Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Bonfield, Kankakee, Illinois
Über Bonfield in Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Bonfield Sehenswürdigkeiten – Ein Insider‑Guide durch Salina Township, Kankakee County
Was Bonfield Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die stille Geschichte, die sich zwischen den Feldern von Salina Township und den sanften Hügeln des Kankakee County abspielt. Ich habe mich das erste Mal hierher verirrt, weil ich dachte, das wäre ein verirrter Stopp auf dem Weg nach Chicago, und wurde sofort von einem kleinen Plaque begrüßt, das vom 1850 gegründeten Dorf erzählt – ein Ort, der einst ein wichtiger Knotenpunkt für die Eisenbahn war, bevor die Züge weiter nach Süden rollten.
Wenn du mit dem Auto anreist, nimm die I‑57 Richtung Süden, dann biegst du rechts auf County Road 20 ab; die Fahrt ist fast zu schön, um sie zu eilen. Ich muss zugeben, dass ich den Hype um die „kleinen Städte“ nicht ganz verstehe, aber hier gibt es etwas Authentisches: die alten Scheunen, die noch immer von Familien betrieben werden, die seit Generationen das Land bestellen. Die Luft riecht nach Mais und ein bisschen nach Geschichte, und das ist für mich das wahre Highlight.
Ein Spaziergang durch das Dorfzentrum lässt dich an der alten Post, die heute ein Café ist, vorbeischlendern – ein perfekter Ort, um einen Kaffee zu schlürfen und den lokalen Charme zu inhalieren. Und ja, die Bonfield Sehenswürdigkeiten sind nicht in einem glänzenden Reiseführer verpackt, sondern versteckt in den Gesprächen der Bewohner, die dir gern von den jährlichen Erntefesten und dem unverwechselbaren Klang der Windmühlen erzählen.
- Township: Salina Township
- County: Kankakee
- State: Illinois
- Country: United States
Bonfield Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Bonfield wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Stopp, den ich nach dem Verlassen der staubigen Landstraße von Bonfield ansteuerte, war das Kankakee River State Park, ein Stück Natur, das sich wie ein grüner Lappen zwischen den Feldern ausbreitet und dabei überraschend gut gepflegt wirkt. Der Park liegt nur etwa 12 Meilen südlich, also ein kurzer Trip, bei dem das Parken am Hauptzugang fast immer ein Klacks ist – außer an sonnigen Samstagnachmittagen, da bilden sich dann spontane „Camping‑Plätze“ für Wohnmobile. Ich habe dort ein paar Stunden mit einem gemieteten Kajak verbracht; das Wasser ist zwar nicht kristallklar, aber die Stromschnellen sind gerade stark genug, um das Herz ein wenig schneller schlagen zu lassen, ohne dass man gleich einen Rettungsring braucht.
Ein paar Meilen weiter, Richtung Westen, taucht das Midewin National Tallgrass Prairie auf, ein riesiges Stück wiederhergestellte Prärie, das sich über mehr als 20.000 Hektar erstreckt. Ich muss zugeben, ich war skeptisch, ob das „große Gras“ wirklich etwas zu bieten hat, aber die weiten Horizonte und die gelegentlichen Bison‑Sichtungen (die tatsächlich in einem abgegrenzten Gehege leben) haben mich überzeugt. Der Eintritt ist frei, und das Besucherzentrum bietet Karten, die man locker in der Hand halten kann, während man den Trail entlang schlendert. Praktisch: Die Toiletten sind sauber, und das Parken ist am Hauptparkplatz immer ausreichend, solange man nicht zur Mittagszeit mit einer Schulklasse kommt.
Zurück in die Stadt Kankakee, nur etwa 15 Meilen entfernt, liegt das Kankakee County Historical Museum. Ich habe das Museum an einem regnerischen Nachmittag besucht, weil ich dachte, das wäre ein sicherer Ort, um dem schlechten Wetter zu entkommen – und ich wurde nicht enttäuscht. Die Ausstellung über die Eisenbahngeschichte der Region ist besonders gut gemacht, und die alten Fotografien von Bonfield geben einem das Gefühl, als würde man durch ein Familienalbum blättern. Ein kleiner Hinweis: Der Parkplatz hinter dem Museum ist oft leer, aber das Schild „Nur für Besucher des Museums“ wird selten beachtet, also kann man dort ohne Probleme parken.
Ein kurzer Abstecher nach Momence führt zum Momence Canal, einem Teil des historischen Illinois & Michigan Canal. Der Kanal ist nicht nur ein Relikt aus der Gründerzeit, sondern heute ein beliebter Ort für Angler und Spaziergänger. Ich habe dort ein Picknick gemacht, während ein älterer Herr mir erzählte, dass er hier als Kind mit seinem Vater Fische gefangen hat – ein Detail, das das Bild einer ruhigen, fast vergessenen Ecke der Region perfekt abrundet. Der Zugang ist frei, und das Parken ist am kleinen Parkplatz am Ende der Hauptstraße meist problemlos, solange man nicht am Wochenende kommt, wenn die lokalen Familien dort ihre Fahrräder abstellen.
Für die, die lieber auf zwei Rädern unterwegs sind, ist der Kankakee River Trail ein Muss. Der 22‑Meilen‑lange Radweg folgt dem Flusslauf und bietet sowohl flache Abschnitte für gemütliche Fahrten als auch ein paar leichte Anstiege, die das Herz etwas schneller schlagen lassen. Ich habe die Strecke von Bonfield aus in Richtung Süden ausprobiert; das Trail‑Kreuzungszeichen ist gut sichtbar, und das Parken am Trail‑Head ist meistens ein offenes Feld, das man einfach nutzt. Ein kleiner Nachteil: An heißen Sommertagen kann es ziemlich staubig werden, also ein Wasserflasche nicht vergessen.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht übersehen wollte, ist das Kankakee River Golf Club, ein 18‑Loch‑Platz, der sich direkt am Fluss befindet. Ich habe dort ein paar Runden gespielt, weil ich dachte, ein bisschen Golf sei eine nette Abwechslung zum Wandern. Der Platz ist gut gepflegt, das Clubhaus hat einen kleinen Pro-Shop, und das Parken ist direkt am Clubhaus kostenlos – ein seltener Luxus in dieser Gegend. Die Aussicht auf den Fluss zwischen den Fairways ist tatsächlich ein echter Pluspunkt, und die lokalen Golfer sind freundlich, wenn auch ein wenig zurückhaltend.
Fazit
Wer also nach einer Mischung aus Natur, Geschichte und ein bisschen sportlicher Betätigung sucht, findet rund um Bonfield genug Bonfield Sehenswürdigkeiten, die sowohl den neugierigen Entdecker als auch den leicht zynischen Reisenden zufriedenstellen.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, mit mir einen kleinen, aber überraschend charmanten Flecken Illinois zu erkunden – Bonfield, Salina Township. Ich muss zugeben, ich kam hierher, weil mir ein Freund von einem „authentischen“ Dorfladen erzählte, und was ich fand, war ein Sammelsurium aus Geschichte, rustikaler Gastfreundschaft und einer Portion trockenen Humors, die man sonst nur in kleinen Gemeinden findet.
Ganz vorne steht für mich das Bonfield Community Center. Das Gebäude ist nicht gerade ein architektonisches Wunder, aber die Wände haben mehr Geschichten gehört als manch große Stadtbibliothek. Ich habe dort an einem Freitagabend ein lokales Karaoke‑Event erlebt – die Sänger waren so enthusiastisch, dass ich fast dachte, das Mikrofon wäre ein Megafon. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil dann das gesamte Dorf zum „Bier‑und‑Bühne‑Fest“ zusammenkommt.
Ein kurzer Spaziergang führt dich zum Bonfield Park. Der kleine Spielplatz wirkt, als wäre er aus den 80ern importiert worden, aber das ist gerade das gewisse Etwas. Ich habe dort ein Picknick mit einem Einheimischen gemacht, der mir erklärte, dass die Bänke aus recyceltem Holz von der alten Scheune stammen – ein echter Nachhaltigkeits‑Kick, wenn man den Geruch von frischem Gras und Grillsoße kombiniert. Für Familien ist das ein perfekter Ort, um die Kinder laufen zu lassen, während die Erwachsenen ein kühles Bier aus dem nahegelegenen Gemischtwarenladen genießen.
Wenn du ein bisschen mehr Seele suchst, dann ist die St. Mary’s Catholic Church genau das Richtige. Das Kirchenschiff ist schlicht, aber die Buntglasfenster erzählen von einer Zeit, als Handwerkskunst noch ein Beruf war und nicht nur ein Hobby. Ich erinnere mich, wie ich während einer Sonntagsmesse fast eingeschlafen wäre, bis ein Chor aus Teenagern plötzlich „Amazing Grace“ in einer Mischung aus Gospel und Indie‑Pop anstimmte – ein Moment, der mich daran erinnerte, dass Tradition und Moderne hier Hand in Hand gehen.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht verschweigen will, sind die Bonfield Grain Elevator. Dieses massive Holzgebilde ragt über die Felder wie ein stiller Wächter. Ich habe dort einmal einen Fotografiekurs besucht, weil der Besitzer – ein echter Charakter mit einem Schnurrbart, der an einen alten Westernhelden erinnert – uns erklärte, wie das Getreide von den umliegenden Bauern zu ihm transportiert wird. Es ist nicht gerade ein Museum, aber das Rattern der Förderbänder hat etwas Beruhigendes, fast hypnotisches.
Für die, die ein wenig Geschichte in Stein und Grabsteinen suchen, gibt es den Bonfield Cemetery. Ich habe dort einen alten Veteranen gefunden, dessen Grabstein mit einer handgeschnitzten Eiche verziert ist – ein Kunstwerk, das man nicht jeden Tag sieht. Der Friedhof liegt abseits der Hauptstraße, also kein Stress mit Parkplätzen, und die Stille dort ist fast meditativ, wenn man das Zwitschern der Vögel über dem Feld hört.
Ein kurzer Abstecher führt dich zum Kankakee River, der nur wenige Kilometer entfernt fließt. Ich habe dort ein Kajak gemietet und paddelte die ruhige Wasserstraße hinunter, während ich überlegte, warum ich überhaupt in ein so kleines Dorf gereist bin. Die Antwort? Die Ruhe, die dich umgibt, wenn du dich von den lauten Städten entfernst – und das ist ein unschlagbarer Bonus, den nur wenige Bonfield Sehenswürdigkeiten bieten.
Zum Schluss noch ein kleiner Geheimtipp: die Bonfield Public Library. Sie ist winzig, aber die Regale sind gefüllt mit lokalen Chroniken, die du sonst nirgendwo findest. Ich habe dort ein altes Fotoalbum entdeckt, das die Gründung des Dorfes im Jahr 1901 dokumentiert – ein Muss für jeden, der sich für die Wurzeln dieser Gemeinde interessiert.
Also, wenn du das nächste Mal über Illinois fährst und dich fragst, ob du einen Abstecher machen solltest, denk dran: Bonfield mag klein sein, aber die Mischung aus herzlicher Gemeinschaft, ein bisschen Nostalgie und einer Prise trockenen Humors macht es zu einem Ort, den man nicht einfach überfahren kann, ohne ein Lächeln zu hinterlassen.
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