Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots East Hazel Crest, Cook, Illinois
- Foto von: Nick Number
- Wikipedia: Homewood Memorial Gardens, Homewood, IL front gate
- Lizenz: CC BY 4.0
Über East Hazel Crest in Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Homewood Sehenswürdigkeiten – Ein Streifzug durch Bloom Township, Cook County
Was Homewood Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die eigenwillige Mischung aus Vorstadtidylle und unterschwelliger Geschichte, die man kaum in einem Reiseführer findet, wenn man einfach nur die Autobahn runterfährt. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal in den späten 90ern mit dem Metra nach Homewood fuhr – das Rattern der Züge war fast schon ein Soundtrack für das, was hier steckt: ein kleines Stück Chicago‑Vorstadt, das 1840 als landwirtschaftliches Dorf im Herzen von Bloom Township, Cook County, entstand und sich seitdem zu einem eigenständigen Ort entwickelt hat, ohne je den Charme seiner Anfänge zu verlieren.
Ein Spaziergang durch die Hauptstraße lässt einen sofort spüren, dass hier mehr als nur Reihenhäuser stehen – die alten Backsteingebäude erzählen von einer Zeit, als die Eisenbahn das Rückgrat der Gemeinde bildete und die Menschen hier noch echte Nachbarn waren. Ich verstehe den Hype um die modernen Shopping‑Komplexe nicht ganz, aber die kleinen Cafés, die ich an jeder Ecke entdecke, sind echt super und geben dem Ganzen einen überraschend gemütlichen Vibe.
Wenn Sie mit dem Auto kommen, folgen Sie einfach der I‑57 bis zur Ausfahrt Homewood; die Beschilderung ist klar, und ein kurzer Abstecher auf die lokale County Road bringt Sie mitten ins Geschehen. Und ja, wenn Sie sich fragen, wo man hier am besten einen Kaffee trinken kann, dann folgen Sie einfach meinem Geruchssinn – er hat mich nie im Stich gelassen.
- Township: Township of Thornton
- County: Cook
- State: Illinois
- Country: United States
East Hazel Crest Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In East Hazel Crest wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt meiner kleinen Odyssee war das Calumet Regional Park am Rande von East Hazel Crest – ein riesiges Grünstück, das mehr als nur ein paar Spielplätze bietet. Ich erinnere mich, wie ich an einem heißen Juli‑Nachmittag mit meinem alten Fahrrad über die Kieswege fuhr, während ein Schwarm Enten lautstark protestierte, dass ich zu schnell vorbeizog. Das Schwimmbad ist zwar kein Luxus‑Spa, aber das Wasser ist überraschend klar, und das Parkhaus ist meistens frei, außer sonntags, wenn die ganze Stadt hier ein Picknick veranstaltet.
Ein kurzer Sprung über die Eisenbahnbrücke führt zum Chicago Portage National Historic Site. Hier hat man das Gefühl, Geschichte zu betreten, die man sonst nur aus staubigen Geschichtsbüchern kennt. Ich stand dort, während ein älterer Herr in einem karierten Hemd mir erklärte, dass hier einst die Ureinwohner und später die französischen Entdecker den Weg zwischen den Großen Seen und dem Mississippi suchten. Der Pfad ist gut markiert, und das Schild mit der Jahreszahl 1673 ist ein echter Hingucker – kein Witz, das ist das einzige, was hier wirklich „touristisch“ ist.
Weiter nördlich, fast wie ein geologisches Wunder, liegt das Thornton Quarry. Dieses gigantische Steinbruch‑Monument ist nicht gerade ein Freizeitpark, aber die schiere Größe lässt einen staunen. Ich habe dort ein Picknick gemacht, während ein Traktor lautstark über die Straße dröhnte und die Luft mit feinem Kalkstaub füllte. Parken ist ein Kinderspiel, solange man nicht am Freitagabend kommt, wenn die Arbeiter ihre Schicht beenden und die Zufahrtswege plötzlich zu einer Schlange werden.
Ein paar Meilen weiter, im Herzen von Hyde Park, wartet das Museum of Science and Industry. Ich habe das Museum an einem verregneten Samstag besucht, weil ich dachte, das sei die schlechteste Idee überhaupt – und war überrascht, wie viel Spaß ein riesiger, interaktiver Wasserturm machen kann. Die Ausstellung über die Titanic ist ein Muss, und das Café im Erdgeschoss serviert den besten Kaffee, den ich seit meiner ersten Reise nach Chicago getrunken habe. Der einzige Nachteil: Die Besucherzahlen explodieren, also lieber früh dort sein, wenn man nicht in der Schlange stehen will.
Ein kurzer Takt mit dem Bus (oder ein kurzer Spaziergang, wenn man Lust auf ein bisschen Schwitzen hat) bringt einen zum Pullman National Monument. Hier spürt man das industrielle Erbe der Stadt, und die alten Reihenhäuser wirken fast wie ein Filmset aus den 1900er‑Jahren. Ich habe dort eine Führung mit einem Guide gemacht, der mehr über die Arbeiterstreiks wusste als jeder Historiker, den ich kenne. Das Gelände ist frei zugänglich, und das Parken ist am besten auf der kleinen Seitenstraße hinter dem Museum zu lösen.
Für alle, die lieber in der Stadt bleiben, ist The 606 Trail ein echter Geheimtipp. Dieser umgebaute Eisenbahnkorridor erstreckt sich über mehrere Stadtteile und bietet einen ruhigen Weg zum Joggen oder zum gemütlichen Spaziergang mit dem Hund. Ich habe dort einmal einen Sonnenuntergang beobachtet, während ein Straßenmusiker ein Akkordeon spielte – ein Bild, das ich nicht so schnell vergesse. Der Zugang ist überall kostenlos, und das einzige, was man beachten sollte, ist, dass die Fahrradwege manchmal von Skateboardern überrannt werden.
Zum Abschluss meiner kleinen Rundreise führt mich das Ziel etwas weiter nach Norden zum Chicago Botanic Garden in Glencoe. Das ist zwar ein bisschen ein Ausflug, aber die Vielfalt der Gärten ist jeden Kilometer Fahrtzeit wert. Ich habe dort einen ruhigen Nachmittag verbracht, umgeben von Rosen, die so perfekt gezüchtet waren, dass sie fast künstlich wirkten. Der Eintritt ist frei, das Parken ist jedoch begrenzt – ein kleiner Parkplatz am Haupteingang füllt sich schnell, besonders an Wochenenden.
Fazit
Ob man nun die industrielle Geschichte, die Natur oder die modernen Freizeitangebote sucht, die Umgebung von East Hazel Crest hält eine bunte Mischung bereit. Wer sich also fragt, was man in der Nähe erleben kann, dem sei gesagt: Die East Hazel Crest Sehenswürdigkeiten bieten mehr als nur ein paar Straßenbilder – sie sind ein kleines Kaleidoskop aus Geschichte, Grünflächen und urbanem Leben, das jeden neugierigen Reisenden überrascht.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, die verborgenen Schätze von Homewood zu entdecken, und ich fange gleich mit meinem persönlichen Lieblingsplatz an: dem Homewood Public Library. Ich meine, wer braucht schon die New Yorker Bibliotheken, wenn man hier ein Gebäude hat, das gleichzeitig ein Café, ein Lesesaal und ein Ort für spontane Poetry Slams ist? Parken ist meistens ein Klacks – ein kleiner Parkplatz direkt hinter dem Haupteingang reicht, solange Sie nicht am Freitagabend mit einer Gruppe von Studenten kommen, dann wird es ein echtes Geduldsspiel.
Ein kurzer Spaziergang die Hauptstraße hinunter führt Sie zum Homewood Historical Society Museum, einem winzigen, aber charmanten Haus, das früher als Grundschule diente. Ich habe dort einmal eine alte Schuluniform gefunden, die aussah, als hätte sie ein Zeitreisender aus den 1950er Jahren vergessen, sie wieder abzulegen. Die Ausstellung ist nicht gerade ein Mega‑Museum, aber die Geschichten über die Eisenbahn, die das Dorf einst zusammenhielt, sind besser als jede Netflix‑Dokumentation. Und ja, das Wort Homewood Sehenswürdigkeiten klingt hier fast schon wie ein Insider‑Witz, weil die Stadt nicht gerade mit Touristenmassen wirbt.
Wenn Sie nach etwas suchen, das mehr Bewegung erfordert, dann ist das Homewood Aquatic Center genau das Richtige. Das Hallenbad ist nicht nur riesig, sondern hat auch einen Whirlpool, der so heiß ist, dass man fast das Gefühl hat, in einer Sauna zu schwimmen. Ich habe dort einmal versucht, meine Schwimmtechnik zu verbessern, nur um festzustellen, dass das Wasser so klar ist, dass man jedes Quäntchen Unsicherheit sofort sieht – ein echter Reality‑Check. Das Parken ist hier ein bisschen kniffliger, weil das Zentrum nur einen kleinen Parkplatz hat; ein paar Minuten Fußweg von der Main Street aus sind aber kein Problem.
Für die Golfer unter Ihnen gibt es das Homewood Golf Club, ein 18‑Loch‑Platz, der mehr Grünfläche bietet als so mancher Stadtpark. Ich habe dort ein Spiel mit meinem Kumpel aus Chicago hingelegt und wir haben uns darüber gestritten, ob die 12. Bahn ein Par‑5 oder ein Par‑4 sein sollte – Spoiler: es ist beides, je nachdem, wie viel Geduld man hat. Das Clubhaus hat einen kleinen Pro-Shop, in dem man Golfbälle mit dem Logo der Stadt kaufen kann – ein perfektes Souvenir, wenn man nichts anderes mit nach Hause nehmen will.
Ein weiteres Highlight ist das Homewood Metra Station, das nicht nur ein Verkehrsknotenpunkt ist, sondern auch ein kleines architektonisches Juwel aus den 1970er Jahren. Ich habe dort einmal einen Straßenmusiker entdeckt, der mit einer alten Gitarre Beatles‑Covers spielte – das war fast so gut wie ein Mini‑Konzert, nur ohne das Gedränge. Die Station liegt praktisch im Zentrum, sodass Sie nach dem Aussteigen sofort in die Innenstadt schlendern können, ohne sich Gedanken über ein Taxi machen zu müssen.
Zum Abschluss meiner kleinen Tour möchte ich noch das Homewood City Hall erwähnen. Das Gebäude ist ein eher unscheinbarer Backsteinkasten, aber innen steckt ein überraschend modernes Rathaus, das mit Kunstinstallationen und einer kleinen Ausstellung über lokale Künstler aufwartet. Ich habe dort einmal eine Ausstellung über die Geschichte der lokalen Brauereien gesehen – ja, Homewood hat tatsächlich eine kleine, aber feine Craft‑Beer‑Szene, die man nicht unterschätzen sollte. Das Parken hinter dem Rathaus ist kostenlos, aber seien Sie gewarnt: die Stadtverwaltung hat einen sehr strengen Blick für falsch geparkte Fahrräder.
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