Fotospots Buckland, Auglaize, Ohio: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Nyttend
- Wikipedia: Main above Auglaize, Buckland
- Lizenz: Public domain
Über Buckland in Ohio und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Buckland Sehenswürdigkeiten – ein Insider‑Guide durch Logan Township, Auglaize County
Mal ehrlich, wenn du denkst, Ohio sei nur Maisfelder und endlose Landstraßen, dann hast du Buckland noch nicht erlebt. Gegründet 1850 als kleiner Knotenpunkt für die Viehhändler, hat das Dorf im Laufe der Jahre mehr Charme angesammelt als so mancher Großstadtkiosk. Ich sitze gerade im alten Fachwerkhaus, das einst als Postamt diente, und überlege, warum ich hierher gezogen bin – wahrscheinlich, weil ich den ruhigen Wahnsinn von Logan Township liebe.
Die Straße nach Buckland ist ein Stück Asphalt, das sich zwischen Feldern schlängelt, und wenn du mit dem Auto kommst, achte einfach auf das Schild „Welcome to Buckland“ – das ist dein erstes Zeichen, dass du nicht mehr im Nirgendwo bist. Ein kurzer Abstecher nach Wapakoneta (nur 15 Minuten) zeigt, dass du nicht völlig abgeschnitten bist, aber das hier ist das wahre Herz von Auglaize County.
Ich verstehe den Hype um die großen Städte nicht ganz, aber die Buckland Sehenswürdigkeiten, die ich persönlich am meisten schätze, sind die stillen Plätze: die alte Kirche mit ihrem quietschenden Holzbalken, das kleine Café, das den besten Apfelkuchen weit und breit serviert, und der Feldweg, der im Herbst in ein Feuerwerk aus Gold und Rot taucht. Kein Witz, das ist das echte Ohio‑Feeling, das du nicht in Reiseführern findest, sondern nur, wenn du dich traust, abseits der Autobahn zu biegen.
- Township: Logan Township
- County: Auglaize
- State: Ohio
- Country: United States
Buckland Ohio Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Buckland wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der alte, knarrende Raketenmotor im John‑Glenn‑Museum von Wapakoneta ist das erste, was mir in den Sinn kommt, wenn ich an die Gegend um Buckland denke – und das nicht nur, weil ich als Kind heimlich die Poster von „Apollo 13“ an die Wand gehängt habe. Das Museum liegt nur eine halbe Autostunde südlich, also kein Grund, den Tank zu leeren. Parken ist meistens ein Klacks, außer wenn gerade die Schulklasse mit ihren Lehrern anrückt, dann wird das Feld zu einem kleinen Schlachtfeld aus Kinderwagen und überfüllten Kofferräumen. Ich habe dort einmal die Original‑Spacesuit‑Jacke von John Glenn gesehen; kein Witz, das Teil fühlt sich an wie ein Stück Geschichte, das man fast mit den Händen greifen kann, obwohl die Vitrinen eher nach staubigen Bibliotheken riechen.
Ein kurzer Abstecher nach St. Marys führt dich zum Auglaize County Historical Society Museum. Das Gebäude ist ein umgebautes Bauernhaus, das mehr Charme hat als ein Instagram‑Filter. Ich habe dort einen alten Scheunenplan gefunden, der zeigt, wie das Dorf vor 150 Jahren aussah – und das war ein echter Aha‑Moment, weil ich mich immer gefragt habe, warum die alten Feldwege heute plötzlich in Asphalt erstickt sind. Das Museum hat ein kleines Café, das überraschend guten Apfelkuchen serviert; das ist das einzige, was ich dort wirklich empfehlen kann, weil die Ausstellungen selbst eher für Historikern als für Touristen gedacht sind.
Wenn du nach einem Ort suchst, an dem du dich wie in einem Film aus den 30er‑Jahren fühlst, dann ist das St. Marys Opera House genau das Richtige. Das Gebäude ist ein echtes Schmuckstück aus Backstein und vergoldeten Säulen, das seit 1912 regelmäßig Aufführungen beherbergt. Ich war dort bei einer Amateur‑Oper, bei der die Sänger mehr schweißgebadet waren als die Zuschauer – ein echter Beweis dafür, dass Kultur hier nicht nur ein Wort auf einem Schild ist. Das Parken ist ein bisschen knifflig, weil das Haus mitten im historischen Zentrum liegt, aber ein paar Blocks weiter gibt es einen freien Parkplatz, den ich jedes Mal nutze, wenn ich mich nicht mit dem Gedränge herumschlagen will.
Ein bisschen Natur gefällig? Der Auglaize River State Wildlife Area liegt nur ein paar Meilen östlich von Buckland und bietet mehr Vogelgezwitscher als jede Stadtkantine. Ich habe dort einmal einen Rotmilan beobachtet, der so elegant über das Wasser schwebte, dass ich fast vergessen habe, dass ich eigentlich nur nach einem ruhigen Ort zum Picknicken gesucht habe. Der Zugang ist frei, und das Parken ist praktisch direkt am Eingang – ein kleiner, sandiger Parkplatz, der genug Platz für ein paar Familienautos bietet, solange du nicht am Wochenende kommst, dann wird das Feld schnell zum Schlachtfeld für Angler und Kajakfahrer.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht übersehen kann, ist die St. Marys Catholic Church, ein neugotisches Bauwerk aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Glasfenster sind so farbenfroh, dass sie fast wie ein Regenbogen im Regen wirken. Ich habe dort einmal an einer Messe teilgenommen, nur um die Akustik zu testen – das Echo war so stark, dass ich dachte, jemand hätte ein Mikrofon in die Luft geworfen. Das Kirchgelände hat einen kleinen Friedhof, wo du alte Grabsteine mit kunstvollen Schnitzereien findest; das ist ein echter Fotomagnet für Leute, die nach „authentischen“ Instagram‑Posts suchen.
Für alle, die das echte Landleben schmecken wollen, ist das Auglaize County Fairgrounds in Wapakoneta ein Muss – zumindest während der jährlichen Messe im August. Dort gibt es mehr Maiskolben als Menschen, und die Fahrgeschäfte sind so alt, dass sie fast schon ein historisches Denkmal darstellen. Ich habe dort einmal ein Riesenrad bestiegen, das mehr Knarren hatte als ein altes Holzhaus, aber das Panorama über die Felder war unbezahlbar. Parken ist ein riesiger Parkplatz, der an beiden Enden von breiten Zufahrtsstraßen bedient wird; das bedeutet, du kannst fast überall dein Auto abstellen, solange du nicht zu spät kommst, weil die Einfahrt dann von einem Traktor blockiert wird.
Ein Spaziergang entlang des Wapakoneta Heritage Trail führt dich durch alte Eisenbahnstrecken, die jetzt zu Fuß- und Radwegen umfunktioniert wurden. Ich habe dort einmal einen alten Eisenbahnschienen‑Bogen entdeckt, der noch immer von wildem Efeu umrankt ist – ein perfekter Ort, um ein paar Instagram‑Stories zu drehen, wenn du dich wie ein Entdecker aus dem Wilden Westen fühlen willst. Der Trail ist gut beschildert, und das Parken am Startpunkt ist meist problemlos, solange du nicht am Samstagmorgen ankommst, dann musst du dich mit ein paar anderen Radfahrern um den letzten freien Platz streiten.
Zum Abschluss ein kurzer Abstecher zum St. Marys Riverfront Park, wo du am Ufer des Auglaize River sitzen und das Wasser beobachten kannst, während du über das nächste Abendessen nachdenkst. Der Park hat ein kleines Bootsanleger, das im Sommer von Familien genutzt wird, die ihre Kanus auslegen. Ich habe dort einmal ein Picknick mit Freunden gemacht, und wir haben uns darüber lustig gemacht, dass das einzige „Wildlife“ hier die Enten sind, die uns ständig mit ihren Schnäbeln anstupsen. Das Parken ist ein kleiner, aber feiner Parkplatz direkt neben dem Spielplatz – ideal, wenn du mit Kindern unterwegs bist.
Fazit
Ob du nun nach Geschichte, Kultur, Natur oder ein bisschen ländlichem Charme suchst, die Umgebung von Buckland hat mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Die Mischung aus Museen, historischen Gebäuden, Naturgebieten und kleinen Freizeitangeboten macht die Region zu einem unterschätzten Juwel im Herzen von Ohio. Und genau das macht die Buckland Sehenswürdigkeiten zu einem lohnenswerten Ziel für alle, die abseits der ausgetretenen Pfade etwas Authentisches erleben wollen.
Ich muss dir gleich gestehen, dass mein Lieblingsplatz in Buckland nicht irgendein hipster Café ist, sondern die alte Holzbrücke über den Scioto River. Sie ist nicht gerade ein Instagram‑Hotspot, aber wenn du im Sommer über das knarrende Geländer schlenderst, hörst du das Wasser so laut, dass du fast vergisst, dass du eigentlich nur einen kurzen Abstecher vom Highway machst. Parken ist meistens einfach – ein paar freie Plätze am Rande der Brücke, solange du nicht am Samstagabend mit den lokalen Anglern zusammenstoßen willst, dann wird es ein echtes Problem.
Direkt neben der Brücke liegt das Buckland Community Park, ein kleines, aber feines Stück Grün, das mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermutet. Ich habe dort einmal ein Picknick mit meinem Nachbarn veranstaltet, und wir wurden von einer spontanen Baseball‑Wette zwischen den einheimischen Teenagern unterbrochen – die haben das Feld mit einer Energie verteidigt, die man sonst nur in Großstadtschlachten sieht. Der Spielplatz ist zwar nicht der neueste, aber die Schaukel ist stabil genug, um dich für ein paar Minuten in die Kindheit zurückzuversetzen, und das ist doch manchmal das, was man nach einem langen Roadtrip wirklich braucht.
Ein kurzer Spaziergang führt dich zum Buckland United Methodist Church. Ich verstehe den Hype um Kirchenarchitektur nicht immer, aber dieses schlichte Backsteingebäude hat etwas Beruhigendes, das dich fast vergessen lässt, dass du gerade in einem Landstrich bist, wo das Wort „Trendy“ höchstens in der örtlichen Zeitung vorkommt. Die Fenster sind klar, das Orgelspiel klingt manchmal wie ein Echo aus einer anderen Zeit, und das ganze Ding ist kostenlos zu besichtigen – ein kleiner Bonus, wenn du gerade nach einem Ort suchst, um kurz die Seele baumeln zu lassen.
Wenn du ein bisschen mehr Geschichte schnuppern willst, dann ist das Buckland Cemetery genau das Richtige. Ich habe dort einmal einen alten Grabstein entdeckt, der die Namen von drei Veteranen aus dem 19. Jahrhundert trägt. Es ist erstaunlich, wie gut die Dorfbewohner hier ihre Ahnen pflegen; das Gelände ist gepflegt, die Wege sind gut markiert, und du kannst dich fast vorstellen, wie die Familien früher hier zusammenkamen, um Geschichten zu erzählen – nur ohne das ständige Klingeln von Handys.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht verschweigen will, ist die Buckland Grain Elevator. Ja, das klingt nach einem Ort, den man nur aus Dokumentationen kennt, aber die riesige Silosstruktur am Rande der Hauptstraße ist ein echter Blickfang. Ich habe dort einmal einen lokalen Bauern getroffen, der mir erklärte, dass die Anlage immer noch aktiv ist und das Getreide aus den umliegenden Feldern hierher gebracht wird. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie Tradition und Moderne hier nebeneinander existieren – und das ohne viel Aufhebens.
Für alle, die ein bisschen „lokale Kultur“ abbekommen wollen, gibt es das Buckland Community Center. Ich habe dort ein kleines Konzert von einer Country‑Band erlebt, die aus der Nachbarschaft kam. Der Saal ist klein, die Akustik überraschend gut, und das Publikum besteht aus Menschen, die mehr an einem guten Stück Kuchen interessiert sind als an einer perfekten Lichtshow. Wenn du also nach einem Ort suchst, wo du dich wie ein Teil der Gemeinschaft fühlen kannst, dann ist das hier dein Spot.
Zu guter Letzt darf ich nicht das Buckland Fire Department vergessen, das in einem charmanten roten Backsteingebäude untergebracht ist. Ich habe dort einmal an einem Tag mitgeholfen, als ein Nachbar versehentlich sein Grill in die Luft jagte – das Team war schnell zur Stelle, und das Feuer war in Minuten gelöscht. Das Gebäude selbst ist ein bisschen wie ein Museum, weil die alten Feuerwehrautos noch immer dort stehen, und du bekommst einen Einblick, warum die Bewohner hier so stolz auf ihre Freiwillige Feuerwehr sind.
All das zusammen macht die Buckland Sehenswürdigkeiten zu einem kleinen, aber feinen Mosaik aus Geschichte, Alltag und ein bisschen unerwartetem Charme. Wenn du also das nächste Mal durch Logan Township fährst, halte an, atme die frische Landluft ein und lass dich von den kleinen Geschichten, die hier leben, überraschen – kein Witz, das ist besser als jede Broschüre, die du je in einem Touristenzentrum gesehen hast.
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