Fotospots Hicksville, Defiance, Ohio: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Nyttend
- Wikipedia: St. Paul's Episcopal Church in Hicksville, angle
- Lizenz: Public domain
Über Hicksville in Ohio und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Hicksville Sehenswürdigkeiten: Ein Blick auf Hicksville Township im Defiance County, Ohio
Was Hicksville Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die stille Entschlossenheit einer Kleinstadt, die seit ihrer Gründung 1835 kaum von der Landkarte verschwinden will. Benannt nach den frühen Hick‑Siedlern, liegt das Dorf im Herzen von Hicksville Township, das wiederum ein Stückchen Defiance County ausmacht – ein County, das man eher mit Maisfeldern als mit Großstadttrubel verbindet.
Ich muss zugeben, dass ich den ganzen Hype um „rustikale“ Orte nicht ganz verstehe, aber hier gibt es etwas, das ich echt super finde: die Art, wie die alten Backsteinhäuser an der Main Street fast schon ein Gespräch mit der Geschichte führen. Wenn man dann über die State Route 2 nach Osten fährt, spürt man sofort, dass das Land hier noch nicht ganz von der Moderne überrollt wurde – ein bisschen wie ein Filmset, das nie fertig gedreht wurde.
Ein kurzer Abstecher nach Defiance, der County‑Seat, ist praktisch mit dem Auto über US‑24 zu erledigen; die Fahrt dauert kaum 20 Minuten, und dort kann man das alte Gerichtsgebäude besichtigen, das mehr über die Region erzählt als jedes Touristen‑Buch. Für Reisende, die nicht mit dem Zug anreisen, ist der nächste größere Flughafen der Toledo Express, von wo aus man mit einem Mietwagen die ruhigen Landstraßen zu Hicksville findet.
Wenn Sie also nach einem Ort suchen, der weniger Instagram‑Filter braucht und mehr ehrliche, leicht zynische Geschichten zu erzählen hat, dann ist Hicksville genau das Richtige. Und ja, die Hicksville Sehenswürdigkeiten finden Sie überall, wenn Sie nur ein bisschen genauer hinsehen.
- Township: Hicksville Township
- County: Defiance
- State: Ohio
- Country: United States
Hicksville Ohio Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Hicksville wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt ist das etwas abgegriffene, aber überraschend charmante Fort Defiance. Ich habe dort einen verregneten Nachmittag verbracht, während ich versuchte, die alten Kanonen zu zählen – das Ergebnis: mehr Rost als Metall. Der Eintritt ist frei, das Parken ist am Wochenende ein kleines Schlachtfeld, weil die Einheimischen ihre Picknickdecken ausbreiten, als gäbe es keinen morgigen Tag. Trotzdem lohnt sich der Spaziergang über die alte Erdwallanlage, besonders wenn man die Aussicht auf den Maumee River genießt, die fast wie ein Postkartenmotiv wirkt, nur ohne die übertriebenen Farben.
Ein kurzer Abstecher den Fluss hinunter führt zum Riverfront Park. Hier gibt es mehr Grünflächen als in den meisten Vororten, und das ist ein echter Segen für Familien, die ihre Kinder laufen lassen wollen, während die Eltern versuchen, das WLAN‑Signal vom Café am Ufer zu erwischen. Ich habe dort einmal ein spontanes Straßenmusik-Festival entdeckt – ein Typ mit einer Mundharmonika, der mehr Talent hatte als das gesamte Line‑up des örtlichen Volksfests. Parkplätze gibt es am Rande, aber seien Sie gewarnt: Samstagsabends verwandelt sich das Parken in ein kleines Labyrinth, weil die Besucherzahlen plötzlich explodieren.
Wenn man genug von Grünflächen hat, ist das Defiance County Historical Museum die nächste Station. Ich muss zugeben, ich war skeptisch, weil Museen in kleinen Städten oft mehr Staub als Geschichte bieten. Doch das Museum überrascht mit einer gut kuratierten Sammlung von Artefakten aus der Pionierzeit, darunter ein originaler Holzstuhl, auf dem angeblich der erste Bürgermeister von Defiance gesessen hat. Der Eintritt ist kostenlos, und das Personal ist so freundlich, dass sie einem sogar ein Glas Wasser anbieten, wenn man nach einer langen Tour durch die staubigen Hallen nach Luft schnappt.
Ein bisschen weiter nördlich liegt der Maumee River State Trail, ein 30 Kilometer langer Pfad, der sich perfekt für Radfahrer und Wanderer eignet. Ich habe den Trail einmal bei Sonnenaufgang erkundet, als die Nebel über dem Wasser lagen und die Geräusche der Stadt noch fern waren. Der Weg ist gut ausgebaut, aber an den Kreuzungen mit den Landstraßen muss man immer wieder auf den Verkehr achten – ein kleiner Nervenkitzel, der das Erlebnis noch authentischer macht. Fahrräder kann man in den meisten lokalen Läden ausleihen, und das Parken am Trailhead ist in der Regel problemlos, außer an den Wochenenden, wenn die Familien mit Kinderwagen die Strecke überfluten.
Für alle, die lieber etwas Kultur in einem geschlossenen Raum erleben, ist das Defiance County Courthouse ein architektonisches Juwel. Das Gebäude aus den 1880er Jahren besticht durch seine imposante Kuppel und die kunstvollen Steinmetzarbeiten. Ich habe dort einmal eine Gerichtsverhandlung beobachtet – ein seltenes Schauspiel, das fast so spannend war wie ein Krimi, nur mit weniger dramatischer Musik. Das Parken hinter dem Gerichtsgebäude ist meistens frei, solange man nicht zur Mittagszeit kommt, wenn die Anwälte ihre Autos dort abstellen.
Ein weiteres Highlight ist das Defiance County Fairgrounds. Während der jährlichen Messe verwandelt sich das Gelände in ein buntes Durcheinander aus Fahrgeschäften, lokalen Handwerksständen und einer Menge Menschen, die versuchen, das beste Corn Dog zu finden. Ich erinnere mich an einen Abend, an dem ich in einer Schlange für das Riesenrad stand und plötzlich von einem ehemaligen Highschool‑Freund angesprochen wurde, der jetzt als Schausteller arbeitet. Das Parken ist hier ein echtes Abenteuer: Die offiziellen Plätze füllen sich schnell, aber es gibt immer ein paar versteckte Ecken entlang der Straße, wenn man bereit ist, ein paar Meter zu laufen.
Zu guter Letzt darf das Defiance Marina nicht fehlen. Ich habe dort einmal ein kleines Boot gemietet, um den Maumee River zu erkunden – ein Erlebnis, das man nicht unterschätzen sollte, weil das Wasser hier überraschend ruhig ist, aber die Strömung gelegentlich ein wenig zappelig wird. Die Marina bietet ausreichend Liegeplätze, und das Anlegen ist dank freundlicher Mitarbeiter fast kinderleicht. Ein kleiner Hinweis: An heißen Sommertagen kann das Restaurant am Dock ziemlich voll werden, also besser früh dort hingehen, wenn man einen Tisch sichern will.
Fazit
Ob Sie nun historische Mauern erklimmen, entlang des Flusses radeln oder das bunte Treiben auf dem Fairgrounds genießen – die Umgebung von Hicksville, Hicksville Township und Defiance hat mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Und genau das macht die Hicksville Sehenswürdigkeiten zu einem überraschend abwechslungsreichen Ziel für alle, die das Authentische suchen, ohne dabei komplett auf Komfort verzichten zu müssen.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, mit mir durch die unscheinbaren Gassen von Hicksville zu schlendern, wo jeder Winkel ein kleines Geheimnis birgt, das ich lieber nicht in jedem Reiseführer finden würde.
Ich beginne natürlich mit dem Hicksville Historical Museum, das in dem alten Schulgebäude aus den 1920er Jahren untergebracht ist – ein Ort, an dem Staub nicht nur ein Nebeneffekt, sondern fast schon ein Feature ist. Dort hängen alte Schulbücher neben vergilbten Zeitungsartikeln, und ich habe mich das letzte Mal fast in einer Sammlung von handgeschriebenen Tagebüchern von Grundschulkindern verloren, die von ihren ersten Schultagen berichten. Wenn Sie ein bisschen Nostalgie schnuppern wollen, ist das Museum ein Muss; das Parken ist fast immer ein Klacks, solange Sie nicht am Samstagabend nach dem wöchentlichen Flohmarkt kommen, dann wird es ein kleines Abenteuer.
Ein kurzer Spaziergang führt Sie zum St. John the Baptist Catholic Church, einer Backsteinkirche, die mehr als ein Jahrhundert übersteht hat. Ich verstehe den Hype um gotische Fenster nicht ganz, aber das Licht, das durch die bunten Glasmalereien fällt, wenn die Sonne im Herbst tief steht, ist wirklich beeindruckend. Der Pfarrer lässt mich jedes Mal ein Stück Apfelkuchen probieren, wenn ich nach der Messe vorbeischlendere – kein Witz, das ist hier fast schon Tradition.
Weiter geht’s zum Hicksville Community Park, einem kleinen Grünstück, das mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Dort gibt es einen Baseballplatz, der jedes Jahr das lokale „Hicksville Little League“-Turnier ausrichtet, und einen Spielplatz, der von Eltern als „die einzige sichere Zone im Dorf“ bezeichnet wird. Ich habe dort einmal ein Picknick gemacht, während ein älterer Herr im Hintergrund lautstark über die „guten alten Zeiten“ des 1970er‑Jahre-Baseball plauderte – das war fast schon ein Live‑Podcast.
Wenn Sie lieber etwas lesen möchten, dann ist die Hicksville Public Library genau das Richtige. Die Bibliothek ist klein, aber das Personal kennt jeden Besucher beim Namen und empfiehlt Ihnen immer das Buch, das Sie gerade nicht wissen, dass Sie es brauchen. Ich habe dort das Buch über die Geschichte von Defiance County ausgeliehen, nur um festzustellen, dass ich es nie zu Ende gelesen habe, weil ich lieber die Geschichte selbst auf den Straßen des Dorfes erlebt habe.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht verschweigen will, ist das jährliche Hicksville Harvest Festival. Es ist nicht gerade das Woodstock der Mittelwesten, aber die Mischung aus lokalen Bauernständen, einer Karotten-Wettessen‑Challenge und einer Live-Band aus der Nachbarschaft schafft eine Atmosphäre, die man selten außerhalb von Kleinstädten findet. Ich habe dort einmal einen Kürbis gewonnen, der fast so groß war wie mein Auto – und das war das einzige Mal, dass ich einen Preis mit nach Hause nahm, den ich nicht sofort wieder verschenken musste.
Für alle, die nach einer schnellen Übersicht suchen, hier ein kleiner Hinweis: Wenn Sie nach Hicksville Sehenswürdigkeiten googeln, werden Sie schnell feststellen, dass das Dorf mehr zu bieten hat, als die meisten Karten zeigen. Die wahre Magie liegt jedoch in den Gesprächen mit den Einheimischen, den zufälligen Begegnungen am Kiosk und dem leisen Summen der alten Dieselgeneratoren, die das Herz des Ortes am Laufen halten.
Zu guter Letzt sei noch das Hicksville Community Center erwähnt, das nicht nur für Bingo‑Abende und Seniorentreffen genutzt wird, sondern auch gelegentlich Kunstausstellungen lokaler Talente beherbergt. Ich habe dort einmal eine Ausstellung von Aquarellen gesehen, die das Maumee‑Flussufer in Regenbogenfarben darstellten – ein bisschen kitschig, aber ehrlich gesagt ein echter Hingucker.
Also, wenn Sie das nächste Mal über Ohio fahren und Lust haben, ein Stück echtes, ungeschöntes Dorfleben zu kosten, dann schalten Sie den GPS auf Hicksville und lassen Sie sich von den kleinen, aber feinen Details überraschen. Ich verspreche Ihnen, dass Sie am Ende des Tages mehr Geschichten mit nach Hause nehmen werden, als Sie in jedem Reiseführer finden könnten.
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