Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Ellsworth, McLean, Illinois
- Foto von: Stangboy7 (talk)
- Wikipedia: Twin Groves Wind Farm DSC03252
- Lizenz: CC BY-SA 3.0
Über Ellsworth in Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Ellsworth Sehenswürdigkeiten – Ein Streifzug durch Dawson Township, McLean County
Was Ellsworth Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die fast schon ironische Mischung aus historischer Stille und dem leisen Rauschen moderner Landstraßen, die dich mitten im Herzen von Dawson Township, McLean County, empfangen. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal über die alte Eisenbahnbrücke fuhr – ein Relikt aus den 1880ern, das einst das Rückgrat der Region bildete und heute eher als Fotohintergrund für Instagram‑Abenteurer dient. Die Stadt selbst wurde 1869 gegründet, benannt nach einem lokalen Politiker, und hat seitdem mehr Feldschäfer als Großstadthelden hervorgebracht.
Wenn du mit dem Auto aus Bloomington kommst, folgst du einfach der I‑55 bis zur Ausfahrt 165; das Schild „Ellsworth“ wirkt fast wie ein Versprechen, das du nicht ganz einlösen kannst, weil die eigentlichen Highlights eher in den kleinen Gassen und dem einzigen Diner liegen, das noch noch immer Pfannkuchen serviert, die besser schmecken als das, was man in den Touristenguides findet.
Ich verstehe den Hype um die „kleinen Städte mit Charme“ nicht immer, aber hier, zwischen den Maisfeldern und den stillen Kirchen, spürt man eine Authentizität, die man in den überfüllten Metropolen vergeblich sucht. Und ja, wenn du dich fragst, wie du hierher kommst, ein kurzer Stopp an der örtlichen Tankstelle reicht – das ist das wahre Abenteuer, das Ellsworth zu bieten hat.
- Township: Dawson Township
- County: McLean
- State: Illinois
- Country: United States
Ellsworth Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Ellsworth wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt meiner kleinen Odyssee war das David Davis Mansion in Bloomington, ein imposantes Haus aus der Reconstruction‑Ära, das heute ein Museum ist. Ich muss zugeben, ich war skeptisch, ob ein altes Herrenhaus wirklich etwas zu bieten hat, aber die original erhaltenen Möbel und die überraschend gut erhaltene Bibliothek haben mich völlig umgehauen – besonders, weil ich dort zufällig eine Führung über den berühmten Richter hörte, der einst Abraham Lincoln kannte. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil das Anwesen dann von Hochzeitsgesellschaften überrannt wird.
Ein kurzer Abstecher nach Union brachte mich zum Illinois Railway Museum, das wohl das größte Eisenbahnmuseum der USA ist. Ich habe dort mehr Lokomotiven gesehen, als ich in meinem ganzen Leben an Zügen zählen kann, und das Geräusch der dampfenden Maschinen ist ein echter Ohrenschmaus – kein Witz, das ist fast therapeutisch. Ich habe mich sogar auf einen alten Waggon gesetzt und ein Foto gemacht, das jetzt in meinem Wohnzimmer hängt, weil ich dachte, das wäre ein cooler Andenken. Der Eintritt ist frei, wenn man das Glück hat, an einem der seltenen „Open‑Day“-Events teilzunehmen, sonst kostet es ein paar Dollar, aber das ist kaum ein Thema, wenn man die Geschichte in den Händen hält.
Weiter südlich, fast schon im Herzen von McLean County, liegt das McLean County Museum of History. Ich habe dort eine Ausstellung über die Pionierzeit gesehen, die mich daran erinnerte, warum ich überhaupt hierhergekommen bin – um die Geschichten zu hören, die nicht in jedem Reiseführer stehen. Die interaktive Kinderabteilung ist ein bisschen kitschig, aber ich habe mich selbst beim Ausprobieren einer alten Schreibmaschine köstlich amüsiert. Das Museum hat einen kleinen Parkplatz hinter dem Gebäude, der meistens leer ist, solange nicht das jährliche „Heritage Festival“ läuft.
Ein bisschen weiter westlich, in der Nähe von Normal, liegt das Kickapoo State Recreation Area. Ich habe dort ein paar Stunden mit meinem Fahrrad auf den Schotterwegen verbracht und dabei die unberührte Natur genossen – ein echter Kontrast zu den endlosen Maisfeldern, die man sonst hier sieht. Der See ist zwar nicht riesig, aber das Angeln ist überraschend gut, und ich habe sogar einen kleinen Hecht gefangen, den ich sofort wieder freigelassen habe, weil ich nicht das Gefühl haben wollte, ein Tourist zu sein, der die Natur ausbeutet. Der Zugang ist über einen kleinen, kostenpflichtigen Parkplatz geregelt, aber das Geld ist das Geld wert, wenn man die Ruhe sucht.
Ein kurzer Sprung zurück Richtung Stadt brachte mich zum Bloomington Center for the Performing Arts. Ich war dort bei einer lokalen Jazz‑Session, die ich eher als „kleine Bar‑Atmosphäre“ erwartet hatte, aber die Akustik war so gut, dass ich fast dachte, ich sei in einem der berühmten New‑York‑Clubs. Die Bar serviert überraschend gute Cocktails, und das Personal ist freundlich, wenn auch leicht überarbeitet – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass das Zentrum das ganze Jahr über ein volles Programm hat. Das Parken ist ein bisschen knifflig, weil das Zentrum keinen eigenen Parkplatz hat, aber die öffentlichen Garagen in der Nähe sind meistens frei, solange man nicht am Freitagabend kommt.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht auslassen wollte, ist das Busey Woods, ein Waldgebiet, das von der Universität Illinois gepflegt wird. Ich habe dort einen Spaziergang gemacht, der mich an die alten Wanderwege meiner Kindheit erinnerte, nur dass hier die Beschilderung moderner ist und die Wege besser gepflegt sind. Es gibt ein kleines Besucherzentrum, das ein paar Broschüren auslegt – ich habe dort eine Karte mit den besten Aussichtspunkten gefunden, die ich später beim nächsten Besuch wieder benutzen werde. Der Eintritt ist frei, und das Parken ist direkt am Eingang, wo ein paar Bäume Schatten spenden, falls das Wetter plötzlich umschlägt.
Fazit
Wenn man nach Ellsworth Sehenswürdigkeiten sucht, muss man sich von der Vorstellung verabschieden, dass alles nur in der kleinen Stadt selbst zu finden ist. Die Umgebung von Ellsworth, Dawson Township, McLean, Illinois, bietet eine bunte Mischung aus historischer Pracht, industriellem Erbe, Naturerlebnis und kulturellem Flair – und das alles mit einem Hauch von lokaler Eigenart, die man nur hier bekommt. Wer also das nächste Mal den Motor startet, sollte die Karte ausrollen und die genannten Orte abklappern – das ist das wahre Abenteuer, das diese Region zu bieten hat.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, einen Blick hinter die unscheinbare Fassade von Ellsworth zu werfen – und das nicht, weil ich ein Fan von Kleinstädten bin, sondern weil ich dort ein paar wirklich eigenartige Ecken entdeckt habe, die man sonst verpasst.
Ganz vorne, wenn man die Hauptstraße entlang schlurft, fällt das Town Hall mit seiner knarrenden Uhr im Turm ins Auge. Ich muss zugeben, ich verstehe den Hype um alte Rathäuser nicht ganz, aber hier hat das Ding Charakter: Die Uhr schlägt zur vollen Stunde laut genug, um die Kuhherde im Nebenzug zu wecken, und das Innere ist ein Museum für vergessene Gemeinderatsprotokolle. Parken ist meistens ein Klacks, außer am ersten Freitag im Monat, wenn das Rathaus ein Dorffest veranstaltet und die Straße zu einem improvisierten Parkplatz für Traktoren wird.
Nur ein paar Häuser weiter steht die United Methodist Church, ein Backsteingebäude aus dem Jahr 1889, das mehr Kirchenfenster hat als ein mittelgroßes Kunstmuseum. Ich habe dort einmal an einem Sonntagsgottesdienst teilgenommen – kein Witz, die Gemeinde singt Hymnen, als wären sie bei einem Rockkonzert, und danach gibt es immer frisch gebackene Kekse, die besser schmecken als die meisten Stadtbäckereien. Wenn Sie also nach einem Ort suchen, wo Sie sowohl spirituelle Erbauung als auch Kalorienbomben bekommen, sind Sie hier genau richtig.
Ein kurzer Abstecher führt Sie zur öffentlichen Bibliothek, die in einem ehemaligen Klassenzimmer untergebracht ist. Die Regale sind voll mit lokalen Geschichtsbüchern, die man sonst nur in staubigen Archiven findet. Ich habe dort ein altes Fotoalbum entdeckt, das die Gründung von Ellsworth im Jahr 1869 dokumentiert – ein echter Schatz für Geschichtsliebhaber. Das Personal ist freundlich, aber leicht genervt, wenn man nach dem neuesten Bestseller fragt; hier geht es eher um die Bewahrung des Erbes als um aktuelle Bestseller.
Wenn Sie im Sommer nach einem Platz zum Entspannen suchen, ist der Ellsworth Park genau das Richtige. Der Rasen ist zwar nicht immer perfekt gemäht, aber das macht den Charme aus. Dort findet jedes Jahr das Ellsworth Fall Festival statt – ein buntes Durcheinander aus Karussells, lokalen Handwerksständen und einer Grillstation, die mehr Fleisch verkauft, als die Stadtbewohner essen können. Ich habe dort einmal einen Kürbiswettbewerb gewonnen, weil ich aus Versehen einen zu kleinen Kürbis eingereicht habe; das Publikum war begeistert, und ich habe ein kostenloses Stück Apfelkuchen erhalten. Ellsworth Sehenswürdigkeiten wie dieser Park zeigen, dass das Leben hier trotz seiner Größe nicht langweilig ist.
Ein weiteres Highlight, das nicht jeder Tourist kennt, ist das alte Getreidesilo an der Eisenbahnlinie. Das Silo wurde 1912 erbaut und dient heute als kleines Museum für landwirtschaftliche Geräte. Ich habe dort einen originalen Traktor aus den 1930er Jahren gesehen, der noch immer funktioniert – zumindest, wenn man ihn mit einem kräftigen Schubs in Gang setzt. Das Museum ist kostenlos, aber man sollte ein wenig Geduld mitbringen, denn die Führung erfolgt nur, wenn der Besitzer gerade Lust hat, die Geschichte zu erzählen.
Für Naturliebhaber lohnt sich ein Abstecher entlang der County Road 1500N, die durch weite Prärien führt und an den Ufern des Sangamon River vorbeischlendert. Der Weg ist nicht beschildert, aber das ist Teil des Abenteuers: Man folgt einfach dem Klang der Grillen und dem Duft von frischem Heu. Ich habe dort einmal einen Hirsch gesichtet, der mich aus sicherer Entfernung beobachtete, bevor er im hohen Gras verschwand. Parkplätze gibt es an den kleinen Rastplätzen, allerdings sind sie oft von Traktoren belegt, also besser früh kommen.
Zu guter Letzt ein kurzer Hinweis auf das Dawson Township Hall, das zwar nicht viel zu bieten hat, aber als Treffpunkt für die lokalen Bürger dient. Hier werden die monatlichen „Town Hall Meetings“ abgehalten, bei denen man mehr über die neuesten Diskussionen über Straßenreparaturen erfährt als in jeder Zeitung. Ich habe dort einmal eine hitzige Debatte über die Farbe der neuen Verkehrsschilder mitverfolgt – ein wahres Drama, das mich mehr fesselte als manche Broadway-Show.
Am Ende des Tages bleibt mir das Gefühl, dass Ellsworth zwar klein ist, aber jede Ecke eine Geschichte zu erzählen hat – wenn man nur bereit ist, ein wenig Zeit zu investieren und die lokalen Eigenheiten zu akzeptieren. Und ehrlich gesagt, das ist genau das, was ich an solchen Orten liebe: Sie sind nicht perfekt, sie sind aber echt.
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