Fotospots Hymera, Sullivan, Indiana: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Chris Flook
- Wikipedia: Hymera, Indiana
- Lizenz: CC BY-SA 4.0
Über Hymera in Indiana und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Hymera Sehenswürdigkeiten – Ein Streifzug durch Jackson Township, Sullivan County
Hymera Sehenswürdigkeiten sind nicht gerade das, was man in den üblichen Reiseführern findet, aber genau das macht den Charme aus – ein kleines Städtchen, das 1904 aus dem Kohlebergwerk heraus geboren wurde und seitdem mehr Schichten Geschichte trägt, als ein durchschnittlicher Sandwich‑Auflauf. Mal ehrlich, die Stadt liegt im Herzen von Jackson Township, Sullivan County, und das bedeutet, dass du hier zwischen endlosen Feldern und den Überresten alter Bergarbeiterhäuser pendelst, die mehr Geschichten erzählen als mancher Instagram‑Influencer. Ich kam mit dem Auto über State Road 54, weil der Bus von Terre Haute zwar fährt, aber das ist ja fast schon ein Abenteuer für sich. Sobald du die staubige Landstraße verlässt, spürst du das leicht säuerliche Aroma von Geschichte, das aus den alten Steinmauern des ehemaligen Hymera‑Postamts aufsteigt – ein Ort, den ich persönlich für die besten Fotomotive halte, weil er nicht versucht, dich zu beeindrucken, sondern einfach nur existiert. Und während du dich fragst, warum ich den Hype um moderne Shopping‑Malls nicht ganz verstehe, solltest du einen Abstecher zum nahegelegenen Patoka River State Park machen; das ist zwar kein klassisches „Sehenswürdigkeit“, aber hier kannst du die Natur genießen, ohne dass ein Schild dir sagt, wie lange du dort bleiben darfst. Wenn du dann wieder zurück in die Stadt willst, nimm einfach die alte Landstraße, die dich direkt an den kleinen, aber feinen Hymera‑Diner führt – kein Witz, das ist das wahre Herz dieses Ortes, und ich verspreche dir, dass du dort mehr echte Gespräche hörst als in jedem Hipster‑Café der Großstadt.
- Township: Jackson Township
- County: Sullivan
- State: Indiana
- Country: United States
Hymera Indiana Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Hymera wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Ort, den ich jedem Neuling ans Herz legen muss, ist das Shades State Park – ein Stück Indiana, das aussieht, als hätte es jemand aus einem Postkartenalbum geklaut. Die steilen Felsschluchten und das moosbedeckte Holzdeck, das sich über den Little Blue River spannt, sind ein echter Augenschmaus, und das Rauschen des Wassers lässt dich fast vergessen, dass du eigentlich nur auf dem Weg zu einem kleinen Laden in Hymera bist. Parken ist hier fast immer ein Klacks, solange du nicht am Wochenende mit den ganzen Familien aus Indianapolis anreist – dann wird das Feld schnell zum Schlachtfeld.
Ein kurzer Abstecher ins Hoosier National Forest fühlt sich an, als würde man in ein riesiges, unbeschriebenes Blatt Papier springen. Ich habe dort den Trail of Tears – nicht zu verwechseln mit dem historischen Pfad der Cherokee – entdeckt, ein 4‑Meilen‑Loop, der dich durch dichte Kiefern, über knarrende Hängebrücken und an kleinen, klaren Bächen vorbei führt. Der Duft von feuchtem Laub ist fast hypnotisch, und das leise Knacken unter den Schuhen erinnert dich daran, dass du nicht in einer Stadt, sondern mitten im Wald bist. Ein kleiner Hinweis: Das Handy verliert hier schnell das Signal, also besser die Karte aus Papier mitnehmen, wenn du nicht plötzlich im Nirgendwo stehenbleibst.
Wenn du nach einem Ort suchst, an dem du deine Angel auswerfen und gleichzeitig ein bisschen Kultur schlürfen kannst, dann ist das Patoka Lake genau das Richtige. Der See liegt nur eine halbe Stunde südlich und bietet mehr als 30 Meilen Ufer zum Spazieren, Bootfahren und, ja, auch ein bisschen Sonnenbaden – obwohl das Wetter hier selten kooperativ ist, also immer einen Regenschirm einpacken. Ich habe dort einmal ein kleines Café entdeckt, das überraschend guten Kaffee serviert; das ist fast schon ein Geheimtipp, weil die meisten Besucher nur an den Wassersport denken.
Ein wenig Geschichte gefällig? Das Sullivan County Museum in der gleichnamigen Stadt ist ein kleines, aber feines Museum, das die Kohlebergbaugeschichte der Region lebendig macht. Ich habe dort ein altes Bergmannshelm aus den 1920er Jahren gesehen, das noch immer ein wenig nach Kohle roch – ein Geruch, den man nicht so schnell vergisst. Das Museum ist kostenlos, und das Parken ist direkt vor der Tür, also kein Stress, wenn du nach einem langen Tag im Wald noch ein bisschen Kultur tanken willst.
Für die, die lieber am Wasser entlang schlendern, ist der Lick Creek Trail ein unterschätztes Juwel. Der Weg folgt dem gleichnamigen Bach, vorbei an kleinen Wasserfällen und über alte Steinbrücken, die aussehen, als hätten sie schon unzählige Generationen von Wanderern getragen. Ich habe dort einmal einen älteren Herrn getroffen, der mir erzählte, dass er hier seit seiner Kindheit fischt – ein Beweis dafür, dass manche Orte einfach zeitlos sind. Der Trail ist gut markiert, aber das Parken kann am Wochenende knapp werden, weil die Familien mit Picknickdecken die wenigen Plätze besetzen.
Ein kurzer Abstecher zum Hymera Coal Mine Museum (ja, das gibt es wirklich) lässt dich die harte Realität der Bergarbeiterzeit spüren. Die Ausstellung ist klein, aber die Originalausrüstung und die handgeschriebenen Tagebücher der Bergleute geben einen eindringlichen Einblick. Ich habe dort sogar ein altes Förderband gesehen, das noch immer leicht knarrte – ein Geräusch, das mich an die industriellen Wurzeln der Region erinnerte. Das Museum liegt ein paar Minuten außerhalb des Zentrums, und das Parken ist direkt vor dem Gebäude, also kein Problem.
Fazit
Ob du nun nach wilder Natur, stillen Seen, historischer Tiefe oder einfach nur nach einem Platz suchst, um dem Alltag zu entfliehen – die Umgebung von Hymera hat mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Diese Hymera Sehenswürdigkeiten zeigen, dass das kleine Indiana-Township ein überraschend vielfältiges Portfolio an Erlebnissen bereithält, das jeden modernen Reisenden sowohl begeistert als auch ein wenig zum Schmunzeln bringt.
Ich muss gleich zu Beginn gestehen, dass mein Herz für das Hymera Community Park schlägt – nicht, weil es ein UNESCO-Weltkulturerbe ist, sondern weil dort das wahre Leben pulsiert, wenn die Kids ihre Runden drehen und die alten Herren ihre Angelruten auswerfen. Parken ist meistens ein Klacks, außer samstags nach dem Highschool‑Football, da stapeln sich die Vans wie leere Konservendosen. Ich habe dort einmal ein Picknick mit einem Freund gemacht, und während wir uns über die neueste Netflix‑Serie kaputtgelacht haben, hat ein Eichhörnchen versucht, unser Sandwich zu klauen – ein echtes Naturschauspiel, das ich nicht verpasst habe.
Ein kurzer Spaziergang die Hauptstraße hinunter führt dich zur Hymera Public Library. Ja, das ist wirklich ein Ort, an dem man Bücher ausleihen kann, und nein, das ist kein Hipster‑Café mit Latte‑Art. Die Bibliothek ist ein kleines, aber feines Gebäude, das von den Einheimischen liebevoll „die Buchkiste“ genannt wird. Ich habe dort einmal ein altes Stadtarchiv gefunden, das mehr über die Kohlebergwerke verrät, als jede Touristenbroschüre je könnte. Das Parken direkt vor dem Eingang ist fast immer frei, solange du nicht zur gleichen Zeit wie die wöchentliche Bingo‑Nacht dort bist.
Wenn du dich für Geschichte interessierst – und das solltest du, weil Hymera sonst nur aus Feldwegen und Maisfeldern besteht – dann ist das Hymera Historical Society Museum ein Muss. Das Museum sitzt in dem ehemaligen Schulgebäude, das früher mehr Kreide als Kunstwerke sah. Ich habe dort einen alten Schulbus entdeckt, der noch immer die rostige Tür quietschen lässt, wenn man sie öffnet. Das Personal ist freundlich, aber leicht verwirrt, wenn du nach dem „besten Burger der Stadt“ fragst – das ist nicht ihr Fachgebiet, aber sie zeigen dir gern die alten Fotos von Kohlearbeitern, die mit einem Lächeln in die Kamera schauen, als wäre das Leben ein Dauerlauf.
Ein kurzer Abstecher nach Osten bringt dich zur St. John the Baptist Catholic Church. Das Gebäude ist ein echtes Schmuckstück aus dem frühen 20. Jahrhundert, mit einer steinernen Fassade, die mehr Geschichten zu erzählen hat als die meisten Reiseführer. Ich habe dort einmal an einer Sonntagsmesse teilgenommen, nur um zu sehen, wie die Orgel einen Klang erzeugt, der selbst die skeptischsten Besucher zum Mitsummen bringt. Das Parken ist ein bisschen knifflig, weil das Grundstück klein ist, aber ein kurzer Spaziergang von der Hauptstraße aus löst das Problem.
Ein wenig weiter, am Rande des Städtchens, liegt die Hymera Bridge über den Patoka River. Sie ist nicht gerade ein architektonisches Wunder, aber sie bietet einen perfekten Spot für ein spontanes Foto, wenn du das Gefühl hast, dass dein Instagram-Feed ein bisschen rustikaler werden muss. Ich habe dort einmal einen Angler getroffen, der mir erklärte, dass die Patoka für ihre Forellen berühmt ist – ein Hinweis, den ich nicht ignorieren konnte, also habe ich meine Angel ausgeworfen und tatsächlich einen kleinen Barsch gefangen. Das Parken ist hier praktisch, weil es nur ein kleiner Parkplatz gibt, der selten voll ist, es sei denn, du bist zur Jagdsaison.
Ein weiterer kleiner Schatz, den ich immer wieder erwähne, ist das Hymera Town Hall. Das Gebäude wirkt von außen eher wie ein nüchterner Verwaltungsblock, aber innen steckt ein bisschen lokaler Stolz, der sich in den handgemalten Wandgemälden und den alten Stadtplänen widerspiegelt. Ich habe dort einmal ein Treffen der Bürgerinitiative beobachtet, bei dem die Diskussion über die neue Müllabfuhr fast so spannend war wie ein Krimi. Parken ist hier ein Kinderspiel, weil das Rathaus einen eigenen kleinen Hof hat, der meistens leer steht.
Zu guter Letzt darf ich nicht vergessen, die Hymera Sehenswürdigkeiten in einem Satz zusammenzufassen: Sie sind ein Mix aus beschaulichen Parks, historischer Architektur und einer Portion lokaler Eigenart, die dich daran erinnert, dass nicht jede Reise nach den großen Metropolen führen muss, um unvergesslich zu sein. Wenn du das nächste Mal durch Indiana fährst, wirf einen Blick auf die kleinen Schilder, die dich zu diesen Orten leiten – und vergiss nicht, ein bisschen Zeit für das ungeplante Gespräch mit einem Einheimischen einzuplanen, das ist oft das wahre Highlight.
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