Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Dupont, Putnam, Ohio
- Foto von: Nyttend
- Wikipedia: Auglaize River downstream from Dupont
- Lizenz: Public domain
Über Dupont in Ohio: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Dupont Sehenswürdigkeiten – Perry Township, Putnam County
Was Dupont Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die stille Art, mit der Geschichte hier durch die Felder und die wenigen Straßenzüge flüstert. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal über die alte Eisenbahnbrücke fuhr, die noch aus den 1880er‑Jahren stammt, und sofort das Gefühl bekam, dass diese kleine Stadt mehr zu erzählen hat, als man auf den ersten Blick vermutet. Perry Township, das das Dorf umgibt, war einst ein wichtiger Knotenpunkt für die landwirtschaftliche Versorgung des Countys, und das spürt man noch heute, wenn man an den alten Scheunen vorbeifährt, die wie verrostete Zeitkapseln wirken.
Ein kurzer Abstecher mit dem Auto von Columbus über die US‑24 ist kaum mehr als eine halbe Stunde – und plötzlich steht man mitten im Herzen von Putnam County, wo die Menschen noch mit einem Augenzwinkern über ihre eigenen Geschichten reden. Ich habe mich oft gefragt, warum die Einheimischen hier so stolz auf das jährliche Erntedankfest sind; die Antwort liegt wohl im unverwechselbaren Mix aus rustikaler Gastfreundschaft und einem Hauch von Selbstironie, den man beim Plausch im örtlichen Diner sofort spürt. Wenn du also nach einem Ort suchst, der nicht von Touristenmassen überrannt wird, sondern wo du das echte Ohio fühlen kannst, dann ist Dupont genau das Richtige – und das gilt nicht nur für die wenigen, aber feinen Dupont Sehenswürdigkeiten, die ich hier entdeckt habe.
- Township: Perry Township
- County: Putnam
- State: Ohio
- Country: United States
Dupont Ohio Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Dupont wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der Putnam County Historical Museum in Ottawa ist ein kleines, staubiges Gebäude, das mehr Charakter hat als mancher fünf‑Sterne‑Hotel‑Lobby – und das liegt nicht nur am knarrenden Parkett. Ich habe dort einen verrosteten Traktor gefunden, der offenbar seit den 1940ern nicht mehr bewegt wurde; das ist das perfekte Fotomotiv, wenn man den Eindruck erwecken will, man sei ein echter Historiker. Parken ist meistens ein Klacks, solange man nicht am Samstagabend zur County‑Fair kommt, dann wird das Feld vor dem Museum zum Schlachtfeld für die letzten freien Stellplätze.
Ein kurzer Abstecher zum Putnam County Fairgrounds, nur ein paar Meilen südlich, zeigt, warum die Einheimischen jedes Jahr mit einem Augenzwinkern „der größte Spaß des Jahres“ nennen. Die Halle ist ein riesiger, offener Raum, in dem man alles von Schweineausstellungen bis zu lokalen Bands erleben kann. Ich erinnere mich an ein Jahr, als ich aus purer Langeweile an einem Traktor‑ziehen‑Wettbewerb teilnahm – ich verlor, aber die Menge jubelte, als ich das Lenkrad fast nicht mehr halten konnte. Wenn man dort hinfährt, sollte man genug Zeit einplanen, weil die Parkplatzsituation an Freitagnachmittagen fast schon ein soziales Experiment ist.
Ein paar Meilen weiter liegt das St. Mary’s Catholic Church in Columbus Grove, ein gotisches Kleinod, das selbst die skeptischsten Besucher zum Staunen bringt. Die Buntglasfenster erzählen biblische Geschichten, die man besser aus der Ferne betrachtet, weil das Licht durch die Farben fast hypnotisch wirkt. Ich habe dort einmal ein Sonntagsgottesdienst‑Konzert gehört, das so laut war, dass ich dachte, das Dorf würde gleich von einer Horde singender Kühe überrannt. Der Innenhof ist frei zugänglich, und das Parken ist dank einer kleinen Seitenstraße fast immer problemlos.
Für alle, die lieber die Natur in die Arme schließen, ist der Auglaize‑River‑Trail bei Leipsic ein Muss. Der Fluss schlängelt sich durch sanfte Wiesen, und die Wanderwege sind so gut gepflegt, dass man fast das Gefühl hat, sie seien von einem Fitness‑Influencer angelegt worden. Ich habe dort einmal ein Kajak gemietet und bin fast vom Strom mitgerissen worden – ein kurzer Schreck, aber das Adrenalin war es wert. Es gibt ein kleines Bootsanleger‑Parkplatz, der jedoch an heißen Sommertagen schnell voll ist, also lieber früh dort sein.
Ein Stück weiter nördlich liegt der Gifford State Forest, ein Waldgebiet, das mehr als nur Bäume bietet. Die Wanderwege führen zu versteckten Bächen, und im Herbst verwandelt sich das Laub in ein Feuerwerk aus Rot‑ und Gelbtönen. Ich habe dort ein Wochenende in einem der rustikalen Hüttenlager verbracht, das kaum mehr als ein Holzofen und ein Bett aus Matratzen hatte – perfekt, wenn man dem städtischen Lärm entfliehen will. Das Parken am Haupteingang ist kostenlos, aber die Plätze sind begrenzt, also besser vorher anrufen.
Leipsic selbst hat ein charmantes, leicht vernachlässigtes Stadtzentrum, das mit antiken Läden und einem restaurierten alten Eisenbahndepot lockt. Der Depot, ein Backsteingebäude aus den 1880ern, beherbergt heute ein kleines Museum, das die Geschichte der Eisenbahn in Putnam County erzählt – und das mit mehr Originaldokumenten, als man in einem durchschnittlichen Stadtarchiv findet. Ich habe dort einmal einen alten Fahrplan entdeckt, der noch die Abfahrtzeiten von Zügen aus dem Jahr 1902 zeigte; das war ein echter Blick in die Vergangenheit. Das Parken ist direkt vor dem Depot möglich, allerdings muss man mit ein paar parkenden Traktoren rechnen, die dort als Dekoration dienen.
Ein wenig weiter, etwa 30 Meilen südlich, liegt das Neil Armstrong Air & Space Museum in Wapakoneta. Das Museum ist nicht nur für Raumfahrt‑Fans ein Highlight, sondern auch für alle, die sich fragen, warum ein kleiner Ort im Mittleren Westen die ganze Welt zum Mond schickte. Ich habe dort ein Original‑Apollo‑Helmstück gesehen, das mich fast zum Weinen brachte – nicht, weil ich sentimental bin, sondern weil ich mich fragte, warum ich das nicht schon früher entdeckt habe. Das Museum bietet ein großzügiges Besucherparkplatz, der jedoch an Schulferien schnell überfüllt ist.
Fazit
Wenn man die Umgebung von Dupont erkundet, entdeckt man schnell, dass die Dupont Sehenswürdigkeiten nicht nur in der kleinen Stadt selbst zu finden sind, sondern in den benachbarten Dörfern und Naturlandschaften ein wahres Schatzkästchen an Erlebnissen wartet – von staubigen Museen über lebendige Jahrmärkte bis hin zu stillen Waldpfaden, die jedem Reisenden ein Lächeln (oder ein leichtes Augenrollen) entlocken.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, mit mir durch das winzige, aber eigenwillige Dupont zu schlendern, wo ich jedes Mal, wenn ich den alten Wasserbehälter sehe, das Gefühl habe, ein bisschen in die Vergangenheit zu stolpern.
Ich muss zugeben, dass mein erstes Treffen mit dem Dupont Historical Museum eher zufällig war – ich suchte nach einem Ort, um meinem Durst nach Geschichte zu stillen, und landete in einem umgebauten Schulhaus, das mehr Staub als Staubfänger zu sein scheint. Die Ausstellungen sind keine hochglanzpolierten Touristenattraktionen, sondern eher ein liebevoll zusammengewürfeltes Sammelsurium aus alten Schulbüchern, Fotos von Bauernfamilien und einem knarrenden Schaukelstuhl, der offenbar seit den 1930er‑Jahren nicht mehr bewegt wurde. Wenn Sie ein Fan von ehrlichen, nicht übertriebenen Geschichten sind, dann ist das hier genau Ihr Ding; ich verstehe den Hype um glänzende Museen nicht ganz, aber diese ehrliche Ecke von Dupont hat etwas Authentisches, das mich jedes Mal zum Verweilen bringt.
Ein kurzer Spaziergang weiter führt Sie zum Dupont Community Park, einem Ort, der mehr als nur ein Spielplatz ist – hier treffen sich die Einheimischen zum Sonntagsbraten, zu Baseballspielen, und gelegentlich zu spontanen Karaoke‑Sessions, die man besser nicht hört, wenn man nicht zufällig im Hintergrund sitzt. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil dann das gesamte Dorf scheinbar gleichzeitig beschlossen hat, dort zu grillen. Der kleine See im Park ist zwar nicht tief genug zum Schwimmen, aber perfekt für ein bisschen Entenbeobachtung, und das Rauschen des Windes durch die Bäume ist fast so beruhigend wie das Summen einer alten Stereoanlage.
Wenn Sie doch lieber ein bisschen Ruhe zwischen den lauten Gesprächen suchen, dann schlendern Sie zur Dupont Public Library. Ich habe dort mehr Zeit verbracht, als ich zugeben möchte – zwischen den Regalen aus 1990‑er‑Jahren und dem knarrenden Lesetisch finde ich immer wieder ein vergessenes Buch über die Geschichte der Kornmühlen in Ohio. Die Bibliothekarin, Mrs. Hargrove, kennt jeden Besucher beim Namen und wirft gelegentlich einen ironischen Kommentar über die „moderne“ Welt der E‑Books, während sie Ihnen ein altes, aber gut erhaltenes Exemplar von “The Grapes of Wrath” reicht.
Ein kurzer Abstecher zur St. Mary's Catholic Church lässt Sie die Zeit anhalten. Das Backsteingebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert strahlt eine stille Würde aus, die man selten in so kleinen Gemeinden findet. Ich habe dort einmal an einer Mitternachtsmesse teilgenommen, weil ich mich verlaufen hatte, und das Echo der Orgel klang fast wie ein ferner Ruf aus einer anderen Ära. Die Fenster, die mit buntem Glas verziert sind, werfen farbige Muster auf die hölzerne Bank, und das ganze Ding hat einen Charme, den man nicht in Reiseführern findet, weil es einfach zu… alltäglich ist.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht übersehen darf, ist das alte Dupont Train Depot. Heute dient es als Gemeindezentrum, aber die originalen Schienen und das rostige Schild „Dupont – 1905“ erinnern daran, dass hier einst Züge voller Reisender hielten. Ich habe dort einmal einen lokalen Historiker getroffen, der mir erzählte, dass das Depot einst das Herzstück des Handels war, bevor die Lastwagen die Straße eroberten. Heute finden dort gelegentlich Flohmärkte statt, bei denen man alte Landkarten und verrostete Werkzeuge finden kann – ein Paradies für Schatzsucher und Nostalgiker.
Man könnte denken, dass das alles ist, was Dupont zu bieten hat, aber dann fällt einem das massive, unverwechselbare Dupont Water Tower ins Auge, das über die Felder wacht wie ein stiller Wächter. Ich habe dort nie einen Aufzug gefunden, aber die Aussicht vom Fuß des Turms, wenn die Sonne über den Maisfeldern untergeht, ist ein Anblick, den ich jedem ans Herz legen würde. Es ist kein Ort, an dem man ein Café findet, aber das Bild ist so ikonisch, dass es fast schon ein Symbol für die ganze Stadt geworden ist.
Zu guter Letzt darf ich nicht die lokalen Kornmühlen vergessen, die wie stumme Zeugen der landwirtschaftlichen Geschichte über die Hauptstraße thronen. Ich habe einmal einen alten Müller getroffen, der mir erklärte, dass die Mühle noch immer in Betrieb ist, wenn auch nur zu besonderen Anlässen. Der Klang des Mahlwerks, das langsam mahlt, ist fast hypnotisch, und das ganze Szenario erinnert mich daran, warum ich diesen Ort immer wieder besuche – es ist die Mischung aus Arbeit, Geschichte und einer Prise staubiger Romantik.
Wenn Sie also das nächste Mal nach Dupont reisen, denken Sie daran, dass die Dupont Sehenswürdigkeiten nicht in glänzenden Broschüren stehen, sondern in den kleinen, leicht verstaubten Ecken, die nur ein echter Besucher entdeckt. Und falls Sie mich nicht mehr sehen, finden Sie mich wahrscheinlich am Wasserbehälter, wo ich mit einem Kaffee in der Hand darüber nachdenke, warum ich immer wieder hierher zurückkomme – weil es einfach echt ist.
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