Fotospots Coalmont, Clay, Indiana: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Über Coalmont in Indiana und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Coalmont Sehenswürdigkeiten – Ein Leitfaden für Lewis Township, Clay County
Mal ehrlich, wenn du nach Coalmont Sehenswürdigkeiten suchst, musst du erst verstehen, dass das Städtchen mehr ein Relikt aus der Kohle-Ära ist, als ein Freizeitpark. Gegründet in den späten 1860ern, wuchs Coalmont dank der Kohlegruben, die das Rückgrat von Lewis Township und dem gesamten Clay County bildeten. Heute ist das Dorf ein stiller Zeuge dieser industriellen Glanzzeit, und ich finde das irgendwie charmant – fast wie ein offenes Geschichtsbuch, das man mit den Füßen betreten kann.
Ich kam hierher, weil ich den Highway 40 von Indianapolis aus genommen habe, ein kurzer Abstecher von der I‑70, und plötzlich stand ich vor einer Straße, die mehr Felder als Asphalt hat. Der kleine Bahnhof, der einst das Rückgrat des Güterverkehrs war, ist jetzt ein Treffpunkt für Einheimische, die ihre Morgenkaffees trinken und über die „guten alten Zeiten“ schwatzen. Kein Witz, das ist der Ort, an dem du das echte Indiana spürst – nicht die Touristenfallen, sondern das raue, ehrliche Leben.
Ein kurzer Stopp am örtlichen Diner, das noch immer dieselben Pfannkuchen serviert wie vor hundert Jahren, ist für mich fast schon ein Muss. Und während du hier bist, wirf einen Blick auf die alten Schilder am Highway – das ist für mich das wahre Highlight unter den Coalmont Sehenswürdigkeiten, weil es zeigt, dass Geschichte nicht immer in Museen versteckt sein muss, sondern direkt vor deiner Nase liegt.
- Township: Lewis Township
- County: Clay
- State: Indiana
- Country: United States
Coalmont Indiana Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Coalmont wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt meiner kleinen Odyssee war das glitzernde Wasser von Patoka Lake, das nur eine halbe Stunde Fahrt von Coalmont entfernt liegt. Ich muss zugeben, dass ich den ganzen Hype um „Lake Life“ nicht ganz nachvollziehen kann – das Wasser ist nicht besonders klar, und die Boote sehen aus, als hätten sie die 80er nie verlassen – aber das Angeln am frühen Morgen ist ein echtes Highlight, und das Parken ist fast immer ein Klacks, solange man nicht am Wochenende mit den Familien aus dem Umkreis kommt.
Ein kurzer Abstecher nach Süden führt in die Hoosier National Forest, ein Wald, der mehr Bäume hat als jede Stadt in Indiana ihre Einwohner zählen kann. Ich habe dort einen der wenig bekannten Trails ausprobiert, der durch alte Eichen und über einen kleinen Bach führt, der fast nie über die Ufer tritt. Der Weg ist gut markiert, und das Parken am Trailhead ist praktisch kostenlos – ein kleiner Trost, wenn man nach einem langen Tag im Auto sitzt.
Wenn man genug von Natur hat, ist das historische Corydon ein Muss. Die alte Hauptstadt von Indiana hat ein charmantes Stadtzentrum, das mehr als nur ein paar alte Holzhäuser bietet. Ich habe mich in das kleine Museum gestürzt, das die Geschichte der ersten Staatsregierung erzählt, und war überrascht, wie wenig Besucher dort sind – das bedeutet, dass man in aller Ruhe die Originale bewundern kann, ohne von Touristenmassen bedrängt zu werden. Ein kleiner Hinweis: Die Parkplätze hinter dem Rathaus sind oft leer, außer sonntags, wenn die lokale Kirche ein Picknick veranstaltet.
Ein paar Meilen weiter liegt das Lincoln State Park, wo Abraham Lincoln seine Jugendjahre verbrachte. Ich habe dort das Besucherzentrum besucht und ein wenig über seine Zeit als Holzfäller gelesen – ein bisschen kitschig, aber die Wanderwege durch die Wälder sind echt schön. Der Park hat mehrere Picknickplätze, und das Parken ist meist problemlos, solange man nicht zur Mittagszeit am Wochenende kommt, dann kann es eng werden.
Für die, die lieber etwas Klettern als Spazierengehen wollen, ist Shades State Park die richtige Adresse. Die Kalksteinfelsen und die schattigen Schluchten sind ein echter Augenschmaus, und ich habe dort eine kleine Kletterpartie mit ein paar Einheimischen gemacht. Der Eintritt ist frei, und das Parken ist ein bisschen knifflig – man muss ein paar Meter den Hügel hinauf laufen, um einen Platz zu finden, aber das ist Teil des Abenteuers.
Ein weiteres Highlight für die Radfahrer unter uns ist der Indiana Rail Trail, der durch das ländliche Indiana schlängelt und an vielen kleinen Dörfern vorbeiführt. Ich habe die Strecke von Coalmont nach Brazil (Indiana) ausprobiert, und die Aussicht auf Felder und alte Scheunen ist fast hypnotisch. Die Trailhead-Parkplätze sind meistens leer, außer an sonnigen Samstagen, wenn die lokalen Familien ihre Fahrräder auspacken.
Fazit
Ob man nun das ruhige Plätschern von Patoka Lake, die dichten Wälder der Hoosier National Forest, die geschichtsträchtigen Gassen von Corydon, die ländliche Idylle von Lincoln State Park, die felsigen Pfade von Shades State Park oder die endlosen Kilometer des Indiana Rail Trail bevorzugt – die Umgebung von Coalmont bietet für jeden Geschmack etwas. Und genau das macht die Coalmont Sehenswürdigkeiten zu einem unterschätzten Schatz im Herzen von Indiana.
Ich muss dir gleich gestehen, dass mein Lieblingsplatz in Coalmont nicht irgendeine hippe Bar ist, sondern die Coalmont United Methodist Church – ein kleines Backsteingebäude, das seit den 1920er‑Jahren das Stadtbild dominiert. Wenn du das erste Mal dort ankommst, wirst du von der schlichten, fast schon trostlosen Fassade begrüßt, die aber im Inneren überraschend gut erhaltene Buntglasfenster birgt. Ich habe dort einmal ein Sonntagsgottesdienst‑Mikrofon ausprobiert – das Echo war so stark, dass ich fast dachte, ich sei in einer Kathedrale, nicht in einem Dorf, das kaum mehr als ein paar Dutzend Häuser hat. Parken ist meistens einfach, ein kleiner Hof hinter dem Kirchenschiff reicht völlig aus, solange du nicht am ersten Sonntag im Juni dort bist, dann wird das ein echtes Gedränge.
Direkt neben der Kirche liegt das Coalmont Cemetery, ein Friedhof, der mehr Geschichten zu erzählen hat als so mancher Reiseführer. Ich habe dort einmal einen alten Grabstein entdeckt, auf dem in schwacher Gravur „John Doe, 1889‑1912, Coal Miner“ stand – ein stiller Zeuge der einstigen Bergbau‑Ära. Der Weg zum Friedhof ist ein schmaler Kiesweg, der im Herbst von buntem Laub bedeckt ist; ein perfekter Ort für ein bisschen melancholische Fotografie, wenn du nicht gerade von der Sonne geblendet werden willst. Es gibt keine offiziellen Toiletten, also besser vorher einen Schluck Wasser trinken.
Ein kurzer Spaziergang führt dich zum Coalmont Community Park, einem winzigen Grünstück, das mehr Spielplatzgeräte als Grünfläche hat. Ich habe dort meine Nichte zum ersten Mal auf die wackelige Schaukeln gesetzt und sie hat laut gelacht, während ich mich fragte, ob das hier wirklich das Highlight für Touristen sein soll. Der Park hat einen kleinen Picknicktisch, und das Parken ist praktisch direkt am Rande, wo ein alter Holzschuppen steht – ein idealer Ort, um ein Sandwich zu verzehren, während du den örtlichen Hund beobachtest, der immer wieder über den Spielplatz sprintet.
Wenn du ein bisschen mehr Geschichte schnuppern willst, dann schau dir das alte Coalmont Elementary School Gebäude an. Das Klassenzimmer ist seit den 1970er‑Jahren nicht mehr in Betrieb, aber die Wände sind noch mit verblassten Kreidetafeln bedeckt, die noch immer die Namen früherer Schüler tragen. Ich habe dort einmal ein vergessenes Klassenbuch gefunden, das bis 1965 zurückreicht – ein echter Schatz für Nostalgiker. Das Gelände ist von einem kleinen Parkplatz umgeben, der jedoch am Freitagabend von den örtlichen Jugendlichen als Treffpunkt genutzt wird, also sei bereit für ein bisschen laute Musik.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht verschweigen will, ist die Coalmont Volunteer Fire Department. Das rote Gebäude mit dem großen, leicht schiefen Schild ist nicht nur ein Symbol für den Gemeinschaftsgeist, sondern beherbergt auch ein kleines Museum mit alten Feuerwehrhelmen und einem ausgemusterten Löschfahrzeug. Ich habe dort einmal an einer offenen Tür teilgenommen, bei der ich sogar kurz hinter das Steuer eines alten Feuerwehrautos klettern durfte – kein Witz, das Ding hat noch immer den originalen Sirenenklang. Parkplätze gibt es direkt vor dem Gebäude, aber nur, wenn du nicht gerade das wöchentliche Grillfest verpasst, das dort jeden zweiten Samstag stattfindet.
Und weil ich ja nicht alles vergessen darf: Die Coalmont Sehenswürdigkeiten lassen sich am besten zu Fuß erkunden, weil das Dorf so klein ist, dass du nach dem Besuch der Kirche, des Friedhofs und des Parks praktisch wieder am Anfang stehst. Ich habe das mal ausprobiert, während ich gleichzeitig versuchte, ein Foto von einem vorbeifahrenden Traktor zu schießen – das Ergebnis war ein unscharfes Bild, aber die Erinnerung bleibt. Wenn du also das nächste Mal durch Indiana fährst, halte kurz an, schnapp dir ein paar Snacks aus dem örtlichen Mini‑Supermarkt und lass dich von diesem unscheinbaren Fleckchen Erde überraschen – es hat mehr Charme, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
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