Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Saint John, Lake, Indiana
- Foto von: JoeyBLS (talk)
- Wikipedia: StJohnIN
- Lizenz: Public domain
Über Saint John in Indiana: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Saint John Sehenswürdigkeiten – St. John Township, Lake County
Reisende aus aller Welt schätzen Saint John Sehenswürdigkeiten wegen der eigenwilligen Mischung aus rustikaler Geschichte und überraschend moderner Gelassenheit, und ich muss zugeben, dass ich den ganzen Hype um die kleinen Städte im Mittleren Westen nicht immer nachvollziehen kann – bis ich hier war. Schon seit den 1830er Jahren, als Pioniere das Gebiet um das heutige Saint John Township in Lake County besiedelten, hat das Städtchen einen eigenständigen Charme entwickelt, der sich nicht in Broschüren pressen lässt. Ich erinnere mich, wie ich mit dem Zug von Chicago aus ankam, das Rattern der alten Buchtenscheiben war fast schon ein Soundtrack für das, was mich erwartete.
Ein Spaziergang durch die Hauptstraße fühlt sich an, als würde man durch ein lebendiges Geschichtsbuch blättern: alte Backsteingebäude, die einst als Lagerhäuser für die nahegelegenen Kornfelder dienten, stehen neben hippen Cafés, die mehr Latte Art als Korn anbieten. Die Menschen hier sind stolz, aber nicht überheblich – ein kurzer Plausch mit dem Besitzer des örtlichen Diner enthüllt, dass er seine Großeltern noch aus der Zeit kennt, als das Wasser des nahegelegenen Lake noch ein echtes Hindernis für die Schifffahrt war.
Wenn Sie mit dem Auto anreisen, folgen Sie einfach der I‑94 bis zur Ausfahrt 30 und lassen Sie das GPS das Rest übernehmen – das ist praktisch, weil die Beschilderung hier eher dezent ist, aber das macht den ersten Eindruck umso authentischer. Und ja, Saint John Sehenswürdigkeiten sind nicht nur ein Wortspiel; sie sind das, was ich jedes Mal wieder entdecke, wenn ich hierher zurückkehre, weil die Stadt einfach ein bisschen mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermutet.
- Township:
- County: Lake
- State: Indiana
- Country: United States
Saint John Indiana Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Saint John wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Ort, den ich überhaupt erwähnen muss, ist das Indiana Dunes Nationalpark, ein Stück ungezähmte Natur, das nur eine halbe Autostunde von Saint John entfernt liegt. Ich habe dort einen verregneten Samstag verbracht, und während ich im Matsch steckte, dachte ich mir, dass das hier wohl das einzige echte Abenteuer ist, das man in dieser Gegend finden kann – abgesehen von den endlosen Diskussionen über die besten Grillplätze. Parken ist meistens einfach, außer am Wochenende, wenn die Familien mit ihren Kinderwagen die wenigen freien Plätze in ein wahres Schlachtfeld verwandeln.
Ein kurzer Abstecher nach Gary führt dich zum Miller Beach, einem der wenigen Orte, an denen das Wasser des Lake Michigan tatsächlich noch ein bisschen sauber ist. Ich habe dort ein Picknick mit einem Freund gemacht, der darauf bestand, dass das Wasser „wie ein Bad im Glas“ sei – kein Witz, das war fast wahr. Der Strand ist breit, die Dünen sind gut erhalten, und das kleine Café neben dem Pier serviert den besten Kaffee, den ich je in einem Strandcafé getrunken habe. Wenn du nach Sonnenuntergang suchst, geh einfach ein Stück weiter westlich, dort gibt es einen kleinen Holzsteg, von dem aus du das Wasser fast bis zum Horizont sehen kannst.
Nur ein paar Meilen weiter liegt das Marquette Park in Gary, ein riesiger Stadtpark mit einem künstlichen See, Wanderwegen und sogar einem kleinen Tiergehege. Ich erinnere mich, wie ich dort im Sommer mit meinem Neffen Fische fangen wollte – das Ergebnis war ein Haufen nasser Socken und ein lachender Junge, der meinte, das sei das beste „Angeln“ aller Zeiten. Der Park ist ideal, wenn du ein bisschen Grünfläche suchst, ohne die Stadt zu verlassen; das Parken ist kostenlos, aber an Feiertagen kann es voll werden, weil dann die ganzen Familien aus der Umgebung anrücken.
Ein bisschen weiter südlich, fast am Rande von Saint John, befindet sich das Lake County Fairgrounds. Ich habe dort das jährliche County-Festival besucht, und das war ein wahres Kaleidoskop aus Fahrgeschäften, lokalen Essensständen und einer Menge Menschen, die sich darüber streiten, ob die Maiskolben besser mit Butter oder Chili gewürzt werden sollten. Die Fairgrounds bieten das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen, von Oldtimer-Treffen bis zu Flohmärkten, und das Parken ist in der Regel problemlos, solange du nicht am Samstagabend zur Hauptattraktion „Riesenrad“ willst.
Für die, die ein bisschen Sport und ein bisschen Stadtflair wollen, ist das U.S. Steel Yard in Gary ein Muss. Das Baseballstadion ist Heimat der Gary SouthShore RailCats, und ich habe dort ein Spiel gesehen, bei dem die Fans lauter jubelten als bei jedem Konzert, das ich je besucht habe. Die Atmosphäre ist überraschend familiär, und das Essen – besonders die Hot Dogs – ist besser, als man von einem kleinen Stadion erwarten würde. Das Parken ist kostenpflichtig, aber die Preise sind fair, und du bekommst sofort einen Blick auf den See, der das Stadion umgibt.
Ein wenig abseits der üblichen Touristenpfade liegt das Indiana Dunes State Park, das zwar kleiner ist als sein Nationalpark-Geschwister, dafür aber viel weniger überlaufen. Ich habe dort ein paar Stunden damit verbracht, die versteckten Pfade zu erkunden, die zu kleinen Buchten führen, die kaum jemand kennt. Der Eintritt ist frei, das Parken ist jedoch nur an den Hauptzufahrten möglich, und an heißen Sommertagen kann es dort ziemlich voll werden – aber das ist ein gutes Zeichen dafür, dass du nicht allein bist.
Fazit
Wenn du also das nächste Mal überlegst, was du in der Umgebung von Saint John, Lake, Indiana unternehmen kannst, dann denk dran: Die Saint John Sehenswürdigkeiten sind nicht nur die bekannten Punkte im Stadtzentrum, sondern erst recht die kleinen, leicht übersehenen Schätze, die das Leben hier erst richtig spannend machen.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, mit mir durch die schmalen Gassen von Saint John zu schlendern, wo jeder Stein ein bisschen mehr Geschichte zu erzählen hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Ich beginne natürlich mit dem Herzstück der Stadt – der St. John the Baptist Catholic Church. Dieses neugotische Bauwerk aus dem Jahr 1869 ist nicht nur ein Ort zum Beten, sondern auch ein Paradebeispiel dafür, wie viel Stolz ein kleines Städtchen in seine Kirchenfenster steckt. Die Buntglasfenster werfen am späten Nachmittag ein fast schon kitschiges Farbenspiel auf die hölzerne Kanzel, und ich muss zugeben, dass ich den ganzen Tag über das leise Knistern der alten Holzbänke kaum ertragen konnte – ein echtes Highlight für alle, die gerne in der Vergangenheit schwelgen.
Ein kurzer Spaziergang die Hauptstraße hinunter führt zum St. John Community Park. Hier gibt es mehr als nur einen Spielplatz: ein kleiner See, ein Basketballplatz, und ein Grillplatz, der an sonnigen Samstagen von Einheimischen bis zum letzten Bissen gefüllt ist. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem – die Einheimischen kommen mit ihren Wohnwagen und lassen die wenigen freien Plätze wie ein Magnet für Touristen verschwinden.
Wenn man dann genug von Grünflächen hat, lohnt sich ein Abstecher zum St. John Public Library. Die Bibliothek ist ein unterschätztes Juwel, das nicht nur Bücher, sondern auch lokale Ausstellungen über die Geschichte der Stadt beherbergt. Ich habe dort ein altes Fotoalbum gefunden, das die Gründung der Stadt im 19. Jahrhundert dokumentiert – ein Muss für jeden, der den Hype um „kleine Stadtromantik“ nicht ganz versteht, aber trotzdem ein bisschen Nostalgie tanken will.
Ein weiteres Highlight, das ich persönlich immer wieder gern besuche, ist das St. John Farmers Market am ersten Samstag im Monat. Frische Erdbeeren, hausgemachte Marmelade und ein Stand, an dem ein älterer Herr seine selbstgestrickten Socken verkauft – das ist das wahre „lokale Flair“, das man sonst nur aus Instagram-Posts kennt. Der Markt liegt direkt neben dem Rathaus, sodass man nach dem Bummeln noch schnell das imposante Backsteingebäude bewundern kann, das seit 1912 das Stadtleben organisiert.
Für die, die ein bisschen mehr Action wollen, gibt es das St. John Riverwalk entlang des Ohio River. Der Weg ist zwar nicht besonders spektakulär, aber er bietet einen überraschend ruhigen Blick auf die Wasserfläche, wenn man das Stadtgetöse hinter sich lässt. Ich habe dort einmal einen alten Fischer getroffen, der mir erzählte, dass er seit den 70ern jeden Morgen hier seine Angel auswirft – ein echter Zeuge dafür, dass nicht alles im Leben von Touristenattraktionen bestimmt wird.
Und weil ich nicht vergessen darf, dass ich ja hier auch ein bisschen recherchieren muss: Wenn du nach einer schnellen Übersicht suchst, tippe einfach „Saint John Sehenswürdigkeiten“ in deine Suchmaschine – du wirst feststellen, dass die meisten Listen genau diese Orte erwähnen, weil sie eben das sind, was Saint John ausmacht. Ich persönlich halte das aber für ein bisschen zu simpel; das wahre Erlebnis liegt im zufälligen Gespräch mit einem älteren Herrn am Café, das immer noch das Originalrezept für den besten Kuchen der Stadt hat.
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