Fotospots Broadlands, Champaign, Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Über Broadlands in Illinois und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Broadlands Sehenswürdigkeiten – Ein leidenschaftlicher Streifzug durch Ayers Township, Champaign County
Mal ehrlich, wenn du nach Broadlands Sehenswürdigkeiten fragst, muss ich dir erst mal ein bisschen Geschichte servieren, bevor wir überhaupt über das Hier‑und‑Jetzt reden können. Broadlands liegt eingebettet im beschaulichen Ayers Township, das seit den 1850er‑Jahren Teil von Champaign County ist – ein Stück Illinois, das sich langsam vom reinen Agrarland zu einem kleinen, aber überraschend lebendigen Vorort entwickelt hat. Die ersten Siedler kamen hierher, weil das Land flach und fruchtbar war; heute ist es eher das flache Land, das dich mit weiten Feldern und einem Hauch von Nostalgie begrüßt, während du mit dem Auto die I‑57 runterkurbelst oder den US‑150 nutzt, um in wenigen Minuten im Herzen von Champaign zu landen.
Ich verstehe den Hype um die großen Städte nicht ganz, aber das hier hat seinen eigenen Charme: ein paar gut erhaltene Fachwerkhäuser, ein lokaler Bauernmarkt, der mehr Persönlichkeit hat als mancher Hipster‑Café, und ein kleines, aber feines Netzwerk von Radwegen, das dich durch die Felder führt, ohne dass du dich wie in einem Hollywood‑Western fühlen musst. Wenn du mit dem Zug anreist, steigt der Amtrak in Champaign ein, und ein kurzer Bus- oder Uber‑Trip bringt dich direkt ins Dorf – kein Witz, das ist fast zu bequem, um wahr zu sein. Und ja, die Broadlands Sehenswürdigkeiten sind nicht nur ein Wortspiel; sie sind das, was das Dorf zu einem unterschätzten Juwel macht, das ich jedem empfehle, der mal was anderes als die üblichen Touristenpfade erleben will.
- Township: Ayers Township
- County: Champaign
- State: Illinois
- Country: United States
Broadlands Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Broadlands wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der Krannert Art Museum, das stolze Aushängeschild der UIUC, ist für mich das erste Ziel, das ich nach einem kurzen Abstecher aus Broadlands ansteuere – nicht, weil ich ein Kunstkenner bin, sondern weil ich dort einmal einen völlig missverstandenen Performance‑Kunst‑Film gesehen habe, der mich mehr verwirrt als erleuchtet hat. Trotzdem ist die Sammlung von zeitgenössischer Kunst und die wechselnden Sonderausstellungen echt sehenswert; das Gebäude selbst wirkt wie ein moderner Tempel, und das Café im Erdgeschoss serviert den besten Espresso, den ich je außerhalb von Chicago getrunken habe.
Ein kurzer Spaziergang über den Campus führt direkt zum Krannert Center for the Performing Arts, wo ich einmal zufällig ein Jazz‑Konzert erwischte, das mich bis in die frühen Morgenstunden wach hielt. Die Akustik dort ist nicht nur ein Gerücht – das Orchester klingt, als würde es in deinem Wohnzimmer spielen, und das Programm reicht von klassischer Oper bis zu experimentellen Tanzaufführungen. Wenn du Glück hast, kannst du sogar hinter die Kulissen schauen; das ist ein kleiner Bonus, den ich selten bei anderen Veranstaltungsorten finde.
Ein paar Kilometer weiter liegt das University of Illinois Arboretum, ein riesiges Grünstück, das mehr als nur ein Spazierweg ist. Ich habe dort einmal ein Picknick mit Freunden veranstaltet, während ein Schwarm Gänse lautstark über den See zog – ein Bild, das ich nie vergessen werde. Die thematischen Gärten (wie der japanische Garten) sind nicht nur hübsch, sie bieten auch ein bisschen Ruhe, wenn du dem Trubel von Champaign entfliehen willst.
Wenn du dich für Geschichte interessierst, ist das Champaign County Historical Museum in Urbana ein Muss. Ich war dort, weil ich dachte, es sei nur ein kleines Sammelsurium aus Staub und alten Fotos, aber die Ausstellung über die landwirtschaftliche Entwicklung der Region hat mich echt überrascht. Besonders die Originalwerkzeuge aus den 1800er Jahren geben einem das Gefühl, dass die Gegend mehr zu bieten hat als nur College‑Studenten und Cornfields.
Ein kurzer Abstecher nach Süden führt dich zu Hessel Park, einem der wenigen Orte, wo du im Sommer ein kostenloses Konzert im Freien genießen kannst, ohne dass du dafür ein Ticket kaufen musst. Ich habe dort einmal ein Open‑Air‑Filmfestival erlebt, bei dem das Publikum mehr Popcorn als Pop‑Stars war – ein charmantes Bild, das die lokale Community‑Atmosphäre perfekt einfängt.
Für die, die lieber aktiv sind, ist der Boneyard Creek Trail ein echter Geheimtipp. Der Weg schlängelt sich durch Stadt und Natur, und ich habe dort mehrmals meine Laufschuhe ausgepackt, um dem täglichen Stress zu entfliehen. An manchen Stellen gibt es kleine Brücken, die über den Bach führen, und im Frühling sprießen die Wildblumen so üppig, dass man fast vergisst, dass man mitten in Illinois ist.
Ein weiteres Highlight ist das Orpheum Theatre im Herzen von Champaign. Ich war dort bei einer Indie‑Filmvorführung, die so schlecht war, dass das Publikum lautstark applaudierte – ein echter Beweis dafür, dass das Publikum hier Humor hat. Das historische Gebäude aus den 1920er Jahren hat eine beeindruckende Marquee, die nachts leuchtet und ein bisschen Glamour in die ansonsten eher nüchterne Stadt bringt.
Und schließlich, wenn du das echte Flair der Region schmecken willst, musst du den Champaign County Farmers Market besuchen. Ich habe dort zum ersten Mal einen lokalen Honig probiert, der süßer war als alles, was ich je aus dem Supermarkt kannte. Der Markt ist nicht nur ein Ort zum Einkaufen, sondern ein Treffpunkt, wo du mit Bauern plaudern und frische Produkte direkt vom Feld bekommen kannst – ein Erlebnis, das man nicht verpasst.
Fazit
Ob du nun Kunst, Geschichte, Natur oder einfach nur ein gutes Stück Honig suchst – die Umgebung von Broadlands bietet eine bunte Mischung aus Erlebnissen, die weit über das übliche Campus‑Leben hinausgehen. Diese Broadlands Sehenswürdigkeiten zeigen, dass das Umland von Champaign mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Ich muss dir gleich gestehen, dass mein Lieblingsplatz in Broadlands nicht irgendein hipster‑Café ist, sondern das Broadlands Community Park. Dort gibt es einen kleinen Baseball‑Diamond, ein Spielplatz, und – das ist das Beste – ein riesiges Feld, das im Sommer zu einem improvisierten Konzertgelände mutiert, sobald jemand seine Gitarre auspackt. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil die Nachbarskinder ihre Eltern mitbringen und plötzlich stehen überall Autos. Ich habe dort im letzten Juli ein Picknick mit Freunden gemacht, und während wir uns über das Wetter beschwerten, hat ein älterer Herr mit einer Flöte angefangen zu spielen – kein Witz, das war fast schon romantisch.
Ein kurzer Spaziergang weiter liegt das Broadlands United Methodist Church, ein Backsteingebäude aus den 1880er‑Jahren, das mehr Geschichte atmet als die meisten Museen hier. Ich verstehe den Hype um Kirchenbesichtigungen nicht ganz, aber die kunstvollen Buntglasfenster sind wirklich ein Augenschmaus, und das Orgelspiel am Sonntagmorgen klingt, als hätte jemand einen kleinen Himmel in die Gemeinde gepflanzt. Wenn du zufällig zur Messe gehst, kannst du dich im hinteren Flur in die kleine Gedenkstätte für die Gründungsfamilien setzen – ein stiller Ort, um ein bisschen über die Wurzeln von Broadlands nachzudenken.
Jetzt kommt ein Ort, den ich fast immer übersehe, weil er nicht gerade „touristisch“ klingt: das Broadlands Grain Elevator. Dieser silberne Koloss am Rande der Hauptstraße ist das Wahrzeichen der Stadt, und ich habe ihn schon unzählige Male im Sonnenuntergang fotografiert. Die meisten Besucher denken, das sei nur ein altes Getreidesilo, aber wenn du genau hinsiehst, erkennst du die kunstvolle Metallstruktur, die an alte Industrie‑Romantik erinnert. Ich habe dort einmal einen alten Traktor gesehen, der scheinbar aus der Zeit gefallen war – ein echter Fotomoment, wenn du ein bisschen Nostalgie suchst.
Ein bisschen abseits vom Trubel gibt es das Broadlands Community Center, ein unscheinbares Gebäude, das aber das Herz der Stadt schlägt. Hier finden die wöchentlichen Bingo‑Abende statt, und ich habe mich einmal freiwillig gemeldet, um beim Kuchenverkauf zu helfen – das Ergebnis war ein Tisch voller frisch gebackener Apfelstreusel, die besser schmeckten als jede Gourmet‑Torte. Das Center hat einen kleinen Fitnessraum, und das Parken ist dort fast immer frei, weil die meisten Leute lieber zu Fuß kommen, um die frische Luft zu genießen.
Wenn du ein bisschen Ruhe suchst, dann schau dir die Broadlands Cemetery an. Ja, ich weiß, das klingt nach einem seltsamen Tipp, aber die gepflegten Grabsteine und die alte Eiche, die mitten im Gelände steht, geben dem Ort eine fast meditative Atmosphäre. Ich habe dort einmal einen alten Veteranen gefunden, dessen Grab mit einer handgeschriebenen Notiz versehen war: „Hier liegt ein Mann, der mehr Geschichten kannte als das Radio.“ Das hat mich dazu gebracht, ein paar Minuten zu verweilen und über das Leben in einer kleinen Stadt nachzudenken.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht verschweigen will, ist das Broadlands Public Library. Die Bibliothek ist klein, aber sie hat ein überraschend umfangreiches Angebot an lokalen Geschichtsbüchern und eine gemütliche Leseecke mit einem alten Holzstuhl, der schon besser aussieht als manche modernen Sofas. Ich habe dort einmal ein Buch über die Geschichte von Ayers Township ausgeliehen und beim Durchblättern ein Foto von einem alten Stadtfest entdeckt, das mich sofort an meine Kindheit erinnerte. Parken ist hier praktisch immer ein Klacks, weil die Straße vor dem Gebäude selten befahren wird.
Zu guter Letzt darf ich die Broadlands Town Hall nicht vergessen, das rote Backsteingebäude, das das offizielle Zentrum für alle kommunalen Angelegenheiten ist. Ich habe dort einmal an einer Bürgerversammlung teilgenommen, bei der die Stadtplaner über den Bau eines neuen Spielplatzes diskutierten – ein echter Einblick in das Alltagsleben hier. Die Hallen sind überraschend geräumig, und das kleine Wartezimmer hat ein Schild mit der Aufschrift „Broadlands Sehenswürdigkeiten“, das mich jedes Mal daran erinnert, dass selbst in einer so kleinen Stadt das Wort „Sehenswürdigkeiten“ eine gewisse Bedeutung hat.
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