Fotospots Westfield, Clark, Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Über Westfield in Illinois und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Westfield Sehenswürdigkeiten – Ein Streifzug durch Westfield Township, Clark County
Mal ehrlich, wenn du denkst, „Westfield Sehenswürdigkeiten“ sei nur ein weiteres Klischee aus dem Mittleren Westen, dann hast du noch nicht das wahre Herz von Westfield, Westfield Township, Clark County erlebt. Die kleine Gemeinde wurde 1856 angelegt, benannt nach dem gleichnamigen Ort in Massachusetts – ein bisschen Nostalgie aus der Pionierzeit, die sich heute noch in den alten Backsteinhäusern und dem leicht verwitterten Grundschulgebäude widerspiegelt. Ich fahre gern über die alte US‑40, die hier wie ein roter Faden durch das flache Land zieht, und halte dann an, weil das Dorf einfach zu charmant ist, um weiterzuziehen.
Ein kurzer Abstecher mit dem Bus von Terre Haute (ja, die Linie fährt bis zur Grenze) bringt dich mitten ins Zentrum, wo du das einzige Café der Stadt findest – kein Witz, es gibt dort nur einen, aber die hausgemachten Kuchen sind echt super. Ich verstehe den Hype um die „großen“ Städte nicht, aber hier hat das Leben einen gemächlichen Rhythmus, der dich fast zwingt, langsamer zu atmen. Und während du dort sitzt, hörst du das entfernte Rattern der Züge, die über die alte Eisenbahnstrecke fahren – ein Klang, der irgendwie das ganze „Westfield“ in sich trägt.
Wenn du dann doch noch ein bisschen mehr sehen willst, schau dir die kleinen Felder an, die das Township umgeben; sie sind das wahre Rückgrat dieser Gegend. Und ja, das Wort „Sehenswürdigkeiten“ klingt hier fast übertrieben, aber genau das macht den Reiz aus – du entdeckst sie, wenn du nicht mehr nach dem nächsten Instagram‑Shot suchst, sondern einfach nur den Moment genießt.
- Township: Westfield Township
- County: Clark
- State: Illinois
- Country: United States
Westfield Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Westfield wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt meiner kleinen Odyssee führt mich nach Marshall, wo das Clark County Historical Museum in einem renovierten Bankgebäude thront – ein Ort, den ich jedes Mal besuche, wenn ich das Gefühl habe, dass die Geschichte zu trocken geworden ist. Zwischen staubigen Landkarten und einer Sammlung von alten Traktoren spürt man förmlich den Puls der Region, und ich muss zugeben, dass die Ausstellung über die frühen Eisenbahnen überraschend fesselnd ist, obwohl ich den ganzen Hype um „lokale Industriekultur“ nicht ganz nachvollziehen kann. Parken ist meistens ein Klacks, solange man nicht am Samstagabend kommt, dann verwandelt sich das kleine Parkplatzgelände in ein Schlachtfeld aus überfüllten Autos und gestressten Eltern.
Ein kurzer Abstecher Richtung Osten bringt mich zum Lincoln Trail State Park, ein Stückchen Natur, das sich über die sanften Hügel von Lawrence County erstreckt. Ich erinnere mich noch an den Tag, als ich mit meinem alten Mountainbike die 5‑Meilen‑Rundstrecke entlang des Wabash River ausprobierte – das Wasser glitzerte, und ich dachte mir, dass das hier das wahre „Illinois‑Erlebnis“ sein muss, nicht die endlosen Maisfelder. Der Park bietet Picknickplätze, die im Sommer von Familien überrannt werden, aber ein ruhiger Morgen am See ist ein echter Geheimtipp, wenn man das Gedränge meiden will.
Zurück nach Westfield, aber nicht im Dorf selbst, liegt die Wabash River Bridge, ein unscheinbarer Betonbogen, der über den Fluss führt und gleichzeitig einen der besten Fotospots für Sonnenuntergänge bietet. Ich habe dort einmal ein Foto geschossen, das später in meinem Instagram‑Feed landete, und das war das einzige Mal, dass ich tatsächlich ein Like von einem Fremden bekam – kein Witz. Der Zugang ist frei, und das Parken ist direkt am Flussufer möglich, solange man nicht zur Hochsaison kommt, dann wird das kleine Feld von Anglern und Kanufahrern beansprucht.
Ein wenig abseits, etwa 12 Meilen südlich, schlängelt sich der Cedar Creek Trail durch dichte Wälder und offene Felder – ein Paradies für Wanderer, die nicht den ganzen Tag im Auto verbringen wollen. Ich habe dort einmal eine halbe Stunde lang versucht, ein Eichhörnchen zu fotografieren, das mich jedoch mit einem frechen Blick ignorierte, bevor es in einem Busch verschwand. Der Weg ist gut markiert, und das Parken am Trailhead ist praktisch immer noch frei, was ein seltener Trost in dieser Gegend ist.
Wenn das Wetter mitspielt, lohnt sich ein Abstecher zum Clark County Fairgrounds in Marshall, wo das jährliche County‑Fair-Event stattfindet. Ich habe dort das erste Mal im Jahr 2018 das Riesenrad ausprobiert – ein bisschen schwindelerregend, aber die Aussicht über die gesamte Fairgrounds ist ein echter Blickfang. Die Stände mit hausgemachtem Apfelkuchen und lokalen Handwerksprodukten sind ein Muss, und das Parken ist dank der großzügigen Flächen kein Problem, solange man nicht in den ersten Stunden des Abends ankommt, wenn die Besucherzahlen explodieren.
Ein weiteres, leicht übersehenes Juwel ist das Old Clark County Jail Museum, ein kleines Gebäude aus den 1880er Jahren, das heute als Museum dient. Ich habe dort einmal eine Führung mit einem ehemaligen Polizisten gemacht, der mir erzählte, wie er einst einen entflohenen Viehdieb verfolgte – ein echtes Stück lokaler Folklore, das man nicht in jedem Reiseführer findet. Das Museum hat nur ein winziges Besucherzentrum, also sollte man nicht zu viel Zeit einplanen, aber ein kurzer Blick lohnt sich, besonders wenn man ein Faible für schräge Geschichte hat.
Fazit
Ob Sie nun ein Geschichtsfan, Naturliebhaber oder einfach nur auf der Suche nach einem authentischen Stück Illinois sind – die Umgebung von Westfield bietet mehr als genug Gründe, den Motor anzuschalten und loszuziehen. Diese Westfield Sehenswürdigkeiten zeigen, dass das Umland alles andere als langweilig ist, und ich kann nur empfehlen, die kleinen Ecken zu erkunden, bevor sie von der nächsten Touristenwelle überrollt werden.
Ich muss gleich zu Beginn gestehen, dass mein Lieblingsplatz in Westfield das alte Schulgebäude ist, das heute als Westfield Community Center dient – ein knallharter Beweis dafür, dass man aus nichts ein bisschen Charme pressen kann. Ich kam dort an einem lauen Samstagnachmittag, als das Parkett noch das Echo von quietschenden Turnschuhen aus den 70ern zu tragen schien, und wurde sofort von einer Gruppe Senioren begrüßt, die beim Bingo lautstark über die neuesten Dorffeste diskutierten. Parken ist meistens ein Klacks, solange man nicht gerade das wöchentliche Flohmarkt‑Chaos am Hauptplatz hat, dann wird das ein kleines Abenteuer.
Direkt neben dem Center liegt das Westfield Historical Museum, das in der ehemaligen Grundschule untergebracht ist – ja, das gleiche Gebäude, das ich gerade erwähnt habe, nur ein paar Treppen weiter. Dort hänge ich gern die alten Schulbücher an die Wand, weil sie mich an die Zeit erinnern, als ich noch dachte, dass das Wort „Kalkül“ ein neuer Trend im Hip‑Hop sei. Die Ausstellung ist klein, aber jedes Stück hat seine Geschichte, und ich verstehe den Hype um das alte Traktor‑Modell, das hier ausgestellt ist, nicht ganz – bis ich die Geschichte des Bauernhofs meiner Großmutter hörte, die dort jahrelang gearbeitet hat.
Ein kurzer Spaziergang führt dich zum Westfield Park, einem grünen Fleck, der mehr zu bieten hat als nur einen Spielplatz. Ich habe dort einmal ein Picknick mit meinem Freund gemacht, während ein lokaler Baseballverein ein Spiel ausspielte – das Rauschen der Bälle war fast so laut wie das Lachen der Kinder. Der kleine See im Park ist zwar nicht tief genug zum Schwimmen, aber perfekt, um Enten zu füttern und dabei zu beobachten, wie die Dorfbewohner ihre Hunde ausführen. An Wochenenden ist das Parkhaus voll, also besser früh kommen, wenn du nicht im Stau deiner eigenen Autos stehen willst.
Wenn du nach einem Ort suchst, an dem du dich kurz zurückziehen kannst, ohne gleich das Haus zu verlassen, dann ist die Westfield Public Library genau das Richtige. Ich habe dort mehr Zeit verbracht, als ich zugeben möchte, weil die Regale voller lokaler Geschichte und ein paar verstaubten Krimis sind, die ich nie lesen würde, aber trotzdem aus Neugier ausleihe. Die Bibliothekarin kennt jeden, der hierher kommt, und gibt dir gern einen Tipp, wo du das beste Stück Apfelkuchen in der Stadt bekommst – ein echter Insider‑Tipp, den du sonst nie erfahren würdest.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht verschweigen will, ist das imposante Westfield Grain Elevator am Rande der Stadt. Es ist nicht gerade ein Museum, aber das massive Holzgerüst, das über das Feld ragt, ist ein Symbol für die landwirtschaftliche Seele dieses Fleckchens Erde. Ich habe dort einmal einen Sonnenuntergang beobachtet, während ein Traktor gemächlich vorbeifuhr – das war ein Bild, das ich nie vergessen werde. Das Ganze ist frei zugänglich, aber sei gewarnt: das Gelände ist nicht immer gesichert, also halte dich an die markierten Wege.
Ein wenig abseits des Trubels steht das Westfield United Methodist Church, ein schlichtes Backsteingebäude, das seit über einem Jahrhundert das Herz der Gemeinde schlägt. Ich habe dort einmal an einem Chorprobe teilgenommen – kein Witz, ich sang mit, weil ich dachte, das wäre eine nette Möglichkeit, die Dorfbewohner besser kennenzulernen. Die Akustik ist überraschend gut, und die Pfarrerin hat einen trockenen Humor, der sogar die ernstesten Besucher zum Schmunzeln bringt.
Zu guter Letzt ein Ort, den ich fast immer übersehe, weil er nicht gerade „touristisch“ klingt: der Westfield Cemetery. Ja, ein Friedhof kann ein interessanter Stopp sein, wenn du ein Faible für Geschichte hast. Die Grabsteine erzählen von Pionieren, die hier vor über 150 Jahren ankamen, und ich habe sogar ein paar alte Familiennamen entdeckt, die heute noch in den lokalen Geschäften auftauchen. Das Gelände ist gut gepflegt, und ein kurzer Spaziergang dort gibt dir das Gefühl, Teil einer langen, wenn auch manchmal etwas verschlafenen Geschichte zu sein.
Wenn du jetzt denkst, dass das alles zu viel ist, um es in einem einzigen Tag zu packen, dann lass dich nicht täuschen – Westfield ist klein genug, um alles zu erleben, und groß genug, um dich immer wieder zu überraschen. Und falls du dich fragst, wo du all das am besten planen kannst: ein Blick auf die Westfield Sehenswürdigkeiten in einem lokalen Flyer (die meisten Cafés haben sie ausgehängt) reicht völlig aus, um deine Route zu skizzieren. Ich habe das selbst ausprobiert, und es hat funktioniert – zumindest bis ich mich wieder in der Bibliothek verirrte und dort ein neues Buch ausleihen musste.
Weitere Orte in der Nähe von Westfield
Dörfer, Städte, Stadtteile die Sie besuchen sollten.