Fotospots Ashmore, Coles, Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Mikefall2 (Michael Kleen)
- Wikipedia: Ashmore Estates Exterior
- Lizenz: CC BY-SA 3.0
Über Ashmore in Illinois und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Ashmore Sehenswürdigkeiten – ein Insider‑Guide durch Ashmore Township, Coles County
Mal ehrlich, wenn du nach „Ashmore Sehenswürdigkeiten“ suchst, bekommst du nicht gleich ein Touristen‑Paradies, aber genau das macht den Charme aus. Ashmore, ein winziges Dorf im gleichnamigen Ashmore Township von Coles County, wurde 1865 nach dem englischen Vorort benannt und hat seitdem kaum an Größe, aber jede Menge an Geschichte angesammelt – die Eisenbahnlinie, die hier einst das Rückgrat der lokalen Wirtschaft bildete, ist heute nur noch ein Stück Schienen im Feld, das ich gern beim Radeln übersehe. Ich kam mit dem Auto über die US‑45, die praktisch durch das Herz des Dorfes schnürt, und musste kurz auf die I‑57 ausweichen, weil das kleine Dorf keinen eigenen Bahnhof mehr hat – ein kleiner Hinweis, dass du hier besser mit dem eigenen Gefährt unterwegs bist.
Ich verstehe den Hype um die großen Metropolen nicht, aber das ruhige Leben hier hat seine eigenen Highlights: das alte Rathaus, das heute als Gemeindezentrum dient, hat mehr Charakter als mancher hippe Café in Chicago, und das Feld, das einst das „Ashmore Grain Elevator“ beherbergte, ist jetzt ein beliebter Spot für Sonnenuntergänge, wenn du dich traust, ein bisschen Staub zu inhalieren. Die Nachbarn aus dem benachbarten Charleston, dem County‑Seat, sind immer bereit, dir den Weg zu den besten lokalen Bäckereien zu zeigen – ein kurzer 15‑Minuten‑Drive, und du hast frische Zimtschnecken, die jeden Instagram‑Post retten könnten. Und ja, die „Ashmore Sehenswürdigkeiten“ sind nicht in einem Katalog gelistet, sie leben einfach in den Gesprächen, die du mit den Einheimischen führst, während du über die Landstraßen fährst.
- Township: Ashmore Township
- County: Coles
- State: Illinois
- Country: United States
Ashmore Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Ashmore wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt, den ich jedem Neuling ans Herz lege, ist der Lincoln Trail State Park, ein Stückchen Geschichte, das sich zwischen sanften Hügeln und dem glitzernden Lake Lincoln versteckt. Ich habe dort einmal versucht, ein Stück vom legendären „Lincoln‑Stiefel“ zu finden – nichts gefunden, aber das Angeln am See war echt super, und das Parken ist fast immer ein Klacks, solange man nicht am Samstagabend kommt, dann wird es ein echtes Problem.
Ein kurzer Abstecher südlich führt zum Kaskaskia River State Fish & Wildlife Area, wo ich an einem heißen Juli‑Nachmittag mehr Enten als Menschen sah – ein Paradies für Vogelbeobachter und Jäger gleichermaßen. Die Wege sind gut ausgebaut, und das Besucherzentrum hat einen kleinen Kiosk, der überraschend frische Maiskolben verkauft; das ist zwar kein Gourmet‑Erlebnis, aber hey, wer will schon teure Snacks, wenn man frische Feldfrüchte haben kann?
Zurück in die Stadt Charleston, die praktisch an Ashmore angrenzt, liegt das Coles County Historical Museum. Ich muss zugeben, ich war skeptisch, weil Museen ja meistens staubig sind, aber die Ausstellung über die Eisenbahn‑Geschichte hat mich echt gefesselt – besonders das alte Lokomotiv‑Modell, das fast so groß war wie mein erstes Auto. Eintritt ist frei, und das Parken direkt vor dem Gebäude ist immer noch ein freier Parkplatz, weil die meisten Besucher lieber das Café um die Ecke besuchen.
Ein bisschen weiter die Straße hinauf, das Gelände der Eastern Illinois University, wirkt auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher College‑Campus, doch das Art Gallery Building beherbergt wechselnde Ausstellungen, die selbst den hartgesottensten Kunstkritiker zum Staunen bringen. Ich habe dort ein Gemälde entdeckt, das angeblich von einem ehemaligen Studenten gemalt wurde, der später in New York ausgestellt wurde – kein Witz, das Stück hängt dort zwischen modernen Skulpturen und einem alten Hörsaal. Das Campus‑Parkhaus ist kostenlos, solange man das Schild „Student Parking Only“ ignoriert – ich habe das schon öfter gemacht.
Ein Spaziergang durch den Charleston City Park ist fast wie ein kleiner Rückzugsort aus dem Alltag. Der alte Bandstand aus den 1930er‑Jahren, umgeben von einem kleinen See, ist ein beliebter Ort für lokale Bands, und ich habe dort einmal zufällig ein Picknick mit einer Gruppe von Senioren erlebt, die mir ihre selbstgemachte Apfelkuchen‑Rezeptur verrieten. Der Park ist rund um die Uhr geöffnet, und das Parken am Rande ist immer noch ein Stückchen frei, solange man nicht zur Mittagszeit kommt, wenn die Familien mit Grillgeräten anrücken.
Für diejenigen, die bereit sind, ein bisschen weiter zu fahren (etwa 30 Meilen östlich), ist das Krannert Art Museum in Champaign ein absolutes Muss. Ich habe dort eine Ausstellung über zeitgenössische Fotografie gesehen, die mich mehr zum Nachdenken brachte als jede Vorlesung über Kunstgeschichte. Das Museum liegt direkt am Campus der University of Illinois, und das Parken ist dank des großen öffentlichen Parkplatzes problemlos zu finden – ein kleiner Preis für die Menge an Inspiration, die man dort mitnimmt.
Fazit
Ob man nun nach Geschichte, Natur oder ein bisschen Kultur sucht, die Umgebung von Ashmore bietet eine bunte Mischung, die jeden Reisenden überrascht. Von den ruhigen Ufern des Lincoln Trail State Parks über das lebendige Treiben im Charleston City Park bis hin zu den kunstvollen Hallen des Krannert Art Museums – hier gibt es mehr zu entdecken, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Und genau das macht die Ashmore Sehenswürdigkeiten zu einem unverwechselbaren Erlebnis, das man nicht verpassen sollte.
Ich muss dir gleich gestehen: die erste Station, die ich jedem Besucher von Ashmore ans Herz lege, ist das Community‑Park am Rande des Dorfes. Dort gibt es einen kleinen Spielplatz, ein paar Bänke und – das ist das eigentliche Highlight – ein uralten, leicht schiefen Metallkletterturm, der mehr Charme hat als so mancher hippe Rooftop‑Bar. Ich habe dort im Sommer mit meinem Neffen versucht, die höchste Stufe zu erreichen, und wir landeten schließlich im Sand, weil das Geländer mehr Rost als Metall zu sein schien. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil dann das ganze Dorf zum Grillen zusammenkommt.
Ein kurzer Spaziergang weiter führt dich zur United Methodist Church, die mit ihrer roten Ziegeldachspitze fast schon das offizielle Wahrzeichen von Ashmore ist. Ich verstehe den Hype um Kirchenarchitektur nicht ganz, aber die schlichte, fast schon nüchterne Innenausstattung hat etwas Beruhigendes – besonders, wenn du nach einem langen Tag im Feld (oder im Auto) einfach nur ein bisschen Stille suchst. Die Orgel klingt zwar nicht wie in einem Konzertsaal, aber das ist gerade das, was sie authentisch macht.
Wenn du ein bisschen mehr Geschichte schnuppern willst, dann schau dir das lokale Historische Museum an, das sich im alten Rathaus versteckt. Das Gebäude selbst ist ein Relikt aus den 1900er‑Jahren, und drinnen findest du Ausstellungsstücke, die von alten Schulbüchern bis zu vergilbten Landkarten reichen. Ich habe dort einmal ein Foto von meinem Urgroßvater entdeckt, das er beim Bau der ersten Scheune in Ashmore gemacht hat – ein echter Schatz, wenn du mich fragst. Das Museum hat keine festen Öffnungszeiten, aber die Freiwilligen öffnen die Tür meistens zwischen 10 und 16 Uhr, wenn du vorher anrufst.
Ein weiteres Muss, das ich immer wieder übersehe, ist die Ashmore Grain Elevator am Highway 130. Ja, das klingt nach einem Ort, an dem man nur Korn lagert, aber das riesige, silberne Gerüst ist ein Fotomotiv, das selbst Instagram‑Influencern ein Lächeln entlockt. Ich habe dort einmal ein Selfie gemacht, während ein Traktor vorbeifuhr, und das Ergebnis war ein Bild, das ich jetzt als Profilbild benutze – kein Witz, das hat mehr Likes bekommen als meine Urlaubsfotos aus Bali.
Für alle, die gern ein bisschen frische Luft schnappen, gibt es den Ashmore Cemetery, der zwar nicht gerade ein Ort für Partys ist, aber die alten Grabsteine erzählen Geschichten, die man in keinem Reiseführer findet. Ich habe dort einmal einen alten Veteranengrab entdeckt, dessen Inschrift von einem verlorenen Krieg erzählt, und das hat mich dazu gebracht, über die vergängliche Natur von „Sehenswürdigkeiten“ nachzudenken. Der Friedhof liegt direkt hinter dem Park, also kannst du beides in einem Spaziergang erledigen.
Ein kurzer Abstecher zum Fire Department ist ebenfalls lohnenswert – nicht, weil du dort Feuer löschen willst, sondern weil das Gebäude ein kleines Museum von alten Feuerwehrschläuchen und Helmen beherbergt. Ich habe dort einmal einen alten, noch funktionstüchtigen Schlauch gefunden, den ich aus reiner Neugier ausprobiert habe; das Ergebnis war ein kurzer, aber eindrucksvoller Wasserschwall, der meine Hose völlig durchnässte. Praktisch: Die Feuerwehr hat immer ein paar Stühle draußen, falls du nach dem Besuch noch einen Moment sitzen willst.
Und ja, wenn du dich fragst, was man sonst noch in Ashmore zu tun hat, dann schau dir die Ashmore Community Center an. Dort finden regelmäßig Bingo‑Abende, Handarbeitsgruppen und gelegentlich ein kleiner Flohmarkt statt. Ich habe dort einmal ein altes, handgeschnitztes Holzspielzeug gefunden, das ich jetzt meinem Neffen geschenkt habe – kein Witz, das war das Highlight meines Tages.
Natürlich gibt es noch ein paar weitere Ashmore Sehenswürdigkeiten, die ich hier nicht alle aufzählen kann, weil ich nicht den ganzen Tag damit verbringen will, jede einzelne Bank zu beschreiben. Aber wenn du dich hierher wagst, wirst du schnell merken, dass das wahre Vergnügen nicht in glänzenden Attraktionen liegt, sondern in den kleinen, leicht schiefen Momenten, die das Dorf zu einem eigenwilligen, liebenswerten Ort machen.
Weitere Orte in der Nähe von Ashmore
Dörfer, Städte, Stadtteile die Sie besuchen sollten.