Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Cloverdale, Putnam, Ohio
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Über Cloverdale in Ohio: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Cloverdale Sehenswürdigkeiten – Perry Township, Putnam County
Im Herzen von Cloverdale offenbart sich ein stilles Kaleidoskop von Cloverdale Sehenswürdigkeiten, das mich jedes Mal ein bisschen nostalgisch macht, wenn ich die alte Eisenbahnbrücke über den Little Auglaize River überquere. Die Stadt wurde 1850 als kleiner Knotenpunkt für die landwirtschaftlich geprägte Region gegründet, und obwohl die Geschichte hier eher ein leises Murmeln als ein lautes Trompetenstoß ist, spürt man doch das Echo der Pioniere, die das Land von Perry Township aus bebauten. Ich verstehe den ganzen Hype um „historische Städte“ nicht ganz, aber die gut erhaltenen Fachwerkhäuser am Main Street Corner haben für mich einen gewissen Charme, der selten in den glitzernden Metropolen zu finden ist.
Ein kurzer Abstecher mit dem Bus von Lima (die Linie 12 fährt zweimal täglich) bringt dich mitten ins Dorf, wo du sofort das Gefühl bekommst, dass die Zeit hier langsamer tickt – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Einwohnerzahl seit den 1900er Jahren kaum über 300 schwankt. Die örtliche Kneipe, die ich liebevoll „Old Mill Pub“ nenne, serviert das beste hausgemachte Apfelbier, und das Lächeln der Kellnerin ist fast schon obligatorisch, wenn du nach einem langen Tag auf dem Feld nach einem kühlen Schluck suchst.
Wenn du dich fragst, was man sonst noch tun kann, dann schau dir einfach die Felder an, die sich bis zum Horizont erstrecken – ein Bild, das man nicht in jedem Reiseführer findet, aber das ich persönlich als das wahre Herz von Cloverdale betrachte. Und ja, die Cloverdale Sehenswürdigkeiten sind nicht nur die Gebäude, sondern auch die Menschen, die hier leben, die dir mit einem trockenen Witz und einem ehrlichen „Willkommen“ begegnen, während du durch die ruhigen Landstraßen fährst.
- Township: Perry Township
- County: Putnam
- State: Ohio
- Country: United States
Cloverdale Ohio Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Cloverdale wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt meiner kleinen Odyssee ist das Putnam County Historical Museum in Ottawa, ein Gebäude, das mehr Staub als Glanz ausstrahlt, aber genau das macht den Charme aus – hier kann man die Geschichte des Landkreises fast mit den Fingern greifen, wenn man die alten Landkarten und die knarrenden Holzstühle betrachtet. Ich habe dort einen verstaubten Katalog über die frühen Siedler gefunden, und während ich durch die Ausstellung schlurfte, kam mir das Gefühl, dass die Leute damals wohl mehr Geduld hatten, weil das Internet ja noch nicht erfunden war. Parken ist meistens ein Klacks, solange man nicht am Samstagabend kommt, dann wird das Feld hinter dem Museum zum Schlachtfeld für die letzten Plätze.
Ein kurzer Abstecher zum Putnam County Fairgrounds, ebenfalls in Ottawa, zeigt, warum die Einheimischen jedes Jahr im August mit leuchtenden Augen auf das Rummelgelächter blicken. Die Halle ist ein bisschen wie ein überdimensionaler Bauernhof, nur dass die Tiere hier eher aus Plastik bestehen und die Preise für das Riesenrad eher aus Nostalgie als aus Adrenalin bestehen. Ich habe dort einmal versucht, ein Karottenkuchen‑Stück zu ergattern – das Ergebnis war ein Stück Kuchen, das mehr nach Beton schmeckte, aber die Erfahrung war unbezahlbar, weil ich neben einem ehemaligen Rinderzüchter stand, der mir erklärte, dass er das Riesenrad nur aus reiner Langeweile betreibt.
Wenn man genug von der ländlichen Festkultur hat, führt der Weg weiter zum St. John’s Lutheran Church, einem kleinen Gotteshaus, das sich stolz zwischen Maisfeldern versteckt. Die Kirche ist nicht nur ein Ort für Sonntagsgottesdienste, sondern auch ein beliebter Spot für Hochzeiten, weil das Interieur so rustikal ist, dass jedes Brautpaar das Gefühl hat, ein Stück Geschichte zu heiraten. Ich habe dort einmal ein Konzert von einer lokalen Bluegrass-Band erlebt; die Akustik war so gut, dass ich fast vergaß, dass ich eigentlich nur wegen der Kirchenorgel hier war.
Für die, die lieber die Beine in Bewegung bringen, ist der Cedar Creek Trail ein echter Geheimtipp. Der Radweg schlängelt sich durch Felder, über alte Eisenbahnbrücken und bietet immer wieder Ausblicke, die einem das Gefühl geben, man sei im Herzen von „American Pastoral“. Ich habe dort an einem sonnigen Nachmittag eine Runde gedreht und dabei ein Eichhörnchen beobachtet, das mutig über die Schienen sprang – ein kleiner Akt der Rebellion, der mich daran erinnerte, dass die Natur hier noch immer das Sagen hat. Der Trail ist gut ausgeschildert, und das Parken am Anfang ist meist frei, solange man nicht zur Hauptsaison kommt.
Ein Stück weiter liegt das Rockford Lake State Park, ein Ort, den ich immer wieder unterschätze, weil er nicht mit den typischen „Touristen‑Hotspots“ wirbt. Der See ist klar genug, um die Spiegelungen der Bäume zu sehen, und das Angeln hier ist fast schon ein Ritual – ich habe dort einmal einen Hecht gefangen, der fast so groß war wie mein Fahrrad, und das war das einzige Mal, dass ich das Wort „Adrenalin“ ohne Sarkasmus aussprechen konnte. Der Parkplatz ist groß, aber an Wochenenden kann es eng werden, also lieber früh kommen, wenn man nicht im Stau mit dem Auto stehen will.
Ein wenig weiter südlich, in Wapakoneta, wartet das Neil Armstrong Air & Space Museum, das nicht nur für Raumfahrt‑Fans ein Muss ist, sondern auch für alle, die sich fragen, warum ein kleiner Ort im Mittleren Westen einen Astronauten hervorgebracht hat. Das Museum ist voller Originalausrüstung, und ich habe dort ein altes Raumanzug‑Modell gesehen, das mich daran erinnerte, dass Träume manchmal aus einfachen Werkstätten entstehen. Der Eintritt ist frei, das Parken ist jedoch ein bisschen chaotisch, weil das Museum neben dem Hauptbahnhof liegt und die Besucherzahlen stark schwanken.
Zu guter Letzt ein kurzer Abstecher zum Auglaize River, der sich gemächlich durch die Landschaft schlängelt und ein beliebtes Ziel für Angler und Kanuten ist. Ich habe dort einmal ein kleines Floß gemietet und den Fluss hinuntergeschoben, während die Sonne über den Feldern unterging – ein Bild, das man kaum in Worte fassen kann, weil es einfach zu perfekt ist, um es zu beschreiben. Der Zugang zum Fluss ist meist unkompliziert, aber an heißen Sommertagen kann es voll werden, also besser früh am Morgen starten.
Fazit
Wer also das authentische Landleben in Ohio erleben will, findet rund um Cloverdale eine bunte Mischung aus Geschichte, Natur und kleinen Eigenheiten, die jeden Besuch zu einem kleinen Abenteuer machen – das sind eben die Cloverdale Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, mit mir durch das unscheinbare, aber eigenwillige Herz von Cloverdale zu schlendern – ja, genau das kleine Dorf, das man auf der Landkarte kaum findet, weil es zwischen Maisfeldern und einer endlosen Reihe von Silos liegt.
Ich muss gleich zu Beginn gestehen, dass mein Lieblingsplatz hier die Cloverdale Community Park ist. Ein bisschen Rasen, ein alter Baseball‑Diamond und ein Spielplatz, der mehr Rost als Farbe hat – aber genau das macht den Charme aus. Letzten Sommer habe ich dort ein Picknick mit meinem Nachbarn veranstaltet, und während wir uns über die „exquisite“ Auswahl an Grillwürst streiteten, kam ein Traktor vorbei, hupte und ließ uns fast vergessen, dass wir eigentlich in einem Park und nicht auf einem Feld standen. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil dann das jährliche „Cloverdale BBQ‑Fest“ die wenigen Stellplätze in ein Schlachtfeld verwandelt.
Wenn Sie nach einem Ort suchen, der Ihnen das Gefühl gibt, in einer Zeitkapsel zu stehen, dann gehen Sie zur Cloverdale United Methodist Church. Das Gebäude aus den 1880er‑Jahren hat mehr knarrende Holzbänke als Sitzplätze, und die Orgel klingt, als würde sie jeden Moment in Flammen aufgehen – ein echter Ohrwurm für Liebhaber von Kirchenmusik, die nicht von Spotify kommt. Ich habe dort einmal ein Sonntagsgottesdienst‑Konzert besucht; die Gemeinde sang so laut, dass ich dachte, das Dorf würde gleich einen Erdbeben‑Alarm auslösen.
Ein kurzer Spaziergang weiter liegt das alte Cloverdale Schoolhouse, das heute als Mini‑Museum dient. Die Wände sind mit Klassenfotos aus den 1920er‑Jahren bedeckt, und ich habe mich fast in die alte Kreidetafel verliebt, die immer noch die Worte „Mathe ist wichtig“ trägt. Ich verstehe den Hype um historische Schulgebäude nicht ganz, aber hier fühlt man sich, als würde man in einem Film von „Little House on the Prairie“ mitspielen – nur ohne die süßen Kinder und mit mehr Staub.
Ein bisschen weiter, fast am Rande des Dorfes, steht das Perry Township Hall. Das ist nicht gerade ein Touristenmagnet, aber wenn Sie zufällig einen Gemeinderatstreffen erwischen, bekommen Sie einen Einblick in die lokale Politik, die sich meistens um die Frage dreht, ob das neue Traktor‑Abgas‑Reglement die Ernte beeinträchtigt. Ich habe dort einmal einen leidenschaftlichen Debattierer getroffen, der behauptete, dass das „Korn‑Konsum‑Komitee“ das wahre Rückgrat der Gemeinde sei – ein echter Gesprächsstoff für den Abend im Diner.
Und dann gibt es noch das Cloverdale Cemetery, ein Friedhof, der mehr Geschichten erzählt als jedes Museum. Ich habe dort die Grabsteine meiner Urgroßeltern gefunden, die 1903 und 1911 datiert sind, und musste schmunzeln, weil die Inschriften immer noch in perfektem Blockschrift‑Deutsch verfasst sind. Ein Freund von mir meinte, das sei das romantischste „Gruselkabinett“ des Bundesstaates – ich habe ihm nur zugezwinkert und ihm gesagt, dass die Ruhe hier fast schon heilig ist.
Natürlich darf man die Cloverdale Diner nicht vergessen, das seit den 1950er‑Jahren dieselben roten Vinylstühle und dieselbe „Hausgemachte Apfelkuchen‑Spezialität“ anbietet. Ich habe dort einen Milchshake getrunken, der so süß war, dass ich fast dachte, ich wäre zurück in meiner Kindheit – nur dass das Personal hier ein bisschen mürrischer wirkt als die Kellner in den großen Ketten.
Wenn Sie sich fragen, was man sonst noch in dieser Gegend tun kann, dann werfen Sie einen Blick auf die lokalen Silos entlang der alten Eisenbahnstrecke. Sie sind nicht gerade Kunstinstallationen, aber bei Sonnenuntergang werfen sie lange Schatten, die fast poetisch wirken. Ich habe dort ein Foto gemacht, das jetzt in meinem Wohnzimmer hängt – ein Beweis dafür, dass selbst das Alltäglichste ein bisschen Magie haben kann.
Zum Abschluss möchte ich noch erwähnen, dass die Cloverdale Sehenswürdigkeiten nicht in einem Reiseführer‑Katalog stehen, weil sie zu klein sind, um es zu verdienen. Sie leben vielmehr in den Gesprächen, die man mit den Einheimischen führt, und in den kleinen Momenten, in denen man erkennt, dass das wahre Abenteuer darin besteht, das Gewöhnliche zu schätzen – und das mit einem Augenzwinkern zu tun.
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