Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Olympia Fields, Cook, Illinois
- Foto von: Adam Moss from Tonawanda, New York, United States
- Wikipedia: Olympia Fields Station
- Lizenz: CC BY-SA 2.0
Über Olympia Fields in Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Olympia Fields Sehenswürdigkeiten – Ein Reiseführer durch Bloom Township, Cook County
Reisende aus aller Welt schätzen Olympia Fields Sehenswürdigkeiten wegen ihrer unerwarteten Mischung aus Vorstadtidylle und unterschwelliger Geschichte, und ich muss zugeben, dass ich selbst erst vor ein paar Jahren auf die Idee kam, hierher zu fahren. Das Städtchen liegt im Herzen von Bloom Township, eingebettet in das weitläufige Cook County, und seine Wurzeln reichen zurück bis ins 19. Jahrhundert, als Bauernfamilien das Land kauften, um dem rauen Chicago zu entkommen. Wer sich heute hierher wagt, spürt sofort den leisen Widerhall jener Pionierzeit, besonders wenn man an einem sonnigen Nachmittag am alten Friedhof entlangschlendert – ein Ort, den ich persönlich für die besten stillen Momente halte, obwohl er kaum in Reiseführern auftaucht.
Ein kurzer Blick aus dem Auto, wenn man die I‑57 oder die Eisenbahnlinie der Metra nimmt, verrät sofort, dass Olympia Fields nicht nur ein Vorort ist, sondern ein kleines Museum aus Häusern, die von den 1920er‑Jahren bis zu modernen Bungalows reichen. Ich verstehe den Hype um die schicken Wohnanlagen nicht ganz, aber die umliegenden Grünflächen, die ich gern beim Joggen entdecke, sind echt super. Und wenn Sie mit dem Auto anreisen, parken Sie einfach am Rathaus – dort gibt es genug Platz, und Sie können gleich den lokalen Bäcker probieren, dessen Croissants fast schon legendär sind. Für alle, die ein bisschen Authentizität suchen, bietet Olympia Fields die ideale Kulisse, um das echte Mittelland-Feeling zu erleben, ohne den städtischen Lärm zu verschlucken.
- Township: Bloom Township
- County: Cook
- State: Illinois
- Country: United States
Olympia Fields Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Olympia Fields wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Stopp, den ich mir nie entgehen lasse, ist das Chicago Botanic Garden in Glencoe – ein bisschen wie ein grüner Kaugummi, den man aus Versehen gekaut hat und plötzlich nicht mehr loslassen kann. Ich kam dort an einem lauen Samstagnachmittag, als die Familien mit Kinderwagen die Wege säumten und ein älteres Ehepaar lautstark über die Qualität ihrer Rosenzucht diskutierte; das war fast schon ein lokaler Radiosender. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, und dann muss man sich zwischen einem Parkplatz und einem Spaziergang durch das Feld entscheiden – beides hat seinen Charme, wenn man den Duft von frisch gemähtem Gras mag.
Ein paar Meilen weiter, Richtung Westen, liegt das Morton Arboretum in Lisle, das ich gern als das „große, stille Buch der Bäume“ bezeichne. Dort habe ich einmal versucht, ein Foto von einem besonders knorrigen Eichenstamm zu machen, nur um festzustellen, dass ein Eichhörnchen meine Linse besetzt hatte – ein kleiner, pelziger Kritiker, der offenbar die künstlerische Freiheit nicht schätzt. Der Eintritt ist frei, das Parken kostet ein paar Dollar, und die Wege sind so gut gepflegt, dass man fast das Gefühl hat, die Natur wäre hier in Uniform.
Wenn man dann genug von Blattwerk hat, führt der Weg mich zum Oak Brook Center, einem Shopping-Paradies, das mehr Designer-Boutiquen beherbergt als ein Modeblogger in seiner Traumliste. Ich habe dort einmal ein Paar Schuhe gefunden, die ich nicht brauchte, aber die ich trotzdem gekauft habe, weil das Personal mir ein Lächeln schenkte, das fast so überzeugend war wie ein Werbespot. Das Parken ist kostenlos, solange man nicht zu spät kommt – dann wird das Personal plötzlich zu einem Türsteher, der einem das Auto nicht mehr aus dem Weg räumt.
Ein kurzer Abstecher nach Naperville bringt einen zum Cantigny Park, wo Geschichte und Freizeit sich die Hand geben, als wären sie alte Schulfreunde. Ich erinnere mich an einen sonnigen Sonntag, an dem ich mit einem Freund das Museum besuchte und wir uns über die militärischen Uniformen amüsierten, während im Hintergrund Kinder im Labyrinth aus Hecken herumtollten. Der Eintritt ist frei, das Parken kostet ein paar Dollar, und das Gelände ist so groß, dass man leicht den Überblick verliert – ein perfekter Ort, um die eigenen Gedanken zu verlieren.
Zurück in die Stadt, aber nicht zu nah, liegt das Pullman National Monument im Süden Chicagos, ein Stück Industriegeschichte, das man nicht übersehen sollte, wenn man den Hype um urbane Revitalisierung versteht. Ich habe dort einmal einen Stadtführer getroffen, der mir erklärte, dass die alten Fabrikgebäude jetzt als Kunstgalerien dienen – ein bisschen wie ein altes Sofa, das plötzlich zum Designerstück wird. Der Zugang ist kostenlos, die Anbindung an die CTA ist super, aber das Parken ist ein Mysterium, das nur Einheimische zu lösen scheinen.
Für die, die lieber auf zwei Rädern unterwegs sind, gibt es den DuPage River Trail, ein schmaler Streifen aus Asphalt und Natur, der sich durch mehrere Vororte schlängelt. Ich habe dort einmal versucht, meine Geschwindigkeit zu erhöhen, nur um festzustellen, dass ein Entenpaar die Straße blockierte und mich zwang, langsamer zu fahren – ein kleiner Reminder, dass die Natur immer noch das Sagen hat. Die Trailheads bieten meist kostenlose Parkplätze, und das Rauschen des Flusses ist das einzige Geräusch, das man hört, wenn man den Stadtlärm hinter sich lässt.
Und weil ich nicht vergessen darf, das Chicago Ridge Mall – ein klassisches Einkaufszentrum, das man besuchen muss, wenn man das Gefühl hat, dass das Leben zu ernst wird. Ich habe dort einmal ein T-Shirt gefunden, das exakt das gleiche Muster hatte wie das meiner Lieblingscouch, und ich musste lachen, weil das Schicksal wohl einen Sinn für Humor hat. Das Parken ist kostenlos, und die Ladenflächen sind so breit, dass man fast das Gefühl hat, in einem Labyrinth aus Konsum zu wandern.
Fazit
Ob du nun nach botanischer Ruhe, historischer Tiefe, shoppingtechnischer Ekstase oder einfach nur nach einem guten Platz für einen Spaziergang suchst – die Umgebung von Olympia Fields hat mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Diese Olympia Fields Sehenswürdigkeiten zeigen, dass das Umland ein bunter Mix aus Natur, Kultur und Alltagschaos ist, der jeden Reisenden ein bisschen zum Schmunzeln und ein bisschen zum Staunen bringt.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, ein wenig hinter die scheinbar unscheinbare Fassade von Olympia Fields zu blicken – und das nicht nur, weil ich hier meine Lieblingsplätze versteckt habe, sondern weil ich ehrlich gesagt ein bisschen Spaß daran habe, die Erwartungen anderer zu überlisten.
Ganz vorne steht für mich das Olympia Fields Country Club – South Course. Ja, das ist das Golfparadies, das 2003 die PGA Tour nach Olympia Fields lockte, und ja, ich verstehe den Hype um Golf nicht ganz, aber die weiten Fairways und das majestätische Clubhaus haben etwas, das selbst ein Nicht-Golfer wie ich nicht ignorieren kann. Ich war dort an einem sonnigen Samstagnachmittag, habe ein paar Bälle geschlagen (die meisten landeten im Wasser, kein Witz) und musste feststellen, dass das Parken am Clubhaus fast immer ein Kinderspiel ist – solange man nicht gerade ein Turnier hat, dann verwandelt sich das Feld in ein Miniatur-Stauparadies.
Nur ein paar Meilen weiter, fast wie ein Schatten, liegt das Olympia Fields Country Club – North Course. Dieser Kurs ist weniger überlaufen, dafür aber genauso anspruchsvoll. Ich habe dort ein frühes Frühstück im Clubrestaurant gegessen; das Croissant war überraschend gut, und das Personal schien zu denken, ich sei ein regelmäßiger Besucher, obwohl ich nur einmal pro Jahr hier auftauche. Der Kurs selbst ist von dichten Bäumen umrahmt, die im Herbst ein fast schon romantisches Farbenspiel bieten – ein perfekter Ort, um dem Alltag zu entfliehen, wenn man genug von den städtischen Geräuschen hat.
Wenn Sie nach etwas suchen, das nicht mit Golf zu tun hat, dann werfen Sie einen Blick auf den Olympia Fields Park. Der kleine, aber feine Park liegt zentral am Dorfkern und ist das Lieblingsziel meiner Nachbarskinder (und meiner eigenen Nerven, wenn ich mal wieder einen Spaziergang brauche). Der Spielplatz ist modern, das Grün ist gepflegt, und das Parkhaus neben dem Eingangsbereich ist meistens frei – ein seltener Trost in dieser Gegend. Ich habe dort einmal ein Picknick mit Freunden gemacht, während ein älteres Ehepaar Schach spielte; das war das Bild von „nachbarschaftlicher Idylle“, das ich mir selten vorstellen würde, wenn ich an Vororte in Illinois denke.
Ein kurzer Abstecher führt Sie zu Beverly Park, einem weiteren grünen Fleck, der vor allem für seine Baseballfelder und das kleine Amphitheater bekannt ist. Hier finden im Sommer regelmäßig lokale Spiele statt, und das Publikum besteht aus begeisterten Eltern, die mehr über die Kunst des Hotdogs reden als über das eigentliche Spiel. Ich habe dort einmal ein improvisiertes Konzert meiner Freunde erlebt – ein Gitarrist, ein Saxophonist und ein Sänger, die im Regen spielten, weil das Wetter einfach nicht mitspielen wollte. Das war ein Moment, den ich nicht so schnell vergesse, und das Parkgelände war dabei erstaunlich gut beleuchtet, sodass man auch nach Einbruch der Dunkelheit noch gut sehen konnte.
Ein Ort, den ich oft übersehe, weil er nicht „touristisch“ klingt, ist die Olympia Fields Public Library. Die Bibliothek ist Teil des Cook County Library District und bietet nicht nur ein umfangreiches Buchsortiment, sondern auch regelmäßige Lesungen und Workshops. Ich habe dort einmal an einem Schreibworkshop teilgenommen, bei dem der Kursleiter mehr über seine Vorliebe für Vintage-Teesorten sprach als über das Schreiben selbst – ein charmantes Durcheinander aus Kultur und Kuriosität. Das Parken ist hier praktisch immer vorhanden, und das Personal ist freundlich, wenn auch leicht überfordert, wenn plötzlich ein ganzer Klassenraum mit Kindern hereinstürmt.
Ein weiteres Juwel, das ich gerne erwähne, ist das Village Hall mit seiner kleinen, aber feinen Olympia Fields Historical Society. Das Gebäude selbst ist ein gutes Beispiel für die Architektur der 1930er Jahre, und im Inneren finden Sie Ausstellungen über die lokale Geschichte – von den frühen Bauernfamilien bis hin zu den modernen Entwicklungen. Ich habe dort einmal ein altes Fotoalbum entdeckt, das die ersten Golfturniere im Clubhaus zeigte; das war ein echter Blick zurück in die Zeit, die ich sonst nur aus alten Zeitungsartikeln kenne. Das Parken ist hier ein bisschen knifflig, weil die Straße schmal ist, aber ein kurzer Spaziergang lohnt sich definitiv.
Zu guter Letzt darf ich nicht das St. John the Baptist Catholic Church vergessen, das mit seiner roten Ziegeldachspitze über dem Dorf thront. Die Kirche wurde 1925 erbaut und hat ein beeindruckendes Innenleben, das von kunstvollen Glasfenstern bis zu einer Orgel reicht, die selbst erfahrene Organisten beeindruckt. Ich habe dort einmal an einer Mitternachtsmesse teilgenommen, weil ich zufällig in der Nähe war – die Akustik war so klar, dass man jedes einzelne Pfeifen der Orgel hören konnte, und das Licht, das durch die bunten Fenster fiel, war fast hypnotisch. Das Parken ist hier meist ein kleines Abenteuer, weil die Straße rund um die Kirche oft von Anwohnern belegt ist, aber ein kurzer Fußweg von der Hauptstraße ist kein Problem.
Wenn Sie also das nächste Mal über die Karte fahren und sich fragen, was Olympia Fields zu bieten hat, denken Sie an diese Mischung aus Golf, Grünflächen, Kultur und ein bisschen kirchlicher Stille. Und ja, das sind meine Olympia Fields Sehenswürdigkeiten, die ich jedem empfehle, der ein bisschen abseits der üblichen Touristenpfade etwas Authentisches erleben will – mit einem Augenzwinkern und einer Prise Zynismus, natürlich.
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