Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Lawrenceville, Lawrence, Illinois
- Foto von: Ed Brumley
- Wikipedia: Lawrence County Courthouse in Lawrenceville
- Lizenz: CC BY-SA 3.0
Über Lawrenceville in Illinois: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Lawrenceville Sehenswürdigkeiten – Ein Streifzug durch Lawrence Township im Herzen von Lawrence County
Schon seit Jahrhunderten zieht Lawrenceville Sehenswürdigkeiten Menschen an, die das Flair kleiner Midwestern-Städte lieben, obwohl die Stadt erst 1829 gegründet wurde und damit kaum ein Jahrhundert alt ist. Ich muss zugeben, dass ich den ganzen „historischen Charme“ manchmal ein bisschen überbewertet finde, aber die Tatsache, dass Lawrenceville das County-Seat von Lawrence County ist, verleiht ihr doch ein gewisses Gewicht. Lawrence Township umgibt die Stadt wie ein gemütlicher, leicht verschlafener Vorort, und das spürt man sofort, wenn man von der I‑57 abfährt und die Schilder „Welcome to Lawrenceville“ über den Asphalt gleiten sieht – ein kurzer Stopp, um die Luft zu schnappen, bevor man weiter Richtung St. Louis fährt.
Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal durch die alte Hauptstraße schlenderte und das Kopfsteinpflaster unter den Füßen knirschte; das erinnert mich an die frühen Siedler, die hier ihre Träume aus Holz und Ziegeln bauten. Die Menschen hier sind freundlich, aber nicht übertrieben herzlich – ein kurzer Plausch an der Tankstelle reicht meist aus, um das lokale Flair zu erschnuppern. Wenn Sie mit dem Zug ankommen, steigen Sie am kleinen Bahnhof aus, der mehr Charme als Service bietet, und laufen dann ein paar Blocks zum Zentrum, wo das wahre Herz von Lawrenceville pulsiert. Und ja, die „Lawrenceville Sehenswürdigkeiten“ sind nicht nur Museen, sondern das ganze Lebensgefühl, das zwischen den alten Backsteingebäuden und den weiten Feldern des Countys schwebt.
- Township: Lawrence Township
- County: Lawrence
- State: Illinois
- Country: United States
Lawrenceville Illinois Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Lawrenceville wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt meiner kleinen Odyssee führt mich zum Wabash River, der sich gemächlich entlang der östlichen Grenze von Illinois schlängelt – ein Fluss, der mehr Geschichten kennt als manch ein Politiker in Springfield. Ich habe dort einmal versucht, ein Stück Karpfen zu fangen, nur um festzustellen, dass meine Angel eher als Dekoration diente; das Wasser war so klar, dass ich fast das eigene Spiegelbild sehen konnte. Parken ist meistens ein Kinderspiel, solange man nicht am Samstagabend mit den Festzeltbesuchern kollidieren will, dann wird das ein echtes Geduldsspiel.
Ein paar Meilen weiter nördlich liegt der Grand River Trail, ein schmaler, aber überraschend gut gepflegter Pfad, der sich durch Felder und kleine Wälder windet. Ich habe dort an einem lauen Sommernachmittag mit meinem alten Mountainbike die Strecke abgefahren und dabei das Gefühl gehabt, als würde ich durch ein lebendiges Gemälde radeln – bis ich plötzlich von einer Gruppe von Joggern überholt wurde, die lautstark über ihre Kalorienzähl-Apps diskutierten. Der Trail ist frei zugänglich, doch ein kurzer Blick auf das Schild am Anfang verrät, dass man hier nicht mit dem Auto fahren darf – ein Hinweis, den ich beim ersten Mal übersehen habe und dann ein paar Meter rückwärts schieben musste.
Ein kurzer Abstecher nach Westen bringt mich zum Lawrence County Fairgrounds. Hier pulsiert das Herz der Region, besonders während der alljährlichen County Fair im August. Ich erinnere mich an ein Jahr, als ich aus purer Neugier das Riesenrad ausprobierte und dabei fast die komplette Skyline von Lawrenceville überblickte – ein Anblick, den man nicht jeden Tag hat, wenn man sonst nur die endlosen Maisfelder sieht. Das Gelände ist gut ausgeschildert, und das Parken ist in der Regel problemlos, solange man nicht versucht, am letzten Tag ein paar zusätzliche Stellplätze zu ergattern.
Nur einen Katzensprung südlich des Messegeländes befindet sich das Lawrence County Veterans Memorial. Ein schlichtes, aber eindrucksvolles Monument, das die Namen der lokalen Helden in Bronze eingraviert trägt. Ich habe dort einmal ein kleines Picknick gemacht, weil ich dachte, ein bisschen Ruhe zwischen den lauten Festen wäre erfrischend – und wurde prompt von einer Gruppe von Schulkindern überrannt, die lautstark die Namen laut vorlasen. Der Ort ist rund um die Uhr zugänglich, und das Parken ist praktisch direkt vor dem Denkmal, was für spontane Besuche ideal ist.
Ein wenig weiter südlich, fast am Rande der Stadt, liegt das Lawrence County Historical Museum. Trotz seines Namens ist das Gebäude tatsächlich etwas außerhalb des Stadtzentrums, was mir immer wieder ein Gefühl von Entdeckung gibt, als würde ich ein verborgenes Kapitel der Geschichte aufschlagen. Die Ausstellung ist klein, aber gut kuratiert – alte Landmaschinen, Fotos aus der Gründerzeit und ein besonders kurioses Exponat: ein originaler 19‑Jahre‑altiger Traktor, der noch immer in seiner Originalfarbe glänzt. Ich habe dort mehr Zeit verbracht, als ich geplant hatte, weil ich einfach nicht genug von den staubigen Geschichten bekommen konnte. Das Museum hat einen kleinen Parkplatz, der meist leer steht, außer wenn ein lokaler Schulklassenausflug ansteht.
Ein kurzer Abstecher nach Norden führt mich zum Lawrence County Airport, einem winzigen Flugplatz, der mehr für Hobbypiloten als für kommerzielle Flüge gedacht ist. Ich habe dort einmal einen kleinen Propellerflugzeug-Showcase besucht, bei dem ein lokaler Pilot stolz seine selbstgebaute Maschine präsentierte – ein echtes Highlight für alle, die das Gefühl von Freiheit über den Feldern lieben. Das Parken ist praktisch direkt am Hangar, und das Betreten des Geländes ist ohne größere Formalitäten möglich, solange man die üblichen Sicherheitsregeln beachtet.
Fazit
Wer also das Besondere sucht, findet rund um Lawrenceville eine bunte Mischung aus Natur, Geschichte und lokaler Kultur – von klaren Flussufern über gut befahrene Trails bis hin zu ehrwürdigen Denkmälern und kleinen Museen. Diese Lawrenceville Sehenswürdigkeiten bieten genug Abwechslung, um selbst den abgebrühtesten Reisenden zu überraschen, und das alles ohne den üblichen Touristen‑Trubel.
Nur wenige Reiseziele überraschen ihre Besucher mit einem Hauch von staubiger Grandeur, und Lawrenceville ist da keine Ausnahme – das alte Lawrence County Courthouse, ein steinernes Relikt aus 1855, dominiert das Stadtbild wie ein mürrischer Oberst, der nie seine Krawatte ablegt. Ich habe das erste Mal dort gestanden, während ein leichter Wind die Fahnen am Turm zappeln ließ, und dachte mir: ein perfekter Ort, um das Gefühl zu haben, in einer Zeitmaschine zu stecken, die nur das Geräusch von quietschenden Holzböden kennt. Parken ist meistens ein Kinderspiel, solange man nicht am Freitagabend nach dem örtlichen Pub-Quiz kommt – dann wird das Parken zum kleinen Abenteuer.
Ein kurzer Spaziergang die Hauptstraße hinunter führt Sie zum Lawrence County Historical Museum, das sich im ehemaligen Gerichtsgebäude versteckt. Hier sammeln die Lawrenceville Sehenswürdigkeiten ein wenig Geschichte, von alten Landkarten bis zu verstaubten Traktoren, die einst die Felder rund um die Stadt bearbeiteten. Ich muss zugeben, ich verstehe den Hype um die alte Schreibmaschine im Schaufenster nicht ganz, aber das daneben hängende Original-Exemplar eines 1900er-Jahre-Postwagens ist echt faszinierend. Das Museum ist kostenlos, und das Personal ist so freundlich, dass sie Ihnen fast das Gefühl geben, Sie seien ein entfernter Verwandter, der endlich nach Hause kommt.
Wenn Sie im Sommer in der Stadt sind, dürfen Sie das Lawrence County Fairgrounds nicht verpassen – das ist das Epizentrum von allem, was hier als „großes Ereignis“ gilt. Ich habe dort einmal das jährliche County Fair erlebt, und zwischen Zuckerwatte, Rummelspielen und einem etwas zu lauten Traktor-Showdown fühlte ich mich wie in einem Retro‑Film aus den 70ern. Die Stände sind leicht zu finden, weil sie alle um das zentrale Zelt herum gruppiert sind; ein kleiner Hinweis: das beste Popcorn gibt es beim Stand hinter dem Riesenrad, wo die Verkäufer immer ein bisschen zu laut über ihre Preise schreien.
Ein Ort, den ich gern unterschätze, ist die Lawrenceville Public Library. Sie ist nicht nur ein Ort zum Lesen, sondern auch ein sozialer Knotenpunkt, wo sich die Einheimischen zu Buchclubs und gelegentlichen Karaoke-Abenden treffen. Ich habe dort einmal ein Buch über die Geschichte der Eisenbahn in Illinois ausgeliehen und dabei fast den ganzen Nachmittag mit einem pensionierten Lokführer verbracht, der mir von den „guten alten Zeiten“ erzählte, als Züge noch pünktlich waren. Das Parken hinter dem Gebäude ist meistens frei, solange Sie nicht am ersten Samstag des Monats dort ein Sonderprogramm haben – dann gibt es ein paar Autos, die den Eingang blockieren.
Ein kurzer Abstecher zur St. Mary’s Catholic Church lohnt sich, wenn Sie ein Faible für gotische Architektur haben. Die Kirche aus dem 19. Jahrhundert hat ein beeindruckendes Buntglasfenster, das bei Sonnenuntergang in ein kaleidoskopisches Farbenspiel taucht. Ich war dort einmal für eine Hochzeit, und während die Braut weinte, dachte ich mir, dass das Ganze ein bisschen zu kitschig ist – bis ich das Orgelspiel hörte, das so laut war, dass die ganze Gemeinde (und ich) kurzzeitig das Gefühl hatte, das Dach könnte jeden Moment abheben.
Für ein bisschen frische Luft empfiehlt sich ein Spaziergang durch den Lawrenceville City Park. Der Park ist klein, aber gut gepflegt, mit einem kleinen See, an dem Enten schwimmen, die scheinbar mehr über das Leben wissen als die meisten Touristen. Ich habe dort ein Picknick mit einem Freund gemacht, und wir haben uns darüber lustig gemacht, dass das Schild „Bitte keinen Müll hinterlassen“ von einem gelangweilten Teenager in einer anderen Schriftart neu beschriftet wurde. Parkplätze gibt es am Rande, und das ist praktisch, weil man dann nicht durch das Labyrinth von Büschen stolpert.
Zu guter Letzt ein kurzer Stopp beim Lawrence County Veterans Memorial, das sich in einer ruhigen Ecke der Stadt befindet. Die steinernen Namen der Gefallenen sind ein stiller Zeuge der Geschichte, und ich habe dort einmal einen Veteranen getroffen, der mir erzählte, dass er jedes Jahr am 11. November hierher kommt, um die Stille zu genießen. Das ist vielleicht das einzige Mal, dass ich in Lawrenceville wirklich still war – und das war fast schon beängstigend, weil ich sonst immer das Gefühl habe, dass hier immer etwas los ist.
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