Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Bellmont, Wabash, Illinois
- Foto von: Brian Stansberry
- Wikipedia: Bellmont-Main-Street-il
- Lizenz: CC BY 4.0
Über Bellmont in Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Bellmont Sehenswürdigkeiten – Wabash Township, Wabash County
Im Herzen von Bellmont, einem kleinen Fleckchen im Wabash Township, Wabash County, offenbart sich ein Mix aus Geschichte und schrägem Charme, der die Bellmont Sehenswürdigkeiten zu einem unterschätzten Schatz macht. Ich erinnere mich noch, wie ich das erste Mal über die alte Eisenbahnbrücke fuhr – ein Relikt aus den 1880ern, das heute mehr rostige Romantik ausstrahlt als jede moderne Attraktion. Die Stadt wurde 1855 gegründet, als mutige Siedler das fruchtbare Land am Fluss Wabash besiedelten; seitdem hat sie mehr Auf- und Abs erlebt als ein Achterbahn‑Park in der Vorstadt.
Wenn du mit dem Auto aus Champaign kommst, folge einfach der US‑24, dann ein kurzer Schlenker auf die County‑Road 12, und du bist mitten im kleinen, aber lebendigen Zentrum. Wer lieber den Zug nimmt, kann den Amtrak‑Stopp in Terre Haute nutzen und dann einen gemütlichen Busritt (oder ein Taxi, wenn du es eilig hast) nach Bellmont genießen – das ist fast wie ein Mini‑Abenteuer, nur ohne das ganze Gedöns von Touristenmassen.
Die Menschen hier sind genauso eigenwillig wie die Gebäude: Der alte Diner an der Main Street serviert den besten Pfirsichkuchen, den ich je probiert habe, und das ganz ohne Hipster‑Hype. Und ja, ich verstehe nicht, warum manche Besucher die „authentische“ Erfahrung suchen, wenn das wahre Flair einfach darin liegt, mit den Einheimischen über das Wetter zu plaudern und dabei das leise Summen der alten Mühlen zu hören. So, wenn du das nächste Mal nach Bellmont fährst, vergiss die üblichen Checklisten – lass dich einfach treiben und entdecke, warum die Bellmont Sehenswürdigkeiten mehr sind als nur ein Name auf einer Karte.
- Township:
- County: Wabash
- State: Illinois
- Country: United States
Bellmont Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Bellmont wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt, den ich immer empfehle, ist das Wabash County Historical Museum in der Nachbarstadt Mt. Carmel – ein Ort, an dem die Geschichte der Region so dicht auf den Regalen liegt, dass man fast das Gefühl hat, die alten Landwirte würden einem über die Schulter flüstern. Ich habe dort einmal ein altes Tagebuch gefunden, das von einem Eisenbahnarbeiter aus den 1880ern handgeschrieben war; das war zwar nicht das, was ich beim Betreten erwartete, aber es hat mir gezeigt, dass die „Hinterzimmer“-Ausstellungen hier mehr zu bieten haben als das übliche Staub‑und‑Plakate‑Programm. Parken ist meistens ein Klacks, solange man nicht am Samstagabend nach dem County‑Fair kommt – dann verwandelt sich das kleine Parkplatzgelände in ein Schlachtfeld aus Lieferwagen und Traktoren.
Ein kurzer Abstecher über die alte Eisenbahnbrücke, die über den Wabash River führt, führt dich zu einem der wenigen noch erhaltenen Bellmont Bridge-Tragwerke. Der rostige Charme dieses 1910 erbauten Fachwerkbrückens ist für mich das perfekte Fotomotiv, wenn man den „verrosteten Romantik‑Trend“ nicht zu ernst nimmt. Ich habe dort einmal versucht, ein Selfie zu machen, während ein Lastwagen drüber fuhr – das Ergebnis war ein unfreiwilliges Kunstwerk aus Staub und Schweiß, das ich heute noch in meinem Handyalbum habe.
Wenn du genug von Beton und Metall hast, schwing dich auf das Fahrrad und folge dem Wabash River Heritage Trail. Der Weg schlängelt sich entlang des Flusses, vorbei an kleinen Buchten, die nur darauf warten, von neugierigen Anglern entdeckt zu werden. Ich habe dort ein Picknick mit einem Freund gemacht, der darauf bestand, dass wir „nur ein bisschen“ Wildkräuter sammeln – das Ergebnis war ein Salat, der mehr nach „Wald“ roch als nach „Gourmet“. Der Trail ist gut ausgeschildert, und das Parken am Einstieg ist meist frei, außer an den heißen Sommertagen, wenn die ganze Stadt zum Wandern aufbricht.
Ein bisschen weiter östlich, etwa eine halbe Stunde Fahrt, liegt das Lincoln Trail State Park. Der Park ist berühmt für seine Wanderwege, die durch dichte Wälder und über sanfte Hügel führen – ein perfekter Ort, um dem Alltag zu entfliehen, ohne zu weit von Bellmont entfernt zu sein. Ich erinnere mich an einen Morgen, an dem ich den Sonnenaufgang über dem See beobachtete, während ein älterer Herr neben mir lautstark über die „gute alte Zeit“ der 1970er Jahre schwärmte. Das war zwar nicht das, was ich von einem „historischen“ Park erwartete, aber die Mischung aus Natur und lokaler Anekdotik macht den Besuch erst richtig lebendig. Die Parkplätze sind großzügig, doch an Feiertagen kann es eng werden, weil dann die ganze Familie aus dem County anreist.
Zurück in Mt. Carmel, darf das imposante Wabash County Courthouse nicht fehlen. Das Gebäude aus rotem Backstein strahlt eine fast schon majestätische Aura aus, die man nur noch in Filmen aus den 1930ern sieht. Ich habe dort einmal an einer Führung teilgenommen, bei der der Guide mehr über die alten Gerichtsverfahren erzählte als über die aktuelle Rechtsprechung – ein bisschen trocken, aber die kunstvollen Säulen und das riesige Uhrwerk im Inneren sind definitiv sehenswert. Das Parken ist direkt vor dem Gerichtsgebäude möglich, allerdings muss man mit ein paar Fußgängern rechnen, die ihre Hunde ausführen.
Und schließlich, wenn du das echte „County‑Feeling“ erleben willst, besuche die Wabash County Fairgrounds während der jährlichen Messe im August. Die Atmosphäre ist ein Mix aus Zuckerwatte, quietschenden Karussells und dem unverkennbaren Geruch von gebratenen Maiskolben. Ich habe dort einmal einen lokalen Bäcker getroffen, der mir ein Stück „Kuchen aus 1902“ verkaufte – natürlich war das ein Scherz, aber das Stück war tatsächlich ein erstaunlich gutes Stück Apfelkuchen, das mich fast vergessen ließ, dass ich gerade mitten im Trubel stand. Parken ist am Fairgrounds ein bisschen chaotisch, weil die meisten Plätze von Food‑Ständen und Fahrgeschäften blockiert werden, aber ein bisschen Geduld zahlt sich aus, wenn man das volle Spektakel erleben will.
Fazit
Ob du nun ein Geschichtsfan, Naturliebhaber oder einfach nur ein neugieriger Reisender bist, die Umgebung von Bellmont bietet mehr als genug Gründe, den Motor zu starten und loszuziehen. Von alten Brücken über lebendige Museen bis hin zu ausgedehnten Trails – hier gibt es für jeden Geschmack etwas zu entdecken. Und wenn du all das erlebt hast, wirst du verstehen, warum die Bellmont Sehenswürdigkeiten nicht nur ein Name auf einer Karte sind, sondern ein echtes Abenteuer, das darauf wartet, von dir erlebt zu werden.
Egal ob Abenteurer, Genießer oder Kulturliebhaber – in Bellmont findet jeder etwas, das ihn aus dem Alltag reißt, und ich habe das Glück, das alles aus erster Hand zu kennen. Ich starte immer mit dem, was ich persönlich für das Herzstück der Stadt halte: das kleine, aber überraschend charmante Bellmont Historical Museum. Das Museum sitzt in einem renovierten Fachwerkhaus aus den 1880er Jahren, und während ich dort stand, überkam mich das Gefühl, als würde ich durch ein altes Familienalbum blättern – nur dass die Fotos hier nicht von Verwandten, sondern von den Gründern der Stadt stammen. Die Ausstellung ist nicht gerade überladen, aber jedes Stück erzählt eine Geschichte, von der alten Eisenbahn, die einst das Rückgrat der Gemeinde bildete, bis zu den handgeschriebenen Tagebüchern der ersten Lehrer. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil dann das wöchentliche „History & Hops“-Event losgeht und jeder mit einem Bier in der Hand die Auslage besichtigen will.
Ein kurzer Spaziergang die Hauptstraße hinunter führt dich zur Bellmont Bridge, einer stillen Eisenkonstruktion, die über den Wabash River spannt. Ich muss zugeben, ich habe den Hype um „alte Brücken“ nie ganz verstanden, aber hier hat das Metall etwas fast poetisches an sich – ein knarrendes Geräusch, das dich daran erinnert, dass hier einst Dampflokomotiven über das Wasser rumpelten. Wenn du im Sommer dort stehst, kannst du das leise Plätschern des Flusses hören, während ein paar Angler ihre Ruten auswerfen. Das ist der perfekte Ort, um ein paar Fotos zu schießen, die du später deinen Freunden zeigen kannst, die denken, du wärst im Großstadtdschungel unterwegs.
Ein paar Blocks weiter liegt das Bellmont Community Park, ein kleines Grünstück, das mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Dort gibt es einen Baseballplatz, der jedes Jahr das lokale „Bellmont Bash“ Turnier ausrichtet – ein Ereignis, bei dem ich jedes Mal die Chance nutze, ein paar lokale Hotdogs zu probieren (die sind echt super, kein Witz). Der Park hat außerdem einen Spielplatz, der für die Kinder meiner Nachbarn ein Magnet ist, und ein kleines Amphitheater, wo im Sommer gelegentlich Folk-Bands auftreten. Ich habe dort einmal ein Picknick mit meinem Cousin gemacht, und wir haben uns über die „Besser-als-der-Stadtplaner“-Karte von Bellmont lustig gemacht, die immer noch die alten Feldwege zeigt, die heute von Asphalt überrollt wurden.
Wenn du dich nach etwas Historischem sehnst, das nicht in einem Museum steckt, dann solltest du unbedingt das Bellmont Town Hall besuchen. Das Gebäude aus rotem Backstein ist ein Relikt aus der Zeit, als die Stadt noch hoffte, eines Tages zur Hauptstadt von Illinois aufzusteigen – ein Traum, der nie ganz verwirklicht wurde, aber die Architektur ist trotzdem beeindruckend. Im Inneren gibt es ein kleines Archiv, das alte Stadtpläne und Wahlurnen aus den 1920er Jahren beherbergt. Ich habe dort einmal einen alten Stadtplan gefunden, auf dem Bellmont als „Bountiful Bellmont“ bezeichnet wurde – ein Name, der heute noch in den Köpfen der älteren Generationen nachhallt.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht auslassen kann, ist das Bellmont Grain Elevator. Ja, das klingt nach einem Ort, den man eher übersehen würde, aber dieses massive Holzgebäude ist ein Wahrzeichen, das die landwirtschaftliche Seele der Region verkörpert. Ich habe dort einmal einen lokalen Bauern getroffen, der mir erklärte, dass das Getreide, das hier gelagert wird, fast ausschließlich an Brauereien in Chicago verkauft wird. Das Gespräch endete damit, dass er mir ein frisch gebrautes Bier aus seiner eigenen Mikrobrauerei anbot – ein echtes „Farm‑to‑Glass“-Erlebnis, das ich nie vergessen werde.
Für die, die lieber zu Fuß unterwegs sind, gibt es den Bellmont Riverwalk, einen schmalen Pfad entlang des Flusses, der sich perfekt für einen morgendlichen Lauf oder einen entspannten Spaziergang nach dem Abendessen eignet. Der Weg ist gesäumt von ein paar alten Bäumen, die im Herbst ein spektakuläres Farbenspiel bieten – ein Anblick, den ich jedes Jahr aufs Neue bewundere, obwohl ich zugeben muss, dass ich mich jedes Mal frage, warum niemand hier ein Café eröffnet hat. Praktisch ist, dass es entlang des Weges ein paar öffentliche Toiletten gibt, die überraschend sauber sind, wenn man sie nach dem Wochenende besucht.
Und weil ich nicht vergessen darf, die Bellmont Apple Fest, das jährliche Fest, das im Oktober stattfindet und bei dem die ganze Stadt zusammenkommt, um Äpfel zu feiern – ja, das gibt es wirklich. Ich habe dort das beste Apfelkuchenrezept meines Lebens probiert, das von einer alten Dame namens Mabel gebacken wurde, die behauptet, das Rezept sei seit 1912 unverändert. Der Stand mit den frisch gepressten Apfelsäften war ein echter Hit, und ich habe sogar ein paar lokale Handwerker getroffen, die handgefertigte Holzschnitzereien verkauften. Das Fest ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Bellmont Sehenswürdigkeiten nicht nur aus Gebäuden bestehen, sondern aus den Menschen, die sie beleben.
Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis, den ich immer wieder vergesse zu erwähnen: Wenn du in Bellmont übernachtest, schau dir das kleine Bed & Breakfast im Old Bellmont Inn an. Die Zimmer sind einfach, aber gemütlich, und das Frühstück besteht aus hausgemachtem Brot und Marmelade, die direkt aus dem Garten des Besitzers kommen. Ich habe dort einmal die Nacht verbracht, weil mein Auto eine Panne hatte, und die Gastgeber haben mir nicht nur das Auto repariert, sondern mir auch eine Führung durch die Stadt angeboten – ein Service, den man in größeren Städten selten bekommt.
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