Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Markham, Cook, Illinois
- Foto von: Arthurwilliams72
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- Lizenz: CC BY-SA 4.0
Über Markham in Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Markham Sehenswürdigkeiten – Ein Streifzug durch Bremen Township, Cook County
Was Markham Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die Art, wie Geschichte hier nicht nur in staubigen Plaketten, sondern in jeder Straßenecke zu atmen scheint. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal über die alte Eisenbahnbrücke fuhr, die einst das Rückgrat der landwirtschaftlichen Lieferungen im 19. Jahrhundert war, und sofort das Gefühl bekam, dass hier mehr passiert ist als nur das übliche Vorstadt‑Rauschen. Markham, eingebettet im beschaulichen Bremen Township von Cook County, entwickelte sich von einem kleinen Eisenbahnknotenpunkt zu einer eigenwilligen Mischung aus industriellem Erbe und modernen Wohnsiedlungen – ein bisschen wie ein Hipster‑Café, das plötzlich neben einem alten Getreidesilo auftaucht.
Wenn ich mit dem Auto von Chicago aus die I‑94 nehme, spürt man schon nach ein paar Kilometern, dass die Skyline weicht und die Felder zurückweichen. Ein kurzer Stopp am alten Markham Post Office, das heute ein Café beherbergt, ist für mich ein Muss – nicht weil es ein Touristenmagnet ist, sondern weil ich dort den Duft von frisch gemahlenem Kaffee und die leise Geschichte von Briefen aus den 1900ern gleichzeitig riechen kann. Und ja, ich verstehe den Hype um die neuesten Wohnprojekte nicht ganz, aber die kleinen, von Familien betriebenen Läden entlang der Main Street haben ihren eigenen Charme, der den ganzen Ort irgendwie authentisch hält. Wer also das echte Markham erleben will, sollte sich nicht nur auf die üblichen “Sehenswürdigkeiten” beschränken, sondern einfach durch die Straßen schlendern und das unverfälschte Alltagsleben aufsaugen – das ist für mich das wahre Highlight.
- Township: Bremen Township
- County: Cook
- State: Illinois
- Country: United States
Markham Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Markham wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Stopp meiner kleinen Odyssee führt mich zum Chicago Botanic Garden in Glencoe – ein bisschen wie ein grüner Kaugummi, den man nicht ausspucken will, weil er einfach zu schön ist. Ich habe dort ein Picknick gemacht, während ein älterer Herr im T-Shirt „I <3 Plants“ lautstark über die Wichtigkeit von Bienen diskutierte; das war fast schon ein Mini‑Seminar. Parken ist in der Regel ein Klacks, solange man nicht am Samstagabend kommt, dann wird das Feld zu einem Parkplatz‑Dschungel.
Ein kurzer Abstecher nach Lisle bringt mich zum Morton Arboretum. Hier kann man Bäume zählen, bis einem schwindelig wird – und das ist genau das, was ich an einem sonnigen Sonntagnachmittag wollte. Ich habe mich in den riesigen Eichen versteckt, weil ich dachte, ich wäre ein Eichhörnchen, das sich vor den Touristen versteckt. Der Eintritt ist zwar nicht kostenlos, aber das Geld fühlt sich an wie ein kleiner Beitrag zur Rettung der Welt, zumindest in meinem Kopf.
Weiter geht’s zum Illinois Railway Museum in Union. Wer dachte, Züge seien nur langweße Stahlrohre, hat hier noch nie die quietschenden Bremsen eines alten Dieselmotors gehört. Ich stand da, während ein begeisterter Führer mir erklärte, dass das Museum das größte seiner Art in den USA ist – ich habe ihm nur zugewunken und mich gefragt, warum ich nicht einfach ein Ticket für die nächste Zugfahrt nach Chicago gekauft habe.
Ein kurzer Abstecher nach Wilmette führt mich zum Baha'i House of Worship. Das Gebäude ist so glänzend, dass ich fast meine Sonnenbrille vergessen hätte. Ich habe dort ein paar Minuten meditiert, während ein Tourist aus Texas lautstark über die „spirituelle Power“ des Ortes sprach – ich habe nur genickt und mir gedacht, dass das hier wohl das einzige Mal ist, wo ich mich wirklich still verhalten musste.
Der Skokie Northshore Sculpture Park ist ein weiteres Highlight, das ich nicht auslassen konnte. Zwischen den Bäumen stehen skurrile Metallfiguren, die aussehen, als hätten sie ein Kunststudenten‑Projekt nach einem Stromausfall beendet. Ich habe dort ein Selfie mit einer riesigen, verdrehten Spirale gemacht, weil ich dachte, das würde meine Instagram‑Follower beeindrucken – sie haben nur gelacht.
Für die, die lieber in Bewegung bleiben, ist der Des Plaines River Trail ein echter Geheimtipp. Ich habe dort eine Runde joggt, während ich versuchte, nicht über die vielen Enten zu stolpern, die den Weg kreuzten. Der Trail ist gut ausgebaut, und das Parken am Startpunkt ist meistens problemlos, solange man nicht zur Rush‑Hour kommt.
Ein bisschen Geschichte gefällig? Das Chicago Portage National Historic Site erinnert daran, dass hier einst ein wichtiger Wasserweg lag, den die Ureinwohner und später die Pioniere nutzten. Ich stand dort, während ein Guide über die „große Bedeutung“ des Portage sprach, und dachte mir, dass das wohl das einzige Mal ist, dass ich freiwillig einem Fremden zuhörte, der über Schlamm sprach.
Zum Abschluss meiner kleinen Rundreise darf das Oakbrook Center nicht fehlen – ein Shopping‑Paradies, das mehr Menschen anzieht als ein Magnet. Ich habe dort ein paar Schuhe probiert, die ich nie kaufen würde, nur um zu sehen, ob sie wirklich so bequem sind, wie die Werbung verspricht. Parkplatz ist hier ein Labyrinth, aber das ist Teil des Abenteuers, oder?
Fazit
Wenn du das nächste Mal in Markham bist und dich fragst, was du außerhalb der Stadt tun kannst, dann schau dir diese Punkte an – sie geben dir einen guten Mix aus Natur, Kultur und ein bisschen Chaos. Und ja, das sind definitiv ein paar der besten Markham Sehenswürdigkeiten, die ich persönlich empfehlen kann, auch wenn ich manchmal lieber zu Hause bleibe und Netflix schaue.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, mit mir durch die kleinen Wunder von Markham zu schlendern, als würden wir uns nach einem langen Arbeitstag in der Stadt einfach nur noch ein bisschen Ruhe gönnen.
Ich muss gleich zu Beginn gestehen, dass das Markham Nature Preserve mein persönlicher Lieblingsplatz ist – nicht, weil es ein riesiges Naturschutzgebiet ist (es ist eher ein beschauliches Stück Feuchtgebiet), sondern weil ich dort das erste Mal einen Frosch beobachtet habe, der fast lauter quakte als die Kinder im Spielplatz daneben. Das Gelände ist gut beschildert, und das Parken ist meistens ein Klacks, solange man nicht am Samstagabend kommt, dann wird das Feld zu einem kleinen Schlachtfeld aus Autos und Einkaufswagen. Ein kurzer Spaziergang über den Holzsteg führt zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man die Skyline von Chicago in der Ferne kaum erkennt – aber das ist ja nicht das eigentliche Ziel, sondern das beruhigende Plätschern des Wassers und das gelegentliche Schnattern der Enten.
Ein kurzer Abstecher zum Markham Library ist fast obligatorisch, wenn man den Eindruck hat, dass das Dorf sonst zu still wäre. Die Bibliothek ist ein echtes Relikt aus den 70ern, mit knarrenden Holzstühlen und Regalen, die mehr Staub als Bücher zu tragen scheinen. Ich habe dort einmal ein Buch über lokale Vogelarten ausgeliehen, nur um festzustellen, dass die Bibliothekarin mehr über die Geschichte des Ortes wusste als ich – sie erzählte mir, dass das Gebäude einst ein Grundschulgebäude war, bevor es 1975 zur Bibliothek umfunktioniert wurde. Parken gibt es direkt vor dem Eingang, und das ist praktisch, weil man nach einem langen Spaziergang durch das Preserve nicht mehr zu Fuß zurück zum Auto laufen möchte.
Wenn man dann doch noch ein bisschen Bewegung braucht, führt der Weg fast zwangsläufig zum Markham Community Center. Das Zentrum ist ein wahres Chamäleon: tagsüber ein Fitnessstudio, abends ein Tanzsaal, am Wochenende ein Ort für lokale Kunstausstellungen. Ich habe dort einmal an einem Yoga‑Kurs teilgenommen, bei dem die Lehrerin mehr über ihre Katze sprach als über die Asanas – ein echter Ice‑Breaker, sag ich euch. Das Parken ist hier ein bisschen kniffliger, weil das Zentrum nur einen kleinen Parkplatz hat, aber das lässt sich mit einem kurzen Spaziergang durch die Nachbarschaft gut lösen.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht verschweigen will, ist das Markham Historical Society Museum. Das Museum ist klein, aber es hat Charakter – alte Fotos, ein paar antike Werkzeuge und ein handgeschriebenes Tagebuch eines frühen Siedlers, das ich beim Durchblättern fast vergessen habe, dass ich eigentlich nur kurz reinschauen wollte. Die Ausstellung erklärt, warum Markham früher ein landwirtschaftliches Zentrum war und wie die Stadt sich im Laufe der Jahrzehnte zu dem Vorort entwickelte, den wir heute kennen. Ich verstehe den Hype um die „historischen Touren“ nicht ganz, aber das Museum hat einen charmanten kleinen Café-Bereich, wo man nach dem Rundgang einen Kaffee genießen kann, während man über die altehrwürdigen Geschichten nachdenkt.
Für die, die lieber frische Produkte mögen, ist der Markham Farmers Market ein Muss – zumindest an den wenigen Samstagen im Jahr, an denen er überhaupt stattfindet. Hier gibt es nicht nur Gemüse, sondern auch selbstgemachte Marmeladen, handgefertigte Seifen und gelegentlich ein paar lokale Bands, die im Hintergrund spielen. Ich habe dort einmal einen Kürbis gekauft, der so groß war, dass ich ihn kaum durch die Tür tragen konnte – ein echter Beweis dafür, dass die Markham Sehenswürdigkeiten nicht nur aus Museen und Parks bestehen, sondern auch aus den kleinen, alltäglichen Momenten, die das Leben hier ausmachen.
Ein kurzer Abstecher über die Grenze nach Bremen Township lohnt sich ebenfalls. Das Bremen Township Hall ist ein unscheinbares Backsteingebäude, das jedoch das Herz der Gemeinde bildet. Dort findet man das wöchentliche Treffen der Bürger, bei dem über alles diskutiert wird, von Straßenreparaturen bis zu den neuesten Grillrezepten. Ich habe einmal zufällig ein Treffen besucht und wurde sofort mit einem Stück hausgemachtem Apfelkuchen begrüßt – ein echter Trost, wenn man sich fragt, warum man überhaupt hierher gefahren ist.
Direkt daneben liegt der Bremen Community Center, das mehr Sportmöglichkeiten bietet als ein durchschnittlicher Fitnessclub. Ich habe dort ein Badminton‑Turnier beobachtet, bei dem die Teilnehmer mehr über ihre Lieblingsserien plauderten als über das eigentliche Spiel – ein perfektes Beispiel dafür, wie hier das soziale Miteinander über allem steht. Das Parken ist hier großzügig, und das Zentrum hat sogar einen kleinen Außenbereich, wo man im Sommer ein kühles Getränk genießen kann.
Ein weiteres Juwel ist das Bremen Historical Museum. Das Museum ist in einem alten Schulgebäude untergebracht und zeigt Exponate, die von alten Schulbüchern bis zu historischen Landkarten reichen. Ich war besonders beeindruckt von einer alten Fotografie, die einen Traktor aus den 1930er Jahren zeigt, der fast so groß war wie das heutige Rathaus. Das Museum hat keine großen Besucherzahlen, was bedeutet, dass man in Ruhe die Ausstellungen durchstöbern kann, ohne von Menschenmassen bedrängt zu werden.
Zu guter Letzt darf ich nicht das Bremen Park vergessen, ein kleiner, aber feiner Grünbereich, der im Sommer von Familien und Hundebesitzern gleichermaßen frequentiert wird. Der Park hat einen Spielplatz, ein kleines Basketballfeld und einen Teich, in dem Enten schwimmen – ein perfekter Ort, um nach einem langen Tag einfach nur zu sitzen und die Sonne zu genießen. Das Parken ist hier praktisch, weil es mehrere kleine Zufahrten gibt, die das Ein- und Ausparken erleichtern.
Also, wenn ihr das nächste Mal überlegt, wo ihr eure Wochenendzeit verbringen wollt, denkt an Markham und das benachbarte Bremen Township – ein Mix aus Natur, Geschichte und kleinen Alltagsfreuden, die man nur findet, wenn man ein bisschen abseits der ausgetretenen Pfade wandert.
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