Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Troy, Perry, Indiana
- Foto von: Nyttend
- Wikipedia: Nester House in Troy
- Lizenz: Public domain
Über Troy in Indiana: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Troy Sehenswürdigkeiten – Ein Streifzug durch Troy Township, Perry County
Schon seit Jahrhunderten zieht Troy Sehenswürdigkeiten Menschen an, die das Flair kleiner, unprätentiöser Orte suchen, und ich muss zugeben, dass ich mich jedes Mal ein bisschen wie ein Entdecker fühle, wenn ich hier lande. Die Stadt wurde 1815 gegründet, damals noch ein wilder Grenzposten im Herzen von Troy Township, Perry County, und hat seitdem mehr als nur ein paar alte Holzhäuser überlebt – sie hat ein eigenwilliges Selbstbewusstsein entwickelt, das man selten außerhalb von Filmsets findet. Wenn ich mit dem Auto die State Road 37 runterkurve, spürt man sofort, dass das Land hier noch nach Mais und Geschichte riecht, während die alten Kirchtürme im Hintergrund leise von vergangenen Generationen erzählen.
Ich habe die Anreise immer wieder mit dem Zug versucht – die nächste Haltestelle liegt ein Stück außerhalb, also muss man ein bisschen schaukeln, aber das gibt einem die perfekte Ausrede, um die ländlichen Felder zu bewundern, bevor man im kleinen Ort ankommt. Was mir besonders gefällt, ist die Art, wie die Menschen hier ihre eigenen Traditionen pflegen, ohne dabei zu sehr in Nostalgie zu versinken. Ich verstehe den Hype um die jährlichen Erntefeste nicht ganz, aber die lockere Atmosphäre und das ehrliche Lächeln der Einheimischen machen das Ganze echt super. Und ja, wenn man nach „Troy Sehenswürdigkeiten“ googelt, findet man nicht nur verstaubte Plakate, sondern lebendige Geschichten, die man am besten bei einem kühlen Bier in der örtlichen Kneipe hört.
- Township: Troy Township
- County: Perry
- State: Indiana
- Country: United States
Troy Indiana Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Troy wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt meiner kleinen Odyssee ist das Patoka Lake, das sich nur eine halbe Stunde Fahrt nördlich von Troy versteckt. Ich muss zugeben, ich war skeptisch, weil das Wasser hier eher nach einem riesigen Teich aussieht, aber die Angler dort schwören auf den Fang von Bass, die fast so groß sind wie meine Erwartungen an das Stadtleben. Parken ist meistens ein Klacks – ein paar freie Plätze am Hauptzugang, solange du nicht am Samstagabend mit einer Horde Kajakfahrer anreist, dann wird das ein kleines Schlachtfeld.
Ein kurzer Abstecher ins Hoosier National Forest lässt mich fast vergessen, dass ich überhaupt ein Auto habe. Die Wege hier sind nicht gerade Instagram‑fertig, aber das ist gerade das, was ich an diesem Wald liebe: kein überfüllter Pfad, nur das Rascheln von Laub und das gelegentliche Grollen eines entfernten Bären (ich habe nie einen gesehen, aber das Geräusch ist beruhigend). Ich habe den Trail of Tears Scenic Byway ausprobiert – ein Name, der mehr nach historischer Tragödie klingt als nach einer landschaftlichen Spritztour, und doch bietet er atemberaubende Ausblicke auf das Hügelland, das man sonst nur aus Postkarten kennt.
Wenn du dich nach etwas Technischem sehnst, führt dich das nächste Ziel zu den Cannelton Locks and Dam. Ich verstehe den Hype um diese Betonklötze nicht ganz, aber das Schauspiel, wenn ein riesiger Schleusenbetrieb das Wasser in ein kontrolliertes Rauschen verwandelt, hat etwas hypnotisch Beruhigendes. Das Besucherzentrum ist klein, aber die Aussicht von der oberen Plattform ist unbezahlbar – besonders bei Sonnenuntergang, wenn das Licht das Wasser in flüssiges Gold taucht. Parken ist hier ein bisschen knifflig, weil das Gelände nur begrenzte Stellplätze bietet; ein frühes Erscheinen lohnt sich.
Nur einen Katzensprung weiter liegt das Historic Cannelton District, ein Stück lebendige Geschichte, das sich zwischen alten Backsteingebäuden und modernen Cafés erstreckt. Ich habe dort einen kleinen Bäckerladen entdeckt, der angeblich das beste Apfelkuchenrezept der Region hat – kein Witz, das Teilchen von Zimt war fast so stark wie das Aroma der Geschichte, die in den Fassaden steckt. Die Straßen sind schmal, das Parken ist ein bisschen ein Abenteuer (man muss ein paar Blocks laufen), aber das ist Teil des Charmes, wenn man sich wie ein Zeitreisender fühlt.
Ein bisschen weiter südlich, am Ufer des Ohio River, liegt Tell City. Hier dominiert das imposante Perry County Courthouse, ein Gebäude, das aussieht, als hätte es ein Architekt aus dem 19. Jahrhundert einen Espresso zu viel gehabt. Ich habe dort eine Führung mit einem ortsansässigen Historiker gemacht, der mehr über die lokalen Legenden wusste als ein Wikipedia‑Eintrag. Der Fluss selbst bietet eine ruhige Promenade, ideal für einen Spaziergang, wenn man genug von den Waldgeräuschen hat. Parken ist am Rathaus leicht zu finden, aber am Wochenende kann es dort schnell voll werden, weil die Stadt dann ihre wöchentlichen Märkte abhält.
Zu guter Letzt ein kurzer Abstecher zum Ohio River Scenic Byway, der sich wie ein Band aus Asphalt durch die Landschaft zieht und dabei immer wieder kleine Aussichtspunkte bietet, an denen man das Wasser beobachten kann, wie es gemächlich vorbeischwappt. Ich habe dort ein altes Fischerdorf entdeckt, das kaum noch Einwohner hat, aber dafür jede Menge Geschichten über das Leben am Fluss. Das Parken ist hier praktisch immer vorhanden, weil die meisten Plätze nur aus ein paar Kieselsteinen bestehen, die man leicht übersehen kann, wenn man nicht aufpasst.
Fazit
Wenn du also das nächste Mal überlegst, was du in der Umgebung von Troy Township, Perry, Indiana erleben kannst, dann denk dran: Die Troy Sehenswürdigkeiten sind nicht nur ein paar verstaubte Punkte auf einer Karte, sondern ein Mix aus Natur, Geschichte und ein bisschen lokaler Eigenart, die jeden Reisenden – selbst den leicht zynischen – zum Schmunzeln bringt.
Die Geschichte von Troy beginnt lange vor dem ersten Asphalt, den ich jemals über die Main Street gekratzt habe. Wer zum ersten Mal nach Troy, Indiana kommt, wird sofort bemerken, dass das Städtchen mehr Charme hat als ein verstaubtes Museum – und das liegt nicht nur an den alten Backsteinen, die hier jedes Jahr ein bisschen mehr abblättern.
Mein persönlicher Lieblingsspot ist das imposante Perry County Courthouse, das sich stolz über dem Marktplatz erhebt. Ich verstehe den Hype um riesige Glasfassaden nicht, aber dieses Backsteingebäude aus den 1920ern hat etwas Unverfälschtes, das mich jedes Mal wieder begeistert, wenn ich die kunstvollen Säulen und das leicht schiefe Uhrwerk im Turm betrachte. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem – dann stehen die Autos wie ein Stau aus Traktoren vor dem Eingang.
Ein kurzer Spaziergang die Hauptstraße hinunter führt zum Troy Public Library. Ich habe dort mehr Zeit verbracht, als ich zugeben will, weil ich mich in den Regalen nach vergilbten Ausgaben lokaler Geschichtsbücher umgesehen habe. Die Bibliothek ist ein echter Geheimtipp für Leseratten, und das Personal dort hat immer einen trockenen Witz parat, wenn man nach einem Buch über die „Perry County Ghosts“ fragt – kein Witz, das Buch gibt es wirklich.
Wenn du ein bisschen mehr Spiritualität suchst, schau dir die St. Mary’s Catholic Church an. Die Kirche aus dem 19. Jahrhundert hat ein Innenleben, das fast so beeindruckend ist wie die hölzerne Kanzel, die ich bei einem meiner ersten Besuche fast umgestoßen habe – zum Glück hat der Pfarrer schnell reagiert. Ich muss zugeben, dass ich den Klang der Orgel nicht ganz verstehe, aber das Echo in den hohen Gewölben ist echt beruhigend.
Ein weiterer Stopp, den ich nicht auslassen kann, ist das Perry County Historical Museum. Dort hängen alte Landkarten, die zeigen, wie das Gebiet einst von Flüssen und Wäldern dominiert wurde, und ein paar verstaubte Werkzeuge, die mich an meine Kindheit erinnern, als ich versuchte, mit einem selbstgebauten Katapult Äpfel zu schießen. Das Museum ist klein, aber die Geschichten, die dort erzählt werden, sind größer als das ganze Gebäude.
Für die, die lieber draußen sind, gibt es den Troy Community Park. Ich habe dort ein Picknick gemacht, während ein lokaler Baseballteam ein Spiel spielte – das Publikum war klein, aber die Begeisterung war riesig. Der Park hat einen kleinen See, an dem Enten schwimmen, und ein paar Bänke, die perfekt sind, um die Sonne zu genießen, wenn man gerade keinen Termin beim örtlichen Friseur hat.
Und ja, wenn du nach einer Übersicht suchst, dann tippe einfach „Troy Sehenswürdigkeiten“ in deine Suchmaschine – du wirst schnell merken, dass die meisten Listen das gleiche alte Gerede wiederholen. Was ich jedoch immer wieder betone, ist, dass das wahre Herz von Troy nicht in den Broschüren steht, sondern in den Gesprächen mit den Menschen, die hier leben, und in den kleinen Details, die man nur entdeckt, wenn man sich nicht nur auf die Hauptstraßen beschränkt.
Zum Schluss muss ich noch das jährliche Perry County Fairgrounds erwähnen. Das Gelände liegt ein paar Minuten außerhalb des Zentrums, aber wenn du im Sommer dort bist, kannst du das Geräusch von Karussells und das Aroma von gebrannten Mandeln genießen – ein bisschen kitschig, aber ehrlich gesagt ein perfekter Abschluss für einen Tag, an dem du dich durch die vielen Facetten von Troy gekämpft hast.
Weitere Orte in der Nähe von Troy
Dörfer, Städte, Stadtteile die Sie besuchen sollten.