Fotospots Redmon, Edgar, Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Über Redmon in Illinois und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Redmon Sehenswürdigkeiten – Ein Reiseführer durch Buck Township, Edgar County
Redmon Sehenswürdigkeiten locken mich jedes Mal, wenn ich an der staubigen Landstraße aus Richtung Champaign vorbeifahre, und ich muss gestehen, dass ich den ganzen Hype um die „kleine Stadt“ nicht ganz verstehe, aber die Eigenheiten hier sind echt super. Redmon, ein winziger Fleck im Herzen von Buck Township, Edgar County, wurde 1880 als Eisenbahnscheune gegründet – ein bisschen wie ein vergessenes Kapitel aus einem Westernroman, nur dass die einzigen Duelle hier zwischen Traktoren und Maultieren ausgetragen werden. Mal ehrlich, die Geschichte ist nicht gerade Hollywood‑würdig, aber das macht den Charme aus: ein paar alte Holzhäuser, die noch immer den Duft von Heu und frischer Erde verströmen, und ein Rathaus, das aussieht, als hätte es ein Bäcker aus der Nachbarschaft gebaut.
Wenn du mit dem Auto anreist, nimm die Route 33 – die Landstraßen hier sind breiter als das Interesse der meisten Touristen. Ich parke gern am alten Kornspeicher, weil das ein perfekter Spot ist, um die vorbeiziehenden Felder zu beobachten und gleichzeitig zu überlegen, warum ich überhaupt hierhergekommen bin. Und ja, das Wort „Redmon Sehenswürdigkeiten“ taucht hier noch einmal auf, weil ich nicht genug betonen kann, wie befriedigend es ist, einfach nur zu sitzen, ein kühles Bier zu schlürfen und das langsame Ticken der Landuhr zu hören. Die Nachbarn aus Edgar County sind freundlich, solange du nicht versuchst, ihr Maisfeld zu ernten – das ist ein No‑Go.
- Township: Buck Township
- County: Edgar
- State: Illinois
- Country: United States
Redmon Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Redmon wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt, den ich jedem Neuling ans Herz lege, ist das imposante Edgar County Courthouse im benachbarten Paris – ein Backsteingebilde aus den 1890ern, das mehr Geschichten zu erzählen hat als so mancher Reiseführer. Ich habe dort einmal bei einem heftigen Gewitter Zuflucht gesucht und dabei das Echo der alten Holztreppen gehört, das fast so laut war wie das Donnern draußen. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil dann das ganze County-Meeting im Keller stattfindet.
Ein kurzer Abstecher nach Süden führt dich zur Lincoln Trail State Park, wo du zwischen dichten Wäldern und dem glitzernden Kaskaskia-Fluss wandern kannst. Ich muss zugeben, ich verstehe den Hype um „Natur pur“ nicht ganz, aber das Angeln am frühen Morgen hat mich tatsächlich vom ersten Biss an gefesselt – ein kleiner Hecht, der sich weigerte, den Köder zu verlassen, bis ich ihm ein bisschen Geduld abgerungen habe.
Zurück in der Nähe von Redmon liegt das Redmon Schoolhouse, ein restauriertes Klassenzimmer aus dem Jahr 1902, das heute als Mini-Museum dient. Ich habe dort eine Schulstunde mit einem pensionierten Lehrer erlebt, der noch immer die alte Tafel mit Kreide beschriftet, als wäre es 1920. Das Parken ist ein Stückchen wackelig, weil das alte Feld nur einen kleinen Parkplatz hat, aber das macht den Charme erst richtig aus.
Ein wenig weiter östlich, fast versteckt zwischen Feldern, steht die Lick Creek Bridge, ein historisches Eisenbahnbrückchen aus dem späten 19. Jahrhundert. Ich habe dort einmal ein Picknick veranstaltet, während ein Traktor drüber fuhr und das Geräusch wie ein metallisches Rauschen klang, das mich an alte Westernfilme erinnerte. Die Brücke ist frei zugänglich, also einfach anhalten, aussteigen und die Aussicht genießen – das ist das wahre „Freiluftmuseum“.
Wenn du Lust auf ein bisschen Kultur hast, solltest du das Paris Opera House nicht verpassen. Das Gebäude ist ein Relikt aus der Gründerzeit, und ich habe dort zufällig eine lokale Opernaufführung erwischt, bei der die Sängerin plötzlich einen Schluck Wasser verschüttete und das Publikum in schallendes Gelächter ausbrach. Das ist das echte Leben, nicht das inszenierte Touristengeräusch.
Ein letzter Geheimtipp für die, die das Off‑The‑Beaten‑Path lieben: das Kaskaskia River State Fish and Wildlife Area. Ich habe dort ein Wochenende verbracht, um Vögel zu beobachten, und wurde von einem neugierigen Reiher fast aus der Kamera gezogen. Das Gebiet ist riesig, also plane genug Zeit ein; das Parken ist an den Hauptzugängen problemlos, aber an den Randwegen kann das Gelände matschig werden, wenn du nach Regen suchst.
Fazit
Ob du nun auf der Suche nach historischer Architektur, stillen Naturpfaden oder einem unerwarteten Lacher im Opernhaus bist – die Umgebung von Redmon bietet mehr als nur ein paar verstaubte Landstraßen. Meine persönlichen Highlights zeigen, dass Redmon Sehenswürdigkeiten nicht nur ein Name auf einer Karte sind, sondern Erlebnisse, die dich zum Schmunzeln, Staunen und gelegentlich zum Schwitzen bringen.
Ich muss dir gleich gestehen, dass ich nie gedacht hätte, dass ein Ort wie Redmon mir überhaupt etwas zu bieten hat – bis ich das erste Mal die Redmon United Methodist Church betrat. Das Kirchenschiff ist nicht gerade ein architektonisches Wunder, aber die knarrenden Holzbänke und das knappe, aber liebevoll gepflegte Kirchenfenster haben etwas Unverfälschtes, das man in den überfüllten Metropolen selten findet. Wenn du zufällig an einem Sonntag vorbeischlenderst, kannst du fast immer ein paar Einheimische beim sonntäglichen Kaffeeklatsch beobachten, und das Parken ist dort meistens ein Klacks, solange du nicht gerade das wöchentliche Bingo-Event verpasst.
Ein kurzer Spaziergang weiter (etwa 200 Meter, also kein Grund, das Auto zu parken und zu Fuß zu gehen) führt dich zum Redmon Grain Elevator. Dieser massive Holzschacht ist das, was ich als das „Herz“ der Stadt bezeichnen würde – ein Relikt aus der Ära, als das Korn hier noch mehr wert war als das Internet. Ich habe dort einmal einen alten Bauern getroffen, der mir erzählte, dass das Gerät noch immer in Betrieb ist, obwohl die meisten jungen Leute nicht mal wissen, was ein Kornspeicher ist. Das Ganze hat einen gewissen Charme, und das Parken direkt vor dem Schuppen ist praktisch immer frei, außer wenn das jährliche Erntefest losgeht – dann wird es ein echtes Gedränge.
Jetzt, wo du dich nach etwas Ruhe sehnst, schlage ich vor, den Redmon Cemetery zu besuchen. Ja, ein Friedhof klingt nicht nach dem typischen Touristenmagneten, aber hier liegen die Gründer der Stadt, und die alten Grabsteine erzählen Geschichten, die du in keinem Reiseführer finden würdest. Ich habe dort einmal einen alten Veteranen getroffen, der mir von den harten Wintern der 1930er erzählte, während wir uns über das fehlende WLAN lustig machten. Der Weg dorthin ist ein schmaler Feldweg, der im Sommer trocken bleibt, aber im Frühling nach Regen zu einer kleinen Schlammgrube werden kann – also besser feste Schuhe einpacken.
Ein bisschen mehr „lokaler Flair“ bekommst du im Redmon Community Center. Das Gebäude ist ein wahres Chamäleon: mal wird dort ein Yoga‑Kurs für Senioren abgehalten, mal ein Rock‑Band‑Proberaum für die jugendlichen Nachbarn. Ich habe dort einmal ein improvisiertes Poetry‑Slam‑Event erlebt, bei dem ein 78‑jähriger Landwirt über die „goldenen Zeiten“ des Maisanbaus rappte – kein Witz, das war echt super. Das Center hat einen kleinen Parkplatz hinter dem Gebäude, der meistens leer steht, außer wenn das wöchentliche Bingo wieder einmal die Stadt in Scharen anzieht.
Wenn du ein bisschen Geschichte schnuppern willst, dann ist das Redmon School genau das Richtige. Das einstige Einzimmer‑Schulhaus ist heute ein Mini‑Museum, das von Freiwilligen betrieben wird. Ich habe dort ein altes Klassenbuch gefunden, in dem die Namen von Schülern aus den 1920er Jahren eingraviert waren – ein echter Blick in die Vergangenheit. Das Gebäude liegt direkt an der Hauptstraße, sodass du ohne viel Aufwand hinfahren kannst; das Parken ist dort immer ein Kinderspiel, weil das Grundstück kaum genutzt wird.
Ein weiterer kleiner, aber feiner Stopp ist das Buck Township Hall. Das ist nicht nur ein Verwaltungsgebäude, sondern auch ein Ort, an dem die Gemeinde zusammenkommt, um Entscheidungen zu treffen, die niemand außerhalb der Stadt versteht. Ich habe dort einmal eine hitzige Debatte über die neue Müllabfuhrroute mitverfolgt – das war fast so spannend wie ein Politikum in Washington. Das Hallenparkplatz ist klein, aber ausreichend, solange du nicht am ersten Freitag im Monat dort bist, wenn das monatliche Treffen aller Bürger stattfindet.
Zu guter Letzt darf ich nicht das Redmon Volunteer Fire Department vergessen. Das rote Gebäude mit dem großen Schild ist das, was ich als das „unverzichtbare Rückgrat“ der Stadt bezeichne. Ich habe dort einmal einen Feuerwehrmann getroffen, der mir erklärte, dass sie im Sommer fast ausschließlich Grillabende organisieren, weil das echte Feuer ja selten vorkommt. Das Parken ist direkt vor der Tür, und das ist praktisch immer frei – es sei denn, ein Notruf kommt rein, dann wird das Ganze natürlich etwas chaotischer.
All das zusammengenommen macht die Redmon Sehenswürdigkeiten zu einer kuriosen Mischung aus rustikalem Charme und überraschender Lebendigkeit. Wenn du also das nächste Mal einen Roadtrip planst und genug von den üblichen Touristenfallen hast, dann schau doch einfach mal hier vorbei – du wirst nicht nur ein paar nette Leute treffen, sondern auch ein bisschen das echte, ungeschönte Illinois erleben.
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