Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Essex, Kankakee, Illinois
- Foto von: Omnedon
- Wikipedia: Map highlighting Essex Township, Kankakee County, Illinois
- Lizenz: Public domain
Über Essex in Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Essex Sehenswürdigkeiten: Ein Streifzug durch Essex Township, Kankakee County
Was Essex Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die eigenwillige Mischung aus ländlichem Charme und unterschwelliger Geschichte, die mich jedes Mal überrascht, wenn ich durch die staubigen Straßen von Essex Township schlendere. Ich erinnere mich noch an die ersten Tage, als die Eisenbahn 1859 hier Halt machte und das kleine Dorf plötzlich zum Knotenpunkt für Getreide und Vieh wurde – ein bisschen wie ein Westernfilm, nur dass die Pferde heute eher in den Stallungen der örtlichen Bauern zu finden sind. Die Menschen hier reden gern von den „alten Zeiten“, und ich muss zugeben, ihr Stolz ist ansteckend, auch wenn ich den ganzen Hype um das alte Scheunenmuseum nicht ganz nachvollziehen kann; die wahre Perle ist das wöchentliche Marktgespräch am Hauptplatz, wo jeder seine Meinung zu Maispreisen und dem neuesten Traktor‑Modell lautstark austauscht.
Ein kurzer Abstecher mit dem Auto über die State Route 17 führt dich vorbei an Feldern, die im Sommer wie ein endloses Grünmeer aussehen – ideal, wenn du nach einem Ort suchst, an dem das WLAN eher ein Mythos ist. Und ja, das County‑Gericht von Kankakee, das nur einen Katzensprung entfernt liegt, ist ein architektonisches Relikt aus den 1890ern, das man einfach sehen muss, weil es die einzige Möglichkeit ist, die ehrwürdige, leicht verstaubte Aura des Mittleren Westens zu spüren. Wenn du also das nächste Mal über die Landstraße nach Illinois fährst, halte an, atme die frische Feldluft ein und lass dich von den stillen, aber eindringlichen Essex Sehenswürdigkeiten ein wenig verzaubern – kein Witz, das ist mein persönlicher Lieblingsort, und das bleibt auch so.
- Township: Essex Township
- County: Kankakee
- State: Illinois
- Country: United States
Essex Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Essex wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Stopp, den ich jedem Neuling ans Herz lege, ist das Kankakee River State Park. Dort kann man zwischen Bäumen und Schilf die Seele baumeln lassen – und das ganz ohne das übliche Touristen‑Gehör. Ich erinnere mich noch an einen sonnigen Nachmittag, als ich mit meinem alten Mountainbike den 5‑Meilen‑Loop entlang des Flusses fuhr; das einzige Hindernis war ein neugieriger Waschbär, der mir fast die Bremsen blockierte. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil dann die Familien mit Grillzubehör anrücken.
Ein paar Meilen weiter, fast schon im Nirgendwo, liegt das Midewin National Tallgrass Prairie. Wer den Hype um Bisonherden nicht ganz versteht, sollte zumindest die endlosen Gräser erleben – das ist wie ein Filmset aus dem Wilden Westen, nur dass die Hauptdarsteller hier eher scheu sind. Ich habe dort ein Picknick gemacht, während ein einzelner Bison gemächlich über die Weite stapfte; das war das einzige Mal, dass ich mich freiwillig von einem riesigen Tier beobachtet fühlte. Der Eingangsbereich hat ein kleines Besucherzentrum, wo man kostenlos Karten für die Wanderwege bekommt – ein echter Pluspunkt, wenn man nicht planlos umherirrt.
Zurück in der Stadt, aber nicht im Zentrum, schlängelt sich der Kankakee River Trail wie ein schmaler Gürtel um den Fluss. Der Weg ist perfekt für einen entspannten Spaziergang nach dem Frühstück, und das Beste: Die meisten Abschnitte sind kostenlos befahrbar, solange man sein Fahrrad nicht zu laut klingeln lässt. Ich habe einmal einen älteren Herrn getroffen, der mir erzählte, dass er den Trail seit über 20 Jahren nutzt, um zur Arbeit zu radeln – ein echter Beweis dafür, dass nicht alles nur für Touristen gedacht ist.
Wenn man genug von Natur hat und ein bisschen Geschichte schnuppern will, führt der Weg zum Kankakee County Historical Museum. Das Gebäude selbst ist ein umgebautes Gerichtsgebäude aus den 1900er‑Jahren, und die Ausstellungen geben einen ziemlich guten Überblick über das Leben in der Region, von den Anfängen der Eisenbahn bis zu den lokalen Landwirtschaftsrevolutionen. Ich habe dort ein altes Foto von einem Pferdewagen entdeckt, das mich an die Geschichten meiner Großeltern erinnerte, die in den 1930er‑Jahren hier lebten. Der Eintritt ist frei, und das Parken ist direkt vor dem Museum, wo man meistens einen Platz findet, wenn man nicht zur Hauptverkehrszeit kommt.
Ein wenig weiter nördlich, fast am Rande der Stadt, liegt das Kankakee River Golf Club. Das ist nicht gerade ein Luxusresort, sondern ein bodenständiger 18‑Loch‑Platz, der von Einheimischen frequentiert wird. Ich habe dort einmal ein Spiel mit einem lokalen Bäcker gespielt, der mir erklärte, dass das Grün nach jedem Regen schneller wird – ein Hinweis, den ich nie vergessen werde, weil ich danach fast das 9‑Loch‑Par verfehlte. Das Clubhaus hat einen kleinen Provisionsstand, wo man günstige Sandwiches und kalte Limonade bekommt, und das Parken ist direkt am Eingang, was das Ganze unkompliziert macht.
Für alle, die lieber am Wasser verweilen, ist die Kankakee River Marina ein unterschätztes Juwel. Dort kann man Boote mieten, angeln oder einfach nur am Steg sitzen und den Sonnenuntergang beobachten. Ich habe dort einmal einen alten Angler getroffen, der mir erzählte, dass er seit seiner Jugend jeden Sommer hier fängt – und dass die besten Stellen immer ein Stück weiter flussaufwärts liegen, wo das Wasser ruhiger ist. Das Anlegen ist unkompliziert, und das Parken ist meist frei, solange man nicht am Wochenende kommt, wenn die Familien mit ihren Kajaks anrücken.
Fazit
Wer Essex Township besucht, sollte sich nicht nur auf das kleine Städtchen beschränken – die Umgebung bietet eine bunte Mischung aus Natur, Geschichte und lokaler Lebensart, die jeden Reisenden überrascht. Von den weiten Gräsern des Midewin bis zum ruhigen Wasser der Marina gibt es genug Gründe, die Gegend immer wieder zu entdecken. Und genau das macht die Essex Sehenswürdigkeiten zu einem Erlebnis, das man nicht einfach abstreifen kann.
Egal ob Abenteurer, Genießer oder Kulturliebhaber – in Essex findet jeder ein kleines Stückchen Heimat, das er mit einem Augenzwinkern und einem Schluck lokaler Limonade genießen kann. Ich muss zugeben, dass ich den Hype um die riesigen Metropolen nicht ganz verstehe, aber das charmante St. Mary’s Catholic Church hier in Essex ist für mich ein echter Geheimtipp, und das ganz ohne Touristenmassen.
Die Kirche, gebaut 1905, steht wie ein ehrwürdiger Wächter am Ende der Main Street. Ihr rotes Ziegeldach und die kunstvoll geschnitzten Holzfenster geben ihr einen rustikalen Glanz, der bei Sonnenuntergang fast schon romantisch wirkt – kein Witz, das Lichtspiel ist echt beeindruckend. Ich habe dort einmal an einem Sonntagmorgen die Orgel probiert, und das war ein Klang, der einem das Herz ein wenig schneller schlagen lässt. Parken ist meistens ein Klacks, solange man nicht am Samstagabend kommt, dann wird das kleine Parkplatzchen vor dem Kirchenschiff schnell zum begehrten Goldstück.
Nur wenige Reiseziele überraschen ihre Besucher mit einem Park, der gleichzeitig ein Ort für Picknick, Baseball und spontane Open‑Air‑Konzerte ist. Der Essex Community Park liegt nur ein paar Blocks weiter und ist das Herzstück des Dorflebens. Dort gibt es einen alten, aber gut erhaltenen Pavillon, der im Sommer von lokalen Bands bespielt wird – ich habe dort einmal ein improvisiertes Folk‑Set gehört, das mich fast vergessen ließ, dass ich eigentlich nur nach einem kurzen Spaziergang gesucht hatte. Der Spielplatz ist zwar klein, aber die Rutsche ist stabil genug, um die Kinder (und die inneren Kinder von uns Erwachsenen) stundenlang zu beschäftigen.
Wenn du nach etwas suchst, das ein bisschen mehr Geschichte atmet, dann schau dir das alte Essex Schoolhouse an. Das Gebäude aus 1902 wurde liebevoll zu einem kleinen Museum umfunktioniert, das die Essex Sehenswürdigkeiten in einer Ecke des Dorfes zusammenfasst. Ich habe dort einen alten Klassenraum mit Kreidetafeln und einer hölzernen Lehrerpult entdeckt, das mich sofort an meine eigenen Schultage erinnert hat – nur ohne die nervigen Hausaufgaben. Das Museum ist kostenlos, und das Parken ist direkt vor dem Gebäude, wo ein alter Holzsteg zum Aussteigen einlädt.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht verschweigen will, ist der alte Getreidesilo an der Eisenbahnlinie. Der silberne Turm ragt über die Felder und ist ein beliebtes Fotomotiv für Instagram‑User, die gerne das ländliche Amerika in Szene setzen. Ich habe dort einmal einen Sonnenaufgang fotografiert, und das Licht, das über die Kornfelder glitt, war fast zu schön, um wahr zu sein. Der Zugang ist frei, aber sei vorsichtig, wenn du dich dem Bahnsteig näherst – die Züge halten hier nicht mehr, aber das alte Geräusch einer fernen Lokomotive hallt manchmal noch nach.
Für alle, die lieber am Wasser entspannen, ist der Iroquois River ein unterschätztes Juwel. Der Fluss schlängelt sich knapp nördlich von Essex und bietet ruhige Stellen zum Angeln und Kanufahren. Ich habe dort an einem heißen Sommertag ein paar Hecht gefangen, und das war ein echter Adrenalinkick, weil das Wasser so klar war, dass man bis zum Grund sehen konnte. Der Zugang zum Fluss ist über einen kleinen, unscheinbaren Pfad hinter dem Park, und das Parken ist meist problemlos – ein paar alte Bäume spenden Schatten, falls du dich nach dem Auswerfen deiner Angel ausruhen willst.
Ein kurzer Abstecher zur Essex Public Library lohnt sich ebenfalls. Die Bibliothek ist klein, aber sie hat ein gemütliches Lesesaal‑Eck, das mit alten Holzregalen und einer dampfenden Kaffeemaschine ausgestattet ist – perfekt, um nach einem langen Tag durch das Dorf zu schlendern und ein gutes Buch zu finden. Ich habe dort einmal ein lokales Geschichtsbuch ausgeliehen, das die Entwicklung von Essex von einer landwirtschaftlichen Siedlung zu dem beschaulichen Ort, den ich heute kenne, nachzeichnet.
Zu guter Letzt darf ich das Miller’s Farm Market nicht unerwähnt lassen, das jeden Samstagmorgen am Rande des Dorfes seine Pforten öffnet. Frisches Gemüse, hausgemachte Marmeladen und ein paar selbstgebackene Kuchen – das ist das, was ich als „echte“ Essex‑Erfahrung bezeichne. Die Verkäufer kennen dich beim Namen, und das Gespräch über das Wetter wird schnell zu einer Diskussion über die besten Erntezeiten. Parken ist hier ein bisschen eng, aber das ist Teil des Charmes, wenn man sich zwischen den Ständen hindurchschlängelt.
Also, wenn du das nächste Mal überlegst, wo du deine nächste kleine Auszeit verbringen willst, denk an Essex. Hier gibt es genug Essex Sehenswürdigkeiten, um dich zu beschäftigen, und genug Herz, um dich zu behalten – und das alles ohne den üblichen Touristenzwänge. Wer weiß, vielleicht findest du ja beim nächsten Besuch dein eigenes Lieblingsplätzchen zwischen Kirche, Park und Kornfeld.
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