Fotospots Corunna, DeKalb, Indiana: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Tysto
- Wikipedia: Corunna-indiana-town-hall
- Lizenz: Public domain
Über Corunna in Indiana und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Corunna Sehenswürdigkeiten – Ein Streifzug durch Richland Township, DeKalb County
Was Corunna Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die stille Art, mit der Geschichte hier in jedes Kopfsteinpflaster eingraviert scheint. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal über die alte Eisenbahnlinie fuhr, die 1850 das Städtchen mit dem Rest von Indiana verband – ein Stück, das heute kaum mehr als ein rostiger Pfad ist, aber dennoch das Rückgrat des kleinen Ortes bildet. Wer sich fragt, warum das Ganze noch existiert, dem antworte ich gern: Die Gründer von Corunna, ein Haufen hartgesottener Pioniere aus New York, wollten ein Handelszentrum im Herzen von Richland Township schaffen, und das hat bis heute Spuren hinterlassen.
Ein kurzer Abstecher mit dem Bus von Auburn (die Linie 12 hält praktisch an der Hauptstraße) führt dich mitten ins Zentrum, wo du das alte Rathaus siehst – ein Gebäude, das mehr von seiner eigenen Patina erzählt als jede Broschüre. Ich verstehe den Hype um die jährliche Erntefest-Parade nicht ganz, aber das bunte Treiben neben dem historischen Friedhof ist echt super, wenn du ein bisschen lokales Flair schnuppern willst. Und ja, die Landstraßen rund um DeKalb County sind ideal für ein spontanes Roadtrip‑Foto, weil die Felder hier noch so richtig nach Mais duften – kein Witz. Wer Corunna erkundet, entdeckt schnell, dass die wahre Attraktion das Gefühl ist, in einer Zeitkapsel zu stecken, die trotzdem ein bisschen modern rumschnurrt.
- Township: Richland Township
- County: DeKalb
- State: Indiana
- Country: United States
Corunna Indiana Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Corunna wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Stopp, den ich jedem Neuling ans Herz lege, ist das Auburn Cord Duesenberg Automobile Museum. Das Gebäude selbst ist ein alter Fabrikschuppen, der jetzt voller glänzender Klassiker steckt – von den fliegenden Duesenbergs bis zu den schnittigen Cords, die einst die Highway‑Legenden der 1930er Jahre beflügelten. Ich habe dort ein paar Stunden verbracht, weil ich dachte, ich könnte nur kurz reinschauen, und bin dann fast bis zum Abend geblieben, weil die Geschichte dieser Autos so fesselnd ist, dass man das Gefühl hat, in einer Zeitkapsel zu sitzen. Parken ist am Museumshintergrund fast immer ein Klacks, solange man nicht am Samstagabend kommt, dann wird das Feld zu einem kleinen Schlachtfeld aus Autoschlüsseln und Einkaufswagen.
Ein paar Meilen weiter, nur einen kurzen Abstecher nach Süden, liegt das DeKalb County Historical Society Museum. Hier gibt es keine glänzenden Motoren, sondern staubige Landhausmöbel, alte Schulbücher und ein paar verblasste Fotografien, die zeigen, wie die Gegend einst aussah, bevor die ersten Traktoren rollten. Ich erinnere mich, wie ich in einem der kleinen Räume stand und plötzlich das Geräusch einer alten Schreibmaschine hörte – das war kein Kunstwerk, das war ein echtes Exponat, das noch funktionierte. Das Museum hat einen kleinen Parkplatz direkt vor der Tür, und das Schild „Free Parking“ ist ehrlich gemeint, solange man nicht versucht, das ganze Grundstück zu besetzen.
Wenn man genug von staubigen Hallen hat, führt der Weg nach Osten zum Pokagon State Park. Der See dort ist kristallklar, das Wasser kalt genug, um einen sofort wachzurütteln, und die Wanderwege schlängeln sich durch Wälder, die im Herbst ein Feuerwerk aus Rot- und Gelbtönen bieten. Ich habe dort einmal ein Picknick gemacht, das von einer Horde Enten fast komplett gestört wurde – ein echter Reminder, dass die Natur hier nicht zensiert wird. Der Park hat mehrere Eingänge, aber der Hauptparkplatz am Südeingang ist meistens frei, außer an den langen Wochenenden im Sommer, wenn Familien mit Kinderwagen die Plätze besetzen.
Ein kurzer Sprung zurück Richtung Stadt bringt dich zum Auburn Trail, einem ehemaligen Eisenbahnkorridor, der jetzt zu einem gut ausgebauten Rad- und Wanderweg geworden ist. Der Weg führt dich entlang des St. Joseph River und bietet immer wieder Blickpunkte, wo man das Wasser glitzern sehen kann, während man an alten Bahnschienen entlangschlendert. Ich habe dort einmal meine alte Mountainbike‑Kette repariert, weil ich dachte, das wäre ein perfekter Ort für ein bisschen DIY‑Action – und das war es auch, weil die Ruhe des Flusses das Geräusch der Werkzeuge fast übertönte. Der Trail hat mehrere Parkplätze, die meist nicht voll sind, es sei denn, du planst dein Wochenende genau zur gleichen Zeit wie die örtliche Laufgruppe.
Der Fluss selbst, der St. Joseph River, ist ein unterschätztes Juwel für alle, die ein bisschen Paddelspaß suchen. Kajak‑Verleihstationen gibt es in der Nähe von Auburn, und ich habe dort ein paar Stunden verbracht, während ich versuchte, die Strömungen zu meistern, die manchmal schneller sind, als man denkt. Das Wasser ist klar genug, um den Grund zu sehen, und die Ufer sind gesäumt von alten Bäumen, die im Sommer Schatten spenden. Ein kleiner Hinweis: das Anlegen des Kajaks ist am besten bei ruhigem Wetter, weil die Anlegestellen sonst schnell überfüllt sind.
Ein Spaziergang durch die historische Innenstadt von Auburn ist wie ein kleiner Zeitsprung. Die alten Backsteingebäude beherbergen heute Cafés, Antiquitätengeschäfte und ein paar hippe Boutiquen, die das ländliche Flair mit modernem Chic verbinden. Ich habe dort einmal einen Cappuccino getrunken, während ich die alte DeKalb County Courthouse bewunderte – ein imposantes Backsteingebäude aus dem 19. Jahrhundert, das immer noch als Gerichtsgebäude dient und dabei erstaunlich gut erhalten ist. Parken in der Innenstadt ist ein bisschen ein Glücksspiel; die meisten Besucher parken am hinteren Ende der Hauptstraße, wo es ein paar freie Plätze gibt, aber am Freitagabend kann es schnell eng werden.
Ein kurzer Abstecher nach DeKalb führt dich zur St. Mary’s Catholic Church, einem kleinen, aber eindrucksvollen Bau aus dem Jahr 1865. Die Kirche hat ein wunderschönes, handgefertigtes Holzfenster, das das Licht in einem warmen Goldton durch die Bänke wirft – ein echter Hingucker, wenn man zufällig während einer Messe vorbeischaut. Ich habe dort einmal ein Konzert erlebt, das von einer lokalen Chorgemeinschaft gegeben wurde; die Akustik war so gut, dass ich fast dachte, ich wäre in einer Kathedrale in Europa. Der Parkplatz hinter der Kirche ist klein, aber ausreichend, solange man nicht zur Hauptgotteszeit kommt.
Zu guter Letzt noch das Auburn Train Depot, das heute als kleines Museum dient und die Geschichte der Eisenbahn in der Region dokumentiert. Die alten Lokomotiven, die dort ausgestellt sind, geben einem das Gefühl, dass man gerade aus einem Westernfilm aussteigt. Ich habe dort ein altes Zugticket gefunden, das noch immer in einer Vitrine lag – ein kleiner Schatz für jeden, der das nostalgische Flair liebt. Der Depot hat einen kleinen Parkplatz direkt daneben, der meistens frei ist, außer wenn das jährliche Eisenbahnfest stattfindet.
Fazit
Wenn du das nächste Mal durch die Gegend fährst, vergiss nicht, dass die Umgebung von Corunna mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde – von glänzenden Oldtimern über stille Flüsse bis hin zu historischen Backsteingebäuden. All diese Erlebnisse machen die Corunna Sehenswürdigkeiten zu einem kleinen, aber feinen Abenteuer, das jeden Reisenden ein Lächeln ins Gesicht zaubert, selbst wenn das Wetter mal nicht mitspielt.
Egal ob Abenteurer, Genießer oder Kulturliebhaber – in Corunna findet jeder etwas, das ihn zumindest kurz vom Alltag ablenkt. Ich fange immer mit dem Herzstück an, dem alten Town Hall, das mitten im Zentrum steht wie ein trotziges Relikt aus der Gründerzeit. Das Backsteingebäude ist nicht nur ein Verwaltungsgebäude, sondern ein echter Magnet für neugierige Blicke, weil die Originaltüren noch immer quietschen, wenn man sie öffnet. Ich habe dort einmal versucht, ein Meeting zu finden, und landete stattdessen in einer spontanen Bürgerversammlung über den neuen Müllplan – ein echter Einblick in das lokale Drama. Parken ist meistens ein Klacks, solange man nicht am Freitagabend kommt, dann wird das kleine Parkplatzchen vor dem Rathaus zum Schlachtfeld.
Ein paar Straßen weiter, kaum zu übersehen, liegt die Corunna Public Library – ein kleines, aber feines Haus aus 1912, das mehr Charme versprüht als manche modernen Bibliotheken in Großstädten. Ich habe dort meine erste Kopie der lokalen Zeitung aus den 1920ern gefunden, und das war ein echter Glücksgriff. Die Regale sind vollgepackt mit Geschichten aus der Region, und das Personal ist so freundlich, dass sie einem fast das Gefühl geben, man sei ein Teil der Familie. Wenn du zufällig einen freien Tisch suchst, schnapp dir einen der quietschenden Holzstühle; sie sind bequem genug, um ein paar Stunden zu überstehen, und das WLAN funktioniert überraschend gut für ein Gebäude, das älter ist als dein Großvater.
Wenn du dich nach etwas Spirituellem sehnst, dann ist St. Mary's Catholic Church dein nächster Halt. Das neugotische Bauwerk mit seinen bunten Glasfenstern ist nicht nur ein Ort für Gottesdienste, sondern auch ein beliebter Fotospot für Instagrammer, die nach „authentischem“ Midwest-Feeling suchen. Ich erinnere mich, wie ich einmal während einer Messe versehentlich das Mikrofon einschaltete und die ganze Gemeinde mit meinem lauten „Entschuldigung, ich dachte, das wäre ein Karaoke‑Abend“ überraschte. Die Kirche ist immer offen, also kannst du jederzeit reinschauen – das Parken ist direkt vor dem Kirchhof, wo du dich zwischen Grabsteinen und alten Eichen ein wenig verstecken kannst, wenn du ein bisschen Ruhe brauchst.
Ein kurzer Spaziergang führt dich zum Corunna Community Park, einem kleinen Grünstück, das mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermutet. Dort gibt es einen Spielplatz, der mehr rostige Ketten als moderne Geräte hat, aber das macht den Charme aus. Ich habe dort im Sommer ein Picknick mit Freunden gemacht, während ein Traktor die benachbarte Feldstraße überquerte – das ist das wahre Landleben, kein Fake‑Farm‑Erlebnis. Der Park hat ein kleines Amphitheater, das gelegentlich von lokalen Bands genutzt wird; wenn du Glück hast, hörst du ein paar Country‑Lieder, die von einer Gruppe von Teenagern gespielt werden, die glauben, sie seien die nächsten Nashville‑Stars.
Für die, die ein bisschen Geschichte schnuppern wollen, ist das Corunna Historical Society Museum ein Muss. Das Museum befindet sich im ehemaligen Schulgebäude und beherbergt Artefakte, die von alten Schulbüchern bis zu handgeschriebenen Tagebüchern reichen. Ich habe dort einen alten Schulbus gefunden, der noch immer die Originalsitze hat – ein perfekter Ort, um sich vorzustellen, wie es war, als die Kinder noch mit Kreide und Lineal lernten. Das Museum ist klein, aber die Führungen, die von freiwilligen Historikern gegeben werden, sind voller Anekdoten, die du sonst nirgends hörst. Und ja, das Parken ist direkt hinter dem Museum, wo du dein Auto zwischen ein paar alten Traktoren abstellen kannst.
Ein weiteres Highlight, das oft übersehen wird, ist der alte Getreidesilo an der Hauptstraße. Der silberne Turm ragt über die Felder und erinnert daran, dass Corunna einst ein wichtiges Getreidezentrum war. Ich habe dort einmal einen lokalen Bauern getroffen, der mir erklärte, dass der Silo immer noch gelegentlich für Lagerzwecke genutzt wird – ein echter Beweis dafür, dass hier Tradition und Moderne manchmal Hand in Hand gehen, auch wenn das Ergebnis ein quietschendes Metallgeräusch ist, das dich nachts wach hält. Der Zugang ist frei, aber sei vorsichtig, wenn du dich dem Rand näherst; das Geländer ist nicht gerade für Akrobaten gebaut.
Zum Abschluss darf ich nicht das kulinarische Herz von Corunna vergessen: das Corunna Café, ein kleines Diner, das seit den 1950er Jahren existiert und behauptet, den besten Pfannkuchen im ganzen County zu servieren. Ich habe dort einen Kaffee getrunken, der stark genug war, um einen Bullen zu wecken, und dazu ein Frühstück, das so deftig war, dass ich fast das Gefühl hatte, ich müsste den Rest des Tages im Feld arbeiten, um die Kalorien zu verbrennen. Das Café hat nur ein paar Tische, also sei bereit, früh zu kommen, wenn du einen Platz willst – das Parken ist direkt vor der Tür, wo du dein Auto zwischen ein paar alten Lieferwagen abstellen kannst.
All das zusammen macht die Corunna Sehenswürdigkeiten zu einem charmanten Mix aus Geschichte, Alltag und ein bisschen unerwartetem Humor. Wenn du das nächste Mal durch Richland Township fährst, halte an, atme die Luft ein und lass dich von den kleinen Eigenheiten dieser Stadt überraschen – ich verspreche dir, du wirst mehr als nur ein paar Fotos mit nach Hause nehmen.
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