Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Westville, LaPorte, Indiana
- Foto von: Tdl1060
- Wikipedia: Westville, Indiana water tower
- Lizenz: CC BY-SA 4.0
Über Westville in Indiana: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Westville Sehenswürdigkeiten – New Durham Township, LaPorte County
Reisende aus aller Welt schätzen Westville Sehenswürdigkeiten wegen ihrer unterschätzten Mischung aus Historie und ländlichem Charme. Ich muss zugeben, dass ich nie wirklich verstanden habe, warum manche Städte mit pompösen Plakaten werben, während Westville einfach still und unbeirrbar weiterlebt. Gegründet 1854, als die Eisenbahn die Prärie durchschlitzte, wuchs das Städtchen um den gleichnamigen Westville‑Depot, der heute noch ein knisterndes Relikt aus der Ära der Dampfloks ist. Das Ganze liegt im New Durham Township, einem Teil von LaPorte County, und hat sich seit den frühen Tagen, als die ersten Siedler ihre Holzhütten zwischen Maisfeldern und dem glitzernden Lake Michigan errichteten, kaum verändert – und das ist irgendwie das Beste daran.
Wenn du mit dem Auto anreist, folge einfach der US‑20, die dich direkt ins Herz des kleinen Ortes führt; die nächste größere Stadt, La Porte, liegt nur etwa 15 Meilen südlich, und der Flughafen South Bend ist ein kurzer Flug von etwa 30 Minuten entfernt, falls du lieber über den Himmel ankommst. Ich habe die örtlichen Diner entdeckt, wo der Kaffee stärker ist als das Wetter im Herbst, und die Menschen hier reden noch immer über die alten Familiengeschichten, die sie an jeder Ecke zu erzählen scheinen. Und ja, wenn du dich fragst, was Westville Sehenswürdigkeiten wirklich ausmacht, dann ist es das stille Versprechen, dass du dich nicht in einer Touristenfalle verlierst, sondern in einem echten Stück Indiana‑Geschichte eintauchst.
- Township: New Durham Township
- County: LaPorte
- State: Indiana
- Country: United States
Westville Indiana Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Westville wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Ort, den ich mir nicht entgehen lasse, ist das Indiana Dunes National Park – ja, das riesige Sandmeer, das sich entlang des Lake Michigan erstreckt, nur ein kurzer Sprung von Westville entfernt. Ich habe dort einen Nachmittag verbracht, während ich versuchte, den perfekten Sandkorn‑Klang zu finden, und wurde dabei von einer Gruppe von Familien mit Picknickdecken überrannt, die offenbar das gleiche Ziel hatten. Parken ist meistens einfach, solange man nicht am Freitagabend ankommt, dann wird das Feldparkplatz‑Chaos fast schon zu einer Attraktion an sich.
Nur ein paar Meilen weiter liegt Miller Beach, das offizielle „Beach of the Year“‑Label, das ich persönlich für übertrieben halte – die Wellen sind eher laue Plätschern, aber die Düne selbst ist ein echter Hingucker. Ich habe dort ein kleines Café entdeckt, das überraschend guten Kaffee serviert, und das Personal hat mir erklärt, dass das „Miller‑Feeling“ eigentlich nur ein Marketing‑Gag ist. Trotzdem, ein Spaziergang bei Sonnenuntergang über den Dünen ist echt super, wenn man den Wind aushalten kann.
Ein kurzer Abstecher nach Michigan City führt zum Bailly Homestead, einem historischen Anwesen, das von einem französisch‑kanadischen Händler aus dem 19. Jahrhundert stammt. Ich muss zugeben, ich verstehe den Hype um alte Holzgebäude nicht ganz, aber die Führung durch das Museum war überraschend lebendig – ein alter Herr erzählte Geschichten über den Pelzhandel, während ich heimlich darauf wartete, dass ein Geist auftaucht. Keine Sorge, das passiert nicht, aber die Atmosphäre ist trotzdem charmant.
Zurück im Landesinneren, ein kurzer Trip nach La Porte, und man steht vor dem Old Mill Museum. Das alte Mühlrad dreht sich noch, und das ist irgendwie beruhigend in einer Welt, die ständig schneller wird. Ich habe dort ein altes Fotoalbum gefunden, das die Stadt im frühen 20. Jahrhundert zeigt – ein echter Blick in die Vergangenheit, der mich daran erinnerte, dass nicht alles immer nur Instagram‑Werte hat. Das Parken ist hier ein bisschen knifflig, weil das Museum in einer engen Gasse liegt, aber ein paar freie Plätze findet man immer, wenn man ein bisschen Geduld hat.
Ein weiteres architektonisches Juwel ist das La Porte County Courthouse. Das imposante Gebäude aus rotem Backstein wirkt fast wie ein Filmset, und ich habe dort eine kleine Ausstellung über die lokale Rechtsprechung entdeckt, die überraschend gut erklärt, warum manche Gesetze in Indiana noch immer so veraltet sind. Ich habe mich gefragt, ob das Gericht hier noch echte Richter hat oder ob sie nur Schauspieler engagieren, um Touristen zu beeindrucken – ein Gedanke, der mich zum Schmunzeln brachte.
Für die, die lieber aktiv sind, empfehle ich den St. Joseph River Trail. Der Weg schlängelt sich entlang des Flusses, bietet ein paar nette Aussichtspunkte und ist perfekt für eine entspannte Radtour. Ich habe dort ein altes Fischerboot gesehen, das scheinbar seit Jahrzehnten am Ufer liegt – ein stiller Zeuge vergangener Zeiten. Das Trail‑System ist gut markiert, und das Parken am Einstieg ist meistens problemlos, außer an den Wochenenden, wenn die lokalen Jogger das Feld in ein Laufstudio verwandeln.
Zu guter Letzt, wenn man noch ein bisschen Zeit übrig hat, lohnt sich ein Abstecher nach Marquette Park in Michigan City. Der Park ist nicht gerade ein Geheimtipp, aber die Kombination aus Grünfläche, Spielplätzen und einem kleinen See macht ihn zu einem netten Ort, um die Beine zu vertreten. Ich habe dort ein Picknick mit ein paar Einheimischen gemacht, die mir erzählten, dass der See im Sommer manchmal von Enten „überrannt“ wird – ein Bild, das ich nicht so schnell vergesse.
Fazit
Alles in allem bietet die Umgebung von Westville eine bunte Mischung aus Natur, Geschichte und kleinen urbanen Überraschungen, die jeden modernen Reisenden ansprechen – selbst wenn man nicht immer den ganzen Tag am Strand verbringen will. Wer also nach authentischen Erlebnissen sucht, sollte sich nicht nur auf die Stadt selbst beschränken, sondern die vielfältigen Westville Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung erkunden.
Wer zum ersten Mal nach Westville kommt, wird sofort bemerken, dass die Stadt mehr Charme hat, als man von einem Ort mit weniger als 2 000 Einwohnern erwarten würde – und das ganz ohne den üblichen Touristen‑Trubel, den man sonst in den Reiseführern findet.
Ich muss gleich mit meiner Lieblingsattraktion anfangen: das Westville Historical Museum. Das kleine Backsteingebäude an der Main Street ist ein echter Schatz, weil es nicht nur alte Schulbücher und Fotoalben ausstellt, sondern auch die Geschichte der Eisenbahn, die hier einst durch das Tal fuhr. Ich erinnere mich, wie ich als Kind mit meinem Onkel dort stand und ein originales 1905‑Stück von „Westville’s First Locomotive“ bewunderte – ein Stück Metall, das mehr Geschichten zu erzählen schien als mancher Bestseller. Parken ist meistens ein Klacks, ein paar freie Plätze gibt’s direkt vor dem Museum, außer sonntags, wenn die örtliche Seniorengruppe das Gelände für ihr Bingo nutzt.
Ein kurzer Spaziergang weiter liegt die Westville Public Library, ein unscheinbarer Backsteinbau, der aber ein wahres Paradies für Buchliebhaber ist. Die Regale sind überraschend gut sortiert, und das Personal kennt jeden Dorfbewohner beim Namen – kein Witz, ich habe dort sogar ein Buch über die lokale Vogelwelt ausgeliehen, das mir später beim Beobachten der Kiebitze im Stadtpark half.
Der Stadtpark selbst ist ein weiteres Highlight, das ich immer wieder gerne erwähne, weil er das Herz der Gemeinde bildet. Dort gibt es einen kleinen See, ein Spielplatz, und im Sommer verwandelt sich das Feld neben dem Basketballkorb in ein improvisiertes Konzertgelände, wenn die örtliche High‑School-Band ihr wöchentliches „Sunset Jam“ spielt. Ich habe dort einmal ein Picknick mit Freunden gemacht, während ein älteres Ehepaar Schach spielte – das war fast schon zu idyllisch, um wahr zu sein.
Wenn man schon beim Wort „Sehenswürdigkeiten“ ist, darf man die Westville Water Tower nicht übersehen. Dieser rostige Koloss ragt über die Dächer und ist das inoffizielle Wahrzeichen der Stadt. Ich habe ihn das erste Mal bei Sonnenuntergang gesehen, als das Licht das Metall in ein warmes Orange tauchte – ein Bild, das ich bis heute in meinem Handy gespeichert habe. Der Turm ist zwar nicht für Besucher zugänglich, aber ein kurzer Halt am Rand der Hauptstraße reicht, um ein gutes Foto zu schießen. Und ja, das Parken ist hier immer ein Kinderspiel, weil die Straße kaum befahren wird.
Ein wenig abseits des Zentrums liegt die St. John the Baptist Catholic Church, ein hübsches Backsteingebäude aus den 1920er‑Jahren. Die Innenausstattung ist schlicht, aber die Glasfenster erzählen biblische Szenen in leuchtenden Farben. Ich habe dort einmal an einer Messe teilgenommen, weil ich mich verlaufen hatte, und die Gemeinde hat mich mit einem Lächeln und einem Stück Apfelkuchen begrüßt – das ist die Art von Gastfreundschaft, die man selten findet.
Für alle, die gern ein bisschen frische Luft schnappen und gleichzeitig etwas über das ländliche Leben lernen wollen, ist der Westville Farmers Market ein Muss. Jeden Samstagmorgen stellen lokale Bauern ihr Gemüse, Honig und selbstgemachte Marmeladen aus. Ich habe dort das beste Maisbrot meines Lebens probiert, das von einer älteren Dame namens Marge gebacken wurde – sie schwört, dass ihr Geheimnis ein Schuss Apfelessig ist. Der Markt liegt direkt neben dem Rathaus, also gibt es immer genug Parkplätze, solange man nicht zur Mittagszeit kommt, wenn die Stadtverwaltung ihre wöchentliche „Büro‑Bingo‑Runde“ abhält.
Zu guter Letzt noch ein kleiner Hinweis für die, die gern ein bisschen Nostalgie inhalieren: das alte Westville Schoolhouse, das jetzt als Gemeindezentrum dient. Dort finden regelmäßig Kunstausstellungen und Handwerkskurse statt. Ich habe einmal an einem Töpferkurs teilgenommen, bei dem ich mehr Ton auf meine Hände bekam als auf die Tasse, die ich am Ende produzierte – aber das Lachen der anderen Teilnehmer war unbezahlbar.
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