Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Homewood, Cook, Illinois
- Foto von: Zol87 from Chicago, Illinois, USA
- Wikipedia: Flossmoor Metra Station
- Lizenz: CC BY-SA 2.0
Über Homewood in Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Homewood Sehenswürdigkeiten – Ein Streifzug durch Bloom Township, Cook County
Was Homewood Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die eigenwillige Mischung aus Vorstadtidylle und unterschwelliger Geschichte, die man kaum in einem Reiseführer findet, wenn man einfach nur die Autobahn runterfährt. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal in den späten 90ern mit dem Metra nach Homewood fuhr – das Rattern der Züge war fast schon ein Soundtrack für das, was hier steckt: ein kleines Stück Chicago‑Vorstadt, das 1840 als landwirtschaftliches Dorf im Herzen von Bloom Township, Cook County, entstand und sich seitdem zu einem eigenständigen Ort entwickelt hat, ohne je den Charme seiner Anfänge zu verlieren.
Ein Spaziergang durch die Hauptstraße lässt einen sofort spüren, dass hier mehr als nur Reihenhäuser stehen – die alten Backsteingebäude erzählen von einer Zeit, als die Eisenbahn das Rückgrat der Gemeinde bildete und die Menschen hier noch echte Nachbarn waren. Ich verstehe den Hype um die modernen Shopping‑Komplexe nicht ganz, aber die kleinen Cafés, die ich an jeder Ecke entdecke, sind echt super und geben dem Ganzen einen überraschend gemütlichen Vibe.
Wenn Sie mit dem Auto kommen, folgen Sie einfach der I‑57 bis zur Ausfahrt Homewood; die Beschilderung ist klar, und ein kurzer Abstecher auf die lokale County Road bringt Sie mitten ins Geschehen. Und ja, wenn Sie sich fragen, wo man hier am besten einen Kaffee trinken kann, dann folgen Sie einfach meinem Geruchssinn – er hat mich nie im Stich gelassen.
- Township: Bloom Township
- County: Cook
- State: Illinois
- Country: United States
Homewood Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Homewood wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Stopp, den ich jedem Besucher ans Herz lege, ist das Illinois Railway Museum in Union, nur ein kurzer Katzensprung von Homewood entfernt. Ich habe dort meine Kindheit mit quietschenden Dampflokomotiven verbracht, und das Gefühl, in einem alten Waggon zu sitzen, ist immer noch ein bisschen wie ein Zeitreise‑Trip, nur ohne das lästige Jetlag‑Gefühl. Das Gelände ist riesig, also plane ein paar Stunden ein, sonst verpasst du die seltenen Sonderfahrten, bei denen ein echter Steam‑Engine über die Gleise tuckert. Parken ist fast immer ein Klacks, solange du nicht am Samstagabend mit der ganzen Familie anreist – dann wird das Feld hinter dem Hauptgebäude zum Schlachtfeld.
Ein kurzer Sprung nach Süden führt dich zum Brookfield Zoo, einem der größten Zoos im Mittleren Westen. Ich verstehe den Hype um die „Penguin Plunge“ nicht ganz, weil ich lieber die majestätischen Giraffen beobachte, die sich scheinbar über das gesamte Gehege strecken. Trotzdem, wenn du ein Fan von Tier-Show‑Acts bist, solltest du dir die Delfin‑Darbietung nicht entgehen lassen – das Wasser spritzt höher als meine Erwartungen an einen normalen Zoobesuch. Der Zoo liegt direkt an der I‑55, also ist das Einparken ein Kinderspiel, und das kostenlose Shuttle‑Bus-System bringt dich bequem zu allen Hauptgehegen.
Wenn du genug von tierischen Begleitern hast, wirf einen Blick auf das Chicago Botanic Garden in Glencoe. Ich habe dort einmal ein Picknick gemacht, während ein Schwarm Gänse lautstark über den Rosengarten hinwegzog – ein Bild, das ich nie vergessen werde. Die Gärten sind thematisch aufgeteilt, von japanischen Zen‑Gärten bis zu einem riesigen Kräutergarten, und das ganze Areal ist barrierefrei, was das Schlendern mit dem Kinderwagen oder dem Rollstuhl zum Kinderspiel macht. Das Parken ist kostenfrei, aber die Plätze füllen sich schnell an sonnigen Wochenenden, also sei bereit, ein paar Meter zu Fuß zu gehen.
Ein wenig weiter östlich, fast im Schatten der alten Stahlwerke, liegt das Pullman National Monument. Hier trifft Industriegeschichte auf soziale Experimente, und ich muss zugeben, dass ich anfangs dachte, das sei nur ein verstaubtes Museum. Doch ein Spaziergang durch die restaurierten Reihenhäuser, das ehemalige Pullman‑Werk und das kleine Besucherzentrum hat mich völlig umgehauen – besonders die Führung, bei der ein ehemaliger Lokführer die Geschichte mit Anekdoten über Streiks und Arbeiterkultur würzt. Das Gebiet ist gut mit dem Metra erreichbar, und das Parken am Rand der Straße ist meist problemlos, solange du nicht zur Hauptverkehrszeit ankommst.
Für alle, die lieber im Grünen verweilen, ist das Waterfall Glen Forest Preserve ein unterschätztes Juwel. Ich habe dort einmal ein spontanes Fotomotiv entdeckt, als ein kleiner Wasserfall plötzlich aus einem felsigen Bach hervorsprang – ein perfekter Spot für Instagram, wenn du das glaubst. Die Wanderwege sind gut markiert, und das Besucherzentrum bietet Karten, die dich zu den besten Aussichtspunkten führen. Ein kleiner Hinweis: Das Parken ist am Wochenende schnell belegt, also komm lieber früh am Morgen, wenn die Vögel noch singen und die Wege noch leer sind.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht auslassen kann, ist das Chicago Ridge Mall. Ja, ich weiß, ein Einkaufszentrum klingt nicht nach „Sehenswürdigkeit“, aber hier gibt es ein Kino, das neueste Indie‑Film‑Programm und ein Food‑Court, der überraschend gute mexikanische Tacos serviert – ein echter Geheimtipp für hungrige Reisende. Das Parken ist rund um die Uhr kostenlos, und das Mall‑Design lässt dich fast vergessen, dass du dich gerade in einem Vorort von Chicago befindest.
Fazit
Ob du nun auf der Suche nach historischen Lokomotiven, tierischen Begegnungen, botanischen Wunderwerken oder urbanen Geheimtipps bist – die Umgebung von Homewood bietet eine bunte Mischung, die jeden modernen Reisenden begeistert. Und ja, trotz aller Abwechslung bleibt das Herzstück immer noch die Frage, welche Homewood Sehenswürdigkeiten du als nächstes erkunden willst.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, die verborgenen Schätze von Homewood zu entdecken, und ich fange gleich mit meinem persönlichen Lieblingsplatz an: dem Homewood Public Library. Ich meine, wer braucht schon die New Yorker Bibliotheken, wenn man hier ein Gebäude hat, das gleichzeitig ein Café, ein Lesesaal und ein Ort für spontane Poetry Slams ist? Parken ist meistens ein Klacks – ein kleiner Parkplatz direkt hinter dem Haupteingang reicht, solange Sie nicht am Freitagabend mit einer Gruppe von Studenten kommen, dann wird es ein echtes Geduldsspiel.
Ein kurzer Spaziergang die Hauptstraße hinunter führt Sie zum Homewood Historical Society Museum, einem winzigen, aber charmanten Haus, das früher als Grundschule diente. Ich habe dort einmal eine alte Schuluniform gefunden, die aussah, als hätte sie ein Zeitreisender aus den 1950er Jahren vergessen, sie wieder abzulegen. Die Ausstellung ist nicht gerade ein Mega‑Museum, aber die Geschichten über die Eisenbahn, die das Dorf einst zusammenhielt, sind besser als jede Netflix‑Dokumentation. Und ja, das Wort Homewood Sehenswürdigkeiten klingt hier fast schon wie ein Insider‑Witz, weil die Stadt nicht gerade mit Touristenmassen wirbt.
Wenn Sie nach etwas suchen, das mehr Bewegung erfordert, dann ist das Homewood Aquatic Center genau das Richtige. Das Hallenbad ist nicht nur riesig, sondern hat auch einen Whirlpool, der so heiß ist, dass man fast das Gefühl hat, in einer Sauna zu schwimmen. Ich habe dort einmal versucht, meine Schwimmtechnik zu verbessern, nur um festzustellen, dass das Wasser so klar ist, dass man jedes Quäntchen Unsicherheit sofort sieht – ein echter Reality‑Check. Das Parken ist hier ein bisschen kniffliger, weil das Zentrum nur einen kleinen Parkplatz hat; ein paar Minuten Fußweg von der Main Street aus sind aber kein Problem.
Für die Golfer unter Ihnen gibt es das Homewood Golf Club, ein 18‑Loch‑Platz, der mehr Grünfläche bietet als so mancher Stadtpark. Ich habe dort ein Spiel mit meinem Kumpel aus Chicago hingelegt und wir haben uns darüber gestritten, ob die 12. Bahn ein Par‑5 oder ein Par‑4 sein sollte – Spoiler: es ist beides, je nachdem, wie viel Geduld man hat. Das Clubhaus hat einen kleinen Pro-Shop, in dem man Golfbälle mit dem Logo der Stadt kaufen kann – ein perfektes Souvenir, wenn man nichts anderes mit nach Hause nehmen will.
Ein weiteres Highlight ist das Homewood Metra Station, das nicht nur ein Verkehrsknotenpunkt ist, sondern auch ein kleines architektonisches Juwel aus den 1970er Jahren. Ich habe dort einmal einen Straßenmusiker entdeckt, der mit einer alten Gitarre Beatles‑Covers spielte – das war fast so gut wie ein Mini‑Konzert, nur ohne das Gedränge. Die Station liegt praktisch im Zentrum, sodass Sie nach dem Aussteigen sofort in die Innenstadt schlendern können, ohne sich Gedanken über ein Taxi machen zu müssen.
Zum Abschluss meiner kleinen Tour möchte ich noch das Homewood City Hall erwähnen. Das Gebäude ist ein eher unscheinbarer Backsteinkasten, aber innen steckt ein überraschend modernes Rathaus, das mit Kunstinstallationen und einer kleinen Ausstellung über lokale Künstler aufwartet. Ich habe dort einmal eine Ausstellung über die Geschichte der lokalen Brauereien gesehen – ja, Homewood hat tatsächlich eine kleine, aber feine Craft‑Beer‑Szene, die man nicht unterschätzen sollte. Das Parken hinter dem Rathaus ist kostenlos, aber seien Sie gewarnt: die Stadtverwaltung hat einen sehr strengen Blick für falsch geparkte Fahrräder.
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