Fotospots Oakland, Coles, Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Nyttend
- Wikipedia: Main from Oak in Oakland
- Lizenz: Public domain
Über Oakland in Illinois und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Oakland Sehenswürdigkeiten – Ein Streifzug durch East Oakland Township, Coles County, Illinois
Mal ehrlich, wenn ich das Wort „Oakland Sehenswürdigkeiten“ höre, denke ich sofort an das unscheinbare Städtchen im Herzen von East Oakland Township, das sich lässig im Süden von Coles County, Illinois, versteckt – nicht zu verwechseln mit dem lauten Kalifornien. Gegründet in den 1850er Jahren von ein paar Landpionieren, die wohl dachten, ein bisschen „Oak“ würde dem Ort Charme verleihen, hat sich das Dorf seitdem kaum verändert, abgesehen von ein paar modernen Läden, die versuchen, das alte Feldflair zu retten. Ich fahre meistens mit dem Auto über US‑24, weil der Bus hier eher ein Mythos ist, und das ist praktisch, wenn man spontan in die kleinen Cafés am Hauptplatz abdriften will.
Die Geschichte ist hier nicht in grellen Plakaten verpackt, sondern in den verblassten Holzfassaden und den Geschichten der Einheimischen, die beim Schlürfen von starkem Kaffee gern über die alte Eisenbahnbrücke plaudern – ein Relikt aus der Zeit, als die Schienen noch das Rückgrat der Region bildeten. Ich verstehe den Hype um die „rustikale“ Atmosphäre nicht ganz, aber die ehrliche Freundlichkeit der Leute macht das Ganze irgendwie echt super. Und ja, wenn du nach „Oakland Sehenswürdigkeiten“ suchst, wirst du hier keine riesigen Attraktionen finden, dafür aber das Gefühl, dass du an einem Ort gelandet bist, der sich nicht zu sehr um den Touristentrend schert – und das ist für mich das wahre Highlight.
- Township: East Oakland Township
- County: Coles
- State: Illinois
- Country: United States
Oakland Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Oakland wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt meiner kleinen Odyssee führt mich zum Lincoln Trail State Park, einem Ort, den ich gern als das „grüne Herz“ der Region bezeichne – obwohl das Herz hier eher ein etwas schlampig getragener Wanderweg ist, der sich durch sanfte Hügel schlängelt. Der See ist kristallklar, zumindest solange man nicht gerade nach einem langen Arbeitstag dort ankommt und das Wasser von den Enten bespritzt wird. Parken ist meistens ein Klacks, außer an den heißen Sommertagen, wenn die Familien mit Picknickkörben das Feld überfluten; dann wird das Parkplatzsuchen fast zu einer sportlichen Betätigung.
Ein kurzer Abstecher nach Charleston lässt mich im historischen Rathausplatz landen, wo das imposante Coles County Courthouse wie ein steinernes Mahnmal aus einer anderen Ära thront. Ich verstehe den Hype um diese Backsteinkonstruktion nicht ganz – sie ist zwar schön, aber das wahre Highlight ist das kleine Café um die Ecke, das den besten Kaffee der Gegend serviert, wenn man bereit ist, den Duft von altem Holz zu ertragen. Der Platz ist frei von Autos, also kann man hier ohne Stress die Sonne genießen, solange man nicht am Freitagabend dort ist, wenn die Studenten von der Eastern Illinois University ihre „Late-Night-Studien“ veranstalten.
Ein bisschen weiter nördlich, fast schon im Schatten der Uni, liegt das Eastern Illinois University Art Museum. Ich habe dort mehr Zeit damit verbracht, die skurrilen Installationen zu fotografieren, als die eigentlichen Ausstellungen zu begreifen – ein typisches Kunstmuseum-Phänomen, das ich liebe. Das Gebäude selbst ist ein architektonisches Puzzle aus Glas und Backstein, das sich perfekt in die Campuslandschaft einfügt. Eintritt ist frei, und das Personal ist so freundlich, dass sie einem fast das Gefühl geben, man sei ein Teil der Fakultät, obwohl man nur ein verlorener Tourist ist.
Wenn man genug von städtischem Gedränge hat, führt der Weg zum Kaskaskia River State Fish & Wildlife Area. Hier kann man stundenlang am Flussufer sitzen und darauf warten, dass ein Fisch anbeißt – was selten passiert, aber die Stille ist ein Geschenk. Ich habe dort einmal einen seltenen Eisvogel gesichtet, was mich dazu brachte, meine Angel aus dem Auto zu holen, nur um festzustellen, dass ich vergessen hatte, die Angelrute zu packen. Praktisch ist, dass das Betreten des Gebiets kostenlos ist, und das Parken ist am Rande des Eingangsbereichs immer noch zu finden, solange man nicht am Wochenende kommt, wenn Jäger das Feld überfluten.
Ein weiteres Juwel, das ich nicht auslassen kann, ist das Coles County Historical Museum in Charleston. Das Museum ist ein Sammelsurium aus alten Landmaschinen, Fotos aus der Gründerzeit und einer beeindruckenden Sammlung von Alltagsgegenständen, die einem das Gefühl geben, dass das Leben früher genauso chaotisch war wie heute – nur mit weniger WLAN. Ich habe dort eine alte Schreibmaschine ausprobiert und fast einen Brief an meine Mutter geschrieben, bevor ich merkte, dass ich keinen Stift mehr hatte. Das Museum hat einen kleinen Parkplatz hinter dem Gebäude, der meistens leer steht, es sei denn, es gibt ein lokales Fest, dann wird das Ganze zu einem kleinen Schlachtfeld aus Autos.
Ein kurzer Abstecher nach Lanesville bringt mich zur Lanesville Covered Bridge, einer der wenigen erhaltenen überdachten Brücken im Bundesstaat. Sie ist nicht besonders groß, aber das Holz knarrt charmant, wenn man darüber läuft – ein perfekter Ort für ein Instagram-Foto, das man später bereut, weil das Licht nicht so gut war. Die Brücke liegt an einer ruhigen Landstraße, und das Parken ist praktisch direkt am Rand, wo man sein Auto abstellen kann, ohne dass ein Polizist einen mit einem Strafzettel überrascht.
Fazit
Ob man nun die Natur, Geschichte oder ein bisschen Kunst sucht – die Umgebung von Oakland, East Oakland Township, Coles, Illinois hat für jeden etwas zu bieten. Die Mischung aus ruhigen Parks, historischen Gebäuden und kleinen, aber feinen Museen macht das Erkunden zu einem wahren Vergnügen, das man nicht verpassen sollte, wenn man nach Oakland Sehenswürdigkeiten sucht.
Ich muss gleich zu Beginn gestehen, dass das, was ich hier als Top‑Sehenswürdigkeit bezeichne, nicht gerade ein glitzernder Touristenmagnet ist – es ist die Oakland Public Library, ein alter Carnegie‑Bau, der mehr Staub als Instagram‑Filter hat, aber dafür ein Herz, das schlägt, wenn du die quietschende Tür öffnest. Ich war dort an einem verregneten Dienstag, weil ich keinen Besseres zu tun hatte, und habe mich zwischen den hohen Regalen verlaufen, bis ich plötzlich das leise Klicken einer alten Schreibmaschine hörte – das ist das Geräusch, das mich jedes Mal daran erinnert, dass Bücher noch echte Dinge sind. Parken? Meistens ein Klacks, solange du nicht am Freitagabend nach dem wöchentlichen Buchclub dort auftauchst, dann wird das Parken zum kleinen Abenteuer.
Ein kurzer Spaziergang die Hauptstraße hinunter führt dich zum Oakland City Hall, einem Backsteingebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert, das aussieht, als hätte es ein Architekt aus der Zeit der Dampflokomotiven entworfen. Ich verstehe den Hype um moderne Glasfassaden nicht, aber hier hat das alte Backstein‑Mauerwerk etwas Unverfälschtes, das dich fast glauben lässt, du wärst in einem Film von John Ford gelandet. Der Innenhof ist zwar klein, aber die alte Uhr, die dort steht, tickt noch immer – ein kleines Wunder der Zeit, das ich jedes Mal bewundere, wenn ich dort vorbeikomme, um den Briefkasten zu leeren.
Wenn du nach einem Platz suchst, um deine Füße zu vertreten und gleichzeitig ein bisschen das echte „kleinstädtische Leben“ zu inhalieren, dann ist Oakland Park genau das Richtige. Ich habe dort einmal ein Picknick mit meinem Nachbarn gemacht, und wir haben uns über die „großartigen“ Grillplätze lustig gemacht, weil das einzige, was dort brutzelt, der Grill von jemandem ist, der versucht, Hot Dogs zu retten, die schon seit einer halben Stunde zu lange auf dem Rost liegen. Der Spielplatz ist zwar nicht gerade ein Disneyland, aber die Schaukel, die jedes Mal ein leichtes Quietschen von sich gibt, wenn du dich hinsetzt, hat ihren eigenen Charme. Und ja, das Parken ist hier ein bisschen kniffliger, weil das Feld im Sommer von Familien überrannt wird – also besser früh kommen, wenn du nicht im Kreis parken willst.
Ein wenig abseits des Trubels liegt das St. Mary’s Catholic Church, ein steinernes Bauwerk aus den 1860er‑Jahren, das mehr Geschichte in seinen Mauern trägt als so mancher Reiseführer. Ich habe dort einmal an einem Sonntag die Orgel probiert – das war ein lautes, aber ehrliches „Ich‑bin‑hier‑und‑ich‑mag‑es“ – und danach ein paar alte Kirchenbänke ausprobiert, die immer noch das gleiche Knarren haben wie meine alte Couch zu Hause. Der Innenraum ist nicht übertrieben prunkvoll, aber die Buntglasfenster werfen ein warmes Licht, das dich fast vergessen lässt, dass du dich gerade in einer kleinen Stadt in Illinois befindest.
Ein weiteres Juwel, das ich kaum erwähnen kann, ohne ein bisschen zu schwärmen, ist das Oakland Historical Society Museum. Das ist kein riesiges Museum, sondern eher ein gemütlicher Raum im Keller des alten Schulgebäudes, wo du alte Schulbücher, Fotos von Jahrmarkt‑Karussells und ein paar verstaubte Werkzeuge aus der Landwirtschaft findest. Ich habe dort einmal ein altes Foto von einem Pferdewagen entdeckt, das mich daran erinnerte, dass hier früher noch echte Pferde die Straße teilten – kein Witz, das war noch vor den Autos. Das Museum hat keine festen Öffnungszeiten, aber die freundliche Dame hinter dem Tresen lässt dich jederzeit rein, solange du nicht zu laut bist.
Für alle, die das Wort „Sehenswürdigkeit“ noch nicht genug gehört haben, hier ein kleiner Hinweis: Wenn du nach einer Liste von Oakland Sehenswürdigkeiten suchst, wirst du schnell merken, dass die Stadt eher ein Mosaik aus kleinen, aber feinen Erlebnissen ist, statt einer Reihe von übertriebenen Attraktionen. Und das ist genau das, was ich an diesem Ort liebe – die Authentizität, die dich nicht mit grellen Neonlichtern überhäuft, sondern mit echten Menschen, die ihre Stadt kennen und trotzdem nicht aufhören, darüber zu reden, wie gut das neue Café an der Ecke ist.
Zum Abschluss noch ein kurzer Hinweis zu den Oakland Fire Department Museum, das ich zufällig entdeckt habe, als ich nach einem Ort suchte, um meine Neugier zu stillen. Dort stehen alte Feuerwehrschläuche, ein rostiger Löschwagen und ein paar vergilbte Fotos von mutigen Männern, die im 20. Jahrhundert Feuer löschten, als das war, was man tat, wenn das Haus brannte. Ich habe dort ein wenig herumgestöbert, während ein älterer Herr mir erklärte, dass das „Rufen nach Hilfe“ hier immer noch dieselbe Melodie hat wie damals. Das Museum ist klein, aber das Herz ist groß – und das Parken ist hier fast immer ein Klacks, weil die Straße vor dem Gebäude selten befahren wird.
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