Fotospots Cridersville, Auglaize, Ohio: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Nyttend
- Wikipedia: Main west of Gay, Cridersville
- Lizenz: Public domain
Über Cridersville in Ohio und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Cridersville Sehenswürdigkeiten – Ein Streifzug durch Duchouquet Township, Auglaize County
Was Cridersville Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die eigenwillige Mischung aus historischer Schlichtheit und dem leisen Stolz einer Gemeinde, die sich seit den 1850er‑Jahren kaum von ihrer Eisenbahnschmiede befreit hat. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal mit dem Zug von Wapakoneta nach Auglaize fuhr und das kleine Schild „Cridersville – Pop. 1 200“ sah – ein kurzer Stopp, der sofort das Gefühl vermittelte, in eine Zeit zurückzuschnellen, in der jeder Ladenbesitzer noch den Namen seiner Kuh kannte. Die Stadt liegt im Herzen von Duchouquet Township, einem Gebiet, das früher von französischen Missionaren durchzogen wurde und heute vor allem für seine weiten Maisfelder und das unerschütterliche Gemeinschaftsgefühl bekannt ist.
Wenn man hier ankommt, nutzt man am besten den State Route 67, der wie ein roter Faden durch das ländliche Ohio zieht; ein kurzer Abstecher auf die County Road 33 führt direkt ins Zentrum, wo das alte Rathaus noch das Echo vergangener Wahlversammlungen trägt. Ich verstehe den Hype um die „kleinen Städte mit Charme“ nicht immer, aber hier gibt es ein Café, das den besten Apfelkuchen der Region serviert – und das ist kein Witz. Während ich dort saß, hörte ich das Murmeln der Einheimischen über das bevorstehende Dorffest, das jedes Jahr die Straße in ein Flickenteppich aus Lichterketten verwandelt. So, wenn Sie das nächste Mal nach Ohio reisen, lassen Sie sich von den Cridersville Sehenswürdigkeiten leiten; sie sind vielleicht nicht spektakulär, aber sie sind ehrlich, unverfälscht und – ganz ehrlich – ein erfrischender Gegenpol zu den überlaufenen Touristenzielen.
- Township: Duchouquet Township
- County: Auglaize
- State: Ohio
- Country: United States
Cridersville Ohio Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Cridersville wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt meiner kleinen Odyssee war das Neil Armstrong Air and Space Museum in Wapakoneta, nur eine halbe Stunde Fahrt von Cridersville entfernt. Ich habe dort mehr als nur ein paar alte Raumanzüge gesehen – das eigentliche Highlight ist die originale Apollo‑Kommandokapsel, die fast schon wie ein verstaubtes Familienerbstück wirkt. Parken ist am Museumsvorplatz fast immer ein Kinderspiel, außer wenn das jährliche Astronauten‑Festival losgeht und plötzlich jeder mit einem T‑Shirt und einer Flagge auftaucht. Ich verstehe den Hype um die Mondlandung, aber das Museum schafft es, den Stolz der Kleinstadt mit einer Prise trockener, fast schon zynischer Selbstironie zu würzen – ein bisschen wie ein lokaler Pub‑Quiz‑Abend, bei dem die Fragen zu schwer sind, aber die Getränke billig.
Ein kurzer Abstecher nach St. Marys führt zum St. Marys River Walk, einer Strecke, die sich entlang des Flusses schlängelt und dabei mehr als nur ein paar Bänke bietet. Ich habe dort ein Picknick mit einem alten Freund gemacht, während ein Fischer im Hintergrund lautstark über die „guten alten Zeiten“ des Flusses schimpfte. Der Weg ist gut beschildert, und das Parken am Ende der Hauptstraße ist meistens frei – bis du am Samstagabend dort bist und plötzlich ein Traktor mit einem Anhänger den einzigen freien Platz blockiert. Der Fluss selbst ist nicht gerade ein spektakuläres Naturwunder, aber das Plätschern und das gelegentliche Quaken einer Ente geben dem Ganzen einen gewissen Charme, den man nicht in jedem Einkaufszentrum findet.
Ein wenig weiter südlich liegt das Auglaize River State Park, ein Ort, den ich gerne als das „versteckte Juwel“ der Region bezeichne, weil er selten von Touristen überrannt wird. Hier kann man Kajak fahren, angeln oder einfach nur auf einer Holzbank sitzen und den Blick über das ruhige Wasser schweifen lassen. Ich erinnere mich an einen regnerischen Nachmittag, an dem ich im Zelt schlief und das leise Trommeln des Regens auf das Zeltdach hörte – ein Erlebnis, das man nicht in jedem Freizeitpark bekommt. Das Parkeingangstor ist rund um die Uhr offen, und das Parken ist kostenlos, solange du nicht versuchst, dein Wohnmobil mitten im Wald zu parken (die Ranger schauen da nicht gerne).
Für die, die ein bisschen Kultur und Geschichte schnuppern wollen, ist das Wapakoneta Heritage Center ein Muss. Das Museum ist ein Sammelsurium aus alten Schulbänken, verstaubten Landkarten und einer beeindruckenden Sammlung von landwirtschaftlichen Geräten, die dich daran erinnern, dass Ohio nicht nur aus Hightech‑Industrie besteht. Ich habe dort eine Führung mit einem ehemaligen Lehrer gemacht, der mehr über die lokale Geschichte wusste als jeder Wikipedia‑Eintrag. Das Parken ist direkt vor dem Gebäude, aber sei gewarnt: an Samstagen gibt es dort einen Flohmarkt, und das Parken wird dann zu einem kleinen Abenteuer.
Ein kurzer Abstecher nach Celina führt zum Canal Park, wo ein altes Bewässerungskanal-System aus dem 19. Jahrhundert in ein Freizeitparadies umgewandelt wurde. Ich habe dort ein paar Stunden verbracht, um die alten Schleusen zu beobachten, die immer noch funktionieren – ein bisschen wie ein lebendiges Museum, das Wasser bewegt. Das Parken ist am Hauptparkplatz am See leicht zu finden, aber wenn du zu spät kommst, musst du eventuell ein paar Blocks weiter parken und den Weg zu Fuß zurücklegen. Der See selbst ist nicht riesig, aber das Wasser ist klar genug, um deine Reflexion zu sehen, während du über das Leben nachdenkst.
Zu guter Letzt ein Abstecher zum St. Marys River Bridge, einer alten Eisenbrücke, die heute als Fußgänger- und Radweg dient. Ich habe dort ein paar Fotos gemacht, während ich darüber nachdachte, wie viele Generationen diese Brücke schon überquert haben. Der Zugang ist frei, und das Parken ist am Ende der Straße, wo ein kleiner Parkplatz für Besucher bereitsteht – solange du nicht zur gleichen Zeit wie die örtliche Laufgruppe dort bist, die die Brücke für ihr wöchentliches Training nutzt.
Fazit
Ob du nun ein Fan von Raumfahrt, Flusslandschaften, historischen Museen oder stillen Brücken bist – die Umgebung von Cridersville bietet eine bunte Mischung aus Erlebnissen, die man nicht einfach übersehen sollte. Und wenn du nach einem Grund suchst, warum du überhaupt hierher kommen solltest: Die Cridersville Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung sind ein Beweis dafür, dass selbst die unscheinbarsten Orte in Ohio ihre ganz eigenen Geschichten zu erzählen haben.
Die Geschichte von Cridersville beginnt lange vor dem ersten Highway‑Schild, das ich je übersehen habe, und ich habe das Gefühl, dass jeder Stein hier ein bisschen mehr zu erzählen hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Ich erinnere mich noch an mein erstes Wochenende dort, als ich mit dem Auto über die staubige Landstraße fuhr und plötzlich das alte, knarrende Tor des Cridersville Community Parks auftauchte – ein Ort, der für Einheimische mehr ist als nur ein Stück Rasen. Der Park ist klein, aber er hat einen Baseball‑Diamond, ein Spielplatz‑Konstrukt, das aussieht, als hätte es ein Kind aus einem IKEA‑Bausatz zusammengebastelt, und einen schmalen Wanderweg, der um den kleinen See schlängelt. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, wenn die lokale High‑School‑Mannschaft ihr Spiel dort ausrichtet und plötzlich mehr Autos als Menschen im Park stehen.
Ein kurzer Spaziergang weiter liegt die Cridersville Public Library, ein unscheinbarer Backsteinkasten, der jedoch ein wahres Schatzkästchen für Bücherwürmer ist. Ich habe dort einmal ein altes Jahrbuch aus den 1930ern gefunden, das die Gründung des Dorfes dokumentierte – ein echter Fund für jeden, der sich für die Cridersville Sehenswürdigkeiten interessiert. Die Bibliothek hat gemütliche Lesesessel, und das Personal kennt jeden Besucher beim Namen; ich habe sogar ein Gespräch über die besten Angelplätze am nahegelegenen Auglaize River geführt, das mehr über das Dorf verriet als jede Stadtführung.
Wenn man dann die Straße hinunter zur Cridersville United Methodist Church schlendert, spürt man sofort die Mischung aus Geschichte und stiller Resignation, die so typisch für kleine Gemeinden ist. Das Kirchenschiff aus rotem Backstein stammt aus dem Jahr 1905, und die hölzernen Bänke knarren noch immer, wenn man sich darauf setzt. Ich war einmal bei einem Sonntagsgottesdienst, als ein älterer Herr plötzlich anfing, über die „gute alte Zeit“ zu reden – ein Moment, der mich daran erinnerte, dass hier jede Generation ihre eigenen Mythen spinnt.
Ein wenig abseits des Zentrums, fast versteckt hinter einer Reihe von Maisfeldern, steht das Cridersville Volunteer Fire Department. Das Gebäude ist nicht nur ein funktionierendes Feuerwehrhaus, sondern beherbergt auch ein kleines Museum, das alte Helme, Schlauchrollen und ein knarrendes, rostiges Feuerwehrauto aus den 1950ern ausstellt. Ich habe dort einmal einen ehemaligen Feuerwehrmann getroffen, der mir erzählte, wie er nachts im Sommer das Lagerfeuer am See auslöschte, weil ein betrunkener Tourist das Grillgut zu lange auf dem Rost ließ – ein echter Krimi, der das Herz jedes Adrenalinjunkies höher schlagen lässt.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht übersehen darf, ist das alte Grain Elevator an der County Road 25. Es ist kein Museum, sondern ein funktionierendes Wahrzeichen, das über die Felder wacht wie ein stiller Riese. Ich habe dort einmal einen Fotografiekurs besucht, weil das silberne Gerüst im Sonnenuntergang einfach fotogen ist. Der Aufstieg ist nicht für jedermann, aber die Aussicht über das weite Land ist es definitiv – ein perfekter Ort, um über das Leben nachzudenken, während man den Wind hört, der durch die Kornhalme pfeift.
Zum Abschluss meiner kleinen Tour durch Cridersville muss ich noch das Cridersville Community Center erwähnen, das früher die alte Grundschule war. Heute finden hier Flohmärkte, Karaoke‑Abende und gelegentlich ein lokaler Jazz‑Jam statt. Ich habe dort einmal bei einem Karaoke‑Wettbewerb mitgemacht und ein schiefes „Sweet Caroline“ gesungen, das das Publikum zum Lachen brachte – ein Beweis dafür, dass hier jeder Versuch, etwas Besonderes zu sein, mit einem Augenzwinkern aufgenommen wird.
Weitere Orte in der Nähe von Cridersville
Dörfer, Städte, Stadtteile die Sie besuchen sollten.