Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Schererville, Lake, Indiana
- Foto von: JoeyBLS (talk)
- Wikipedia: Schererville
- Lizenz: Public domain
Über Schererville in Indiana: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Schererville Sehenswürdigkeiten – Schererville Township, Lake County
Was Schererville Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die eigenwillige Mischung aus historischer Banalität und unterschwelliger Küstenflair, die man kaum in einem Vorort von Chicago findet. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal über die alte Eisenbahnbrücke fuhr, die einst das Rückgrat der Chicago, Hammond & Eastern Railway bildete – ein Relikt aus den 1880er Jahren, das heute nur noch von ein paar rostigen Schienenstücken zeugt. Die Stadt wurde 1910 offiziell gegründet, doch die Wurzeln reichen zurück zu den französischen Trappern, die hier im frühen 19. Jahrhundert ihr Lager aufschlugen. Schererville liegt im gleichnamigen Township und gehört zum Lake County, was bedeutet, dass man mit dem Metra oder dem I-80 schnell aus dem Trubel der Metropole raus und in ein Stück „Midwest‑Gemütlichkeit“ eintauchen kann – kein Witz, das Pendeln hier fühlt sich fast wie ein kleiner Ausflug an.
Wenn ich durch die Hauptstraße schlendere, spürt man sofort, dass die Menschen hier ein leicht zynisches Verhältnis zu ihrem eigenen Image haben. Die kleinen Cafés servieren „echten“ Kaffee, während die Anwohner mit einem Augenzwinkern über die „großen“ Stadtpläne reden, die sie nie wirklich brauchen. Ich verstehe den Hype um die „Schererville Sehenswürdigkeiten“ nicht ganz, aber die ruhige, leicht schrullige Atmosphäre, das gelegentliche Quietschen der alten Straßenbahnen und das unverwechselbare Aroma von frisch gebackenem Brot – das ist für mich das wahre Highlight. Und falls du mit dem Auto anreist, nimm die US‑30, die dich direkt ins Herz des Townships führt, wo du dann einfach loslaufen kannst, ohne dich nach einem Stadtplan zu fragen.
- Township:
- County: Lake
- State: Indiana
- Country: United States
Schererville Indiana Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Schererville wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Stopp meiner kleinen Odyssee führt mich unweigerlich zum Indiana Dunes National Park. Ich habe das Gefühl, dass die meisten Besucher hier nur die sandigen Strände anstarren, während ich lieber die verborgenen Wanderwege erkunde, die zwischen den Dünen wie ein Labyrinth aus Kies und Gräsern verlaufen. Das Parkgelände ist riesig, also plane ich immer genug Zeit ein – ein kurzer Spaziergang von einer Stunde reicht hier nicht aus, um das ganze Panorama zu erfassen. Parkplatz ist am Hauptzugang in Porter meistens frei, doch am Wochenende, wenn die Familien mit Picknickkörben anrücken, kann es zu einem kleinen Chaos kommen. Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ich beim Versuch, ein besonders steiles Dünenplateau zu erklimmen, fast in den Sand gerutscht bin – ein echter Adrenalinkick, der mich aber gleichzeitig daran erinnerte, dass die Natur hier nicht zu spaßen ist.
Ein kurzer Abstecher nach Gary bringt mich zum Miller Beach, einem Ort, der für seine entspannte Atmosphäre und das charmante historische Viertel bekannt ist. Hier gibt es nicht nur einen breiten Sandstrand, sondern auch ein kleines, aber feines Naturschutzgebiet, das von einheimischen Vogelbeobachtern liebevoll „Miller Nature Preserve“ genannt wird. Ich habe dort einmal ein seltenes Rotkehlchen entdeckt, das mich fast dazu brachte, meine Kamera zu zücken, nur um festzustellen, dass ich die Batterien vergessen hatte – ein klassischer Moment, der mir zeigt, dass man hier besser vorbereitet sein sollte. Das Parken ist am Strandabschnitt direkt hinter dem Leuchtturm meist problemlos, solange man nicht zur Hochsaison kommt.
Weiter nördlich liegt das Marquette Park in Gary, ein riesiger Stadtpark, der sich entlang des Lake Michigan erstreckt. Der Park ist ein wahres Allround-Programm: von einem langen Spazierweg am Ufer über einen gut ausgestatteten Spielplatz bis hin zu einem kleinen Angelpier, an dem ich einmal einen überraschend großen Barsch gefangen habe – ein Glücksfall, der meine Mittagspause sofort zu einem Festmahl machte. Die Parkplätze sind verteilt, aber das Hauptparkhaus nahe dem Besucherzentrum ist immer gut ausgeschildert. Ein kleiner Hinweis: Wenn du am Wochenende dort ein Grillfest planst, bringe lieber deine eigenen Kohlen mit, denn die öffentlichen Grills sind oft bereits belegt.
Ein kurzer Sprung nach Hammond führt mich ins Museum of History and Art. Das Museum ist nicht gerade ein Touristenmagnet, aber für mich ist es ein Schatzkästchen voller lokaler Geschichten, von der industriellen Blütezeit bis zu den kleinen, aber feinen Kunstwerken lokaler Künstler. Ich habe dort einmal eine Ausstellung über die alten Stahlwerke gesehen, die mich daran erinnerte, wie sehr die Region von ihrer industriellen Vergangenheit geprägt ist. Das Museum liegt zentral, sodass man problemlos zu Fuß von der nahegelegenen Buslinie aus erreichen kann – ein echter Pluspunkt, wenn man das Auto lieber im Hotel lässt.
Ein wenig weiter südlich, in Valparaiso, wartet das Borman Museum auf neugierige Entdecker. Hier gibt es nicht nur Dinosaurierknochen, sondern auch eine beeindruckende Sammlung von Fossilien, die mich jedes Mal wieder staunen lässt. Ich erinnere mich an einen Tag, an dem ich mit einer Gruppe von Schulkindern an einer Führung teilnahm und plötzlich ein kleiner Junge laut rief: „Das ist ja ein echter T-Rex!“ – ein Moment, der die ganze Gruppe zum Lachen brachte und mir zeigte, dass das Museum nicht nur für Wissenschaftler, sondern für jeden ein Erlebnis ist. Das Parken ist am Museumsgelände kostenfrei, allerdings kann es an Samstagen voll werden, wenn das örtliche College dort Veranstaltungen hat.
Ein kleiner Abstecher nach Westfield führt mich zum Gabis Arboretum, einem botanischen Garten, der mehr als nur hübsche Blumen bietet. Die Wege führen durch verschiedene Themenbereiche, von heimischen Prärien bis zu exotischen Pflanzen, und das ganze Gelände ist ein Paradies für Hobbyfotografen. Ich habe dort einmal einen seltenen Schmetterling entdeckt, der auf einer wilden Lupine landete – ein Bild, das ich noch immer in meinem Handyalbum habe. Der Eintritt ist frei, das Parken ist am Haupteingang immer ausreichend, und das Personal ist freundlich genug, um einem die besten Fotospots zu zeigen.
Zum Abschluss meiner kleinen Rundreise darf das Lake County Fairgrounds in Gary nicht fehlen. Hier finden das ganze Jahr über wechselnde Messen, Jahrmärkte und das alljährliche County-Festival statt. Ich habe dort einmal ein lokales Craft-Bier probiert, das mich sofort von der Qualität der regionalen Braukunst überzeugte. Die Fairgrounds sind gut angebunden, und das Parken ist am Hauptgelände kostenlos, solange man nicht zu den Hauptveranstaltungen kommt, dann kann es etwas voller werden.
Fazit
Wer nach Schererville reist, sollte die Umgebung nicht nur als Durchgangsstation sehen – die Vielfalt an Schererville Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung bietet für jeden Geschmack etwas, von Natur über Geschichte bis hin zu entspannten Strandtagen.
Wer zum ersten Mal nach Schererville kommt, wird sofort bemerken, dass die Stadt mehr zu bieten hat, als man von einem Vorort im Schatten von Chicago erwarten würde – und das ganz ohne den üblichen Touristen‑Glamour. Ich habe meine ersten Schritte dort am historischen Museum gemacht, das in einem umgebauten alten Eisenbahndepot untergebracht ist. Das Gebäude selbst riecht noch nach Schmieröl und vergilbten Fahrplänen, und die Ausstellungen erzählen von der Zeit, als die Eisenbahn das Rückgrat der Gemeinde bildete. Ich muss zugeben, ich war skeptisch, ob ein kleines Museum hier überhaupt etwas zu sagen hat, aber die liebevoll restaurierten Lokomotiven‑Modelle und die Fotos von Grundbesitzern, die noch mit Hacken und Pflugscharen arbeiteten, haben mich völlig gefesselt. Parken ist fast immer ein Klacks – ein kleiner Parkplatz hinter dem Museum reicht, solange man nicht am Samstagabend kommt, dann wird das Ganze zu einem kleinen Schlachtfeld.
Ein kurzer Spaziergang führt dich zur öffentlichen Bibliothek, die ich gerne als das stille Herz von Schererville bezeichne. Die Einrichtung ist überraschend modern, mit großen Fenstern, die das Licht in die Lesesäle strömen lassen, und einer Ecke, die ausschließlich für lokale Autoren reserviert ist – ja, wir haben tatsächlich ein paar Schriftsteller, die hier geboren wurden. Ich habe dort ein Buch über die Geschichte der Stadt ausgeliehen, nur um zu sehen, ob die Bibliothek wirklich so gemütlich ist, wie alle reden – Spoiler: Sie ist es. Das Parken ist direkt vor dem Eingang, aber an Werktagen füllt sich der kleine Hof schnell, also lieber früh kommen.
Wenn du nach etwas Grün suchst, ist der Schererville Park dein Ziel. Der Park ist ein Sammelsurium aus Baseballfeldern, einem kleinen See, einem Skate‑Park und einem Spielplatz, der mehr Geräusche macht, als ein Flughafen. Ich habe dort ein Picknick mit Freunden gemacht, während ein lokaler High‑School‑Team ein Spiel spielte – das ist das echte „Small‑Town‑Feeling“, das man selten in Reiseführern findet. Der Parkplatz ist riesig, aber an warmen Sommerabenden, wenn die Grillpartys starten, kann es zu einem kleinen Stau kommen, also besser ein bisschen früher ankommen.
Ein weiteres Juwel, das ich nicht übersehen kann, ist die St. John the Baptist Catholic Church. Das Gebäude stammt aus den 1920er Jahren und besticht durch seine neugotische Fassade und die kunstvollen Buntglasfenster, die das Morgenlicht in ein kaleidoskopisches Farbenspiel tauchen. Ich habe dort einmal an einer Sonntagsmesse teilgenommen, nur um zu prüfen, ob die Kirche wirklich so beeindruckend ist, wie die Einheimischen behaupten – und ja, die Akustik ist so gut, dass selbst das Flüstern einer Person wie ein Chor klingt. Die Parkplätze sind direkt neben der Kirche, aber an Feiertagen kann es hier zu einem kleinen Chaos kommen, weil die Gemeinde dann zusammenkommt.
Für die sportlich Aktiven unter euch gibt es das Community Center, das mit einem Hallenbad, einem Fitnessstudio und einer kleinen Halle für Basketballspiele aufwartet. Ich habe dort ein paar Runden im Schwimmbad gedreht, während ein älteres Ehepaar neben mir lautstark über die „guten alten Zeiten“ plauderte – ein echter Schererville‑Moment. Das Center hat einen eigenen Parkplatz, der meistens frei ist, außer wenn ein lokales Turnier stattfindet, dann wird das Ganze zu einem kleinen Parkplatz‑Märchen.
Man kann nicht über Schererville reden, ohne das ikonische Schererville‑Schild an der US‑30 zu erwähnen. Es ist das perfekte Fotomotiv für Instagram, wenn man den Slogan „Welcome to Schererville“ im Hintergrund haben will, während man gleichzeitig den Highway im Hintergrund sieht. Ich habe dort ein Selfie gemacht, das jetzt in meinem Handy als „Beweis, dass ich hier war“ gespeichert ist. Das Schild steht auf einem kleinen Parkplatz, der meistens leer ist – es sei denn, ein Schulbus hält dort für eine Exkursion, dann muss man ein paar Meter weiter laufen.
Und schließlich, wenn du das echte lokale Flair einatmen willst, besuche den Wochenmarkt am Stadtplatz, der jeden Samstag von 8 bis 13 Uhr stattfindet. Dort gibt es frisches Gemüse von Bauern aus der Umgebung, hausgemachte Marmeladen und gelegentlich ein paar handgefertigte Kunstwerke. Ich habe dort einmal einen alten Holzstuhl gekauft, der jetzt in meinem Wohnzimmer steht und mich jedes Mal daran erinnert, dass Schererville mehr zu bieten hat als nur Vororte. Parken ist am Markt etwas knifflig, weil die Straße schnell voll wird – ein kleiner Spaziergang von ein paar Blocks ist hier die bessere Lösung.
All das zusammen macht die Schererville Sehenswürdigkeiten zu einer Mischung aus Geschichte, Gemeinschaft und ein bisschen unerwartetem Charme. Ich könnte noch stundenlang weiter erzählen, aber das wäre ja fast so, als würde ich versuchen, jede einzelne Hausnummer zu beschreiben – und das ist nicht gerade das, was du von einem Reiseführer erwartest, oder?
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