Fotospots Martinton, Iroquois, Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Omnedon
- Wikipedia: Martinton Illinois water tower
- Lizenz: Public domain
Über Martinton in Illinois und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Martinton Sehenswürdigkeiten – Ein Leitfaden für Martinton Township, Iroquois County
Martinton Sehenswürdigkeiten? Ja, das klingt nach einem dieser Instagram‑Hashtags, die ich nie wirklich verstehe, aber lass mich dir erzählen, warum ich trotzdem jedes Mal ein bisschen Herzklopfen bekomme, wenn ich durch das kleine Städtchen im Herzen von Iroquois County fahre. Die Stadt wurde 1855 gegründet, als die Eisenbahn die Prärie durchschlitzte, und seitdem hat sie sich zu einem verschlafenen, aber stolzen Stückchen Illinois entwickelt – ein Ort, an dem die Geschichte nicht in staubigen Plaketten, sondern in den knarrenden Scheunen und den alten Feldkreuzungen zu spüren ist.
Ich komme meistens mit dem Auto aus Chicago, weil die Autobahn I‑57 mich direkt hierher führt, und das ist ein kleiner Bonus: keine nervigen Parkplätze, einfach das Auto neben dem einzigen Diner abstellen und los. Wenn du lieber den Bus nimmst, gibt es einen Regionalservice, der einmal am Tag hält – ein echter Geheimtipp für alle, die das Abenteuer lieben, den Fahrplan zu entziffern.
Ein kurzer Abstecher ins Martinton Township Museum (ja, das gibt’s wirklich) ist für mich ein Muss, weil ich dort die Originalplakate der 1900er‑Jahre sehe und mir denke: „Hier hat jemand wirklich an etwas geglaubt.“ Und während ich dort stehe, fällt mir ein, dass die „Martinton Sehenswürdigkeiten“ nicht nur aus Gebäuden bestehen, sondern aus den Menschen, die hier noch immer das Feld bestellen, das Café betreiben und den jährlichen Erntedank‑Umzug organisieren – ein bisschen rustikal, ein bisschen charmant, und ehrlich gesagt, kein Witz, das ist das echte Herz von Martinton.
- Township: Martinton Township
- County: Iroquois
- State: Illinois
- Country: United States
Martinton Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Martinton wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der alte Eisenbahnschuppen am Rande von Watseka, heute das Iroquois County Historical Museum, ist mein persönlicher Lieblingsort, weil er die staubigen Seiten der Geschichte mit einer Prise lokaler Eigenart serviert. Ich habe dort einmal ein altes Traktor-Logbuch gefunden, das mehr über das Leben hier verriet als jede Touristenbroschüre – und das, obwohl das Museum kaum Werbung macht. Parken ist fast immer ein Klacks, solange man nicht am Samstagnachmittag kommt, dann wird das Feld vor dem Eingang zum Schlachtfeld für die Parkplatzsuche.
Ein kurzer Abstecher nach Süden führt zum Iroquois County Courthouse in Watseka, ein imposantes Backsteingebäude aus dem 19. Jahrhundert, das mehr über die Ambitionen der Gründer aussagt als über ihre tatsächlichen Erfolge. Ich habe dort ein Gerichtsverfahren beobachtet, das eher wie ein lokales Theaterstück wirkte – die Richterin schien mehr an ihrem Kaffee interessiert zu sein als an den Argumenten der Anwälte. Das Gebäude ist frei zugänglich, und das Parken ist direkt vor der Tür, wo ein paar alte Bäume Schatten spenden, falls das Wetter plötzlich launisch wird.
Wenn man genug von staubigen Hallen hat, lohnt sich ein Abstecher zum Kankakee River State Park, etwa 30 Meilen nördlich. Der Fluss schlängelt sich durch dichte Wälder, und die Wanderwege sind so gut gepflegt, dass sogar meine Großmutter, die nie mehr als den Supermarkt verließ, hier eine Runde joggen ging. Ich habe dort ein Picknick mit einem lokalen Angler geteilt, der mir erklärte, warum die Hechtpopulation hier jedes Jahr ein bisschen größer wird – ein Geheimnis, das er natürlich nicht preisgeben wollte.
Ein wenig weiter östlich, fast am Rande des Landkreises, liegt die Iroquois County Speedway. Ich gebe zu, ich bin kein großer Fan von lauten Motoren, aber das Adrenalin, das von der ¼-Meile‑Dirt‑Track‑Rennstrecke ausgeht, ist fast schon therapeutisch. Ich war dort an einem Freitagabend, als die Menge aus der Stadt kam, um die lokalen Helden zu feiern – und ich musste zugeben, dass das Grollen der Motoren fast so befriedigend war wie das Knacken von frischem Mais im Ofen.
Für die, die lieber etwas ruhigeres suchen, gibt es das Iroquois County Fairgrounds in Watseka, das das ganze Jahr über als Veranstaltungsort für Messen, Ausstellungen und den alljährlichen County Fair dient. Ich habe dort einmal einen lokalen Honigwettbewerb besucht, bei dem die Jury mehr über Bienen als über die Besucher zu wissen schien. Das Gelände ist riesig, also reicht das Parken leicht aus, solange man nicht versucht, gleichzeitig ein Zelt aufzubauen und ein Karussell zu betreiben.
Ein wenig abseits, aber nicht zu weit, liegt der Iroquois County Airport (KIRK). Für Reisende, die nicht mit dem Zug oder dem Auto anreisen wollen, ist das ein kleiner, aber feiner Flughafen, der überraschend gut ausgestattet ist. Ich habe dort einmal ein kleines Flugzeug gesehen, das gerade für einen Rundflug über die Felder startete – ein Bild, das mich daran erinnerte, wie klein die Welt hier doch ist, wenn man erst einmal über die endlosen Maisfelder hinwegfliegt.
Zu guter Letzt darf man den Iroquois County 4‑H Fair nicht vergessen, ein jährliches Ereignis, das die Jugend des Landkreises zusammenbringt, um ihre Projekte zu präsentieren. Ich war dort im August, als ein 12‑jähriger Junge ein selbstgebautes Solarpanel vorstellte, das genug Energie für ein kleines Haus liefern könnte – ein bisschen übertrieben, aber die Begeisterung war echt. Parken ist am Rande des Geländes möglich, und die Atmosphäre ist so locker, dass man fast das Gefühl hat, in einer anderen Zeit zu sein.
Fazit
Ob man nun die staubigen Hallen des Museums, das ehrwürdige Gerichtsgebäude, die Natur am Fluss, das Dröhnen der Speedway, das bunte Treiben auf den Fairgrounds, den kleinen Flughafen oder die jugendliche Energie der 4‑H Fair sucht – die Umgebung von Martinton bietet eine bunte Mischung, die jeden Reisenden überrascht. Und genau das macht die Martinton Sehenswürdigkeiten zu einem unterschätzten Schatz im Herzen von Illinois.
Also, wenn du das erste Mal nach Martinton kommst, musst du unbedingt das alte Eisenbahndepot besuchen – das ist für mich die ungeschminkte Definition von „kleine Stadt, großer Charme“. Das Backsteingebäude steht seit den 1880er‑Jahren am Rande der Hauptstraße, und ich schwöre, das Knarren der alten Holzbalken hat mehr Geschichte in sich als mancher Museumsführer in Chicago. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil dann das wöchentliche „Depot‑Bier‑Tasting“ stattfindet und die Einheimischen das Feld vollmachen.
Direkt neben dem Depot liegt das Martinton Historical Museum, das in der ehemaligen Grundschule untergebracht ist. Ich verstehe den Hype um riesige Kunstinstallationen nicht ganz, aber hier ein paar staubige Schulbücher und ein originaler 1900er‑Kuhschlachter‑Werkzeugkasten – das ist für mich pure Authentizität. Das Museum hat keine festen Öffnungszeiten, aber die Freiwilligen lassen dich meistens rein, solange du nicht mit lautem Handy klingelst. Und ja, das Schild „Bitte Hände waschen“ ist nicht nur Dekoration, das ist hier ernst gemeint.
Ein kurzer Spaziergang führt dich zum Martinton Community Park, wo ein kleiner Teich von Enten bewohnt wird, die scheinbar mehr über das Leben wissen als die meisten Touristen. Ich habe dort einmal ein Picknick gemacht, während ein älterer Herr mir erklärte, dass die Enten hier „nur für die Show“ kommen – ein echter Insider‑Witz, den ich nie vergessen habe. Der Spielplatz ist zwar nicht der neueste, aber die Schaukel ist stabil genug, um dich wieder in deine Kindheit zu katapultieren, und das Parken ist dort fast immer frei, solange du nicht zur Grill‑Saison kommst.
Wenn du dich nach einem Ort sehnst, an dem du das echte „Midwest‑Feeling“ schnuppern kannst, dann schau dir den Martinton Grain Elevator an. Der silberne Siloschädel ragt über die Felder wie ein stiller Wächter, und ich habe dort einmal einen Sonnenuntergang beobachtet, der so rot war, dass ich dachte, das wäre ein Werbeplakat für BBQ‑Soße. Es gibt keinen Eintritt, du musst nur den Feldweg entlanglaufen – und ja, das bedeutet, dass du ein bisschen Matsch in den Schuhen bekommst, aber das ist Teil des Erlebnisses.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht auslassen kann, ist die St. Mary's Catholic Church. Die gotische Fassade ist ein bisschen wie ein Mini‑Kathedralen‑Klon, und das Innere ist überraschend gut erhalten. Ich habe dort einmal ein Orgelkonzert gehört, das so laut war, dass die Nachbarn aus dem Haus kamen, um zu fragen, ob wir eine Party schmeißen. Der Parkplatz hinter der Kirche ist klein, also besser früh kommen, sonst musst du auf der Straße parken und das ist dann ein bisschen wie ein Parkplatz‑Tetris.
Für alle, die ein bisschen Bibliophilie besitzen, ist die Martinton Public Library ein stiller Rückzugsort. Die Regale sind nicht überfüllt, aber die Auswahl an lokalen Geschichtsbüchern ist erstaunlich. Ich habe dort einmal ein altes Jahrbuch gefunden, das die ganze Stadt im Jahr 1920 zeigt – ein echter Blick in die Vergangenheit, ohne dass du dich durch staubige Archive wühlen musst. Das WLAN ist kostenlos, und das Personal ist so freundlich, dass sie dir fast das Buch ausleihen, bevor du überhaupt gefragt hast.
Zu guter Letzt ein kurzer Hinweis für alle, die nach „Martinton Sehenswürdigkeiten“ googeln: Die Stadt mag klein sein, aber die Menschen hier haben ein großes Herz und einen noch größeren Sinn für Humor. Wenn du also das nächste Mal durch die Hauptstraße schlenderst, halte Ausschau nach dem alten Wasserturm – ein unscheinbarer Betonriese, der seit den 1950ern das Stadtbild dominiert. Ich habe dort einmal ein Selfie gemacht, das jetzt in meinem Handy als „Kulturgut“ gespeichert ist. Und das ist eigentlich alles, was du brauchst, um Martinton zu verstehen: ein bisschen Geschichte, ein bisschen Staub und jede Menge lokaler Charme, verpackt in ein paar wenige, aber unvergessliche Stopps.
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