Fotospots Freetown, Jackson, Indiana: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Quentin Melson
- Wikipedia: Frank Wheeler Hotel in Freetown, Indiana
- Lizenz: CC BY-SA 4.0
Ăber Freetown in Indiana und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Freetown SehenswĂŒrdigkeiten â Pershing Township, Jackson County, Indiana
Mal ehrlich, wenn ich an Freetown denke, springt mir sofort das Bild einer kleinen, aber hartnĂ€ckigen Gemeinde aus dem frĂŒhen 19.âŻJahrhundert in den Sinn, die sich um die Eisenbahnlinie herum entwickelte und heute noch das Flair einer vergessenen Ăra atmet. Das Dorf liegt im Pershing Township, Jackson County, und wurde 1859 offiziell gegrĂŒndet â ein Datum, das ich immer wieder als Beweis dafĂŒr heranziehe, dass hier nicht einfach nur âirgendwoâ passiert, sondern Geschichte geschrieben wurde, auch wenn sie heute eher leise vor sich hin murmelnd zu hören ist.
Ich verstehe den Hype um die groĂen Metropolen nicht, aber die Ruhe hier ist echt super, besonders wenn man nach einem langen Roadtrip ĂŒber State RoadâŻ58 ankommt und plötzlich das Rauschen der Felder statt des StadtlĂ€rms hört. Der nĂ€chste gröĂere Bahnhof ist in Seymour, und ja, der Bus nach Indianapolis fĂ€hrt nur ein paar Mal am Tag â das ist praktisch, wenn man den Charme des Landlebens mit einem kurzen Abstecher in die Stadt verbinden will. Und genau hier, zwischen den alten Scheunen und den wenigen, aber gut erhaltenen GeschĂ€ften, finde ich meine LieblingsplĂ€tze, die ich gern als âFreetown SehenswĂŒrdigkeitenâ bezeichne, weil sie mehr ĂŒber das echte Indiana erzĂ€hlen als jedes TouristenâBuch.
Wenn du also Lust hast, das authentische Herz von Pershing Township zu spĂŒren, schnapp dir ein Auto, folge den Schildern nach Jackson County und lass dich von der stillen, leicht zynischen Schönheit dieses Ortes ĂŒberraschen â ich verspreche, du wirst nicht enttĂ€uscht sein.
- Township: Pershing Township
- County: Jackson
- State: Indiana
- Country: United States
Freetown Indiana Landkarte mit SehenswĂŒrdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool fĂŒr das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort fĂŒr ein Foto planen â abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken â die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewĂ€hlten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen â markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen â eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen â verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder SehenswĂŒrdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prĂŒfen â durch den starken Zoom erkennst du bereits die nĂ€here Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren â passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschĂ€tzen â ideal fĂŒr Fotografie, Sonnenauf- und -untergĂ€nge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Freetown wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, wĂ€hrend sie im Winter einen sĂŒdwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Stopp, den ich mir nicht entgehen lassen konnte, war das Hoosier National Forest â ein Wald, der mehr Geschichten zu erzĂ€hlen hat als man in einem ganzen Tag lesen könnte. Ich fuhr die TrailâofâTearsâScenicâByway, die sich wie ein zĂ€her Kaugummi durch die HĂŒgel windet, und dachte dabei: âKein Wunder, dass hier die Luft so frisch ist, wenn man den StadtlĂ€rm hinter sich lĂ€sst.â Der Parkplatz am Besucherzentrum ist meistens ein Klacks, solange man nicht am Samstagabend kommt â dann wird das ein echtes Geduldsspiel. Ich erinnere mich, wie ich nach einer kurzen Wanderung an einem kleinen Bach stand, der so klar war, dass ich fast mein Spiegelbild darin suchte, nur um festzustellen, dass ich eher wie ein verwirrter Tourist aussah.
Nur eine halbe Stunde weiter nördlich liegt das Muscatatuck National Wildlife Refuge, ein Paradies fĂŒr Vogelbeobachter und fĂŒr alle, die gern im Schlamm wĂŒhlen, ohne dafĂŒr ein Ticket zu zahlen. Der Holzsteg, der ĂŒber das Sumpfgebiet fĂŒhrt, ist ein bisschen wackelig, aber das macht den Charme aus â ich habe fast das Gleichgewicht verloren, als ein neugieriger Reiher mich mit einem lauten âQuak!â begrĂŒĂte. Parken ist hier fast immer ein Kinderspiel, auĂer wenn das Jagdteam aus dem Nachbardorf anrĂŒckt; dann muss man ein paar Meter weiter die StraĂe entlanglaufen, um einen freien Platz zu finden.
Ein bisschen weiter sĂŒdlich, fast wie ein geheimer RĂŒckzugsort, liegt Patoka Lake. Das Wasser glitzert im Sonnenlicht, und das MarinaâGebiet ist ein Sammelbecken fĂŒr Angler, Bootsfahrer und die ein oder andere Gruppe, die versucht, den perfekten InstagramâShot zu ergattern. Ich habe dort einmal ein KarpfenangelnâDuell mit einem Ă€lteren Herrn aus der Nachbarschaft gewonnen â er behauptete, er habe das âgroĂe GlĂŒckâ im Wasser, ich hingegen hatte das âgroĂe GlĂŒckâ, die Angel zu halten. Das Parken am Hauptdock ist meistens problemlos, aber wenn das Wetter plötzlich umschlĂ€gt, verwandelt sich das ganze Areal in ein Schlammfeld, das selbst die robustesten GelĂ€ndewagen zum Weinen bringt.
Wenn man genug vom Wasser hat, fĂŒhrt der Weg weiter zum Brown County State Park, dem âBergsteigerparadiesâ von Indiana. Die Wanderwege hier sind so abwechslungsreich, dass man leicht den Ăberblick verliert â ein kurzer Spaziergang kann plötzlich zu einer vierstĂŒndigen Kletterpartie werden. Ich habe mich einmal auf den Trail âMillerâs Woodsâ gewagt, nur um festzustellen, dass ich die Karte verkehrt herum hielt; das Ergebnis war ein kurzer, aber intensiver Dialog mit einem freundlichen Förster, der mir den Weg zurĂŒck zur Zivilisation zeigte. ParkplĂ€tze gibt es am Eingang in HĂŒlle und FĂŒlle, solange man nicht zur Hauptsaison kommt, dann muss man sich ein bisschen Geduld aneignen und eventuell ein paar Meter weiter laufen.
Ein kurzer Abstecher nach Brownstown lohnt sich ebenfalls. Die Stadt ist ein kleines Museum fĂŒr sich, mit dem imposanten Jackson County Courthouse, der aus rotem Backstein besteht und mehr Charakter hat als so mancher HipâsterâCafĂ©. Ich habe dort eine FĂŒhrung durch das historische Museum gemacht, das erstaunlich gut erhaltene Artefakte aus der GrĂŒnderzeit zeigt â darunter ein alter Holzstuhl, der fast so bequem war wie ein Betonblock. Das Parken in der Innenstadt ist fast immer ein Klacks, solange man nicht am Freitagabend nach dem CountyâFair dort ist; dann wird das ein kleines Abenteuer.
Ein letzter, aber nicht minder wichtiger Ort ist der Big Walnut Creek, ein schmaler Fluss, der sich durch die Felder schlĂ€ngelt und bei Kajakfahrern fĂŒr ein bisschen Adrenalin sorgt. Ich habe dort einmal versucht, die Stromschnellen zu meistern, nur um festzustellen, dass meine Paddeltechnik eher an ein unbeholfenes Entenwatscheln erinnert. Der Zugang zum Fluss ist frei, und das Parken am kleinen Holzsteg ist meistens problemlos â es sei denn, ein lokaler Angler hat gerade sein Boot abgestellt, dann muss man ein paar Meter weiter den Weg suchen.
Fazit
Ob man nun den Wald, das Wasser, die Berge oder die Geschichte sucht â die Umgebung von Freetown bietet eine bunte Mischung aus Erlebnissen, die man nicht einfach ĂŒbersehen sollte. Wer also das nĂ€chste Mal ĂŒberlegt, wo er seine Freizeit verbringen will, sollte sich die Freetown SehenswĂŒrdigkeiten nicht entgehen lassen, denn sie sind das wahre Herz dieser Region.
Ich muss dir gleich gestehen, dass mein Lieblingsplatz in Freetown nicht irgendeine hippe Rooftop-Bar ist â das gibtâs hier schlichtweg nicht â sondern die Freetown United Methodist Church an der Main Street. Das alte BacksteingebĂ€ude mit seinem leicht schiefen Turm hat mehr Charakter als mancher InstagramâFilter, und wenn du mal ehrlich bist, ist das der Ort, an dem du das echte Herz dieses winzigen StĂ€dtchens spĂŒren kannst. Ich habe dort einmal ein Sonntagskonzert erlebt, bei dem die Orgel so laut war, dass die Nachbarn aus dem benachbarten CafĂ© (ja, das gibtâs tatsĂ€chlich, das âBean & Bunâ) ihre Kaffeetassen fallen lieĂen â ein kleiner Schock, aber ein unvergesslicher Moment.
Direkt hinter der Kirche liegt das Freetown Cemetery, ein stiller, leicht verwitterter Platz, den ich gern als âhistorisches Freiluftmuseumâ bezeichne. Die Grabsteine erzĂ€hlen Geschichten von Familien, die hier seit Generationen leben, und ich habe dort sogar einen uralten, handgeschnitzten Holzstuhl entdeckt, der wohl einst einem Pfarrer als Sitz diente. Parken ist meistens einfach, auĂer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil dann das jĂ€hrliche âFreetown Fall Festivalâ die StraĂe blockiert und jeder versucht, einen Platz fĂŒr den FoodâTruck zu ergattern.
Wenn du nach einem Ort suchst, an dem du dich kurz vom ganzen âGeschichtsâMuckeâ erholen kannst, dann schau dir den Freetown Community Park an. Der kleine Spielplatz ist zwar nicht mit den neuesten KlettergerĂŒsten ausgestattet, dafĂŒr hat er einen alten, aber gut erhaltenen Basketballkorb, an dem ich letzte Woche mit ein paar Teenagern ein improvisiertes Turnier gestartet habe â das Ergebnis war ein Haufen schreiender Kinder und ein Ball, der immer wieder im Teich landete. Der Teich ist zwar nicht besonders tief, aber er bietet genug Platz fĂŒr Enten, die dich mit einem gelangweilten Quaken beobachten, wĂ€hrend du deine Pommes vom nahegelegenen Diner (ich nenne ihn liebevoll âDiner an der Eckeâ) mampfst.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht verschweigen will, ist das Freetown Town Hall. Das GebĂ€ude ist ein wahres Relikt aus den 1900erâJahren, komplett mit einer knarrenden Holztreppe, die jedes Mal ein kleines GerĂ€usch macht, wenn du hinaufsteigst â ein akustisches Signal dafĂŒr, dass du dich gerade in einer Zeitkapsel befindest. Ich habe dort einmal an einer BĂŒrgerversammlung teilgenommen, bei der das einzige spannende Thema war, ob die Stadt den alten Wasserspeicher renovieren soll. Spoiler: Die Diskussion endete in einem kollektiven GĂ€hnen, aber die AtmosphĂ€re war irgendwie charmant.
Ein bisschen abseits vom offiziellen TouristenâKatalog, aber fĂŒr mich ein echter Geheimtipp, ist die Freetown Volunteer Fire Department. Die Jungs dort haben nicht nur die typischen roten Feuerwehrautos, sondern auch einen kleinen Museumsecke, wo alte Helme und Schlauchrollen ausgestellt sind. Ich habe dort einmal einen freiwilligen Feuerwehrmann gefragt, ob ich das alte Schlauchrohr halten darf â er grinste und lieĂ mich das tun, wĂ€hrend er mir erklĂ€rte, dass das Rohr eigentlich nie benutzt wurde, weil die Stadt so friedlich ist, dass das einzige Feuer, das je ausbrach, ein Grillabend war.
Und weil ich ja nicht nur ĂŒber GebĂ€ude reden will, muss ich noch die Freetown General Store erwĂ€hnen, der sich seit den 1950erâJahren kaum verĂ€ndert hat. Dort bekommst du noch echte, handgeschriebene Preisschilder und das beste hausgemachte Apfelmus, das ich je probiert habe â kein Witz, das Zeug ist so gut, dass ich es fast als Souvenir mit nach Hause genommen habe. Der Ladenbesitzer, ein Ă€lterer Herr mit einem permanenten LĂ€cheln, erzĂ€hlt dir gern die Geschichte jedes einzelnen Regals, und wenn du GlĂŒck hast, bekommst du sogar ein StĂŒck Kuchen, das er ânur fĂŒr die Reisendenâ anbietet.
Wenn du jetzt denkst, dass das alles ein bisschen zu viel Nostalgie ist, dann wirf einen Blick auf die Freetown SehenswĂŒrdigkeiten â ja, das ist das Stichwort, das du in Google eingibst, wenn du nicht weiĂt, wo du anfangen sollst. Die Liste ist kurz, aber jeder Punkt hat seinen eigenen kleinen Charme, und das ist genau das, was Freetown ausmacht: ein Ort, an dem du nicht von ĂŒberfĂŒllten Touristenströmen ĂŒberrannt wirst, sondern von echten Menschen, die dir gern zeigen, wo das beste StĂŒck Kuchen liegt und warum der alte Kirchturm immer noch ein bisschen schief steht.
Am Ende des Tages, wenn du dich auf dem kleinen Parkplatz vor dem Diner wiederfindest und die Sonne langsam hinter den Feldern versinkt, wirst du merken, dass Freetown nicht gerade ein Hotspot fĂŒr Partys ist â aber das ist auch nicht das, was ich hier suche. Ich packe meine Sachen, winke dem freundlichen Feuerwehrmann zu und denke mir: âVielleicht komme ich ja irgendwann wieder.â Und das ist eigentlich das schönste Fazit, das ich dir geben kann â kein pompöses Versprechen, nur ein leicht zynischer, aber ehrlicher Hinweis, dass manche Orte einfach besser sind, wenn man sie mit einem Augenzwinkern entdeckt.
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