Fotospots Ashley, DeKalb, Indiana: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: formulanone from Huntsville, United States
- Wikipedia: US6 West - Ashley, Indiana (33108096004)
- Lizenz: CC BY-SA 2.0
Über Ashley in Indiana und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Ashley Sehenswürdigkeiten – Ein Streifzug durch Smithfield Township, DeKalb County
Was Ashley Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die stille Geschichte, die sich zwischen den alten Scheunen und den kaum befahrenen Landstraßen versteckt. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal in das 1840 gegründete Dorf kam, das nach dem frühen Pionier Ashley benannt wurde und seitdem ein kleines, aber hartnäckiges Stück Indiana-Identität bewahrt. Smithfield Township, das das Dorf umgibt, war einst ein wichtiger Knotenpunkt für Viehtrieb und Getreideexport – ein Fakt, den die meisten Reiseführer lieber weglassen, weil er nicht nach Instagram‑Material klingt. Trotzdem, wenn man an einem warmen Sommernachmittag am alten Friedhof steht, hört man das leise Rascheln der Ähren, das fast wie ein Echo aus der Vergangenheit wirkt.
Ich fahre meistens über die US‑Route 30, die direkt an Ashley vorbeischneidet, und parke dann am kleinen, von Eichen gesäumten Parkplatz hinter dem Postamt – ja, das alte Gebäude aus dem Jahr 1885, das immer noch Briefe sortiert, als wäre es 1910. Von dort aus schlendere ich die Hauptstraße entlang, vorbei an der einzigen Kneipe der Stadt, wo das Bier genauso trocken ist wie die Gespräche über die nächste Wahl. Wer das echte Indiana erleben will, sollte nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten abklappern, sondern auch die kleinen Momente einfangen: das Lächeln der ältesten Bewohner, das Knarren der Holzbrücken über den kleinen Bach und das gelegentliche Klingeln der Kirchenglocke, das die Luft für einen Moment stillt. Und ja, ich verstehe den Hype um große Städte nicht, aber hier, in Ashley, fühlt sich jede Straße an, als wäre sie ein Kapitel aus einem Buch, das man immer wieder lesen möchte.
- Township: Smithfield Township
- County: DeKalb
- State: Indiana
- Country: United States
Ashley Indiana Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Ashley wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Stopp, den ich jedem Besucher ans Herz lege, ist das Auburn Cord Duesenberg Automobile Museum. Wer hierher kommt, erwartet glänzende Karossen und den Duft von altem Leder – und genau das bekommt man, wenn man durch die Hallen schlendert, in denen die legendären Duesenberg-Modelle auf Hochglanz poliert werden. Ich habe mich dort fast wie ein Zeitreisender gefühlt, der versehentlich in den 1930er‑Jahren gelandet ist; das Personal erklärt geduldig, warum diese Autos nicht nur Statussymbole, sondern auch technische Wunderwerke waren. Parken ist am Hauptgebäude fast immer problemlos, solange man nicht am Freitagabend nach der Stadtveranstaltung kommt – dann wird das Feld vor dem Museum zum Schlachtfeld für die letzten freien Plätze.
Ein kurzer Abstecher nach Auburn führt weiter zum DeKalb County Historical Society Museum. Das kleine, aber feine Museum ist ein Sammelsurium aus landwirtschaftlichen Geräten, alten Schulbüchern und Fotos, die das ländliche Indiana in seiner rauen Pracht zeigen. Ich muss zugeben, ich war skeptisch, ob ein Museum in einer Kleinstadt überhaupt etwas zu bieten hat – doch die liebevoll restaurierten Scheunen und das originale Schulzimmer aus den 1900ern haben mich völlig umgehauen. Das Parken ist hier ein Kinderspiel, weil das Museum auf einem ehemaligen Bauernhof liegt, wo das Feld noch immer als Parkplatz dient.
Wenn man genug von staubigen Hallen hat, führt der Weg weiter zum Pokagon State Park – ein bisschen weiter nördlich, aber die Fahrt lohnt sich. Der See, die Wanderwege und das berühmte „Treetop Trail“ (ein Hängebrücken‑Kletterparcours) bieten ein Naturerlebnis, das man in der flachen Umgebung von DeKalb sonst kaum findet. Ich habe dort einen Nachmittag verbracht, während ein paar Jugendliche lautstark über das neueste TikTok-Video diskutierten – ein perfektes Beispiel dafür, wie die Natur hier trotzdem nicht von der modernen Welt verschont bleibt. Der Park hat mehrere Eingänge; der nördliche Parkplatz ist meist frei, während der südliche am Wochenende schnell voll ist.
Zurück in der Stadt Auburn lockt die Auburn Riverwalk entlang des St. Joseph River. Der Weg ist gesäumt von alten Fabrikgebäuden, die heute zu Kunstgalerien und Cafés umfunktioniert wurden. Ich habe dort an einem sonnigen Nachmittag einen Kaffee getrunken, während ein älterer Herr mir Geschichten über die einstige Flussschifffahrt erzählte – ein Stück lebendige Geschichte, das man sonst nur aus Museumsbüchern kennt. Das Parken ist am Ende der Riverwalk ein kleiner Parkplatz, der meistens frei ist, solange man nicht zur Mittagszeit kommt, wenn die Stadt ihre Mittagspause einlegt.
Ein weiteres Highlight für die, die gern aktiv sind, ist der Auburn Trail, ein umgebauter Eisenbahnkorridor, der sich über mehrere Kilometer erstreckt und sowohl Radfahrer als auch Spaziergänger anzieht. Ich habe dort einmal einen Morgenlauf gemacht, während ein Traktorfahrer gemächlich vorbeifuhrte und laut „Guten Morgen!“ rief – ein Moment, der die ländliche Gelassenheit mit dem modernen Fitnesswahn verbindet. Der Trail beginnt am alten Bahnhof, wo ein kleiner Parkplatz für Fahrräder bereitsteht; das ist praktisch, weil man hier nicht lange nach einem freien Platz suchen muss.
Ein architektonisches Juwel, das man nicht übersehen sollte, ist das DeKalb County Courthouse in Auburn. Das imposante Backsteingebäude aus dem späten 19. Jahrhundert dominiert das Stadtbild und beherbergt nicht nur Gerichtsverfahren, sondern auch ein kleines Museum über die lokale Rechtsprechungsgeschichte. Ich habe dort eine Führung gemacht, bei der ein älterer Richter mir erklärte, warum das Gerichtsgebäude immer noch das Herz der Gemeinde ist – ein bisschen trocken, aber erstaunlich faszinierend, wenn man die alten Holzvertäfelungen sieht. Das Parken ist direkt vor dem Gebäude möglich, allerdings gibt es dort am Montagmorgen immer ein kleines Gedränge, weil die Stadtverwaltung ihre wöchentliche Versammlung abhält.
Zu guter Letzt darf man das jährliche Spektakel auf dem DeKalb County Fairgrounds nicht vergessen. Der Jahrmarkt, die Viehschauen und die lokalen Handwerksstände bieten ein buntes Kaleidoskop aus Indiana‑Tradition und moderner Unterhaltung. Ich habe dort einmal ein Stück Apfelkuchen probiert, das besser war als alles, was ich in den großen Städten je gegessen habe – und das sagt schon einiges. Das Gelände hat mehrere große Parkplätze, die an Wochenenden schnell voll werden, also lieber früh kommen, wenn man einen guten Platz sichern will.
Fazit
Alles in allem bieten die Umgebung von Ashley eine bunte Mischung aus Automobilgeschichte, ländlicher Kultur, Naturerlebnis und kleinen städtischen Highlights, die jeden modernen Reisenden überraschen und begeistern können. Wer also nach Ashley Sehenswürdigkeiten sucht, sollte nicht nur die Stadt selbst, sondern vor allem das Umland im Blick behalten – dort wartet das wahre Indiana.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, mit mir einen kleinen, aber überraschend charmanten Fleck im Mittleren Westen zu erkunden – Ashley, ein winziger Ort im Smithfield Township, Indiana, der mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Ich muss gleich zu Beginn gestehen, dass das herzstück meiner Ashley‑Tour das alte Rathaus ist. Das Gebäude aus dem Jahr 1910 steht stolz an der Main Street, mit seiner leicht schiefen Uhr, die seit Jahrzehnten zuverlässig (oder auch nicht) die Zeit anzeigt. Drinnen gibt es ein kleines Museum, das von der örtlichen Historischen Gesellschaft betrieben wird – ein Sammelsurium aus alten Schulbüchern, Fotos von Pferdekutschen und einem originalen Holzgefängniszelle, die man sich kaum vorstellen kann, dass sie noch existiert. Parken ist meistens ein Klacks, solange man nicht am Samstagabend kommt, dann verwandelt sich die Straße in ein Parkchaos, weil das jährliche „Ashley Days“-Festival die ganze Stadt in ein buntes Durcheinander stürzt.
Ein kurzer Spaziergang weiter liegt die Ashley Public Library, ein unscheinbarer Backsteinkasten, der jedoch ein wahres Juwel für Genealogie‑Fans ist. Ich habe dort stundenlang in staubigen Akten gewühlt, um die Geschichte meiner Vorfahren zu entwirren – und das, während ich leise das Summen der Klimaanlage genoss, das fast so beruhigend war wie das Rauschen des nahegelegenen Bachs. Wenn Sie zufällig ein Buch über die Geschichte der amerikanischen Eisenbahn finden, dann haben Sie Glück: Die Bibliothek hat ein Sonderexemplar über die alte Ashley‑Eisenbahnlinie, die einst durch das Dorf fuhr.
Ein paar Blocks weiter, am Ende der Main Street, liegt der Ashley Community Park. Hier gibt es nicht nur einen Spielplatz, der für die Kinder ein Paradies ist, sondern auch einen kleinen Disc‑Golf‑Kurs, den ich selbst einmal ausprobierte – und ja, ich habe den ersten Wurf komplett verfehlt, aber das Lachen der Einheimischen war unbezahlbar. Der Park ist ideal für ein Picknick, denn die Picknicktische stehen im Schatten alter Eichen, und das Grillen ist hier fast schon ein Ritual. Einfach gesagt, das ist der Ort, an dem ich meine Sonntage verbringe, wenn ich dem Alltag entfliehen will.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht verschweigen kann, ist das kleine, aber feine Ashley Fire Department Museum. Dort stehen alte, knarrende Feuerwehrwagen aus den 1920er‑Jahren, ein hölzerner Schlauch und ein Helm, der mehr Rost als Metall hat. Der freiwillige Feuerwehrmann, der das Museum betreut, erzählt gern Anekdoten über verirrte Kühe, die in die Feuerwache gerannt sind – ein echter Lacher, wenn man bedenkt, dass das Dorf nie groß war, aber immer wieder für Überraschungen gut ist.
Wenn Sie Lust auf ein bisschen lokales Shopping haben, schlendern Sie die Main Street entlang und besuchen Sie das Ashley Feed & Farm Supply. Das Geschäft ist ein Relikt aus der Zeit, als jeder noch ein Traktorfahrer war, und bietet alles von Tierfutter bis zu handgefertigten Holzspielzeugen. Ich habe dort ein handgeschnitztes Holzpuzzle gekauft, das jetzt in meinem Wohnzimmer steht – kein Witz, das Teil ist ein echter Gesprächsstoff, wenn Gäste kommen.
Und ja, ich darf nicht vergessen, die Ashley Days zu erwähnen, das jährliche Fest, das im August stattfindet. Es gibt einen Flohmarkt, lokale Bands, und das Highlight ist das „Best‑Pie‑Contest“, bei dem die Bewohner ihre geheimen Rezepte auspacken. Ich habe dort das beste Kirschkuchen‑Stück meines Lebens gegessen – und das, obwohl ich normalerweise skeptisch gegenüber allem bin, was mit Zucker zu tun hat.
Zum Abschluss meiner kleinen, aber intensiven Tour durch Ashley möchte ich noch betonen, dass die Ashley Sehenswürdigkeiten nicht nur aus Gebäuden und Veranstaltungen bestehen, sondern aus den Menschen, die hier leben und ihre Geschichten teilen. Wenn Sie also das nächste Mal durch den Mittleren Westen fahren, halten Sie an, atmen Sie die frische Luft ein und lassen Sie sich von diesem unscheinbaren Dorf überraschen – ich verspreche Ihnen, es wird nicht langweilig.
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