Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Manteno, Kankakee, Illinois
- Foto von: victorgrigas
- Wikipedia: Village of Manteno
- Lizenz: CC BY-SA 3.0
Über Manteno in Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Manteno Sehenswürdigkeiten – Ein Reiseführer durch Manteno Township, Kankakee County
Was Manteno Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die stille Art, mit der Geschichte hier an jeder Straßenecke schnurrt. Die Stadt wurde 1855 gegründet, als die Eisenbahn die Prärie durchschlitzte und ein kleiner Knotenpunkt für Getreide und Vieh entstand. Mein Großvater erzählte mir, dass die ersten Siedler aus New York kamen, um dem Lärm der Großstadt zu entkommen – ein bisschen Ironie, wenn man bedenkt, dass heute die lautesten Geräusche von Traktoren und gelegentlichen Trucks kommen, die über die I‑57 rasen.
Ich fahre gern mit dem Auto von Chicago aus; die 70 Meilen sind ein kurzer Trip, und sobald du die Schilder für Manteno siehst, merkst du, dass das Leben hier langsamer pulsiert. Der kleine Flughafen von Kankakee liegt nur ein Katzensprung entfernt, falls du lieber fliegst – ich persönlich finde das ein bisschen übertrieben, aber hey, jeder hat seine Vorlieben.
Im Herzen von Manteno Township spürt man den Mix aus landwirtschaftlicher Weite und einem Hauch von industriellem Erbe, das sich in den alten Backsteingebäuden des Stadtzentrums widerspiegelt. Die Menschen hier sind freundlich, aber nicht übertrieben herzlich; ein kurzer Plausch an der Tankstelle reicht oft aus, um das wahre Wesen der Stadt zu erfassen. Und ja, wenn du dich fragst, wo du deine Zeit verbringen solltest, dann schau dich einfach um – die Manteno Sehenswürdigkeiten verstecken sich in den kleinen Momenten, die du sonst übersehen würdest.
- Township: Manteno Township
- County: Kankakee
- State: Illinois
- Country: United States
Manteno Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Manteno wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Ort, den ich mir nicht entgehen lassen konnte, war das Midewin National Tallgrass Prairie, ein riesiges Stück unberührtes Grün, das sich südlich von Manteno erstreckt und fast wie ein Filmset für Western wirkt – nur ohne die staubigen Cowboys, dafür mit einer überraschend lauten Gruppe von Vogelstimmen, die einem das Gefühl geben, mitten im Naturschutz zu stehen. Ich habe dort ein paar Stunden mit dem Wanderweg „Prairie Loop“ verbracht, und obwohl das Wetter an diesem Tag eher nach Herbst roch, war das Gras so hoch, dass ich fast das Gefühl hatte, durch ein lebendiges Gemälde zu schlendern. Parken ist am Hauptparkplatz problemlos möglich, solange man nicht am Wochenende mit der ganzen Familiengruppe anreist, dann wird das ein kleines Geduldsspiel.
Ein kurzer Abstecher nach Kankakee führt direkt zum Kankakee River State Park, wo das Wasser des Flusses so klar ist, dass man beim Paddeln fast das eigene Spiegelbild sieht – ein bisschen kitschig, aber ehrlich gesagt ein echter Hingucker. Ich habe dort ein Kajak gemietet und mich ein Stück die Stromschnellen hinuntergetrieben; das war weniger romantisch, als ich mir das in Reiseführern vorgestellt hatte, aber dafür ein echter Adrenalinkick. Der Campingbereich ist gut ausgeschildert, und das Bad ist sauber genug, um nicht jedes Mal das Zelt zu verlassen, wenn man das Bedürfnis hat.
Für die, die lieber auf zwei Rädern unterwegs sind, gibt es den Kankakee River Trail, ein gut gepflegter Pfad, der sich entlang des Flusses schlängelt und sowohl für Radfahrer als auch für Spaziergänger geeignet ist. Ich habe den Trail an einem sonnigen Nachmittag ausprobiert, und obwohl die Strecke nicht besonders spektakulär ist, bietet sie doch immer wieder kleine Überraschungen, wie ein altes, verrostetes Schiffswrack, das im Wasser liegt – ein Relikt aus einer Zeit, als der Fluss noch ein wichtiger Handelsweg war. Das Beste: Es gibt zahlreiche kostenlose Fahrradständer in Kankakee, sodass man das Fahrrad einfach abstellen und die Umgebung zu Fuß erkunden kann.
Ein wenig Geschichte gefällig? Das Kankakee County Historical Museum in der Innenstadt von Kankakee ist ein kleiner, aber feiner Ort, der die lokale Vergangenheit mit einer Mischung aus alten Fotos, Werkzeugen und sogar einem original erhaltenen Gefängniszelle-Setup präsentiert. Ich war dort, weil ich neugierig war, ob die Stadt wirklich so „rustikal“ ist, wie man hört – und ja, das Museum bestätigt das, aber es hat auch ein paar überraschend moderne Ausstellungen, die zeigen, wie sich die Region im 20. Jahrhundert entwickelt hat. Der Eintritt ist frei, und das Parken direkt vor dem Museum ist meistens ein Klacks, solange man nicht zur Mittagszeit kommt, wenn die Schulklassen anrücken.
Ein Ort, den man nicht übersehen sollte, ist das Manteno State Hospital, das verlassene Sanatorium, das seit den 1990er‑Jahren leer steht und mittlerweile ein Magnet für Urban‑Explorer ist. Ich habe dort an einem verregneten Samstag eine geführte Tour gemacht – ja, es gibt tatsächlich Führungen, die von einer lokalen Historikerin geleitet werden, die mehr über die dunklen Kapitel der Psychiatrie weiß, als man in einem Wikipedia‑Eintrag findet. Die Hallen riechen nach altem Staub und ein bisschen nach Geschichte, und das Licht, das durch die zerbrochenen Fenster fällt, erzeugt eine fast filmische Atmosphäre. Parken ist am alten Krankenhausgelände leicht, aber man sollte sich bewusst sein, dass das Betreten der Gebäude ohne Führung nicht erlaubt ist.
Ein kurzer Abstecher nach Hammond (etwa 30 Meilen nördlich) führt zum Indiana Dunes National Park, ein wenig weiter weg, aber definitiv einen Tagesausflug wert. Die Dünen bieten einen spektakulären Blick auf den Lake Michigan, und das Wandern dort ist ein gutes Gegenstück zu den flachen Prärien rund um Manteno. Ich habe den „West Beach Trail“ ausprobiert, und obwohl die Wege manchmal schlammig waren, war die Aussicht auf den Sonnenuntergang über dem See einfach unbezahlbar. Der Eintritt in den Park ist kostenlos, und das Parken am West Beach ist meist problemlos, solange man nicht zur Hochsaison kommt.
Fazit
Ob man nun die weiten Prärien von Midewin, das ruhige Wasser des Kankakee River State Parks, die historischen Ecken von Kankakee oder das leicht gespenstische Flair des Manteno State Hospital bevorzugt – die Umgebung von Manteno bietet eine bunte Mischung aus Natur, Geschichte und ein bisschen Abenteuer. Wer also nach Manteno Sehenswürdigkeiten sucht, wird hier nicht enttäuscht werden.
Dieser Reiseführer lädt Sie ein, mit mir durch das unscheinbare, aber eigenwillige Herz von Manteno zu schlendern, wo jeder Winkel ein bisschen mehr Geschichte hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Ich fange am liebsten mit dem Manteno State Hospital an – ja, das verlassene Sanatorium, das früher mehr Patienten beherbergte als die ganze Stadt Einwohner hatte. Die Backsteingebäude stehen noch immer wie ein Mahnmal aus einer anderen Ära, und wenn du Glück hast, lässt dich ein lokaler Historiker zu einer stillen Führung durch die verlassenen Flure schleichen. Parken ist meistens einfach, solange du nicht am Samstagabend kommst, dann wird das alte Besucherparkplatz‑Lot plötzlich zum Schlachtfeld für Wohnwagen‑Fans.
Nur wenige Reiseziele überraschen ihre Besucher mit einem Museum, das in einem ehemaligen Krankenhausflügel untergebracht ist, aber das Manteno Historical Society Museum macht genau das. Dort hänge ich meine Lieblingsfotos von alten Schulklassen und vergilbten Zeitungsartikeln auf, während ich mich frage, warum die Stadt nie ein richtiges Kunstmuseum bekommen hat. Die Ausstellung ist klein, aber die Geschichten – von der Eisenbahn bis zum lokalen Brauer – sind verdammt gut erzählt.
Ein kurzer Spaziergang führt dich zum Manteno Depot, dem alten Eisenbahnhub, der heute als Café dient. Ich habe dort mehr als einmal einen doppelten Espresso getrunken, während ich den Klang der vorbeifahrenden Züge hörte, die kaum mehr als ein Rauschen im Hintergrund waren. Das Personal kennt jeden Besucher beim Namen – ein bisschen kitschig, aber ehrlich, das ist Manteno.
Wenn du dich nach etwas Grün sehnst, ist der Manteno Community Park dein Ziel. Der Park ist nicht gerade ein Nationalpark, aber die Spielplätze, das kleine Schwimmbad und die Picknicktische sind perfekt für ein spontanes Grillen. Ich habe dort einmal ein improvisiertes Fußballspiel mit ein paar Teenagern aus der High School gestartet – das Ergebnis war ein Haufen schmutziger Socken und ein neuer Freund, der mir später ein Stück Kuchen aus der Bäckerei um die Ecke brachte.
Für die, die lieber den Ball ins Loch schicken, gibt es den Manteno Golf Club. Die 18-Loch-Anlage liegt etwas außerhalb des Stadtzentrums, aber das ist ein kleiner Preis für die ruhige, leicht hügelige Landschaft, die dich fast vergessen lässt, dass du in Illinois bist. Ich habe dort mehr als einmal meine Golfschläger verloren, weil ich zu sehr damit beschäftigt war, die alten Eichen zu bewundern, die das Fairway säumen.
Ein weiterer unterschätzter Schatz ist die Manteno Public Library. Sie ist klein, aber die Regale sind vollgepackt mit lokaler Geschichte, und das Personal ist immer bereit, dir ein Buch über die Stadtgründung zu leihen – obwohl ich persönlich lieber die Geschichten aus dem Museum lese. Das Gebäude selbst hat ein charmantes, leicht veraltetes Design, das dich an die 1950er Jahre erinnert, und das kostenlose WLAN ist ein netter Bonus, wenn du deine Instagram‑Story updaten willst.
Und ja, wenn du nach einer Übersicht suchst, dann tippe einfach „Manteno Sehenswürdigkeiten“ in deine Suchmaschine – du wirst schnell merken, dass die Stadt mehr zu bieten hat, als man von einem Ort mit weniger als 10.000 Einwohnern erwarten würde. Ich verstehe den Hype um große Metropolen nicht ganz, aber hier, zwischen den stillen Straßen und den freundlichen Gesichtern, findet man doch ein Stück echtes Amerika.
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