und erklärte, dass er hier seit seiner Kindheit „die besten Schienen“ habe. Parken ist meistens ein Klacks, außer samstags, wenn das Feld für ein lokales Baseballturnier voll ist und man besser den Hintereingang nutzt.
Nur wenige Reiseziele überraschen ihre Besucher mit einem Community Center, das gleichzeitig Schwimmbad, Fitnessstudio und Eisbahn beherbergt – und das alles in einem Gebäude, das aussieht, als hätte ein Architekt nach einem besonders langen Kaffee entschieden, „ein bisschen mehr Glas, ein bisschen weniger Ziegel“ zu verwenden. Ich habe dort meine ersten Schwimmzüge seit der Grundschule gemacht und war überrascht, wie freundlich das Personal ist; sie geben einem das Gefühl, man sei ein VIP, obwohl man nur ein paar Dollar für den Eintritt bezahlt hat. Der kleine Kiosk am Eingang verkauft überraschend gute Smoothies, und das Schwimmbecken ist dank der regelmäßigen Wartung kristallklar – ein echter Bonus, wenn man nach einem langen Tag im Auto ein erfrischendes Bad braucht.
Ein weiteres Juwel, das ich kaum übersehen kann, ist die Matteson Public Library. Sie ist nicht nur ein Ort zum Ausleihen von Büchern, sondern ein lebendiger Treffpunkt für lokale Autorenlesungen und Kinderworkshops. Ich habe dort einmal an einem Poetry‑Slam teilgenommen, bei dem ein Teenager aus der Nachbarschaft einen Haiku über das „geräuschlose Summen der Kühlschränke“ vortrug – kein Witz, das Publikum war begeistert. Die Bibliothek hat kostenloses WLAN, und das Parken ist direkt vor dem Gebäude, was das Ganze noch unkomplizierter macht. Wenn Sie zufällig zwischen 10 und 12 Uhr vorbeischauen, können Sie sogar an einer kurzen Führung teilnehmen, bei der ein begeisterter Bibliothekar die Geschichte des Gebäudes erklärt, das einst ein kleines Gemeindehaus war.
Wenn Sie nach echten Matteson Sehenswürdigkeiten suchen, sollten Sie unbedingt das Matteson Historical Society Museum besuchen. Das Museum ist klein, aber es hat eine erstaunliche Sammlung von Artefakten aus der Zeit, als die Gegend noch von Bauern und Eisenbahnern dominiert wurde. Ich erinnere mich, wie ich dort ein altes, handgeschriebenes Tagebuch fand, das von einem jungen Mann aus den 1880er Jahren handelte, der von seiner Liebe zu einer „Mädchen aus der Stadt“ schrieb – ein bisschen kitschig, aber es gibt dem Ort einen menschlichen Touch. Das Museum ist freistehend, und das Parken ist ein bisschen eng, aber das ist Teil des Charmes; man muss einfach ein bisschen Geduld mitbringen, wenn ein Lieferwagen gerade ausfährt.
Ein wenig abseits des Trubels steht die St. John the Baptist Catholic Church, ein Bauwerk aus dem frühen 20. Jahrhundert, das mit seiner Backsteinfassade und den kunstvollen Glasfenstern sofort ins Auge fällt. Ich habe dort einmal an einer Sonntagsmesse teilgenommen, nur um festzustellen, dass die Gemeinde ein kleines Konzert von lokalen Jazzmusikern veranstaltete – ein überraschend moderner Twist für ein traditionelles Gotteshaus. Der Innenraum ist überraschend geräumig, und die Akustik lässt jede Note klar klingen. Wenn Sie mit dem Auto kommen, gibt es eine kleine Parkfläche hinter dem Kirchenschiff, die meistens frei ist, solange nicht gerade ein Fest stattfindet.
Ein weiteres Highlight, das ich jedes Jahr kaum verpassen kann, ist der Matteson Farmers Market. Er findet samstags auf dem Parkplatz des Community Centers statt und bietet frisches Obst, Gemüse und handgemachte Produkte von lokalen Bauern. Ich habe dort einmal einen Stand entdeckt, der hausgemachte Apfelkuchen verkaufte, der so gut war, dass ich fast das gesamte Budget für den Tag ausgegeben hätte. Der Markt ist ein perfekter Ort, um ein bisschen mit den Einheimischen zu plaudern – die Verkäufer sind offen und erzählen gern Geschichten über ihre Felder und die Herausforderungen des Anbaus in Illinois. Parken ist hier ein Kinderspiel, weil die meisten Besucher zu Fuß kommen oder das Fahrrad mitbringen.
Zu guter Letzt darf der Matteson Golf Club nicht fehlen, ein 18‑Loch‑Platz, der sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Golfer geeignet ist. Ich habe dort meine erste Runde gespielt, während ich versuchte, den Ball nicht in den Bunker zu schlagen, und dabei bemerkte, dass das Clubhaus ein gemütliches Restaurant mit einer überraschend guten Auswahl an lokalen Bieren hat. Der Platz ist gut gepflegt, und das Personal ist freundlich, obwohl sie manchmal ein wenig zu enthusiastisch über die „perfekte Abschlagposition“ reden. Das Parken ist direkt am Clubhaus, und es gibt genug Platz, selbst wenn das Wetter die meisten Golfer dazu verleitet, drinnen zu bleiben.
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