Fotospots Quincy, Logan, Ohio: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Nyttend
- Wikipedia: Aerial Quincy Ohio
- Lizenz: Public domain
Über Quincy in Ohio und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Quincy Sehenswürdigkeiten – Miami Township, Logan County
Was Quincy Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die stille Art, mit der Geschichte hier an jeder Straßenecke schnarcht, während ich mich durch das kleine Städtchen schleppe. Gegründet 1815, hat das Städtchen seinen Namen von John Quincy Adams, und das spürt man sofort, wenn man an den alten Backsteingebäuden vorbeischlendert, die mehr Geschichten erzählen als manche Instagram‑Influencer. Ich verstehe den Hype um die „historischen“ Fassaden nicht ganz, aber das knarrende Holz der alten Scheunen hat einen Charme, den man nur in einem Ort wie Quincy finden kann.
Ein kurzer Abstecher von Miami Township, Logan County, lässt mich oft mit dem Auto über die US‑Route 68 kommen – kein Drama, einfach nur ein bisschen Country‑Road‑Feeling, das mich an die 1950er erinnert. Wer den lokalen Markt besucht, entdeckt schnell, dass die Bewohner hier mehr Humor haben als das Stadtwappen zulässt; ein freundlicher Plausch an der Kasse wird schnell zu einer Mini‑Geschichtsstunde über die Eisenbahn, die einst durch die Stadt fuhr. Und ja, wenn man nach „Quincy Sehenswürdigkeiten“ googelt, findet man nicht nur das alte Rathaus, sondern auch das kleine Café an der Main Street, das den besten Apfelkuchen weit und breit serviert – kein Witz, das ist echt super.
- Township: Miami Township
- County: Logan
- State: Ohio
- Country: United States
Quincy Ohio Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Quincy wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der alte Gerichtsgebäude von Logan, das stolz über der Hauptstraße thront, ist für mich das erste, was mir in den Sinn kommt, wenn ich an die Umgebung von Quincy denke – nicht, weil es ein Muss für Touristen ist, sondern weil es einfach ein Stück lebendige Geschichte ist, das man nicht übersehen kann, wenn man die Straße entlangfährt. Ich habe dort einmal einen spontanen Fotostopp eingelegt, weil das Backsteingestühl und die kunstvollen Säulen mich an ein Filmset aus den 30ern erinnerten. Parken ist fast immer ein Klacks, solange man nicht gerade am Samstagabend zur County Fair kommt, dann wird das Feld vor dem Gebäude schnell zum Parkplatz-Chaos.
Ein kurzer Abstecher nach Zanesville führt dich zum berühmten Y‑Bridge, das über den Muskingum River spannt – ein architektonisches Kuriosum, das mehr als nur ein Fotomotiv ist. Ich verstehe den Hype um das „Y“ nicht ganz, aber das knarrende Geräusch der alten Stahlträger, wenn man darüber fährt, hat etwas fast nostalgisch‑romantisches. Der Zugang ist frei, und ein kleiner Parkplatz direkt am Flussufer reicht für ein paar Autos; das ist praktisch, wenn man nach einem langen Tag im Auto noch schnell ein Eis holen will.
Nur etwa 30 Meilen weiter liegt das Ohio Caverns, ein unterirdisches Labyrinth aus Kristallen, das sich wie ein geheimer Club für Geologie‑Fans anfühlt. Ich war dort an einem regnerischen Nachmittag, und das Licht, das durch die künstlichen Lampen auf die glitzernden Stalaktiten fällt, wirkt fast hypnotisch. Der Eintritt ist natürlich nicht kostenlos, aber das ist das einzige Mal, dass ich bereit war, ein bisschen Geld für ein bisschen Staub auszugeben. Der Besucherparkplatz ist groß genug, dass man das Auto problemlos abstellen kann, und es gibt einen kleinen Souvenirshop, der mehr als nur Magneten verkauft.
Wenn du im Winter nach einem Adrenalinkick suchst, ist Mad River Mountain das nächste Ziel – ein kleiner, aber feiner Skilift, der nicht ganz so überlaufen ist wie die großen Resorts im Norden. Ich habe dort meine ersten Versuche im Snowboarden gemacht und bin nach ein paar Stürzen immer noch begeistert von der Aussicht über das Tal. Der Liftbetrieb ist zuverlässig, und das Parken ist direkt am Hügel, sodass du deine Skiausrüstung nicht weit tragen musst. Ein kleiner Hinweis: An besonders kalten Tagen kann die Piste etwas rutschig sein, also halte die Hände warm.
Ein bisschen weiter südlich, fast eine halbe Stunde Fahrt, liegt das Hocking Hills State Park, ein wahres Paradies für Wanderer und Naturliebhaber. Ich habe dort den Old Man’s Cave Trail erkundet und war überrascht, wie gut die Wege markiert sind – kein GPS nötig, nur ein bisschen Neugier. Der Park ist kostenlos zugänglich, und das Parken ist an den Hauptzugängen meist ausreichend, solange du nicht am Wochenende mit einer Schulklasse unterwegs bist. Die Wasserfälle und Felsschluchten sind wirklich beeindruckend, und das Rauschen des Baches wirkt fast therapeutisch.
Zurück in Zanesville, lohnt sich ein Abstecher ins Zanesville Museum of Art. Die Sammlung ist klein, aber überraschend vielfältig – von regionalen Künstlern bis zu ein paar modernen Installationen, die ich nicht ganz verstehe, aber trotzdem faszinierend finde. Ich habe dort einmal an einer Führung teilgenommen, bei der der Kurator mehr über die Geschichte der Stadt erzählte als über die Kunstwerke selbst, was irgendwie passend für diese Gegend ist. Das Museum liegt im Stadtzentrum, sodass du nach dem Besuch leicht in einem der Cafés am Main Street vorbeischauen kannst.
Ein letzter, aber nicht minder wichtiger Ort ist der Zanesville Riverfront mit seinem gut ausgebauten River Trail. Ich habe dort oft meine Morgenjogging‑Runde gemacht, weil die frische Luft vom Fluss und das leise Plätschern des Wassers einen perfekten Start in den Tag bieten. Der Trail ist kostenlos, das Parken ist am Ende des Weges vorhanden, und du kannst jederzeit anhalten, um ein Picknick zu machen oder einfach nur die Aussicht zu genießen.
Fazit
Ob du nun auf der Suche nach historischer Architektur, unterirdischen Kristallen, winterlichem Nervenkitzel oder ruhigen Naturerlebnissen bist – die Umgebung von Quincy, Miami Township, Logan, Ohio hat für jeden etwas zu bieten. Und wenn du das alles zusammenpackst, bekommst du ein ziemlich gutes Bild davon, was die Region zu bieten hat, wenn man die Quincy Sehenswürdigkeiten erkundet.
Wer zum ersten Mal nach Quincy, Miami Township, Ohio kommt, wird sofort bemerken, dass die Stadt mehr Charme hat, als man von einem Ort mit weniger als 1.000 Einwohnern erwarten würde – und das ganz ohne den üblichen Touristen‑Glamour, den man sonst so liebt.
Ich beginne meine persönliche Tour immer mit dem Quincy Historical Museum, das in dem alten Schulgebäude aus den 1920er Jahren untergebracht ist. Dort hängen alte Schulbücher neben staubigen Fotos von Pferdekutschen, und ich habe das Glück gehabt, dass ein pensionierter Lehrer mir beim Durchblättern einer vergilbten Jahrbuchseite die Geschichte der ersten Fußballmannschaft der Stadt erzählte. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil dann das wöchentliche „Heritage Night“-Event stattfindet und jeder versucht, einen Platz neben dem alten Traktor zu ergattern.
Ein kurzer Spaziergang die Hauptstraße hinunter führt dich zum Quincy Public Library. Das Gebäude ist ein kleines architektonisches Juwel, das aussieht, als hätte es jemand aus einem Film von Wes Anderson geklaut. Ich habe dort einmal ein Buch über lokale Wildblumen ausgeliehen, nur um festzustellen, dass die Bibliothekarin – eine resolute Dame mit einer Vorliebe für Strickjacken – mir ein Exemplar von „Ohio’s Forgotten Ghost Towns“ zuwarf, weil sie meinte, ich bräuchte mehr „spirituelle“ Lektüre. Keine Sorge, das Ausleihen ist kostenlos, und das WLAN ist schneller als das Gespräch mit dem Bürgermeister.
Wenn du nach etwas Grün suchst, ist der Quincy Community Park dein Ziel. Der Park hat einen kleinen See, ein paar Baseballfelder und einen Spielplatz, der mehr Rost als Farbe hat – ein echter Indikator dafür, dass hier die Kids lieber mit dem Ball spielen, als Instagram‑Stories zu posten. Ich habe dort einmal ein Picknick mit ein paar Einheimischen gemacht, die mir erklärten, dass das jährliche „Duck‑Calling‑Contest“ das Highlight des Sommers ist. Praktischer Hinweis: Die Toiletten sind nur am Wochenende geöffnet, also plane deine „Nature Calls“ entsprechend.
Ein weiteres Muss ist das Quincy Village Hall, das gleichzeitig als Rathaus und Veranstaltungsort dient. Dort finden regelmäßig Kunstausstellungen lokaler Hobbykünstler statt, und ich erinnere mich an eine Ausstellung von selbstgemalten Kartoffelporträts, die mehr Lächeln hervorrief als jede professionelle Galerie. Das Gebäude ist leicht zu finden, weil es das einzige ist, das nachts von einer einzigen, leicht flackernden Glühbirne beleuchtet wird – ein echter Leuchtturm für Nachtschwärmer.
Ein wenig abseits des Zentrums steht der Quincy Water Tower, ein rostiger Koloss aus den 1950er Jahren, der über die Felder wacht. Ich habe dort einmal ein Foto gemacht, das ich später auf Instagram gepostet habe, nur um festzustellen, dass das Bild mehr Likes bekam als mein Selfie vor dem Eiffelturm. Der Turm ist zwar nicht für Besucher zugänglich, aber das umliegende Feld ist ein beliebter Spot für lokale Fotografen, die das goldene Licht des Sonnenuntergangs einfangen wollen.
Für die, die das authentische Landleben schmecken wollen, gibt es den Quincy Farmers Market, der jeden zweiten Samstag im Sommer auf dem Parkplatz des Community Centers stattfindet. Hier gibt es frische Erdbeeren, hausgemachte Marmeladen und einen Stand, an dem ein älterer Herr namens Earl seine selbstgebrannten Apfelcider verkauft – ein Getränk, das so stark ist, dass es dich sofort an die „Quincy Sehenswürdigkeiten“ erinnert, die du an diesem Tag gesehen hast, und dich gleichzeitig fragt, warum du nicht schon früher hier gewesen bist.
Zum Abschluss meiner leicht zynischen, aber herzlich gemeinten Führung empfehle ich einen Abstecher zum alten Quincy Railroad Depot. Das Gebäude ist ein Relikt aus der Zeit, als Züge noch das Rückgrat der Region bildeten, und heute dient es als Lager für lokale Antiquitätenhändler. Ich habe dort einmal einen alten, handgefertigten Holzstuhl gefunden, der angeblich von einem Schreiner aus den 1930ern stammt – ein perfektes Souvenir, wenn du deinen Freunden zeigen willst, dass du nicht nur „Instagram‑Fotos von Sonnenuntergängen“ sammelst.
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