Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Sherwood, Defiance, Ohio
- Foto von: Nyttend
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Über Sherwood in Ohio: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Sherwood Sehenswürdigkeiten – Delaware Township, Defiance County
Was Sherwood Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die Art, wie Geschichte hier nicht nur in staubigen Plaketten, sondern in den knarrenden Dielen der alten Fachwerkhäuser lebt. Gegründet 1835 von einer Handvoll Pioniere, die wohl dachten, sie könnten dem Rest der Welt ein Stück „Wald von Robin Hood“ abkaufen, hat das kleine Dorf im Herzen von Delaware Township, Defiance County, seitdem mehr als nur ein paar Jahrhunderte überstanden. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal über die Hauptstraße fuhr – ein kurzer Abstecher von der I‑80, die hier wie ein gelangweilter Riese vorbeischlendert – und sofort das Gefühl bekam, dass die Zeit hier ein bisschen langsamer tickt.
Mal ehrlich, die Anreise ist ein Kinderspiel: ein kurzer Stopp an der nahegelegenen US‑24, dann ein paar Minuten auf der County Road 12, und schon steht man vor den ehrwürdigen, leicht schiefen Scheunen, die mehr Geschichten zu erzählen haben als manche Großstadtblogs. Ich verstehe den Hype um die „rustikale Idylle“ nicht ganz, aber das wöchentliche Treffen im alten Gemeindehaus, wo die Einheimischen bei selbstgebranntem Apfelwein über die neuesten Feldfrüchte diskutieren, ist echt super. Und wenn man dann abends über die Felder blickt, wo das Licht über die Maisreihen tanzt, merkt man, dass Sherwood mehr ist als nur ein Punkt auf der Landkarte – es ist ein kleines, leicht zynisches Kapitel im Buch der amerikanischen Kleinstädte.
- Township: Delaware Township
- County: Defiance
- State: Ohio
- Country: United States
Sherwood Ohio Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Sherwood wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt meiner kleinen Odyssee war der Maumee River State Trail, ein 16‑Meilen‑Stück, das sich wie ein schmaler, leicht abgenutzter Gürtel um die Stadt windet und dabei mehr als genug Platz für meine überambitionierten Fahrrad‑Träume bietet. Ich habe dort ein paar Stunden verbracht, weil das Asphalt‑Gefälle mich an meine Jugend erinnert – das eine Mal, als ich dachte, ich könnte den ganzen Staat radeln, und das andere Mal, als ich merkte, dass meine Knie das nicht mehr zulassen. Parken ist meistens ein Klacks, solange man nicht am Samstagabend nach der lokalen Kneipentour ankommt; dann wird das Feld hinter dem Trail‑Eingang plötzlich zum Schlachtfeld um die letzten freien Plätze.
Ein kurzer Abstecher nach Norden führt zum Defiance Reservoir, das offiziell „Lake Defiance“ heißt und von Anglern als das „versteckte Juwel“ der Region bezeichnet wird – ein Titel, den ich nur halb ernst nehme, weil das Wasser eher trüb als kristallklar ist. Trotzdem, das Angeln hier ist ein Erlebnis: Ich habe einen riesigen Barsch an der Angel, der fast so groß war wie mein alter Schulranzen, und das war ein echter Adrenalinkick. Das Ufer ist gut beschildert, und das kleine Besucherzentrum hat genug Sitzgelegenheiten, um die Sonne zu genießen, während man auf den nächsten Biss wartet. Ein kleiner Hinweis: Das Bootsanleger ist nur im Sommer wirklich nutzbar, sonst ist das Wasser zu kühl, um ein Kanu zu starten.
Wenn man dann genug von Wasser und Asphalt hat, lohnt sich ein Abstecher zum Fort Defiance Park, das tatsächlich auf dem Gelände einer alten Militärfestung aus dem 19. Jahrhundert liegt. Ich habe dort ein wenig über die Geschichte der Region gelesen – ja, das ist genau das, was ich nach einem langen Tag im Freien brauche, ein bisschen trockene Fakten, um das Gehirn zu beschäftigen. Der Park ist frei zugänglich, das Museum im Inneren hat ein paar alte Kanonen und ein paar verstaubte Uniformen, aber das Highlight ist das Panorama über die Maumee River, das bei Sonnenuntergang fast schon kitschig schön ist. Parkplätze gibt es genug, aber an Feiertagen kann es voll werden, weil die Einheimischen dann ihre Picknickdecken auspacken.
Ein wenig weiter südlich liegt das Defiance County Fairgrounds, das ganze Jahr über ein Sammelpunkt für alles, was man als „lokale Kultur“ bezeichnen könnte. Ich habe dort das jährliche Erntefest besucht, bei dem ich mehr Maiskolben gegessen habe, als ich für gesund halte, und dabei die besten hausgemachten Apfelkuchen probiert, die ich je gekostet habe. Die Hallen sind riesig, und das Parken ist praktisch – ein riesiger Parkplatz direkt vor den Toren, der an Wochenenden allerdings zu einem wahren Labyrinth aus Autos wird. Trotzdem, das Flair dort ist unvergleichlich, und die Menschen sind so freundlich, dass man fast vergisst, dass man eigentlich nur zum Bummeln da ist.
Ein kurzer Abstecher nach Napoleon, nur etwa 15 Meilen entfernt, bringt einen zum Maumee River Museum, das in einem alten Lagerhaus untergebracht ist und die Schifffahrtsgeschichte der Region beleuchtet. Ich habe dort ein altes Schiffsmodell gesehen, das so detailverliebt war, dass ich fast versucht war, es zu kaufen. Das Museum hat keine Eintrittsgebühr, aber das Café nebenan serviert den besten Kaffee der Gegend – ein echter Muntermacher, wenn man nach einem langen Spaziergang durch die Stadt zurück zum Auto muss. Das Parken ist direkt vor dem Museum, allerdings gibt es nur ein paar Plätze, also besser früh kommen.
Für die, die lieber im Wald wandern, ist der Maumee State Forest ein Muss. Ich habe dort ein paar Stunden auf den schattigen Pfaden verbracht, während ich versuchte, die Geräusche der Natur zu ignorieren und stattdessen über das nächste Projekt nachzudenken. Der Wald ist gut markiert, und die Wanderwege sind breit genug, um nicht ständig über Wurzeln zu stolpern. Es gibt mehrere Picknickplätze, die meist frei sind, außer an den Wochenenden, wenn Familien mit Grillgeräten das Gebiet überfluten. Der Wald bietet auch ein kleines Besucherzentrum, das nützliche Karten auslegt – ein echter Lebensretter, wenn man nicht im Kreis laufen will.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht übersehen wollte, ist die St. John the Baptist Catholic Church, ein imposantes Bauwerk aus dem späten 19. Jahrhundert, das mit seiner neugotischen Architektur fast schon wie ein Filmset wirkt. Ich habe dort eine kurze Andacht gehalten, weil ich dachte, ein bisschen Stille könnte meine überaktive Reiseroutine beruhigen. Die Kirche ist offen für Besucher, und das Parken ist direkt vor dem Eingang, allerdings gibt es nur begrenzte Plätze, also besser nicht zu spät kommen, wenn die Gemeinde gerade ihre Sonntagsmesse beendet.
Fazit
Alles in allem bieten die Umgebung von Sherwood, Delaware Township und Defiance eine bunte Mischung aus Natur, Geschichte und lokaler Kultur, die jeden Reisenden – egal ob abenteuerlustig oder eher gemütlich – zufriedenstellt. Wer die Sherwood Sehenswürdigkeiten erkunden möchte, findet hier genug Abwechslung, um die Tage zu füllen, ohne dass Langeweile aufkommt.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, mit mir durch das unscheinbare, aber überraschend charmante Sherwood zu schlendern – ja, genau das kleine Eckchen im Delaware Township, das man leicht übersehen würde, wenn man nicht zufällig den Highway 33 verpasst.
Ich fange am liebsten mit dem Sherwood Community Park an, weil dort das wahre Herz des Ortes schlägt. Der Park ist nicht nur ein Haufen Rasen und ein paar Spielgeräte; er ist das wöchentliche Schlachtfeld für die lokalen Softball-Teams und das Lieblingspicknick‑Platz für Familien, die den Sommer in vollen Zügen auskosten wollen. Ich erinnere mich noch an ein spontanes Grillfest im Juli, bei dem ein älterer Herr aus der Nachbarschaft mir erzählte, dass er hier seit seiner Kindheit Verstecken gespielt hat – ein bisschen Nostalgie, die man hier fast riechen kann. Parken ist meistens ein Klacks, außer samstags, wenn das Feld voll ist und die Autos wie Ameisen um die Eingänge scharen.
Ein kurzer Spaziergang weiter liegt das Sherwood Community Center. Das Gebäude ist ein bisschen wie das Schweizer Taschenmesser der Gemeinde: Yoga‑Kurse, Kunstausstellungen, ein wöchentlicher Bingo‑Abend, und ja, das jährliche Weihnachtsballett, das ich jedes Jahr mit einem leichten Augenrollen erwarte, weil die Kostüme immer noch aus den 80ern stammen. Ich habe dort einmal an einem Kochkurs teilgenommen, bei dem wir lernten, wie man das perfekte Maisbrot backt – kein Witz, das Ergebnis war besser als das, was ich zu Hause je hinbekommen habe. Das Center hat einen kleinen Parkplatz, der jedoch an Freitagnachmittagen schnell voll ist; ein bisschen Geduld (oder ein Taxi) lohnt sich aber, weil die Atmosphäre dort fast schon an ein kleines Dorffest erinnert.
Wenn Sie nach einem Ort suchen, um dem Lärm zu entfliehen und ein gutes Buch zu verschlingen, dann ist die Sherwood Library genau das Richtige. Die Bibliothek ist ein Teil des Delaware County Public Library‑Netzwerks und bietet nicht nur die üblichen Regale, sondern auch einen gemütlichen Lesesaal mit Fenstern, die auf den Park hinausblicken. Ich habe dort einmal einen lokalen Geschichtsabend besucht, bei dem ein pensionierter Lehrer die Geschichte von Sherwood erzählte – ein bisschen trocken, aber er hat es geschafft, die alten Fotos zum Leben zu erwecken. Das Parken ist hier praktisch immer frei, weil die Bibliothek einen kleinen Hinterhof hat, den kaum jemand nutzt.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht verschweigen will, ist der Sherwood Farmers Market, der jeden zweiten Samstag im Sommer stattfindet. Hier gibt es frische Erdbeeren, selbstgemachte Marmeladen und den berüchtigten Honig vom örtlichen Imker, den ich persönlich für zu süß halte, aber die Einheimischen lieben ihn. Der Markt ist nicht nur ein Ort zum Einkaufen, sondern ein soziales Ereignis, bei dem man die Nachbarn besser kennenlernt – zum Beispiel den Herrn, der immer mit einem alten Traktor ankommt und lautstark über die „guten alten Zeiten“ spricht. Parken ist am Rand der Hauptstraße möglich, aber seien Sie gewarnt: Die Plätze füllen sich schneller, als man „Bio‑Karotten“ sagen kann.
Für die, die ein bisschen Geschichte schnuppern wollen, gibt es das kleine Sherwood Historical Society Museum. Es ist kein riesiges Museum, eher ein umfunktionierter Schuppen voller alter Werkzeuge, Fotos und einer handgeschriebenen Chronik der Stadtgründung. Ich habe dort eine alte Landkarte gefunden, die zeigt, wie Sherwood einst ein Durchgangsort für Karren war, die von Columbus nach Cleveland fuhren – ein Detail, das ich nie erwartet hätte. Das Museum hat keinen eigenen Parkplatz, also muss man ein paar Blocks laufen, aber das ist Teil des Charmes, wenn man bedenkt, dass man hier wirklich in die Vergangenheit eintaucht.
Ein kulinarisches Muss ist das Sherwood Diner, ein kleines Eckcafé, das seit den 70ern besteht und dessen Frühstücksmenü legendär ist – zumindest für die Einheimischen. Ich habe dort das „Sherwood Special“ probiert, ein Omelett mit Speck, Pilzen und einer geheimen Sauce, die ich nie ganz entschlüsseln konnte, aber die mich jedes Mal wieder zurückkommen lässt. Der Diner hat nur einen winzigen Parkplatz vor der Tür, also besser früh kommen, sonst steht man in der Schlange wie bei einem Konzert.
Zu guter Letzt möchte ich noch die Sherwood Trail erwähnen, einen schmalen Pfad, der entlang des nahegelegenen Creek verläuft und von Einheimischen zum Joggen, Spazieren oder für den täglichen Hundespaziergang genutzt wird. Der Weg ist nicht spektakulär, aber er bietet einen ruhigen Rückzugsort, wenn man dem Trubel der Stadt entfliehen will. Ich habe dort oft meine Gedanken sortiert, während ich den Klang des fließenden Wassers hörte – ein seltenes Luxusgut in dieser Gegend.
Wenn Sie also das nächste Mal nach Sherwood reisen, denken Sie daran, dass die Sherwood Sehenswürdigkeiten nicht in einem Reiseführer‑Katalog stehen, sondern in den kleinen Momenten, die man zwischen den Parkbänken, den Bibliotheksregalen und den Diner‑Tischen erlebt. Und ja, ich weiß, das klingt jetzt fast zu poetisch, aber das ist eben das, was diesen Ort ausmacht – ein Mix aus alltäglichem Charme und einer Prise unterschwelliger Ironie, die ich persönlich nicht missen möchte.
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