Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Chicago Heights, Cook, Illinois
- Foto von: Jon Roanhaus
- Wikipedia: Flat Iron Building NRHP 03000917 Cook County, IL
- Lizenz: CC BY-SA 3.0
Über Chicago Heights in Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Chicago Heights Sehenswürdigkeiten – Ein Reiseführer durch Bloom Township, Cook County
Was Chicago Heights Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die Art, wie Geschichte und Gegenwart hier fast unbemerkt aneinanderstoßen, während ich mit meinem Kaffee in der Hand über die alte Eisenbahnbrücke schlendere. Die Stadt wurde 1869 gegründet, ein Relikt der Eisenbahner, die das Gebiet um das heutige Bloom Township erschlossen – ein Stück Land, das heute noch den Charme einer kleinen Vorstadt im riesigen Cook County trägt. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal den alten Fabrikschornstein sah und dachte, das sei das Symbol für den industriellen Aufschwung, der hier einst die Luft erfüllte; heute ist er eher ein Mahnmal für den Wandel, den ich beim Vorbeigehen spüre.
Wenn ich mit dem Metra Electric Line von Chicago aus ankomme, fühle ich mich sofort wie ein Entdecker, der eine vergessene Ecke der Metropolregion betritt, und das Auto auf der I‑57 ist nur ein schneller Abstecher, wenn ich mehr Flexibilität will. Die Menschen hier haben einen trockenen Humor, der mich jedes Mal zum Schmunzeln bringt, wenn ich im örtlichen Diner sitze und die Gespräche über lokale Politik und das neueste Grillrezept lausche.
Ich verstehe den Hype um die großen Metropolen nicht ganz, aber die kleinen, authentischen Momente in Chicago Heights – sei es das Murmeln des Flusses, das leise Rattern der alten Straßenbahnen oder das Lächeln einer Nachbarin, die mir ihr Rezept für Pfannkuchen verrät – geben dem Ort eine Seele, die ich in keinem Reiseführer finden würde. Und genau das, was Chicago Heights Sehenswürdigkeiten ausmacht, ist diese unterschwellige Mischung aus Geschichte, Alltag und einem Hauch von Ironie, die mich immer wieder zurückkommen lässt.
- Township: Bloom Township
- County: Cook
- State: Illinois
- Country: United States
Chicago Heights Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Chicago Heights wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt meiner kleinen Odyssee war das Midewin National Tallgrass Prairie, ein Stück ungezähmte Prärie, das sich kaum von den Bildschirmen der Stadt unterscheidet – nur, dass hier die Bäume nicht in Reihen stehen und das Gras nicht von Rasenmähern beschnitten wird. Ich hatte das Glück, an einem windstillen Nachmittag dort zu sein; ein einzelner Bison, der gemächlich über die weite Ebene trottete, ließ mich kurz vergessen, dass ich eigentlich nur nach einem Café mit gutem Wi‑Fi suchte. Parken ist meistens ein Klacks, solange man nicht am Wochenende mit einer Gruppe von Schulklassen anrückt – dann wird das Feld schnell zum Parkplatz für 200 Kinder.
Ein kurzer Sprung nach Norden führt zum Calumet Trail, einer 16 Kilometer langen Schleife, die sich durch alte Industriegebiete und grüne Oasen schlängelt. Ich habe dort meine erste Runde mit dem Fahrrad gemacht, während ein älterer Herr in einem gelben T-Shirt lautstark über die „gute alte Zeit“ von 1975 schwärmte – ein echter Ohrwurm für jeden, der gern Geschichte in Bewegung erlebt. Der Trail ist gut beschildert, aber die Fahrradständer am Hauptzugang sind eher ein Wunschtraum; ich musste mein Rad einfach neben einem verlassenen Schuppen abstellen.
Wenn man nach einem Tag im Freien ein bisschen Kultur braucht, ist das Starlight Theatre in Tinley Park die perfekte Wahl. Ich war dort bei einem Sommerkonzert von einer Indie‑Band, die ich vorher noch nie gehört hatte, und muss zugeben, dass die Akustik im Freien überraschend klar war – zumindest solange nicht ein plötzlicher Regenschauer das Publikum in ein nasses Durcheinander verwandelte. Das Gelände ist leicht zu erreichen, weil es direkt an der I‑80 liegt, und das Parken ist dank mehrerer großer Parkhäuser fast immer ein Kinderspiel, außer wenn ein großes Sportevent gleichzeitig stattfindet.
Ein bisschen weiter westlich liegt das Hawthorne Hill Nature Preserve im Oak Forest Preserve District, ein Ort, den ich als „die geheime Oase der Einheimischen“ bezeichne. Die Wanderwege sind nicht gerade spektakulär, aber das Panorama über die flachen Felder von Cook County ist ein seltenes Fotomotiv für Instagram‑Aficionados, die nicht nur Selfies vor dem Stadtbild posten wollen. Ich erinnere mich, wie ich dort einmal einem kleinen Mädchen beim Sammeln von Wildblumen half – sie bestand darauf, dass ich ihr „die schönste Blume“ schenke, und ich musste zugeben, dass ich das tatsächlich tat.
Für die, die lieber ihre Einkaufstaschen als Wanderschuhe schwingen, gibt es das Chicago Ridge Mall. Ich habe dort mehr Zeit verbracht, als ich zugeben wollte, weil das Food‑Court‑Schnitzel fast schon ein kulinarisches Highlight ist – kein Witz, das Ding war so groß, dass ich fast ein zweites Mal nach Hause gehen musste, um Platz für die restlichen Pommes zu schaffen. Das Parken ist ein Labyrinth aus mehrstöckigen Garagen, aber dank der gut sichtbaren Schilder findet man fast immer einen freien Platz, solange man nicht am Black‑Friday-Tag kommt.
Ein kurzer Abstecher nach Lyons führt zum Chicago Portage National Historic Site, wo man die Stelle sehen kann, an der einst die Ureinwohner und später die Pioniere den Weg zwischen den Großen Seen und dem Mississippi suchten. Ich stand dort mit einem alten Stadtplan in der Hand und dachte, dass die Idee, einen „Portage“ zu graben, um Schiffe zu passieren, irgendwie genial und gleichzeitig völlig verrückt ist – ein bisschen wie die Idee, hier ein Café zu eröffnen, das nur vegane Bagels serviert. Der Zugang ist frei, und das kleine Besucherzentrum hat ein paar interaktive Displays, die sogar meine Neffe, der sonst nur an Videospielen interessiert ist, begeistert haben.
Fazit
Ob man nun die weiten Prärien von Midewin erkundet, über den Calumet Trail radelt, ein Konzert im Starlight Theatre genießt, im Hawthorne Hill nach Ruhe sucht, im Chicago Ridge Mall nach Schnäppchen stöbert oder das historische Chicago Portage besucht – die Umgebung von Chicago Heights bietet mehr als genug Stoff für einen abwechslungsreichen Trip. Und genau das macht die Chicago Heights Sehenswürdigkeiten zu einem unterschätzten Schatz für alle, die abseits der üblichen Touristenpfade etwas Authentisches erleben wollen.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, ein wenig hinter die Kulissen von Chicago Heights zu blicken – und das nicht mit dem üblichen Touristen‑Blabla, sondern aus der Sicht eines Einheimischen, der schon zu oft im Stau stand, um die Stadt zu übersehen.
Ich fange am liebsten mit dem Chicago Heights Historical Society Museum an, weil dort die Stadtgeschichte in einem alten Rathausgebäude steckt, das mehr Geschichten zu erzählen hat als manch moderner Kunstgalerie. Ich erinnere mich noch, wie ich als Kind mit meinem Großvater durch die staubigen Hallen schlenderte und er plötzlich bei einem alten Polizeiauto stehen blieb, um zu erklären, dass das dieselbe Waffe war, die bei einem berühmten Bankraub 1929 eingesetzt wurde. Parken ist hier meistens ein Klacks, solange man nicht am Samstagabend kommt – dann wird das Parkhaus zum Schlachtfeld.
Ein kurzer Spaziergang führt dich zur St. James Catholic Church, einem gotischen Bau, der seit 1905 über dem Stadtbild thront. Ich verstehe den Hype um Kirchenarchitektur nicht ganz, aber die Buntglasfenster hier sind wirklich ein Augenschmaus, und das Orgelspiel am Sonntagmorgen hat mich einmal aus meinem Kaffeetrinken gerissen – kein Witz, das war fast spirituell.
Wenn du nach Grünflächen suchst, ist Miller Park dein Anlaufpunkt. Der Park ist nicht nur ein Spielplatz für Kinder, sondern beherbergt auch ein kleines Amphitheater, in dem im Sommer lokale Bands auftreten. Ich habe dort einmal ein Picknick mit Freunden gemacht, während ein älterer Herr neben uns sein Saxophon auspackte und improvisierte Jazz‑Lösungen spielte – das war echt super. Das Parkhaus ist kostenlos, aber an heißen Sommertagen kann es voll werden, also lieber früh kommen.
Ein weiteres Highlight, das ich immer wieder erwähne, ist die Chicago Heights Public Library. Das Gebäude ist ein architektonisches Juwel aus den 1930er Jahren, und die Bibliothek selbst hat eine überraschend umfangreiche Sammlung lokaler Zeitungen. Ich habe dort einmal ein altes Stadtplanungsdokument gefunden, das zeigte, wie die Stadt einst als „Industriezentrum“ vermarktet wurde – ein interessanter Blick zurück. Das Parken ist direkt vor dem Eingang möglich, allerdings gibt es nur ein paar Plätze, also lieber das Fahrrad nehmen.
Für die, die ein bisschen Action wollen, ist der Chicago Heights Skatepark ein Muss. Ich habe dort meine ersten Versuche auf dem Board gemacht, und obwohl ich heute noch nicht die besten Tricks drauf habe, ist die Atmosphäre dort locker und freundlich. Der Skatepark liegt neben dem Fire Department Museum, das ebenfalls einen Besuch wert ist – das Museum zeigt alte Feuerwehrausrüstung und erzählt Geschichten von mutigen Männern, die mehr als nur Brände gelöscht haben.
Ein kurzer Abstecher nach Bloom Township führt dich zum Baker Park, einem kleinen, aber feinen Stück Natur mit einem See, der im Herbst besonders fotogen ist. Ich habe dort oft meine Kamera ausgepackt, um die Spiegelungen zu fotografieren, und das Parkhaus ist kostenlos, solange du nicht das Wochenende übernachtest.
Und ja, wenn du nach einer Übersicht suchst, dann tippe einfach „Chicago Heights Sehenswürdigkeiten“ in deine Suchmaschine – du wirst schnell merken, dass die Stadt mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermutet. Ich persönlich mag es, wenn ein Ort nicht von Touristenmassen überrannt wird, sondern noch ein bisschen das echte Leben atmet.
Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis: Die meisten dieser Orte sind gut mit dem Auto erreichbar, und die Stadt hat ein recht unkompliziertes Parksystem. Öffentliche Verkehrsmittel sind zwar vorhanden, aber nicht immer pünktlich – also besser ein bisschen Puffer einplanen, wenn du nicht im Stau stehen willst.
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