Fotospots Covington, Kenton, Kentucky: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Farragutful
- Wikipedia: Covington Latin School
- Lizenz: CC BY-SA 4.0
Über Covington in Kentucky und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Covington Sehenswürdigkeiten – Ein Streifzug durch Covington Township, Kenton County
Mal ehrlich, wenn du dich fragst, warum ich überhaupt über Covington plaudere, dann liegt das an seiner Geschichte: Gegründet 1815, wuchs die Stadt aus einem kleinen Grenzdorf zu einem pulsierenden Tor zur Ohio River‑Region, und das alles dank ein bisschen Eisenbahn‑Wahnsinn und dem unerschütterlichen Drang der Menschen, dem Wasser zu trotzen. Ich habe das Gefühl, dass die alten Backsteingebäude hier mehr Geschichten erzählen als so mancher Reiseführer‑Blog, und das ist genau das, was mich an Covington fesselt.
Ich komme meistens mit dem Auto über die I‑71/75‑Kreuzung – ein bisschen Stau, aber dafür ein grandioser Blick auf die Skyline von Cincinnati, die du von fast jedem Hügel aus sehen kannst. Wer lieber den öffentlichen Nahverkehr nutzt, kann den TANK‑Bus nehmen, der dich mitten ins Herz der Stadt bringt, oder sogar die historische Fähre, die über den Ohio schippern lässt – ein kurzer Trip, der mehr Charme hat als ein Instagram‑Filter.
Wenn du dann durch die Straßen schlenderst, merkst du schnell, dass die „Covington Sehenswürdigkeiten“ nicht in glänzenden Broschüren stehen, sondern in den kleinen Cafés, den verwitterten Fassaden und den Gesprächen mit den Einheimischen, die dir sofort das Gefühl geben, du wärst schon immer hier gewesen. Ich verstehe den Hype um manche Touristenmagneten nicht ganz, aber das authentische Flair dieser Stadt ist echt super – ein Mix aus Geschichte, lokaler Gelassenheit und einem Hauch von Zynismus, den man nur hier findet.
- Township:
- County: Kenton
- State: Kentucky
- Country: United States
Covington Kentucky Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Covington wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt meiner kleinen Odyssee war das American Sign Museum in Cincinnati – ein grelles Paradies für alle, die noch an die glitzernde Ära der Neonreklamen glauben. Ich habe dort mehr als 30 000 Leuchtreklamen gesehen, und ja, das ist nicht übertrieben. Das Parken ist ein kleines Labyrinth aus freien Plätzen und kostenpflichtigen Garagen; ich habe mich für die kostenlose Straße hinter dem Museum entschieden, aber am Samstagabend wird das ein echtes Geduldsspiel, weil dann die ganze Stadt mit ihren Instagram‑Kameras auftaucht.
Ein kurzer Sprung über den Ohio River und man steht vor dem Newport Aquarium. Ich verstehe den Hype um die Haifisch‑Tunnel nicht ganz – das Wasser ist kalt, das Licht flackert, und man fühlt sich eher wie in einem überteuerten Schwimmbad. Trotzdem, das Seelöwen‑Show‑Programm ist echt super, und das Personal lässt einen nicht mit leeren Händen gehen; ein kleiner Fisch‑Souvenir‑Stoffbeutel ist fast schon Pflicht.
Weiter geht’s zum Newport on the Levee, wo man zwischen Bowlingbahnen, einer Mini‑Gondel und einer Kneipe mit mehr Craft‑Bieren als man zählen kann, das Gefühl hat, in einer Mini‑Stadt zu landen. Ich habe dort einen Abend verbracht, der von einer spontanen Karaoke‑Session in der Bar „The Bar“ gekrönt wurde – kein Witz, die Menge war lauter als ein Rock‑Konzert, und die Sänger hatten eindeutig mehr Mut als Talent. Parken ist hier ein Kinderspiel, solange man nicht nach Mitternacht kommt; dann verwandelt sich das Gelände in ein Parkplatz‑Märchen aus überfüllten Zonen und schreienden Sicherheitsleuten.
Ein bisschen weiter nördlich, fast schon im ländlichen Kentucky, liegt das Big Bone Lick State Park. Wer dachte, dass Kentucky nur Bourbon und Pferde hat, wird hier von prähistorischen Fossilien überrascht. Ich habe dort einen Spaziergang gemacht, bei dem ich fast über einen uralten Mammutknochen gestolpert wäre – das Schild „Bitte nicht berühren“ war mehr ein Vorschlag als ein Befehl. Der Park bietet kostenlose Wanderwege, aber das Besucherzentrum verlangt einen kleinen Eintritt, den ich als fair empfinde, weil man dort wirklich etwas über die „Mammut-Story“ erfährt.
Ein kurzer Abstecher nach Lexington führt zum Kentucky Horse Park. Ich war dort, weil mir jemand gesagt hat, dass man dort „die Seele des Bluegrass spürt“. Die Pferde sind natürlich beeindruckend, und die Showreihen sind gut choreografiert, aber das wahre Highlight war das Museum, das mehr über die Geschichte des Pferdes erzählt, als man in einem normalen Touristen‑Guide findet. Parken ist am Hauptparkplatz kostenlos, solange man früh genug da ist – nachmittags füllt sich das Feld wie ein Konzertfestival.
Für die, die Geschwindigkeit lieben, ist das Kentucky Speedway in Sparta ein Muss. Ich habe dort ein Rennen im Sommer besucht; das Adrenalin war fast so stark wie das Bier, das man dort in den Fan‑Zelten bekommt. Die Sitzplätze sind einfach – Metallbänke, die bei Regen rutschig werden – aber das ist Teil des Charmes. An Wochenenden gibt es ein spezielles „Pit‑Stop‑Parking“, das allerdings schnell ausgebucht ist, also besser vorher anrufen.
Zu guter Letzt ein kurzer Abstecher zum John A. Roebling Suspension Bridge, das ikonische Wahrzeichen, das Covington und Cincinnati verbindet. Ich habe die Brücke bei Sonnenuntergang überquert, und das Lichtspiel auf dem Fluss war fast poetisch, wenn man das Wort „poetisch“ nicht zu oft benutzt. Das Parken auf der Covington‑Seite ist meistens einfach, außer wenn ein lokales Festival die Straße blockiert – dann muss man einen Katzensprung weiter fahren und ein paar Minuten zu Fuß gehen.
Fazit
Wenn du nach einem Mix aus Retro‑Nostalgie, tierischer Begegnung, adrenalingeladenem Motorsport und historischer Brückenromantik suchst, dann bieten die Umgebung von Covington, Kenton, Kentucky genau das. Die genannten Orte zeigen, dass Covington Sehenswürdigkeiten nicht nur im Stadtzentrum zu finden sind, sondern sich über die gesamte Region erstrecken – und das mit einem Charme, den man nur hier erlebt.
Also, wenn du das erste Mal nach Covington kommst, lass mich dir sofort die MainStrasse Village ans Herz legen – das ist quasi das Herzstück, das jeder Tourist mit einem Foto vom Kopfsteinpflaster und einer Tasse Kaffee auf Instagram festhalten will. Ich verstehe den ganzen Hype um die kleinen Boutiquen nicht ganz, aber die Mischung aus altdeutscher Fachwerkarchitektur und modernen Craft-Bier-Bars ist echt ein bisschen wie ein Hipster‑Zeitreise‑Trip. Parken ist meistens ein Klacks, solange du nicht am Freitagabend nach der „Bier‑und‑Brezel‑Tour“ ankommst, dann wird das Parkhaus zum Schlachtfeld. Letztes Mal habe ich mich in einer Gasse verirrt, nur um in einer winzigen Bäckerei zu landen, die das beste Zimtschnecken‑Gebäck weit und breit serviert – ein echter Glücksgriff, wenn du mich fragst.
Ein kurzer Spaziergang über die Roebling Suspension Bridge ist fast obligatorisch, weil du dort die Skyline von Cincinnati in voller Pracht siehst und gleichzeitig das Gefühl hast, über einem riesigen Fluss zu schweben. Ich habe das erste Mal bei Sonnenuntergang die Brücke überquert, und das Lichtspiel auf dem Ohio River war so kitschig, dass ich fast meine Kamera weggeworfen hätte – bis ich merkte, dass das Foto später im Wohnzimmer meiner Schwester für Diskussionen sorgt. Die Brücke ist frei zugänglich, und das Parken auf der Covington‑Seite ist meist problemlos, solange du nicht am Samstagabend mit einer Gruppe von College‑Studenten unterwegs bist, dann gibt’s ein kleines Gedränge.
Direkt neben der Brücke liegt der Riverfront Park, ein grüner Streifen, der mehr zu bieten hat als nur ein paar Bänke und einen Spielplatz. Ich habe dort ein Picknick mit einem Freund gemacht, während wir versuchten, die Enten zu füttern – die haben uns jedoch nur mit einem entschlossenen Schnabelstoß zurückgewiesen. Der Park ist ideal für einen kurzen Spaziergang nach dem Brückenkauf, und das Parken ist hier ein bisschen kniffliger, weil die meisten Plätze für Anwohner reserviert sind. Trotzdem findet man immer ein paar freie Stellplätze, wenn man bereit ist, ein paar Blocks zu laufen.
Wenn du ein bisschen Geschichte schlucken willst, dann ist das Covington Museum im Carnegie Library genau das Richtige. Das Gebäude selbst ist ein prächtiges Beispiel für neoklassizistische Architektur, und drinnen gibt es Ausstellungen, die von der industriellen Blüte bis zu den lokalen Jazz‑Legenden reichen. Ich habe dort eine alte Fotografie von einem Pferdewagen gesehen, der durch die Hauptstraße fuhr – das hat mich daran erinnert, dass Covington früher ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt war. Das Museum ist kostenlos, und das Parken ist meistens ein Spaziergang von der MainStrasse entfernt, also kein Stress, wenn du nur kurz reinschauen willst.
Zu guter Letzt darf ich nicht das Covington Art Center vergessen, das sich in einem umgebauten Fabrikgebäude versteckt. Hier gibt es wechselnde Ausstellungen lokaler Künstler, Workshops und manchmal sogar Live‑Musik. Ich habe an einem Samstag einen Keramik‑Workshop besucht, bei dem ich mehr Ton auf meine Hände bekam als auf die Tasse, die ich am Ende mit nach Hause nahm – ein perfektes Souvenir, wenn du nichts anderes zu erzählen hast. Das Center liegt nur ein paar Minuten zu Fuß von der MainStrasse entfernt, und das Parken ist meistens ein kurzer Sprint zum Hintereingang, wo ein kleiner Parkplatz für Besucher bereitsteht.
Wenn du jetzt denkst, dass das alles zu viel ist, dann lass dich nicht täuschen – Covington hat noch mehr zu bieten, und die Covington Sehenswürdigkeiten lassen sich am besten zu Fuß entdecken, weil du sonst das wahre Flair der Stadt verpasst: die Mischung aus altem Charme, leicht zynischer Lokalität und einer Prise unerwarteter Freundlichkeit, die dich immer wieder zurückkommen lässt.
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