Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Huntingburg, Dubois, Indiana
- Foto von: Chris Flook
- Wikipedia: Huntingburg,Indiana
- Lizenz: CC BY-SA 4.0
Über Huntingburg in Indiana: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Huntingburg Sehenswürdigkeiten: Ein Streifzug durch Patoka Township, Dubois County
Im Herzen von Huntingburg offenbart sich ein Stück Indiana, das man kaum in Reiseführern findet, und ja, die Huntingburg Sehenswürdigkeiten sind mehr als nur ein Werbespruch. Ich sitze gern im alten Café an der Main Street und erzähle, dass die Stadt 1845 als „Huntingburg“ gegründet wurde, benannt nach dem frühen Siedler Jacob Hunting. Die Eisenbahn kam 1880, brachte Kohle und ein bisschen Stadtflair, das bis heute in den Backsteingebäuden spürbar ist.
Patoka Township, das das Stadtgebiet umarmt, wirkt wie ein stiller Beobachter: Feldwege, die man mit dem Fahrrad erkundet, während die Sonne über den sanften Hügeln von Dubois County glitzert. Ich muss zugeben, ich verstehe den Hype um die „rustikale Idylle“ nicht ganz – bis ich einmal den Duft von frisch gemähtem Heu und das entfernte Rattern eines Traktors erlebt habe. Das ist das echte Indiana, nicht das, was Instagram filtert.
Wenn Sie mit dem Auto anreisen, folgen Sie einfach der US‑231, dann ein kurzer Abzweig nach State Road 64; die Beschilderung ist kaum zu übersehen, weil sie von einem alten Holzschild mit dem Wort „Welcome“ gekrönt wird. Ich habe das Gefühl, dass jeder, der hier ankommt, sofort ein bisschen langsamer atmet – ein subtiler Hinweis darauf, dass die Zeit hier ein wenig anders tickt.
Und ja, wenn Sie sich fragen, warum ich immer wieder die Huntingburg Sehenswürdigkeiten erwähne: weil sie das Rückgrat dieser kleinen, aber stolzen Gemeinde bilden, die ich gern meine zweite Heimat nenne.
- Township: Patoka Township
- County: Dubois
- State: Indiana
- Country: United States
Huntingburg Indiana Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Huntingburg wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Ort, den ich überhaupt erwähnen muss, ist Patoka Lake – das glitzernde Herzstück von Patoka Township, das mehr Besucher anzieht als ein kostenloser Wi‑Fi‑Hotspot in der Innenstadt. Ich habe dort einmal ein Kajak gemietet, das mehr Löcher hatte als ein Schweizer Käse, und trotzdem die ruhige Wasserfläche genossen, weil das Panorama über die umliegenden Hügel einfach zu schön war, um es zu ignorieren. Parken ist meistens ein Klacks, außer am Samstagabend, da verwandelt sich das kleine Parkplatzgelände in ein Schlachtfeld aus Wohnwagen und Grillrauch.
Ein kurzer Abstecher vom See führt zum Patoka Lake State Park, wo ich mich an einem sonnigen Nachmittag in den Sand am Strand geworfen habe – ja, Indiana hat tatsächlich Strände, und sie sind nicht aus Beton. Der Sand ist feinkörnig, das Wasser kühl, und das Rauschen der Bäume wirkt fast wie ein natürlicher Soundtrack. Ich habe dort ein Lagerfeuer gemacht, obwohl das Parkpersonal streng darauf achtet, dass nur zugelassene Feuerstellen benutzt werden dürfen; das hat mir das Gefühl gegeben, ein echter Pionier zu sein, nur ohne die Gefahr, das Gesetz zu brechen.
Wenn man genug vom Schwimmen hat, ist das Patoka Lake Marina die nächste Station – ein Ort, an dem man Boote mieten kann, die aussehen, als hätten sie die 80er Jahre überlebt. Ich habe mir ein kleines Schlauchboot geschnappt und bin damit über das Wasser getrieben, während ein älterer Herr neben mir lautstark über die „gute alte Zeit“ der Fischerei plauderte. Die Marina hat einen kleinen Kiosk, der überraschend gute Fisch-Tacos serviert – kein Witz, das war das Highlight meines Tages.
Für die, die lieber auf festem Grund bleiben, gibt es den Patoka Lake Golf Course, ein 18‑Loch‑Paradies, das mehr Grünflächen bietet als ein durchschnittlicher Vorort. Ich habe dort ein Spiel mit meinem Freund gespielt, der behauptete, er sei ein „Pro“, aber nach dem dritten Loch war klar, dass er eher ein Hobby‑Müller war. Der Kurs ist gut gepflegt, das Clubhaus hat eine Bar, die erstaunlich günstige Bierpreise hat, und das Abschlaggelände bietet einen Blick über den See, der fast so inspirierend ist wie ein Gemälde.
Ein wenig weiter östlich liegt die Hoosier National Forest, ein riesiges Waldgebiet, das sich wie ein grüner Teppich über die Landschaft legt. Ich habe den Pine Ridge Trail ausprobiert, ein Wanderweg, der durch dichte Kiefern und über kleine Bäche führt – perfekt, um dem Alltag zu entfliehen. Der Weg ist gut markiert, aber wenn man nicht auf die Beschilderung achtet, kann man leicht in einen anderen Pfad abdriften und plötzlich vor einem verlassenen Jagdhütten-Relikt stehen. Das war mein persönlicher „Lost‑in‑the‑Woods“-Moment, und ich habe ihn mit einem Selfie festgehalten, das jetzt in meinem Instagram-Feed als „Natur pur“ glänzt.
Für Wassersportler, die lieber mit Strom fließen, ist der Patoka River ein unterschätztes Juwel. Ich habe dort ein Kajak gemietet und die Stromschnellen ausprobiert, die zwar nicht den Grand Canyon erreichen, aber dennoch genug Gekicher hervorrufen, wenn das Wasser plötzlich über die Knie schwappt. Der Zugang zum Fluss ist unkompliziert, ein kleiner Parkplatz am Ufer reicht aus, und die Einheimischen geben gern Tipps, welche Stellen besonders gut für Anfänger geeignet sind.
Zu guter Letzt darf das jährliche Spektakel im Dubois County Fairgrounds nicht fehlen. Der County Fair ist ein buntes Durcheinander aus Fahrgeschäften, Viehschauen und lokalen Essensständen, das jedes Jahr im August die Region in ein temporäres Festival verwandelt. Ich habe dort das berühmte „Fried Chicken Sandwich“ probiert, das laut den Einheimischen besser ist als jedes Fast‑Food‑Restaurant im Umkreis von 50 Meilen. Der Parkplatz ist riesig, aber an den Haupttagen kann man leicht im Stau stehen, also besser früh kommen, wenn man nicht den ganzen Tag im Auto verbringen will.
Fazit
Wenn du das nächste Mal überlegst, wo du deine Freizeit in Patoka Township verbringen willst, dann schau dir diese Spots an – von glitzernden Seen über dichte Wälder bis hin zu lokalen Festen. Sie alle zeigen, dass die Umgebung von Huntingburg mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Und ja, das alles gehört zu den Huntingburg Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, mit mir durch die schräg‑charmante Welt von Huntingburg zu schlendern, als würden wir uns nach einem langen Arbeitstag in die einzige Stadt Indiana setzen, die noch ein bisschen Herz hat.
Ich fange am liebsten mit dem Huntingburg Depot an – dem alten Eisenbahnschuppen, der heute als Museum dient. Der Ort riecht noch immer nach altem Holz und ein bisschen Rost, und das ist genau das, was ich an kleinen Städten liebe: kein künstlicher Glanz, nur ehrliche Geschichte. Beim letzten Besuch habe ich mich fast in die alte Lok geschlichen, weil ich dachte, ich könnte damit noch ein Stückchen „Old‑Timer‑Feeling“ nach Hause bringen. Das Parken ist meistens ein Klacks, solange man nicht am Samstagabend kommt, dann wird das Feld vor dem Depot zum Schlachtfeld aus geparkten SUVs.
Direkt neben dem Depot erstreckt sich das Historic Downtown, ein Viertel, das sich wie ein lebendiges Geschichtsbuch anfühlt. Die Fassaden aus Backstein und das Kopfsteinpflaster erzählen von einer Zeit, in der die Stadt noch ein wichtiger Knotenpunkt für den Güterverkehr war. Ich habe dort einmal einen alten Bäcker getroffen, der mir erzählte, dass er seit 1972 dieselben Croissants nach einem Familienrezept backt – kein Wunder, dass die Leute hier noch immer auf die „guten alten Zeiten“ schwören.
Ein kurzer Spaziergang weiter liegt die St. John the Baptist Catholic Church. Die gotische Architektur ist nicht gerade das, was man in Indiana erwartet, aber die hohen Fenster und das knarrende Holz der Sitzbänke haben etwas Beruhigendes. Ich habe dort einmal ein Sonntagskonzert erlebt, bei dem ein lokaler Jazz‑Pianist improvisierte – ein bisschen schrill, aber irgendwie passend zu der Mischung aus Tradition und Moderne, die Huntingburg ausmacht.
Wenn man genug von Mauern und Kirchen hat, führt der Weg zum Patoka River State Park. Der Fluss schlängelt sich durch das Gebiet und bietet sowohl ruhige Angelplätze als auch wilde Stromschnellen für die Abenteuerlustigen. Ich habe dort ein Kajak gemietet und fast die ganze Strecke paddeln müssen, weil ich mich zu sehr in die friedliche Umgebung verliebt habe. Das Parken am Hauptzugang ist kostenlos, aber an heißen Sommertagen füllt sich das kleine Feld schnell – ein gutes Zeichen dafür, dass man nicht allein ist.
Zurück in der Stadt, darf man das Huntingburg Public Library nicht übersehen. Das Gebäude ist ein echtes Schmuckstück aus den 1920er Jahren, mit hohen Decken und einer Bibliotheksleiter, die fast wie ein Kunstwerk wirkt. Ich habe dort ein Buch über die lokale Geschichte ausgeliehen, das mich später beim Besuch des Huntingburg Museum (betreut von der Historical Society) wiedererkennen ließ. Das Museum ist klein, aber jedes Exponat hat eine Geschichte, und die freundlichen Freiwilligen erzählen sie mit einer Mischung aus Stolz und leichtem Spott über die „großen Städte“.
Ein weiteres Highlight, das ich immer wieder gern erwähne, sind die Huntingburg Sehenswürdigkeiten im Rahmen des wöchentlichen Farmers Market. Jeden Samstagmorgen füllen sich die Straßen mit frischem Gemüse, selbstgemachten Marmeladen und einer Auswahl an lokalen Handwerksständen. Ich habe dort einmal einen alten Mann getroffen, der mir erzählte, dass er seit 1955 jedes Jahr dieselben Tomaten anbaut – und dass er das Geheimnis nie preisgeben will, weil es „nur für die Familie“ sei. Das ist das wahre Herz von Huntingburg: Menschen, die ihre Traditionen leben, ohne dabei zu sehr zu posieren.
Zum Abschluss noch ein kurzer Hinweis zum Huntingburg Golf Club. Der Platz ist nicht gerade ein Paradies für Profis, aber für einen entspannten Nachmittag mit Freunden ist er perfekt. Die Grüns sind gut gepflegt, und das Clubhaus serviert einen soliden Burger, der nach einem langen Tag auf dem Grün fast schon heilig wirkt. Parken ist direkt am Clubhaus möglich, und das Personal ist immer bereit, ein bisschen Smalltalk über das Wetter zu führen – ein kleiner, aber feiner Abschluss für einen Tag voller Entdeckungen.
Also, wenn du das nächste Mal über Indiana fährst und dich fragst, ob es hier noch etwas zu entdecken gibt, denk dran: Huntingburg mag klein sein, aber seine Charaktere und Geschichten sind groß genug, um dich ein bisschen länger zu halten – und das ist genau das, was ich an diesem Fleckchen Erde schätze.
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