Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Highland, Lake, Indiana
Über Highland in Indiana: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Highland Sehenswürdigkeiten – North Township, Lake County Reiseführer
Was Highland Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die eigenwillige Mischung aus rustikaler Geschichte und moderner Kleinstadt‑Ambivalenz, die man erst richtig spürt, wenn man die alte Eisenbahnbrücke über den Lake County Creek überquert und plötzlich das leise Rattern der Vergangenheit hört. Ich habe mich schon immer gefragt, warum die Gründer 1835 hier ein Stück Land auswählten, das kaum mehr als ein Haufen Bäume und ein paar Feldwege war – wohl weil sie den Traum von einem eigenen Stück Amerika hatten, das nicht von Großstädten erstickt wird. Heute liegt Highland im Herzen von North Township, eingebettet in das weitläufige Lake County, und das spürt man sofort, wenn man von der I‑90 abfährt und die Schilder „Welcome to Highland“ auftauchen, die mehr nach einem freundlichen Augenzwinkern klingen als nach einer Werbeaktion.
Mal ehrlich, die Straßen hier haben Charakter: die Main Street ist gesäumt von alten Backsteingebäuden, die mehr Geschichten erzählen als jede Broschüre, und die Menschen, die dort ihre täglichen Besorgungen erledigen, scheinen zu wissen, dass das wahre Highlight nicht ein glänzender Freizeitpark, sondern das authentische Miteinander ist. Wenn Sie mit dem Zug von Chicago anreisen, steigen Sie einfach an der Station Lake County aus und nehmen den lokalen Bus, der Sie direkt ins Zentrum bringt – kein Stress, kein Gedränge, nur ein kurzer Plausch mit dem Fahrer, der Ihnen gleich die besten Cafés empfiehlt, die nicht in jedem Reiseführer stehen. Und während Sie dort sitzen, können Sie das leise Summen der Stadt hören, das zwischen den alten Scheunen und den neuen Wohnsiedlungen schwebt – ein Klang, der sagt: „Hier gibt es mehr zu entdecken, als man auf den ersten Blick vermutet.“
- Township: North Township
- County: Lake
- State: Indiana
- Country: United States
Highland Indiana Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Highland wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Stopp, den ich jedem Besucher ans Herz lege, ist das Indiana Dunes National Park – ein Stück ungezähmte Natur, das sich entlang des Südufers des Lake Michigan erstreckt und nur etwa 30 Meilen nördlich von Highland liegt. Hier kann man zwischen hohen Sanddünen wandern, die sich wie vergessene Wellen aus dem Boden erheben, und dabei das leise Rauschen des Wassers hören, das an den felsigen Buchten zerschellt. Ich habe das erste Mal im späten Frühling dort gestanden, als die Wildblumen gerade aus dem Boden schossen und die Bienen wie kleine, beständige Drohnen umherflogen. Parken ist meistens ein Klacks, solange man nicht am Wochenende zwischen 10 Uhr und 14 Uhr ankommt – dann verwandelt sich das Besucherzentrum in ein kleines Schlachtfeld aus Autos und Familien mit Picknickkörben.
Ein kurzer Abstecher nach Gary führt dich zum Miller Beach, einem der wenigen Orte, an denen man das echte „Lake‑Life“-Feeling in Indiana spürt, ohne gleich nach Chicago zu fahren. Der Strand ist sauber, das Wasser überraschend klar, und die umliegenden Dünen bieten genug Schatten, um dem Sommerhitze‑Motto zu entkommen. Ich erinnere mich, wie ich dort mit einem alten Freund ein improvisiertes Volleyball‑Match startete, das schnell in ein Gespräch über die besten Fischbrötchen der Stadt ausartete – ein kulinarisches Highlight, das ich bis heute nicht vergessen habe. Ein kleiner Hinweis: Die öffentlichen Toiletten schließen um 19 Uhr, also besser vorher einen kurzen Stopp einlegen.
Wenn du das Gefühl hast, dass du genug Natur hast, dann wirf einen Blick auf das Lake County Fairgrounds in Crown Point. Der Ort ist berühmt für den alljährlichen County Fair im August, aber das Gelände ist das ganze Jahr über ein Sammelbecken für lokale Events – von Old‑Timer‑Messen bis zu Rock‑Concerts, die mehr als nur ein bisschen Lärm versprechen. Ich habe dort einmal ein Vintage‑Traktor‑Rennen gesehen, das mehr Staub als Geschwindigkeit produzierte, und dabei das Gefühl gehabt, dass die Zeit hier tatsächlich langsamer vergeht. Parkplätze sind in der Regel ausreichend, außer wenn ein großes Konzert ansteht; dann kann man besser das Nebengebiet entlang der Hauptstraße nutzen.
Ein wenig weiter südlich, fast schon im Schatten der Stadt, liegt das Lake County Historical Museum in der Altstadt von Crown Point. Das Museum ist ein kleines, aber feines Sammelsurium aus Fotos, Artefakten und Geschichten, die das Leben in der Region von den Anfängen bis zur Gegenwart nachzeichnen. Ich habe dort eine alte Schultafel entdeckt, auf der die Namen von Schülern aus den 1920er‑Jahren eingraviert waren – ein stiller Zeuge einer Zeit, die heute kaum noch jemand kennt. Das Museum ist kostenlos, und das Parken direkt vor dem Gebäude ist fast immer frei, solange man nicht am Samstagnachmittag mit einer Schulklasse kommt.
Ein wenig weiter östlich, in Valparaiso, wartet das Borman Museum der Valparaiso University auf Kunst- und Geschichtsinteressierte. Die Sammlung reicht von antiken ägyptischen Artefakten bis zu zeitgenössischer amerikanischer Kunst – ein bunter Mix, der selbst den skeptischsten Besucher zum Staunen bringen kann. Ich war dort an einem regnerischen Dienstag, als das Museum fast leer war, und konnte mir die Ausstellung in Ruhe ansehen; ein perfekter Moment, um die feinen Details einer alten griechischen Vase zu bewundern, ohne von lauten Gruppen abgelenkt zu werden. Das Parken ist am Museumsgelände kostenfrei, aber die Straße daneben füllt sich schnell, wenn das Uni‑Campus‑Event startet.
Ein letzter, aber nicht minder interessanter Ort ist das Miller House in Miller Beach, ein historisches Herrenhaus aus den frühen 1900ern, das heute als Museum dient und einen faszinierenden Einblick in das Leben der wohlhabenden Familien jener Zeit gibt. Ich habe dort eine Führung mit einem sehr enthusiastischen Guide erlebt, der mehr über die alten Kronleuchter zu erzählen wusste, als ich über meine eigenen Lieblingsserien. Das Haus liegt direkt am Strand, sodass man nach der Tour noch einen kurzen Spaziergang am Wasser machen kann – ein perfekter Abschluss für einen Tag voller Entdeckungen. Das Parken ist auf dem kleinen Hof hinter dem Haus möglich, allerdings nur für ein paar Autos, also besser früh dort sein.
Fazit
Ob du nun nach Natur, Geschichte oder ein bisschen beides suchst, die Umgebung von Highland, North Township, Lake, Indiana hat einiges zu bieten. Von den weiten Dünen des Indiana Dunes National Park über das entspannte Strandleben am Miller Beach bis hin zu den kulturellen Schätzen im Lake County Historical Museum und dem Borman Museum – hier gibt es für jeden Geschmack etwas zu entdecken. Und wenn du das alles in einem Trip unterbringen willst, dann pack deine Neugier ein und vergiss nicht, dass die Highland Sehenswürdigkeiten nicht nur auf dem Stadtplan stehen, sondern vor allem in den Geschichten der Menschen, die sie lieben (oder zumindest tolerieren).
Die Geschichte von Highland beginnt lange vor dem ersten Haus, das ich jemals gesehen habe – sie liegt in den alten Ziegeln der Main Street, die sich wie ein schiefes Lächeln durch das Städtchen windet. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal dort stand, ein verregneter Dienstag, und das knarrende Schild des ehemaligen „Highland Theatre“ sah aus, als hätte es schon mehr Dramen erlebt als ich Lebensjahre. Heute ist das Gebäude ein Café, das versucht, das alte Kino zu retten, indem es Latte‑Art serviert, die kaum besser ist als das Popcorn, das hier einst verkauft wurde. Parken ist meistens einfach, solange man nicht gerade das wöchentliche Flohmarkt‑Chaos auf der Ecke 5th und Main erwischt – dann wird das Parken zum kleinen Abenteuer.
Ein kurzer Spaziergang weiter führt zum St. John the Baptist Catholic Church, einem steinernen Relikt aus den 1860er‑Jahren, das mehr Kerzenlicht als Touristenmagnet ausstrahlt. Ich habe dort einmal an einer Sonntagsmesse teilgenommen, nur um festzustellen, dass die Orgel mehr knarrt als ein alter Traktor. Trotzdem hat die Kirche einen Charme, den man nicht kaufen kann – die Bänke sind unbequem, aber das ist Teil des Erlebnisses, und die Fenster zeigen Glasmalereien, die selbst die skeptischsten Instagram‑Influencer zum Staunen bringen.
Wenn man nach einem Ort sucht, an dem man ein Buch lesen kann, ohne dass ein Kind mit einem ferngesteuerten Auto durch die Regale jagt, ist die Highland Public Library die richtige Adresse. Ich habe dort mehr Zeit verbracht, als ich zugeben möchte, weil das Personal immer ein Lächeln aufsetzt, das fast so echt wirkt wie das Lächeln des Stadtmayors bei Wahlversprechen. Das WLAN ist schneller als das Stadt‑Newsletter‑System, und das Parken hinter dem Gebäude ist ein offenes Feld – perfekt, wenn man sein Auto nicht im Kreis drehen will.
Ein echtes Highlight für die Sommerhitze ist das Highland Community Center mit seinem überdimensionalen Freibad. Ich habe dort einmal versucht, ein paar Bahnen zu schwimmen, nur um festzustellen, dass die Wasseraufbereitung mehr Chlor riecht als ein Friseursalon nach einer Dauerwelle. Trotzdem ist das Schwimmbad ein Magnet für Familien, und das angrenzende Fitnessstudio bietet genug Geräte, um selbst den faulsten Besucher zu einem leichten Schwitzen zu bewegen. An Wochenenden gibt es dort oft Yoga‑Kurse im Freien – ich habe das einmal ausprobiert, aber meine Flexibilität ist leider nicht so „high‑landig“ wie die der Einheimischen.
Für alle, die lieber auf festem Boden bleiben, gibt es den kleinen, aber feinen Highland Park. Der Park hat einen Teich, der im Herbst von Enten bevölkert wird, die mehr Interesse an Brot als an Besucher haben. Ich habe dort ein Picknick gemacht, während ein älterer Herr mir erzählte, dass er hier seit seiner Kindheit angelt – und das, obwohl das Angeln hier streng genommen verboten ist. Der Park ist gut beschildert, und das Parken ist direkt am Eingang, was bedeutet, dass man nicht erst einen halben Kilometer um den Block laufen muss, um einen Platz zu finden.
Wenn man sich fragt, welche Highland Sehenswürdigkeiten man wirklich gesehen haben muss, dann ist das North Township Historical Museum die Antwort. Das Museum ist ein kleines Gebäude, das mehr Fotos von alten Traktoren zeigt als ein landwirtschaftlicher Messe. Ich habe dort eine Ausstellung über die Eisenbahnlinie gesehen, die einst durch das Dorf fuhr – ein Stück Geschichte, das heute kaum noch jemand erwähnt, weil die Züge längst verschwunden sind. Das Museum ist kostenlos, und das Parken ist ein alter Parkplatz, der mehr Schlaglöcher hat als ein Feldweg, aber das macht den Charme aus.
Zum Abschluss muss ich noch das jährliche „Highland Harvest Festival“ erwähnen, das zwar nicht das ganze Jahr über stattfindet, aber ein gutes Beispiel dafür ist, wie die Stadt versucht, Traditionen am Leben zu erhalten, während sie gleichzeitig versucht, ein bisschen mehr Besucher anzulocken. Ich war dort letztes Jahr, habe Maiskolben gegessen, die eher nach Plastik schmeckten, und habe mich gefragt, ob die Organisatoren jemals darüber nachgedacht haben, das Festival nicht nur als „Event für Einheimische“ zu vermarkten. Trotzdem, das Festival hat seine eigene, leicht schräge Anziehungskraft – genau das, was Highland ausmacht.
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