Fotospots New Hampshire, Auglaize, Ohio: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Nyttend
- Wikipedia: New Hampshire Church of the Nazarene
- Lizenz: Public domain
Über New Hampshire in Ohio und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
New Hampshire Sehenswürdigkeiten – Goshen Township, Sullivan County & Auglaize County, Ohio
Was New Hampshire Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die Art, wie Geschichte hier nicht nur in staubigen Plaketten, sondern in jeder schiefen Hausfront und jedem knarrenden Feldweg zu spüren ist. Ich erinnere mich, wie ich in Goshen, einem verschlafenen Fleckchen im Sullivan County, über die alten Holzhäuser stolperte, die noch von den Puritanern aus dem 18. Jahrhundert erzählen – und das, obwohl die meisten Einheimischen lieber über das neueste Grillrezept reden. Der Charme liegt im Kontrast: ein bisschen New‑England‑Stolz, ein bisschen Ohio‑Gelassenheit, wenn man dann über die Grenze nach Auglaize County, Ohio, fährt. Dort, im Herzen des Landkreises, trifft das flache Mittelland auf die sanften Hügel, die man sonst nur aus den Erzählungen der New‑Hampshire‑Pioniere kennt. Ich habe den Highway 33 genommen, weil ich es leid war, ständig nach dem „richtigen“ Weg zu fragen – und ehrlich, das war die beste Entscheidung, um die endlosen Maisfelder zu überqueren, die fast so beruhigend wirken wie ein Spaziergang am White Mountain. Wer das echte, ungeschönte Amerika erleben will, sollte nicht nur die bekannten Touristenpfade abklappern, sondern sich in die kleinen Dörfer wagen, wo das Leben langsamer pulsiert und die Menschen – trotz gelegentlicher Zynismus‑Ausrutscher – noch ein Lächeln für einen Fremden übrig haben.
- Township: Goshen Township
- County: Auglaize
- State: Ohio
- Country: United States
New Hampshire Ohio Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In New Hampshire wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt, den ich mir nicht entgehen lassen konnte, war das stille Ufer des Auglaize River, wo das Wasser so träge dahinfließt, dass man fast das Gefühl hat, es würde sich weigern, das Land zu verlassen. Ich habe dort ein altes Fischerboot entdeckt, das scheinbar seit den 60ern dort vor Anker liegt – ein perfekter Ort, um ein paar Minuten zu verweilen, während die Sonne über den Feldern versinkt. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil dann die ganze Nachbarschaft zum Grillen kommt.
Ein kurzer Abstecher nach St. Marys führt direkt zur St. Mary’s Catholic Church, einem gotischen Kleinod aus dem 19. Jahrhundert, das mehr Geschichte atmet als die meisten Museen. Ich verstehe den Hype um Kirchenarchitektur nicht ganz, aber die kunstvollen Buntglasfenster hier sind wirklich ein Augenschmaus – besonders, wenn das Licht durch die bunten Scheiben bricht und den Innenraum in ein kaleidoskopisches Farbenspiel taucht. Der kleine Parkplatz hinter dem Kirchenschiff ist zwar etwas schmal, aber ein echter Glücksgriff, wenn man das Auto nicht zu weit vom Eingang entfernen will.
Ein bisschen weiter südlich, in Milan, liegt das Thomas Edison Birthplace Museum. Ich war skeptisch, ob das Geburtshaus eines Erfinders, der nie wirklich in Ohio lebte, etwas zu bieten hat, doch die Sammlung von alten Telegraphen und den ersten Glühbirnen ist überraschend gut kuratiert. Die Führung durch das Haus ist freiwillig, aber ich habe mich trotzdem ein paar Minuten Zeit genommen, um die Originale zu bewundern – ein kleiner Zeitsprung, der mich daran erinnert, dass selbst die größten Ideen in bescheidenen Garagen beginnen.
Wenn man dann genug von Geschichte hat, führt der Weg zum Lake Loramie State Park, einem See, der mehr Angler als Badegäste anzieht. Ich habe dort ein altes Kajak gemietet, das mehr Risse hatte als ein altes Paar Socken, und bin trotzdem ein paar Kilometer über das glatte Wasser gepaddelt. Der Park bietet zahlreiche Picknickplätze, und das Parken ist dank der großzügigen Lotterie von 200 Plätzen fast nie ein Thema – es sei denn, man kommt zur Hochsaison, dann wird das Ganze etwas chaotischer.
Ein kurzer Abstecher ins Herz von Ohio führt in den Goll Woods State Nature Preserve, ein Waldstück, das so dicht ist, dass man das Gefühl hat, in einem Film von David Lynch zu wandern. Ich habe dort ein Eichhörnchen beobachtet, das mutig genug war, mir eine Nuss zu stehlen, während ich versuchte, ein Foto zu machen – ein kleiner Moment, der die Ruhe des Ortes perfekt einfängt. Der Parkplatz ist klein, aber ausreichend, und die Wanderwege sind gut markiert, sodass man nicht versehentlich im Nirgendwo landet.
Zurück in die Stadt, aber nicht in die Innenstadt, liegt das Auglaize County Historical Society Museum in Wapakoneta. Die Ausstellung ist ein bunter Mix aus landwirtschaftlichen Geräten, alten Schulbüchern und lokalen Fotografien, die das ländliche Leben der 1900er Jahre dokumentieren. Ich habe dort ein altes Traktorlenkrad ausprobiert – ein bisschen wackelig, aber ein tolles Fotomotiv für Instagram. Das Museum hat einen kleinen Hinterhof, wo man bei gutem Wetter ein Eis genießen kann, und das Parken ist direkt vor dem Eingang, was das Ganze sehr bequem macht.
Ein weiteres Highlight ist das Wapakoneta Heritage Center, das sich in einem restaurierten alten Bahnhof befindet. Die Ausstellung über die Luftfahrtgeschichte der Region ist überraschend umfangreich, und ich habe dort ein Originalmodell einer frühen Propellerflieger gesehen, das mich an die frühen Tage der Luftfahrt erinnerte. Der Zugang ist frei, und das Parken ist dank der nahegelegenen Parkplätze am Bahnhof problemlos.
Zum Abschluss ein kurzer Abstecher zum Goshen Township Community Park, ein kleiner, aber feiner Ort, wo die Einheimischen ihre Sonntagsgrills veranstalten. Ich habe dort ein lokales Baseballspiel beobachtet, bei dem die Mannschaften mehr Enthusiasmus als Talent zeigten – ein echter Spaß für alle, die das authentische Landleben erleben wollen. Der Parkplatz ist direkt am Eingang, und das Spielfeld ist von Bäumen umgeben, die im Herbst ein wunderschönes Farbenspiel bieten.
Fazit
Ob man nun die ruhigen Ufer des Auglaize River, die historische Pracht von St. Mary’s, das technische Erbe von Thomas Edison oder die Naturidylle von Goll Woods sucht – die Umgebung von Goshen Township in Auglaize, Ohio, hat für jeden etwas zu bieten. Und während ich hier meine Lieblingsplätze entdeckt habe, bleibt die Erkenntnis, dass die besten Erlebnisse oft abseits der bekannten Pfade liegen. So lässt sich sagen, dass diese Region durchaus zu den New Hampshire Sehenswürdigkeiten zählt, wenn man bereit ist, ein wenig zu fahren und die kleinen Schätze zu entdecken.
Wer zum ersten Mal nach New Hampshire kommt, wird sofort bemerken, dass die Landschaft hier nicht nur ein bisschen hügelig, sondern geradezu ein bisschen übertrieben dramatisch ist – und das ist erst der Anfang.
Ich habe meine erste Wanderung auf dem Kancamagus Highway gemacht, weil ich dachte, ein bisschen Asphalt zwischen den Bäumen wäre ein netter Spaziergang. Stattdessen fand ich mich zwischen uralten Buchen und moosbedeckten Felsen wieder, die sich wie ein stilles Filmset anfühlten. Parken ist meistens einfach, außer an den Wochenenden im Juli, da wird das kleine Parkplatzchen am Aussichtspunkt zu einem Mini‑Kampfplatz für Camper.
Ein kurzer Abstecher nach Portsmouth, das ich immer als „die kleine Küstenstadt mit dem großen Herzen“ bezeichne, hat mich dann doch mehr überrascht als die Küste selbst. Die historischen Backsteingebäude am Market Square haben einen Charme, den man nur noch aus alten Filmen kennt, und das lokale Fischrestaurant serviert Hummer, der so frisch ist, dass ich fast das Gefühl hatte, er würde noch schwimmen. Kein Witz, das war besser als jede Instagram‑Story, die ich je gesehen habe.
Dann, weil ich ein bisschen Abwechslung brauche, bin ich über die Grenze nach Ohio gefahren – genauer gesagt nach Goshen Township, wo das Leben ein bisschen langsamer pulsiert, aber dafür umso authentischer ist. Dort gibt es den Goshen Community Park, ein kleines Grünstück mit einem Spielplatz, der mehr rostige Ketten als moderne Klettergerüste hat, und einem See, der im Herbst so rot glüht, dass man fast glaubt, er sei aus flüssigem Zinn.
Ein weiteres Highlight in Goshen ist das alte Goshen Schoolhouse, das heute als Museum dient. Ich habe dort eine Ausstellung über die lokale Landwirtschaft gesehen, die mich daran erinnerte, dass hier noch echte Bauern arbeiten, die ihre Kühe nicht mit GPS‑Trackern ausstatten. Der Führer, ein pensionierter Lehrer, erzählte mir, dass das Gebäude 1902 gebaut wurde und immer noch die Originaltische aus Kiefernholz beherbergt – ein echter Schatz für Nostalgiker.
Zurück in New Hampshire, darf man die Lake Winnipesaukee nicht auslassen. Ich habe dort ein Kajak gemietet und bin über das Wasser gepaddelt, während die Sonne über den Bergen versank. Der See ist riesig, und das Wasser ist so klar, dass man fast das Grundgerüst der Boote sehen kann. Wenn du ein bisschen Glück hast, triffst du auf einen der vielen Segler, die hier ihre Wochenenden verbringen – ein Anblick, der fast so beruhigend ist wie das Summen einer Biene im Sommer.
Ein weiterer Punkt, den ich immer wieder erwähne, ist das Mount Washington Auto Road. Ja, das ist die Straße, die dich bis zum höchsten Gipfel im Nordosten führt, und ja, das Wetter dort oben kann sich schneller ändern als deine Laune, wenn du im Stau stehst. Ich bin im August dort hinaufgefahren, und kurz bevor ich den Gipfel erreichte, zog ein Nebel auf, der das Panorama in ein gespenstisches Grau tauchte – ein perfektes Beispiel dafür, warum manche Leute den Hype um den Berg nicht ganz verstehen, aber die Aussicht ist trotzdem fantastisch.
Wenn du in Goshen Township nach einem kulturellen Schub suchst, schau dir das Goshen Center for the Arts an. Es ist ein kleiner Veranstaltungsort, der lokale Künstler präsentiert und gelegentlich ein Jazz‑Konzert veranstaltet. Ich war dort an einem Freitagabend, als eine Gruppe von Studenten ein improvisiertes Stück spielte – das war so ehrlich und roh, dass ich fast das Gefühl hatte, ich sei Teil einer geheimen Gesellschaft.
Zum Abschluss meiner kleinen Spritztour durch die New Hampshire Sehenswürdigkeiten und das beschauliche Goshen Township muss ich sagen, dass beide Orte ihre eigenen, leicht zynischen Charme haben. Während New Hampshire mit seiner dramatischen Natur fast schon übertrieben wirkt, bietet Goshen eine ruhige, fast schon nostalgische Gegenwart, die dich daran erinnert, dass nicht jede Reise nach spektakulären Aussichten streben muss – manchmal reicht ein alter Schulhausflur, um das Herz zu erwärmen.
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