Fotospots English, Crawford, Indiana: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Nyttend
- Wikipedia: Crawford County Courthouse, English
- Lizenz: Public domain
Über English in Indiana und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
English Sehenswürdigkeiten – Ein Reiseführer durch Sterling Township, Crawford County, Indiana
Mal ehrlich, wenn du denkst, dass „English“ nur ein Wort im Wörterbuch ist, dann hast du die Geschichte von English, Indiana noch nicht gehört. Gegründet in den frühen 1830ern von einer Handvoll englischstämmiger Pioniere, die sich im wilden Mittleren Westen ein Stück Heimat schaffen wollten, hat das Städtchen heute mehr Charme als ein verstaubtes Geschichtsbuch. Ich sitze gern im alten Diner an der Main Street, während die Sonne über den sanften Hügeln von Sterling Township untergeht, und frage mich, warum die Leute hier immer noch von „der guten alten Zeit“ reden – die war ja schließlich nie so glamourös, wie die Einheimischen behaupten.
Ein kurzer Abstecher mit dem Highway 64, den ich meistens nehme, weil er weniger Verkehr hat als die Autobahn, bringt dich mitten ins Herz von Crawford County. Dort, zwischen Feldern und ein paar verstreuten Scheunen, findest du die „English Sehenswürdigkeiten“, die ich persönlich am meisten schätze: das alte Postamt, das noch immer das Echo der ersten Briefe trägt, und das kleine Friedhofschenkel, wo die Gräber mehr Geschichten erzählen als manche Stadtführungen. Ich verstehe den Hype um die jährliche Erntemesse nicht ganz, aber das lokale Handwerk neben dem Festplatz ist echt super – handgemachte Keramik, die du nicht in jedem Souvenirshop findest. Und wenn du dich fragst, wie du hierher kommst: ein kurzer Stopp in der nahegelegenen Stadt Marengo, ein bisschen Landstraße und du bist mitten im ruhigen, leicht verschrobenen Leben von English.
- Township: Sterling Township
- County: Crawford
- State: Indiana
- Country: United States
English Indiana Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In English wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt, den ich mir kaum entgehen lassen konnte, war das Hoosier National Forest, das sich wie ein grüner Vorhang um die kleinen Landstraßen legt und jedem, der den Asphalt verlässt, das Gefühl gibt, endlich etwas echtes Indiana zu sehen. Ich habe dort einen halben Tag auf dem Trail „Cedar Creek“ verbracht, wobei das Rascheln der Blätter fast lauter war als mein innerer Monolog über die Sinnlosigkeit mancher Instagram‑Posts. Parken ist meistens ein Klacks – ein paar lose Kieselsteine am Eingang und du bist mitten im Wald, nur am Samstagabend, wenn die Jagdgruppe mit ihren Geländewagen auftaucht, wird es etwas eng.
Ein kurzer Abstecher nach Süden führt zum Patoka Lake, dem einzigen großen See im Süden von Indiana, der mehr Boote als Menschen zu haben scheint. Ich habe dort ein altes, quietschendes Kajak gemietet, weil das teure Motorboot einfach zu touristisch wirkte, und bin über die glatten Wellen gerudert, während ein Angler neben mir lautstark über die Größe seines Fangs prahlte. Der Strand ist zwar nicht mit Palmen gespickt, aber das klare Wasser und die Möglichkeit, am Abend ein Lagerfeuer zu machen (sofern man die Genehmigung hat), machen den Ort zu einem echten Geheimtipp. Das Parken ist am Hauptzugang gut ausgeschildert, nur am Wochenende kann man ein paar Minuten in der Schlange stehen.
Nur eine halbe Stunde weiter liegt das O'Bannon Woods State Park, ein Paradies für Mountainbike‑Fans und für alle, die gern im Unterholz nach Pilzen suchen. Ich erinnere mich noch an den Moment, als ich über einen umgestürzten Baum stolperte und fast einen Maulwurf aus dem Nest schubste – ein kurzer Schreck, aber dann lachte ich laut, weil das Ganze so typisch für meine „Abenteuer“ ist. Die Wege sind gut gepflegt, das Besucherzentrum hat einen kleinen Kiosk mit Kaffee, und das Parken ist dank der breiten Zufahrtsstraße fast nie ein Problem.
Ein wenig weiter östlich, fast wie ein kleiner Zeitsprung, liegt das Lincoln State Park. Hier hat der junge Abraham Lincoln seine Jugendjahre verbracht, und das Museum vor Ort erzählt die Geschichte mit mehr Staub als Glanz – aber das ist gerade das, was ich an solchen Orten schätze. Ich habe dort ein altes Holzboot gemietet und bin über den See geschippert, während ich mir vorstellte, wie Lincoln vielleicht über die Zukunft nachdachte. Der Park ist gut beschildert, das Parken ist kostenfrei, und die Picknickplätze bieten einen Blick auf das Wasser, der fast so beruhigend ist wie das Summen der Grillen am Abend.
Ein kurzer Abstecher nach Westen führt zum Patoka River National Wildlife Refuge, ein wahres Paradies für Vogelbeobachter und für alle, die gern in der Natur „stille“ Momente suchen. Ich habe dort eine seltene Rotkehlchen‑Männchen entdeckt, das mich für ein paar Minuten völlig in den Bann zog, bevor ich mich wieder dem Weg zu meinem Auto zuwandte. Der Zugang ist über einen kleinen, unbefestigten Weg möglich, und das Parken ist nur ein kleiner, sandiger Parkplatz – perfekt, wenn man nicht viel Gepäck hat.
Zu guter Letzt, fast wie ein kleiner Bonus, gibt es das Crawford County Historical Museum etwas außerhalb von English. Das Museum ist klein, aber die Ausstellungen über die lokale Geschichte – von der Eisenbahn bis zu den ersten Siedlern – sind überraschend gut kuratiert. Ich habe dort ein altes Tagebuch gefunden, das von einem Farmer aus den 1880er Jahren stammt, und musste schmunzeln, weil seine Sorgen über die Ernte fast identisch mit den heutigen Instagram‑Posts über „#farmtober“ waren. Das Parken ist direkt vor dem Gebäude, ein kleiner Asphaltplatz, der selten voll ist, es sei denn, es gibt ein lokales Fest.
Fazit
Wenn du also das nächste Mal überlegst, wo du deine Zeit in Indiana verbringen willst, dann vergiss die üblichen Städte und schau dir die Umgebung von English, Sterling Township, Crawford an – hier gibt es genug English Sehenswürdigkeiten, die sowohl für Naturliebhaber als auch für Geschichtsinteressierte etwas zu bieten haben, und das alles mit einer Portion lokaler Ironie, die das Ganze erst richtig würzt.
Ich muss dir gleich gestehen: das, was ich an English, Sterling Township, am meisten liebe, ist das alte Town Hall. Das Gebäude steht da, seit die Stadt noch ein paar Pferdewagen und ein Postamt hatte, und wirkt, als hätte jemand die Zeit einfach aus Versehen auf Pause gedrückt. Wenn du dort einsteigst, hörst du das Knarren der Dielen, das dich daran erinnert, dass hier früher echte Entscheidungen getroffen wurden – nicht nur die, ob das neue Café den besten Kuchen hat. Parken ist meistens ein Klacks, solange du nicht am Freitagabend nach dem wöchentlichen Bingo dort ankommst, dann wird das Feld vor dem Rathaus zum Schlachtfeld.
Ein kurzer Spaziergang die Hauptstraße hinunter führt dich zur English Methodist Church. Ich verstehe den Hype um Kirchenarchitektur nicht ganz, aber dieses kleine Backsteingebäude hat etwas Unverfälschtes, das mich jedes Mal ein bisschen nachdenklich macht. Die Fenster sind so klar, dass du beim Sonntagsgottesdienst fast das Gefühl hast, die Gemeinde würde dich aus der Ferne beobachten – ein bisschen wie ein stiller Richter, nur ohne die Robe. Wenn du Glück hast, lässt dich der Pfarrer nach dem Gottesdienst zu einem Kaffee ein, weil das Dorf hier ja so klein ist, dass jeder jeden kennt.
Ein paar Häuser weiter steht das, was ich liebevoll das English School nenne – ein altes Klassenzimmer, das jetzt als Gemeindezentrum dient. Ich habe dort einmal einen Poetry Slam erlebt, bei dem ein 78‑jähriger Rentner über seine verlorene Socke sprach. Kein Witz, das Publikum war begeistert, weil hier jeder noch ein bisschen Kind bleibt. Das Parken ist hier ein bisschen kniffliger, weil das alte Schulgelände nur einen kleinen Parkplatz hat, aber das ist Teil des Charmes, oder?
Wenn du dich für Geschichte interessierst, musst du unbedingt das Crawford County Historical Museum besuchen – das ist das einzige Museum, das ich kenne, das in einem ehemaligen Bankgebäude untergebracht ist. Die Ausstellung ist nicht gerade riesig, aber die Artefakte, von alten Ölfässern bis zu handgeschriebenen Tagebüchern der Gründer, geben dir das Gefühl, dass du wirklich in die Vergangenheit eintauchst. Ich habe dort einmal ein altes Foto von mir als Kind entdeckt, das meine Eltern im Garten von English posierten – ein kleiner Zufall, der das Museum sofort persönlicher machte.
Ein bisschen Natur gefällig? Der Patoka River schlängelt sich nicht weit von der Stadt entfernt und bietet die besten Angelplätze, die ich je gesehen habe. Ich habe dort an einem heißen Sommertag einen riesigen Barsch gefangen, der fast so groß war wie mein Fahrrad. Das Wasser ist klar genug, dass du die Fische sehen kannst, bevor du sie erwischst – ein bisschen wie ein Live‑Stream, nur ohne das nervige Buffering. Der Zugang ist frei, aber bring deine eigenen Stühle mit, weil die wenigen vorhandenen Bänke meistens von einheimischen Anglern besetzt sind.
Ein kleiner, aber feiner Ort, den ich immer wieder übersehe, ist das English Public Library. Ja, das ist wirklich ein Ort, an dem du Bücher ausleihen kannst, und ja, das ist in einer Stadt, in der das Wort „Bibliothek“ fast schon ein Relikt aus einer anderen Ära ist. Trotzdem hat die Bibliothek einen gemütlichen Lesesessel, der dich einlädt, ein paar Stunden zu verschwenden – und das ist genau das, was ich an English Sehenswürdigkeiten schätze: sie lassen dich das Tempo verlangsamen, ohne dass du dich schuldig fühlst.
Für alle, die gern ein bisschen Ruhe finden, gibt es den English Cemetery. Klingt vielleicht makaber, aber die alten Grabsteine erzählen Geschichten, die du in keinem Reiseführer finden würdest. Ich habe dort einmal einen Veteranen gefunden, dessen Inschrift besagt, dass er „immer noch nach dem besten Pfannkuchen sucht“. Das hat mich zum Lächeln gebracht, weil es zeigt, dass selbst hier, wo die Zeit stillzustehen scheint, die Menschen noch Träume haben.
Zum Schluss noch ein kurzer Hinweis: das English Community Park ist ein netter Ort, um ein Picknick zu machen, wenn du dich nach etwas Grün sehnst. Der Spielplatz ist klein, aber die Schaukel ist überraschend stabil – ein perfekter Platz, um die Kinder (oder dich selbst, wenn du dich jugendlich fühlst) ein bisschen zu schwingen, während du den Blick über die Felder schweifen lässt. Und wenn du das nächste Mal in English bist, vergiss nicht, einfach mal die Straße entlang zu schlendern und die kleinen Details zu genießen – das ist das wahre Geheimnis, das ich hier immer wieder entdecke.
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