Fotospots Auburn, DeKalb, Indiana: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Michael Walter, a.k.a. Cuppysfriend
- Wikipedia: Auburn IN downtown 2012
- Lizenz: CC BY-SA 3.0
Über Auburn in Indiana und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Auburn Sehenswürdigkeiten: Ein Insider‑Guide zu Union Township im DeKalb County
Im Herzen von Auburn, Union Township, DeKalb County, offenbart sich ein Stück Indiana, das mehr zu bieten hat, als die meisten Reiseführer vermuten – und ja, die Auburn Sehenswürdigkeiten sind dabei nicht zu übersehen. Ich erinnere mich noch an die staubigen Tage, als ich das erste Mal über die alte Eisenbahnbrücke fuhr, die 1852 das Rückgrat der Stadt bildete und heute noch das leise Rattern der Züge in die Geschichte flüstert. Die Gründer, ein Haufen ehrgeiziger Pioniere, hatten das Ziel, ein Handelszentrum zu schaffen, und das spürt man noch heute, wenn man durch die kopfsteingepflasterten Straßen schlendert.
Ein kurzer Abstecher in die Union Township Hall lässt einen fast glauben, dass die Verwaltung hier noch mit Federkielen arbeitet – ein charmantes Relikt, das aber erstaunlich gut mit der modernen I‑69 und US‑30 harmoniert. Ich nehme gern den Zug von Fort Wayne, weil die Fahrt durch die weiten Felder fast meditativer ist als das Stau‑Getümmel auf dem Highway. Sobald Sie den kleinen Bahnhof von Auburn erreichen, merken Sie, dass die Stadt trotz ihrer Größe ein überraschend gutes Netz an lokalen Bussen hat, die Sie zu den versteckten Cafés und den alten Scheunen führen, die heute als Kunstgalerien dienen.
Für alle, die das authentische Mittlerwesten‑Feeling suchen, ist Auburn ein Ort, an dem Geschichte und Gegenwart sich die Hand reichen – und das alles mit einem Augenzwinkern, das selbst den trockensten Historiker zum Schmunzeln bringt.
- Township: Union Township
- County: DeKalb
- State: Indiana
- Country: United States
Auburn Indiana Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Auburn wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Ort, den ich immer wieder ansteuere, ist das Pokagon State Park am Rande von Angola – etwa 30 Kilometer nördlich von Auburn. Der See glitzert im Sommer fast so grell wie die Sonnenbrille meiner Nachbarn, und die Wanderwege sind so gut gepflegt, dass ich mich fast schuldig fühle, wenn ich die Toiletten am Besucherzentrum benutze. Parken ist meistens ein Klacks, außer an den langen Wochenenden im Herbst, da stapeln sich dann die Wohnwagen wie Pilze nach einem Regen.
Ein kurzer Abstecher nach Fort Wayne bringt mich zum Children’s Zoo, ein Ort, den ich als „Mini‑Safari für Erwachsene mit zu viel Geduld“ bezeichne. Die Giraffen sind tatsächlich größer als meine Erwartungen, und das Affenhaus hat mehr Besucher als das gesamte Stadtzentrum an einem Montagmorgen. Ich habe dort einmal versucht, ein Flamingo‑Futter zu kaufen – das Personal hat mich mit einem Lächeln korrigiert, weil das nur für die Tierpfleger ist. Ein kleiner Parkplatz direkt hinter dem Haupteingang ist fast immer frei, solange man nicht zur Schulferienzeit kommt.
Wenn ich nach etwas Kultur suche, schlendere ich durch das Fort Wayne Museum of Art. Die Sammlung ist nicht gerade weltberühmt, aber die wechselnden Ausstellungen überraschen mich immer wieder – zuletzt ein lokaler Künstler, der aus alten Autoteilen Skulpturen gebaut hat, was mich an die Duesenbergs erinnert, die ich später noch erwähnen werde. Das Museum liegt im Herzen der Innenstadt, sodass ich nach dem Besuch leicht einen Kaffee in einem der vielen hippen Cafés holen kann; das Parken ist dort kostenfrei, solange man das Auto nicht zu lange stehen lässt.
Die Riverfront von Fort Wayne ist ein weiteres Lieblingsziel, besonders wenn das Wetter launisch ist und ich einfach nur am Wasser sitzen will. Der historische Lincoln Tower, der fast vergessen wirkt, bietet einen überraschend guten Blick über den St. Joseph River. Ich habe dort einmal ein Picknick mit meinem Hund gemacht, und ein älterer Herr hat mir erklärt, dass er hier jeden Sonntag seine Angel auswirft – ein Bild, das ich nie vergessen werde. Die Parkplätze am Fluss sind zwar begrenzt, aber ein kurzer Spaziergang von der Hauptstraße aus reicht völlig aus.
Zurück in der Nähe von Auburn liegt das DeKalb County Fairgrounds, das jedes Jahr im August zum Schauplatz des County Fairs wird. Ich verstehe den Hype um die Riesenradfahrt nicht ganz, aber die lokalen Kuchenstände sind echt super, und das Vieh, das hier ausgestellt wird, ist erstaunlich fotogen. Das Gelände hat ein riesiges Freiflächen‑Parkhaus, das an Wochenenden schnell voll ist, also lieber früh kommen.
Ein kurzer Abstecher nach LaGrange, etwa 20 Kilometer östlich, führt mich zum LaGrange County Courthouse. Das Gebäude ist ein architektonisches Juwel aus der Gründerzeit, und ich habe dort einmal eine Führung mit einem sehr enthusiastischen Historiker erlebt, der jedes kleine Ornament mit einer Geschichte verknüpfte, die ich kaum glauben konnte. Das Parken ist direkt vor dem Gerichtsgebäude kostenlos, aber die Straße ist schmal, also vorsichtig beim Ausparken.
Ein wenig weiter südlich, in Mooresville, wartet das John Dillinger Museum – ein Ort, den ich nur besuche, wenn ich Lust auf ein bisschen Gangster‑Romantik habe. Die Ausstellung ist klein, aber die Originaldokumente und das alte Polizeiauto sind beeindruckend. Ich habe dort einen Tag verbracht, weil ich dachte, es wäre ein guter Ort, um dem Alltag zu entfliehen, und habe am Ende mehr über die 1930er‑Jahre gelernt als in jedem Geschichtsbuch. Das Museum hat einen kleinen Parkplatz, der meistens frei ist, solange man nicht zur Jahresfeier des Museums kommt.
Fazit
Ob du nun nach Natur, Kunst, Geschichte oder einfach nur nach einem guten Stück Kuchen suchst – die Umgebung von Auburn hat mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Diese Auswahl an Auburn Sehenswürdigkeiten zeigt, dass ein kurzer Ausflug aus der Stadt heraus zu echten Highlights führen kann, die sowohl den neugierigen Reisenden als auch den müden Pendler zufriedenstellen.
Die Geschichte von Auburn beginnt lange vor dem ersten Asphalt, den ich je gesehen habe – sie liegt in den quietschenden Motoren der alten Cord‑ und Duesenberg‑Modelle, die heute im Cord Duesenberg Automobile Museum staubig, aber stolz auf ihren Plätzen thronen. Ich muss zugeben, ich war skeptisch, als mir ein Freund sagte, das sei „ein Muss für jeden Autofan“, aber nach einer halben Stunde zwischen den glänzenden Karosserien und den handgezeichneten Blaupausen war ich völlig gefesselt. Parken ist meistens ein Klacks: ein freier Platz direkt vor dem Museum, solange du nicht am Samstagabend mit der ganzen Stadt dort bist – dann wird das Parken zum kleinen Abenteuer.
Ein kurzer Spaziergang die Hauptstraße hinunter führt dich in das Herz von Auburn, wo die downtown Main Street mit ihren alten Backsteingebäuden und den winzigen Cafés ein Bild von „kleiner Stadt, großer Charme“ malt. Ich habe dort einmal einen Latte getrunken, der so stark war, dass ich fast das Schild „Auburn Sehenswürdigkeiten“ übersehen hätte – nicht, weil es nicht da war, sondern weil ich zu beschäftigt war, die lokale Kunst an der Wand zu bewundern. Die Geschäfte sind ein Mix aus Antiquitäten, handgemachten Seifen und einer Buchhandlung, die mehr über die Stadt weiß als ich selbst.
Wenn du nach einem Platz suchst, um die Beine zu vertreten, ist der Auburn Community Park genau das Richtige. Ich habe dort ein Picknick mit ein paar Freunden gemacht, während ein älterer Herr im Hintergrund sein tägliches Frisbee‑Spiel mit dem Hund trainierte – ein Bild, das fast zu kitschig für Instagram wäre, aber genau das echte Leben hier ausmacht. Der See im Park ist zwar klein, aber im Sommer ein beliebter Spot zum Entspannen, und das Spielplatz‑Equipment ist so robust, dass ich fast dachte, es sei aus dem 1950er‑Jahre‑Set.
Ein weiteres Juwel, das ich immer wieder gern besuche, ist die Auburn Public Library. Ja, du hast richtig gelesen – eine Bibliothek, die mehr zu bieten hat als staubige Regale. Die Lesesäle sind hell, das Personal kennt jeden Stammgast beim Namen, und das wöchentliche Lesekreis‑Meeting ist ein Ort, an dem du mehr über die lokalen Legenden erfährst, als du in jedem Reiseführer finden würdest. Ich habe dort einmal ein Buch über die Geschichte der Eisenbahn in Indiana ausgeliehen, nur um später im nahegelegenen Zugdepot zu landen.
Das Auburn Train Depot selbst ist ein kleines Museum, das die Stadt mit der Eisenbahn verbindet – ein Relikt aus einer Zeit, als Züge das Rückgrat der Wirtschaft waren. Ich erinnere mich, wie ich als Kind mit meinem Vater dort stand und die alten Lokomotiven bewunderte, während ein Tourist aus Ohio lautstark erklärte, dass er „die authentischste Erfahrung“ sucht. Heute ist das Depot ein ruhiger Ort, an dem du alte Fahrpläne studieren und das leise Rattern der Geschichte hören kannst.
Für alle, die ein bisschen Kultur schnuppern wollen, ist das Auburn City Hall ein Muss. Das Gebäude aus den 1890er‑Jahren strahlt eine Mischung aus viktorianischer Pracht und pragmatischer Regierungsfunktion aus. Ich habe dort einmal an einer Bürgerversammlung teilgenommen, bei der ein Redner über die Zukunft der Stadt sprach, während ich im Hintergrund die kunstvollen Stuckarbeiten bewunderte – ein Moment, der mir zeigte, dass Politik hier nicht nur trockenes Gerede ist.
Und wenn du das Glück hast, an einem Samstag im Sommer in der Stadt zu sein, dann schau beim Auburn Farmers Market vorbei. Frische Erdbeeren, hausgemachte Marmelade und ein Stand, der angeblich den besten Maisbrot‑Auflauf weit und breit anbietet – ich habe das Brot probiert und kann ehrlich sagen, dass es besser war als das, was ich in den meisten Gourmet‑Läden finde. Der Markt ist ein lebendiger Treffpunkt, wo Nachbarn plaudern und Besucher wie du und ich das echte Leben schmecken können.
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