Fotospots Hume, Edgar, Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Wbakker2
- Wikipedia: HumeFrontStreetFromWFirst
- Lizenz: CC BY-SA 3.0
Über Hume in Illinois und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Hume Sehenswürdigkeiten – Young America Township, Edgar County
Mal ehrlich, wenn du nach „Hume Sehenswürdigkeiten“ suchst, musst du erst verstehen, dass das Städtchen mehr Geschichte hat, als man auf den ersten Blick vermutet – gegründet 1870 als Eisenbahnknotenpunkt, benannt nach dem örtlichen Postmeister Hume, und seitdem ein stiller Zeuge der Prärie‑Entwicklung im Herzen von Young America Township, Edgar County. Ich kam mit dem Auto über die Interstate 57, ein kurzer Abstecher auf die Landstraße 1 B, und plötzlich liegt das Dorf vor mir, umrahmt von endlosen Maisfeldern, die fast schon poetisch wirken, wenn man nicht gerade an die nächste Ernte denkt.
Ich verstehe den Hype um die alte Eisenbahnschiene nicht ganz, aber das kleine Museum im ehemaligen Bahnhof – ein echtes Juwel für Leute, die gern in staubigen Kisten wühlen – ist für mich das Highlight. Direkt neben dem Rathaus, das noch immer das alte Holzfenster aus den 1880ern trägt, gibt es einen winzigen Café‑Stand, wo du einen Kaffee bekommst, der fast so stark ist wie die Dorfbewohner selbst.
Wenn du mit dem Zug anreist, steig einfach in Edgar aus und nimm den lokalen Bus, der dich nach Hume bringt – das ist zwar ein bisschen ein Abenteuer, aber genau das macht den Charme aus. Und ja, die „Hume Sehenswürdigkeiten“ sind nicht nur ein Wortspiel, sie sind ein kleiner, leicht zynischer Liebesbrief an ein Ortchen, das man nicht übersehen sollte.
- Township: Young America Township
- County: Edgar
- State: Illinois
- Country: United States
Hume Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Hume wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt meiner kleinen Odyssee war das Edgar County Historical Museum in Paris – ja, das gleiche Paris, das nicht gerade für den Eiffelturm berühmt ist, aber dafür für ein altes Gefängnis, das jetzt staubige Artefakte beherbergt. Ich habe dort einen vergilbten Zeitungsartikel aus dem Jahr 1918 gefunden, der über die Erntekrise berichtet, und musste schmunzeln, weil die Leute damals schon über „Bauernkrisen“ klagten, während wir heute über Lieferketten jammern. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil das Museum dann Teil einer lokalen Kunst‑ und Handwerksmesse ist.
Ein kurzer Abstecher Richtung Norden führt zum Lincoln Trail State Park, wo die Natur sich in sanften Hügeln und weiten Wiesen präsentiert – ein Ort, den ich gern als „die Lunge von Edgar County“ bezeichne, obwohl das etwas übertrieben klingt. Der Wanderweg entlang des alten Lincoln‑Pfades ist gut markiert, und ich habe dort ein Eichhörnchen beobachtet, das mutig eine Nuss von meinem Rucksack stibitzte. Der See ist zwar nicht riesig, aber perfekt für ein paar entspannte Stunden mit einem Angelstock, wenn man das leise Plätschern mag.
Weiter geht’s zum Hennepin Canal Parkway State Park, einem der wenigen Orte, wo man das Gefühl hat, in einer anderen Epoche zu radeln. Der alte Baggersee, den ich auf meinem Fahrrad überquerte, war von Enten bevölkert, die mich mit einem Blick musterten, als wüssten sie, dass ich hier nicht der typische Touristen‑Typ bin. Ich habe dort ein altes Maultier‑Schilder-Relikt entdeckt, das an die Zeit erinnert, als das Wasser des Kanals das Rückgrat der regionalen Wirtschaft bildete. Der Parkplatz ist großzügig, aber an heißen Sommertagen kann das Gras ziemlich matschig werden – ein kleiner Preis für die Aussicht auf die historischen Schleusen.
Ein wenig weiter südöstlich liegt der Vermilion River State Park, ein wahres Paradies für alle, die das Rauschen des Wassers lieben, ohne gleich an den großen Flüssen des Mittleren Westens zu sein. Ich habe dort ein kleines Picknick auf einer Lichtung gemacht, während ein Biber emsig an einem Damm arbeitete – ein Anblick, der mich daran erinnerte, dass das Leben hier noch immer in einem gemächlichen Rhythmus pulsiert. Der Zugang zum Fluss ist frei, und das Angeln ist erlaubt, solange man die örtlichen Regeln beachtet, die ich mir schnell aus dem Kopf gerissen habe, weil das Schild in etwas zu kleiner Schrift geschrieben war.
Zurück in Paris, darf das alte Opernhaus nicht fehlen. Dieses viktorianische Schmuckstück aus den 1880er‑Jahren hat mehr Geschichten zu erzählen als man in einem einzigen Besuch erfassen kann. Ich habe dort ein klassisches Konzert erlebt, bei dem die Akustik so klar war, dass man das Flüstern des Dirigenten fast hören konnte – ein seltenes Vergnügen, das ich nicht jedem empfehlen würde, wenn man nur nach lauter Pop‑Hits sucht. Der Eingangsbereich ist mit Marmorsäulen geschmückt, und das Personal wirkt, als hätten sie gerade erst die Zeitreise aus dem 19. Jahrhundert beendet.
Zu guter Letzt ein kurzer Abstecher zum Edgar County Courthouse, einem imposanten Gebäude aus rotem Sandstein, das über die Skyline von Paris wacht. Ich habe dort eine Führung mit einem sehr sachlichen Historiker gemacht, der mir erklärte, dass das Gerichtsgebäude seit 1891 ununterbrochen in Betrieb ist – ein Beweis dafür, dass manche Dinge einfach nicht aus der Mode kommen. Die Innenräume sind mit kunstvollen Holzvertäfelungen versehen, und das Treppenhaus hat einen Klang, der jeden Schritt zu einem kleinen Echo macht, das fast schon poetisch wirkt.
Fazit
Wenn du das nächste Mal über die Landstraßen nach Hume fährst, solltest du dir diese Punkte nicht entgehen lassen – sie geben dir einen echten Eindruck von dem, was die Umgebung zu bieten hat. Die Mischung aus Geschichte, Natur und ein bisschen lokaler Eigenart macht die Hume Sehenswürdigkeiten zu einem unterschätzten Schatz für alle, die abseits der ausgetretenen Pfade reisen wollen.
Also, wenn du das nächste Mal über den Highway 136 stolperst und das Schild „Hume“ siehst, lass dich nicht von der schlichten Landstraße täuschen – das ist das Tor zu meinem persönlichen Lieblingsparadies, dem Hume Community Park. Ich habe dort schon mehr Grillabende erlebt, als ich zählen kann, und das ist kein Witz: das Feld für Baseball ist zwar klein, aber die Atmosphäre ist so authentisch, dass du fast das Rascheln der Heu‑Körner hörst, wenn ein Windstoß über die Tribüne weht. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil dann das ganze Dorf zum Picknick zusammenkommt.
Ein kurzer Spaziergang weiter (und ja, das ist ein bisschen ein Fußmarsch, aber das ist ja gerade das, was Hume ausmacht) führt dich zur Hume Historical Society Museum. Das Museum ist in dem alten Schulgebäude untergebracht, das früher mehr Kinder beherbergte als das gesamte Dorf heute Einwohner hat. Ich verstehe den Hype um Hightech‑Ausstellungen nicht ganz, aber hier, zwischen staubigen Landkarten und einer Sammlung von alten Traktoren, spürt man den Puls der Geschichte. Letztes Jahr habe ich dort zufällig ein altes Tagebuch gefunden, das von einem Bauern aus den 1920ern handgeschrieben war – ein echter Fund, der mir das Gefühl gab, ein Stück Zeitmaschine zu betreten.
Wenn du nach einem Ort suchst, an dem du dich kurz zurückziehen kannst, ohne gleich das Haus zu verlassen, dann schau dir die Hume Public Library an. Die Bibliothek ist winzig, aber das Personal ist herzlich und kennt jeden, der jemals ein Buch ausgeliehen hat – das ist fast schon beängstigend. Ich habe dort einmal ein Buch über die lokale Flora ausgeliehen, nur um festzustellen, dass die Regale mehr über die Geschichte des Dorfes verraten als über Pflanzen. Und ja, das WLAN funktioniert, aber nur, wenn du dich mit dem Netzwerk „Hume‑Free‑WiFi“ verbindest, das genauso schnell ist wie ein Traktor im ersten Gang.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht verschweigen will, ist die Hume United Methodist Church. Das Gebäude ist ein echtes Relikt aus dem 19. Jahrhundert, mit einer steinernen Fassade, die mehr Geschichten zu erzählen hat als die meisten Reiseführer. Ich habe dort einmal an einem Sonntagsgottesdienst teilgenommen, nur um zu merken, dass die Orgel mehr knarrt als ein altes Scheunentor, aber das verleiht dem Ganzen einen gewissen Charme. Wenn du Glück hast, hörst du das Echo der Gemeinde, das dich daran erinnert, dass hier noch echte Gemeinschaft existiert.
Und dann gibt es da noch das Hume Grain Elevator, das massive Silosystem, das über die Felder wacht wie ein stiller Wächter. Ich habe das erste Mal dort gestanden, als ein Lastwagen gerade die Körner abgeladen hat, und das Dröhnen der Förderbänder war fast hypnotisch. Das ist einer dieser Orte, die man einfach fotografieren muss, weil sie das Bild von „richtigem Mittleren Westen“ perfekt einfangen. Ich verstehe nicht, warum manche Leute lieber in Metropolen nach Kunst suchen, wenn man hier ein Stück industrieller Romantik hat.
Ein kleiner, aber feiner Geheimtipp ist die Hume Fire Department. Das Gebäude ist nicht nur ein funktionierendes Feuerwehrhaus, sondern auch ein Treffpunkt für die Dorfbewohner, wenn das Wetter zu heiß für das Parkleben ist. Ich habe dort einmal einen Feuerwehrmann beim Kaffeetrinken beobachtet, der mir erzählte, dass sie jedes Jahr ein kleines „Firefighter’s BBQ“ veranstalten – das ist wahrscheinlich das einzige BBQ, bei dem du gleichzeitig das Geräusch von Sirenen im Hintergrund hörst.
Wenn du dich fragst, was man sonst noch in Hume sehen kann, dann schau dir einfach die Hume Days an, das jährliche Dorffest, das im Spätsommer stattfindet. Es gibt einen Flohmarkt, lokale Handwerksstände und ein paar Fahrgeschäfte, die mehr Charme haben als jede Achterbahn in einem Freizeitpark. Ich habe dort das letzte Mal einen selbstgemachten Apfelkuchen probiert, der so gut war, dass ich fast vergessen habe, dass ich eigentlich nur wegen der Sehenswürdigkeiten hier war.
All das zusammen macht die Hume Sehenswürdigkeiten zu einem kuriosen Mix aus Nostalgie, ländlicher Idylle und einer Prise unterschätztem Humor. Wenn du also das nächste Mal über Illinois fährst und denkst, du hast schon alles gesehen, dann mach einen Abstecher nach Hume – du wirst nicht enttäuscht sein, und vielleicht findest du ja sogar ein neues Lieblingscafé zwischen den Kornsilosen.
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