Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots South Holland, Cook, Illinois
- Foto von: Zol87 from Chicago, IL, USA
- Wikipedia: Harvey Metra Station
- Lizenz: CC BY-SA 2.0
Über South Holland in Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
South Holland Sehenswürdigkeiten – Ein Reiseführer durch das Township von Thornton im Cook County
Reisende aus aller Welt schätzen South Holland Sehenswürdigkeiten wegen ihrer eigenwilligen Mischung aus niederländischem Erbe und moderner Vorstadtidylle, und ich muss zugeben, dass ich beim ersten Betreten des kleinen Städtchens im Township of Thornton im Cook County sofort das Gefühl hatte, in einem gut erhaltenen Geschichtsbuch zu wandeln. Gegründet 1847 von holländischen Siedlern, die ihre Windmühlen‑Träume nach Amerika brachten, hat das Dorf bis heute ein überraschend starkes Gemeinschaftsgefühl – ein bisschen wie ein Dorf, das sich heimlich in die Gegenwart geschlichen hat, während es seine alten Pflastersteine bewahrt.
Ich habe meine Anreise mit dem Metra genommen, weil das Gleisnetz von Chicago bis hier hinunter ein bisschen wie ein Lebensader wirkt, die dich mitten ins Herz der Stadt spült, ohne dass du dich durch endlose Autobahnen quälen musst. Sobald du aus dem Zug steigst, merkt man sofort, dass die Straßen von South Holland nicht nur von Autos, sondern von Nachbarschafts‑Lächeln und gelegentlichen Fahrradtouren bevölkert werden.
Ein Spaziergang durch das historische Zentrum lässt dich an alten Kirchenfenstern vorbeischlendern, während die modernen Cafés neben den alten Backsteinhäusern einen charmanten Kontrast bieten – kein Wunder, dass ich den lokalen Bäcker für die besten Zimtschnecken halte, obwohl ich den ganzen Hype um die jährliche Tulpenparade nie ganz nachvollziehen kann. Und ja, South Holland Sehenswürdigkeiten sind nicht nur Museen und Denkmäler; sie sind die kleinen Momente, wenn ein älterer Herr dir beim Überqueren der Hauptstraße ein freundliches Nicken schenkt und du merkst, dass hier Geschichte nicht nur geschrieben, sondern gelebt wird.
- Township: Township of Thornton
- County: Cook
- State: Illinois
- Country: United States
South Holland Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In South Holland wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt, den ich mir nie entgehen lasse, ist das Pullman National Monument – ein Stück Industriegeschichte, das mehr Charme hat als so mancher hippe Stadtteil. Ich habe dort einmal einen geführten Rundgang gemacht, bei dem der Guide mehr über die Arbeiterwohnheime erzählte, als ich je in einem Museum über die Goldenen Zwanziger gehört habe. Parken ist meistens einfach, solange man nicht am Freitagabend nach der Arbeit dort auftaucht, dann wird das Feld vor dem Besucherzentrum zum Schlachtfeld aus geparkten Autos. Der alte Pullman‑Stadtteil hat diese eigenartige Mischung aus staubiger Nostalgie und moderner Street‑Art, die mich jedes Mal daran erinnert, dass Fortschritt nicht immer glänzend sein muss.
Ein kurzer Sprung nach Norden führt zum Chicago Botanic Garden in Glencoe – ein Ort, an dem ich meine innere Pflanzenmutter ausleben kann, ohne gleich ein grünes Daumen‑Zertifikat zu benötigen. Ich habe dort einmal ein Picknick auf der Rose Garden Wiese gemacht, während ein älteres Ehepaar lautstark über die „guten alten Zeiten“ diskutierte; das war fast schon ein lokales Theaterstück. Die Anfahrt ist kinderleicht über die I‑94, und das Parkhaus ist großzügig, aber wehe, du kommst zu spät am Wochenende, dann musst du dich zwischen einem Parkplatz und einem Spaziergang durch das Gewächshaus entscheiden.
Ein paar Meilen weiter liegt das Brookfield Zoo, das ich immer wieder besuche, weil die Elefanten dort irgendwie mehr Persönlichkeit haben als manche Menschen in meiner Nachbarschaft. Ich erinnere mich, wie ich einmal beim Fütterungs‑Showdown fast die Banane verpasst habe, weil ein kleiner Junge mir den Weg versperrte – ein echter Highlight‑Moment, der mir zeigte, dass Zoobesuche nicht nur für Kinder sind. Das Parken ist am Haupttor kostenfrei, aber das Besucherzentrum ist ein Labyrinth aus Souvenirläden, also halte deine Karte bereit, wenn du den Ausgang finden willst.
Wenn du genug von tierischen Begegnungen hast, ist das Museum of Science and Industry in Hyde Park das nächste Ziel, das ich kaum übersehen kann. Ich habe dort einmal die U‑235‑Ausstellung besucht und mich gefragt, warum ich nicht gleich ein Physik‑Studium begonnen habe – kein Witz, das war ein echter Aha‑Moment. Der Eintritt ist zwar nicht billig, aber das Parken ist ein einziger, riesiger Parkplatz, der fast so groß ist wie das Museum selbst. An einem verregneten Dienstag war das Museum fast leer, sodass ich fast das Gefühl hatte, ich wäre der einzige Besucher im Universum.
Ein kurzer Abstecher zum 606, dem ehemaligen Hochbahntrassenweg, der jetzt ein urbaner Fuß- und Radweg ist, hat mich immer wieder überrascht. Ich habe dort einmal einen spontanen Street‑Food‑Markt entdeckt, bei dem ein vietnamesischer Food‑Truck die besten Bánh Mì der Stadt servierte – und das mitten im Grünen. Der Weg ist gut beleuchtet, also kein Problem, wenn du nach Einbruch der Dunkelheit noch ein bisschen joggen willst. Das Parken ist an den Endpunkten meist knapp, aber ein Fahrrad zu mieten, löst das Problem im Handumdrehen.
Der Chicago Riverwalk ist ein weiteres meiner Lieblingsplätze, besonders wenn ich nach einem langen Arbeitstag den Blick über das Wasser schweifen lasse. Ich habe dort einmal ein Open‑Air‑Konzert erlebt, bei dem ein Jazz‑Quartett die Skyline zu einem improvisierten Soundtrack machte – das war fast zu schön, um wahr zu sein. Das Parken am Riverwalk ist ein ständiger Kampf, weil die Stadt immer wieder neue Parkzonen einführt, aber ein kurzer Spaziergang von der nahegelegenen U‑Bahnhaltestelle ist meist die stressfreiere Alternative.
Zu guter Letzt darf das Adler Planetarium nicht fehlen, das ich immer wieder besuche, weil die Sternenshow dort einfach magisch ist. Ich erinnere mich an eine Nacht, als ich mit einem Freund im Dunkelraum lag und plötzlich das Bild einer fernen Galaxie auf die Decke projiziert wurde – das hat mich daran erinnert, dass das Universum größer ist als meine täglichen Sorgen. Das Parken ist am Hauptgebäude vorhanden, aber am Wochenende füllt es sich schneller als ein Popcorn‑Eimer beim Filmabend.
Fazit
Ob du nun historische Industriegebiete, botanische Oasen, tierische Begegnungen oder kosmische Abenteuer suchst – die Umgebung von South Holland, Township of Thornton, bietet eine bunte Palette an Erlebnissen, die jeden modernen Reisenden begeistern (oder zumindest gut unterhalten) können. Und wenn du nach einem Überblick suchst, welche South Holland Sehenswürdigkeiten du unbedingt einplanen solltest, dann ist diese Liste ein solider Ausgangspunkt, um das Beste aus deiner Reise herauszuholen.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, mit mir durch das etwas unterschätzte Kleinod South Holland zu schlendern, das zwischen endlosen Vorstädten und dem endlosen Rauschen des Chicagoer Verkehrs liegt.
Ich muss gleich zu Beginn gestehen, dass mein Herz für St. Jude’s Shrine schlägt – nicht, weil ich ein Pilger bin, sondern weil das ganze Anwesen ein bisschen wie ein stiller Film aus den 60ern wirkt, in dem jeder Stein eine Geschichte flüstert. Ich war dort an einem verregneten Samstagnachmittag, und das Parken war ein Kinderspiel, solange man nicht zur Hauptmessezeit kam; dann verwandelte sich das kleine Feld in ein Schlachtfeld aus Autos, die verzweifelt nach einem freien Platz suchten. Der Innenraum ist überraschend schlicht, aber die Statuen und das rosarote Mosaik an der Decke haben etwas, das mich jedes Mal ein bisschen nachdenklich macht – fast, als würde ich mich fragen, warum ich hierhergekommen bin, während ich gleichzeitig das leise Summen der Klimaanlage genieße.
Ein kurzer Spaziergang weiter (und ein kurzer Abstecher an der Ecke, wo ein alter Diner noch immer „Cheeseburger“ auf dem Schild hat) führt Sie zur St. John the Baptist Catholic Church. Die gotische Fassade ist ein echter Hingucker, und ich verstehe den Hype um diese Kirche nicht ganz, weil ich nie ein großer Fan von Kirchenarchitektur war – aber die riesigen Buntglasfenster, die das Licht in ein kaleidoskopisches Farbspiel tauchen, sind echt super. Ich habe dort einmal an einem Sonntag die Orgel probiert, und das war ein bisschen wie ein Versuch, ein altes Auto zu starten: laut, ein wenig ruckelig, aber irgendwie befriedigend, wenn es dann läuft.
Wenn Sie nach etwas weniger Sakralem suchen, werfen Sie einen Blick auf das South Holland Historical Museum. Das Museum ist klein, aber die Sammlung von alten Schulbüchern, Fotoalben und einer originalen Feuerwehrhose aus den 1920ern lässt mich jedes Mal an meine eigene Kindheit denken – und das, obwohl ich nie in South Holland aufgewachsen bin. Parken ist hier fast immer ein Klacks, weil das Museum in einer ruhigen Seitenstraße liegt, die kaum von Autos frequentiert wird. Ich habe dort einmal eine Führung mit einem überaus enthusiastischen Kurator erlebt, der mir erklärte, dass das alte Telefon im Eingangsbereich noch funktioniert; ich habe es ausprobiert und tatsächlich einen kurzen Piepton gehört – kein Witz, das Ding war noch lebendig.
Ein paar Blocks weiter, direkt neben dem Rathaus, steht die South Holland Public Library. Ich gebe zu, ich bin kein Bücherwurm, aber die Bibliothek hat ein Café, das den besten Cappuccino der Gegend serviert – und das ist für mich ein Grund, öfter reinzuschauen, als ich zugeben möchte. Das Gebäude selbst ist modern, mit großen Fenstern, die das Tageslicht einladen, und das Personal ist freundlich, wenn auch leicht genervt, wenn man nach dem neuesten Bestseller fragt (sie empfehlen stattdessen meist lokale Geschichtsbücher, was ich irgendwie charmant finde).
Für ein bisschen Grün und frische Luft empfehle ich Miller Park. Der kleine See im Zentrum ist nicht gerade ein Hotspot für Enten, aber er bietet eine ruhige Kulisse für ein Picknick oder ein bisschen Leute‑beobachten. Ich habe dort einmal ein improvisiertes Frisbee‑Turnier mit ein paar Teenagern aus der Nachbarschaft organisiert; das Ergebnis war ein Haufen zerknüllter Frisbees und ein lautes Gelächter, das über den Rasen hallte. Parkplätze gibt es am Rande des Parks, und das ist meistens problemlos, außer an warmen Sommertagen, wenn die Familien mit Grillgeräten anrücken.
Ein weiteres verstecktes Juwel ist das Old Schoolhouse, ein restauriertes Klassenzimmer aus dem Jahr 1905, das heute als Museum dient. Ich habe dort eine Schulstunde nachgespielt, komplett mit Kreide, Holzbank und dem obligatorischen „Bitte nicht schummeln“-Blick des Lehrers. Das Gebäude ist klein, aber die Atmosphäre ist authentisch – man spürt förmlich den Staub, der von den alten Tafeln aufsteigt. Parken ist hier ein bisschen knifflig, weil das Schulhaus in einer engen Seitenstraße liegt; ich musste ein paar Meter laufen, um einen freien Platz zu finden.
Und weil ich nicht vergessen darf, dass ich hier über South Holland Sehenswürdigkeiten spreche, muss ich noch das South Holland Fire Department Museum erwähnen. Das Museum ist ein Paradies für alle, die sich für alte Feuerwehrfahrzeuge und -ausrüstung interessieren. Ich habe dort eine alte Schlauchpistole ausprobiert, die mehr quietschte als sprühte – ein echtes Highlight, wenn man den Klang von knirschendem Metall mag. Das Parken ist direkt vor dem Museum möglich, und das ist ein seltener Glücksfall in einer Stadt, in der Parkplätze sonst immer ein Rätsel sind.
Zum Schluss, wenn Sie noch ein bisschen Zeit übrig haben, schlendern Sie einfach durch die Hauptstraße von South Holland, vorbei an den kleinen Boutiquen und dem alten Kino, das noch immer „The Great Escape“ im Neonlicht zeigt. Ich habe dort einmal einen alten Filmklassiker gesehen, während ich auf einen überfüllten Parkplatz wartete – das war das wahre Süd-Holland‑Erlebnis: ein Mix aus Nostalgie, leichtem Frust und dem Gefühl, dass man irgendwo zwischen den Zeilen der Stadtgeschichte steht.
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