Fotospots Georgetown, Floyd, Indiana: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Brian Stansberry
- Wikipedia: Georgetown-Main-Street-in
- Lizenz: CC BY 4.0
Über Georgetown in Indiana und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Georgetown Sehenswürdigkeiten – Ein Streifzug durch Georgetown Township, Floyd County
Was Georgetown Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die Art, wie Geschichte hier nicht nur in staubigen Plaketten, sondern in jeder knarrenden Dielenbank und jedem alten Kirchturm pulsiert. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal über die alte Eisenbahnbrücke fuhr, die einst das Rückgrat der Region bildete, und sofort das leise Summen der 19. Jahrhundert‑Industrie hörte – ein Klang, den man heute nur noch in den Geschichten der örtlichen Historiker findet. Georgetown liegt im Herzen von Georgetown Township, eingebettet in das ländliche Floyd County, und das spürt man sofort, wenn man die Landstraßen entlangfährt, die von Maisfeldern und kleinen Familienfarmen gesäumt sind.
Ein kurzer Abstecher mit dem Bus von New Albany bringt dich mitten ins Dorf, wo die Hauptstraße von alten Backsteingebäuden gesäumt ist, die mehr Charme haben als jede Instagram‑Filter‑Kampagne. Ich verstehe den Hype um die „kleinen Stadt‑Vibes“ nicht ganz, aber das gemütliche Café an der Ecke, das jeden Morgen den Duft von frisch gemahlenem Kaffee versprüht, ist echt super. Und wenn du mal ehrlich bist, gibt es kaum etwas Besseres, als nach einem Spaziergang durch das historische Viertel im alten Rathaus zu sitzen und den Sonnenuntergang über den sanften Hügeln von Floyd County zu beobachten – ein Bild, das man nicht in Reiseführern findet, weil es einfach zu schön ist, um es zu beschreiben.
- Township: Georgetown Township
- County: Floyd
- State: Indiana
- Country: United States
Georgetown Indiana Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Georgetown wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt meiner kleinen Odyssee war der Big Four Bridge, dieser rostige Riese, der sich wie ein schiefes Lächeln über den Ohio spannt und New Albany mit Jeffersonville verbindet. Ich habe dort an einem lauen Sommerabend gestanden, das Licht der Stadt glitzerte im Wasser, und dachte mir: „Kein Witz, das ist besser als jede Instagram‑Location, die ich je gesehen habe.“ Wer mit dem Fahrrad kommt, findet das Parken am New‑Albany‑Ende fast immer, aber am Samstagabend verwandelt sich das Feld hinter dem Café in ein Schlachtfeld aus Touristen‑Rollschuhen und Selfie‑Sticks – da wird’s eng.
Ein kurzer Abstecher die Straße hinunter führt zum Falls of the Ohio State Park, wo die Fossilien aus der Ordovizium‑Zeit fast schon ein bisschen zu gut erhalten wirken, um nicht zu glauben, dass hier ein Dinosaurier‑Museum versteckt sein könnte. Ich habe dort mit einem kleinen Kind gespielt, das begeistert über die uralten Schichten krabbelte, während ich versuchte, die Fachbegriffe zu ignorieren, die der Ranger ständig rüberwarf. Der Eintritt ist frei, das Besucherzentrum hat aber immer einen kleinen Laden, wo man ein Sandwich für ein paar Dollar bekommt – praktisch, wenn man nach dem Fossilien‑Schnüffeln noch Hunger hat.
Weiter nördlich, fast wie ein geheimer Club für alle, die gern über den Dingen stehen, liegt das Floyds Knobs Scenic Overlook. Der Name klingt nach einem Kneipen‑Witz, doch die Aussicht ist alles andere als flach. Von hier aus hat man einen Panoramablick über das Ohio‑Tal, und ich habe dort zum ersten Mal das Gefühl gehabt, dass Indiana mehr zu bieten hat als Maisfelder. Das Parken ist ein kleines Feld hinter dem Aussichtsturm; an Wochenenden ist es voll, aber ein kurzer Spaziergang durch das Waldstück reicht, um einen freien Platz zu finden.
Ein paar Meilen weiter lockt das New Albany Riverfront Park mit seiner neu gestalteten Promenade, die sich wie ein Band aus Beton und Grün durch die Stadt zieht. Ich habe dort ein Picknick gemacht, während ein Straßenmusiker auf einer Gitarre spielte, die er offensichtlich aus einem Second‑Hand‑Laden geklaut hatte. Die Fountain‑Shows am Abend sind zwar etwas kitschig, aber sie bringen ein bisschen Glanz in die sonst eher nüchterne Stadtlandschaft. Parkplätze gibt es in der Nähe des Museums, aber die sind schnell belegt, wenn das Wetter gut ist – ein kleiner Spaziergang von ein paar Blocks ist dann die bessere Wahl.
Wenn man dann doch das urbane Flair sucht, führt der Weg ins Jeffersonville Historic District. Die alten Backsteingebäude, die kleinen Boutiquen und das Café, das angeblich den besten Latte im ganzen Bundesstaat serviert, haben etwas von einem verstaubten Filmset, das plötzlich zum Leben erwacht. Ich habe dort einen alten Buchladen entdeckt, in dem ein Besitzer mir erzählte, dass er das Gebäude seit 1920 besitzt – ein echter Charakter, der das Viertel mit seiner Geschichte füllt. Parken ist hier ein Labyrinth aus schmalen Gassen; ein paar Münzen für den Meter‑Parking‑Meter reichen meistens, aber am Freitagabend wird das Ganze zu einem kleinen Abenteuer.
Ein kurzer Abstecher nach Clarksville bringt einen zum Clarksville Covered Bridge, einer der wenigen erhaltenen Holzbrücken im Bundesstaat. Ich stand dort im Herbst, das Laub raschelte unter meinen Schuhen, und dachte, dass diese Brücke mehr Romantik ausstrahlt als jede Hollywood‑Szene. Das Parken ist praktisch direkt am Fluss, aber das Schild „Nur für Fußgänger“ wird von Radfahrern oft ignoriert – ein bisschen Vorsicht schadet nie.
Zu guter Letzt, wenn man das Gefühl hat, genug von Indiana zu haben, überquert man einfach die Brücke nach Kentucky und taucht ein in die Louisville Mega Cavern. Das ist kein typischer Touristen‑Spot, sondern ein riesiges, umgebautes Steinbruch‑Labyrinth, das heute als Abenteuerpark dient. Ich habe dort an einer Zip‑Line teilgenommen, die mich über ein dunkles Gewölbe schoss – ein Adrenalinkick, den ich nicht erwartet hatte, aber definitiv nicht bereue. Das Parken ist am Eingang des Cavern gut ausgeschildert, und die Eintrittskarten kann man online buchen, um die Warteschlange zu umgehen.
Fazit
Ob man nun nach historischen Brücken, fossilen Schätzen, atemberaubenden Aussichten oder urbanen Cafés sucht – die Umgebung von Georgetown, Georgetown Township, Floyd, Indiana hat für jeden etwas zu bieten. Die Mischung aus Natur, Geschichte und ein bisschen verrücktem Abenteuer macht die Region zu einem unterschätzten Juwel im Mittleren Westen. Wer also das nächste Mal nach Georgetown Sehenswürdigkeiten sucht, sollte diese sieben Highlights auf die Liste setzen – sie sind alles andere als langweilig.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, ein wenig hinter die schlichte Fassade von Georgetown zu blicken, wo das wahre Vergnügen darin besteht, das Offensichtliche zu übersehen.
Ich muss gestehen, dass mein persönlicher Lieblingsspot die Georgetown Methodist Church ist – ein steinernes Relikt aus dem Jahr 1880, das sich trotzig weigert, dem modernen Zeitgeist zu weichen. Wenn Sie das erste Mal durch die knarrende Holztür treten, riecht es nach altem Holz und noch älteren Predigten. Die Bänke sind so hart, dass Sie beim Sitzen fast das Gefühl haben, ein Stück Geschichte zu kauen. Parken ist meistens einfach, solange Sie nicht am Sonntagmorgen dort sind, wenn die Gemeinde das Gebäude in ein überfülltes Freitagsnachbarschafts‑Kaffeekränzchen verwandelt.
Ein kurzer Spaziergang die Hauptstraße hinunter führt Sie zum Georgetown Schoolhouse, einem ehemaligen Klassenzimmer, das jetzt als Gemeindezentrum dient. Ich habe dort einmal an einem Sommercamp teilgenommen, bei dem die Kinder mehr über das Auswechseln von Kreide als über Mathematik lernten – ein echter Blickfang für alle, die nostalgische Schulbank‑Erinnerungen schätzen. Die alten Tafeln sind noch sichtbar, und das Dach knarrt bei jedem Windstoß, als wolle es uns daran erinnern, dass hier einst Generationen von Schülern ihre Hausaufgaben vergaßen.
Wenn Sie sich fragen, wo man in Georgetown ein bisschen Ruhe finden kann, schauen Sie zum Georgetown Riverfront Park. Der kleine Grünstreifen am Ohio River bietet einen überraschend guten Blick auf die vorbeiziehenden Schiffe, die mehr Lärm machen als ein Wochenmarkt in der Innenstadt. Ich habe dort mehrmals meine Angel ausgeworfen – ohne Erfolg, aber dafür mit einer Menge Zeit, um über das Leben nachzudenken, während die Sonne langsam im Fluss versinkt. Das Parkgelände ist frei zugänglich, doch an heißen Sommertagen ist das wenige Parken, das es gibt, schnell belegt von Picknick‑Familien, die das Grün als ihre private Oase beanspruchen.
Ein weiteres Muss für die, die gern in die Vergangenheit schielen, ist das Georgetown Cemetery. Hier liegen die Gräber der Pioniere, die das Land im 19. Jahrhundert besiedelten, und die Inschriften erzählen Geschichten, die in keinem Reiseführer zu finden sind. Ich habe einmal einen alten Grabstein entdeckt, auf dem „Hier ruht ein Mann, der nie das Wort „Entschuldigung“ kannte“ stand – ein Hinweis darauf, dass die Bewohner von Georgetown nicht gerade für ihre Höflichkeit berühmt waren. Das Gelände ist gut gepflegt, und das Parken ist am Rande des Friedhofs meist problemlos, solange Sie nicht am Tag der jährlichen Gedenkfeier dort sind.
Für alle, die das echte „Georgetown‑Feeling“ einatmen wollen, empfehle ich einen Abstecher zum Georgetown Town Hall. Das Gebäude ist ein wenig wie ein altes Familienfoto: ein bisschen verstaubt, aber voller Charakter. Ich habe dort einmal an einer Bürgerversammlung teilgenommen, bei der die Diskussion über die neue Müllabfuhr fast so spannend war wie ein Thriller – bis jemand vorschlug, die Mülltonnen in Regenbogen‑Farben zu streichen. Das war das Highlight des Abends. Das Rathaus hat einen kleinen Parkplatz hinter dem Gebäude, der meistens frei ist, außer wenn das wöchentliche Markt‑Event in der Nähe stattfindet.
Ein kurzer Abstecher über die alte Eisenbahnbrücke, die heute als Fußweg dient, bietet einen überraschend guten Blick auf die umliegende Landschaft. Die Georgetown Bridge ist nicht gerade ein architektonisches Wunder, aber sie hat diesen rustikalen Charme, den man nur in kleinen amerikanischen Städtchen findet. Ich habe dort einmal ein Foto gemacht, das später in meinem Blog als „Die Brücke, die mehr Geschichten kennt als die Stadt selbst“ betitelt wurde. Der Zugang ist frei, und das Parken ist am Fuß der Brücke praktisch, solange Sie nicht am Wochenende dort ein Picknick mit einer Gruppe von Fahrrad‑Touristen planen.
Ein wenig abseits der bekannten Pfade liegt der Georgetown Farmers Market, ein saisonaler Markt, der jeden Samstagmorgen im Gemeindezentrum stattfindet. Hier gibt es frisches Gemüse, selbstgemachte Marmeladen und den einen oder anderen Stand, an dem ein älterer Herr behauptet, er habe das beste Maisbrot des Staates. Ich habe dort einmal ein Stück Kürbis‑Kuchen probiert, das so trocken war, dass ich fast dachte, es sei ein Stück Baumrinde – aber die Gesellschaft war so herzlich, dass ich trotzdem ein zweites Stück nahm. Parkplätze gibt es am hinteren Ende des Zentrums, und sie sind meistens ausreichend, solange Sie nicht mit dem gesamten Dorf gleichzeitig dort auftauchen.
Wenn Sie all diese Orte zusammenfassen, erhalten Sie ein recht gutes Bild von den Georgetown Sehenswürdigkeiten, die mehr Charme als Glamour bieten. Ich verstehe den Hype um große Metropolen nicht ganz, aber hier, zwischen Kirche, Schule, Friedhof und einer Brücke, die mehr Geschichten zu erzählen hat als manch teure Touristenattraktion, findet man doch ein Stück echtes Indiana – rau, ehrlich und ein bisschen ironisch, genau wie ich.
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