Fotospots Covedale, Hamilton, Ohio: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Über Covedale in Ohio und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Covedale Sehenswürdigkeiten – Delhi Township, Hamilton County
Wenn ich das Wort „Covedale Sehenswürdigkeiten“ in den Mund nehme, klingt das fast wie ein Insider‑Witz, den nur die Einheimischen verstehen – und das liegt nicht nur am Namen, sondern an der Geschichte, die sich hier zwischen den alten Backsteinhäusern und den sanft geschwungenen Hügeln von Delhi Township, Hamilton County, abspielt. Die Gegend entstand Ende des 19. Jahrhunderts, als die Eisenbahnlinie von Cincinnati nach Dayton hier einen kleinen Halt einrichtete; damals war Covedale ein beschauliches Dorf, das sich langsam zu einem Vorort entwickelte, der heute noch den Charme einer kleinen Stadt in sich trägt, obwohl er praktisch in Cincinnati verschmolzen ist.
Ich fahre gern mit der U‑Bahn‑Linie 1 bis zur Station “Covedale” – ein kurzer Transfer, und plötzlich steht man mitten in einer Nachbarschaft, die mehr Grünflächen hat als manche Großstadt‑Quartiere. Die alten Eichen entlang der Oakley‑Road erzählen Geschichten von Familien, die hier seit Generationen wohnen, und das lässt mich jedes Mal ein bisschen nostalgisch werden, obwohl ich eigentlich nur nach einem guten Café suche.
Mal ehrlich, der Hype um die „Hipster‑Bars“ in Over-the-Rhine ist für mich nicht mehr das, was mich begeistert; hier in Covedale finde ich die wahren Schätze: ein kleiner Buchladen, der mehr lokale Autoren führt als jede Kette, und ein Park, der im Herbst in ein Farbenmeer taucht, das man nicht in jedem Stadtteil findet. Und wenn du dich fragst, wie du hierher kommst, nimm einfach den Bus 22 oder das Fahrrad – die Wege sind flach, die Atmosphäre locker, und das ganze Viertel fühlt sich an wie ein gut gehütetes Geheimnis, das ich gern mit dir teilen würde.
- Township: Cincinnati
- County: Hamilton
- State: Ohio
- Country: United States
Covedale Ohio Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Covedale wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Halt, den ich mir nie entgehen lasse, ist das Cincinnati Nature Center in Milford – ein Waldstück, das mehr nach einem gut gehüteten Geheimnis klingt als nach einer Attraktion für Touristen. Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ich mit meinem alten Mountainbike die Holzstege entlang der River Trail erkundete, während ein Eichhörnchen mir fast die Müsliriegel klaute. Parken ist meistens ein Klacks, solange man nicht am Wochenende mit der ganzen Familie dort auftaucht; dann verwandelt sich das kleine Besucherzentrum in ein Mini‑Stauparadies. Die Wanderwege sind klar ausgeschildert, und das Naturmuseum am Eingang bietet genug Infos, um das Gefühl zu haben, man sei plötzlich ein Botanik‑Student – ohne den ganzen Stress.
Ein kurzer Sprung über den Ohio River führt dich zum Clifton Gorge State Nature Preserve, wo das Wasser des Little Miami River durch enge Felsschluchten rauscht. Ich habe dort einmal versucht, ein Foto vom Wasserfall zu schießen, nur um festzustellen, dass mein Handy mehr Wasser als Licht bekam – ein echter Reminder, dass Natur nicht für Instagram‑Likes gemacht ist. Der Parkplatz ist klein, also besser früh da sein, sonst muss man ein Stück laufen, was aber gerade das Abenteuer ausmacht. Der Pfad zum „Gorge Overlook“ ist ein bisschen steil, aber die Aussicht belohnt jede Anstrengung, besonders wenn die Sonne durch die Bäume bricht und das Wasser in smaragdgrün schimmert.
Zurück in der Stadt, aber immer noch außerhalb des reinen Covedale‑Kerns, liegt das American Sign Museum. Wer hätte gedacht, dass blinkende Neonreklamen aus den 50ern so viel Charme versprühen können? Ich stand dort, umgeben von leuchtenden Werbetafeln, und dachte mir: „Kein Witz, das ist besser als jede moderne Werbekampagne.“ Das Museum ist in einem alten Fabrikgebäude untergebracht, das selbst ein Stück Geschichte ist. Parken gibt es direkt vor dem Eingang, allerdings nur für ein paar Autos – ein kleiner Parkplatz, der schnell voll ist, wenn das Wochenende anbricht. Ein kurzer Besuch von 45 Minuten reicht völlig aus, um das nostalgische Gefühl zu genießen, das hier in jeder Ecke pulsiert.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht missen möchte, ist das National Underground Railroad Freedom Center. Ich verstehe den Hype um historische Museen nicht immer, aber hier trifft Geschichte auf interaktive Installationen, die einen fast vergessen lassen, dass man sich in einem Museum befindet. Ich erinnere mich an die Installation, bei der man durch einen dunklen Tunnel kriechen musste, um das Gefühl der Flucht zu simulieren – das war intensiver als jeder Thriller, den ich je gesehen habe. Das Center liegt am Ufer des Ohio, sodass man nach dem Besuch einen kurzen Spaziergang am Flussufer machen kann; das ist besonders schön bei Sonnenuntergang, wenn die Lichter der Stadt im Wasser glitzern. Das Parken ist am Museum selbst kostenfrei, aber die Straße ist oft voll, also lieber ein paar Minuten früher ankommen.
Ein kurzer Abstecher nach Hamilton bringt dich zum Hamilton Farmers Market, einem der ältesten Bauernmärkte im Mittleren Westen. Ich habe dort einmal einen Stand entdeckt, der frische Pfirsiche verkaufte, die so saftig waren, dass ich fast das ganze Obst mit nach Hause genommen habe. Der Markt ist freitags und samstags von etwa 8 bis 13 Uhr geöffnet, und das Parken ist praktisch direkt vor dem Markt – ein paar leere Plätze gibt es immer, solange man nicht das Glück hat, zur gleichen Zeit wie die örtliche Seniorengruppe dort zu sein. Die Atmosphäre ist ein Mix aus ländlicher Gemütlichkeit und urbanem Trubel, was den Besuch zu einem kleinen kulturellen Schnappschuss macht.
Entlang des Great Miami River Trail in Hamilton kann man wunderbar radeln oder joggen, während das Wasser leise vor sich hin plätschert. Ich habe dort einmal einen Sonnenaufgang erlebt, bei dem die Nebelschwaden über dem Fluss lagen – ein Bild, das sich nicht in Reiseführern findet, weil es zu früh ist, um Besucher zu locken. Der Trail ist gut ausgebaut und führt durch mehrere Parks, wobei das Parken an den jeweiligen Einstiegspunkten meist problemlos ist, solange man nicht am Wochenende mit einer ganzen Gruppe von Familien ankommt.
Ein architektonisches Juwel, das ich immer wieder gerne erwähne, ist die John A. Roebling Bridge über den Ohio River. Sie ist nicht nur ein Stück Ingenieurskunst, sondern auch ein beliebter Spot für Fotografie‑Enthusiasten. Ich habe dort einmal ein Picknick mit Freunden gemacht, während wir die Skyline von Cincinnati bewunderten – das war ein echter Moment, der zeigt, wie sehr ein simples Bauwerk zum Treffpunkt werden kann. Das Parken ist auf der Ohio‑Seite etwas begrenzt, aber ein kurzer Fußweg über die Brücke reicht völlig aus, um das Panorama zu genießen.
Zu guter Letzt darf das Cincinnati Observatory auf dem Mount Lookout nicht fehlen. Ich war dort an einem klaren Herbstabend, als das Teleskop den Saturn in seiner vollen Pracht zeigte – ein Anblick, der mich fast vergessen ließ, dass ich eigentlich nur wegen des kostenlosen Eintritts dort war. Das Observatorium hat einen kleinen Parkplatz, der meistens frei ist, solange man nicht während einer Sonderveranstaltung kommt. Der Blick über die Stadt von dort oben ist atemberaubend, und das historische Gebäude selbst versprüht einen Charme, den man selten in modernen Einrichtungen findet.
Fazit
Wenn du das nächste Mal durch Covedale schlenderst und dich fragst, was du noch erleben könntest, dann denk dran, dass die Umgebung voller Covedale Sehenswürdigkeiten steckt, die weit mehr zu bieten haben als die üblichen Touristenpfade. Von waldigen Wanderungen über historische Museen bis hin zu entspannten Flussblicken – hier gibt es genug Stoff für einen Tag voller Entdeckungen, und das alles mit einer guten Portion lokaler Eigenart, die man sonst nur von Einheimischen hört.
Also, wenn du das nächste Mal in Cincinnati bist, lass uns zuerst zum Covedale Park abbiegen – das ist mein persönlicher Lieblingsplatz, weil er das ganze „grüne Herz“ des Viertels verkörpert, ohne dass du gleich ein Picknick-Boardroom-Meeting mit 20 Leuten teilen musst. Der Park liegt direkt an der Old Kemper Road, und das Parken ist meistens ein Klacks, außer am Samstagabend, wenn die Jogger‑Mafia und die Hundebesitzer‑Parade gleichzeitig auftauchen. Ich habe dort einmal ein spontanes Frisbee‑Duell mit einem 12‑Jährigen gestartet, der mir mehr Energie abgerannt hat als ein doppelter Espresso, und das war das Highlight meines Tages. Der kleine See im Park ist zwar nicht riesig, aber er spiegelt die Bäume so schön, dass du fast vergisst, dass du eigentlich nur hier bist, um ein bisschen frische Luft zu schnappen.
Ein kurzer Spaziergang weiter (etwa fünf Minuten, wenn du nicht ständig an deinem Handy hängst) führt dich zur Covedale Library, einer dieser charmanten kleinen Bibliotheken, die mehr Charakter haben als so manche hippe Café‑Kette. Die Regale sind voll mit lokalen Geschichtsbüchern, und ich habe dort zufällig ein altes Fotoalbum gefunden, das die Entwicklung des Viertels von den 1920er‑Jahren bis heute dokumentiert – ein echter Schatz für jeden, der sich für Covedale Sehenswürdigkeiten interessiert. Das Personal ist freundlich, aber nicht übertrieben enthusiastisch; sie geben dir einfach das Buch, das du brauchst, und lassen dich in Ruhe dein eigenes kleines Forschungsprojekt starten.
Wenn du dann genug von stillen Leseecken hast, schau dir das St. John the Baptist Catholic Church an, das sich seit über einem Jahrhundert über die Ecke erhebt. Ich verstehe den Hype um die gotischen Fenster nicht ganz, aber das Licht, das durch die bunten Glasstücke fällt, wenn die Sonne genau im rechten Moment steht, ist wirklich beeindruckend. Der Innenraum ist überraschend geräumig, und das Orgelspiel am Sonntagmorgen hat mich fast dazu gebracht, meine eigenen Gesangskünste zu überdenken – kein Witz, ich habe mich fast angemeldet, um im Chor zu singen, nur um dann zu merken, dass ich lieber beim nächsten Bier im Covedale Shopping Center bleiben will.
Ein bisschen weiter südlich, versteckt zwischen ein paar Reihen Reihenhäuser, liegt das Covedale Community Center. Hier treffen sich die Einheimischen zum Basketball, zum Yoga und zu den berüchtigten „Senioren‑Bingo‑Nächten“, bei denen die Preise meistens aus Gutscheinen für das nahegelegene Deli stammen. Ich habe dort einmal an einem kostenlosen Kochkurs teilgenommen, bei dem wir lernten, wie man das perfekte Chili con Carne macht – und das Ergebnis war so gut, dass ich fast das Rezept an meine Mutter weitergegeben hätte, bevor ich realisierte, dass sie in New York lebt und keine Ahnung von Covedale hat.
Für die, die lieber in Bewegung bleiben, ist ein Stück des Little Miami Scenic Trail direkt durch Covedale ein Muss. Der Weg ist gut gepflegt, und du kannst ihn sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad erkunden. Ich habe dort neulich einen alten Herrenradfahrer getroffen, der mir erzählte, dass er seit den 80ern jeden Sonntag hier entlang radelt – ein echter Veteran, der mehr über die Geschichte des Trails weiß als die meisten Stadtführer. Das Beste: Es gibt mehrere kleine Anlegestellen, wo du kurz anhalten und ein Eis vom nahegelegenen Eisstand holen kannst, ohne dass du dich durch Menschenmassen kämpfen musst.
Wenn du nach einem Ort suchst, an dem du dich kurz vom Grün erholen und trotzdem etwas zu essen bekommst, dann ist das Covedale Shopping Center genau das Richtige. Es ist kein luxuriöses Mall‑Erlebnis, aber die kleinen lokalen Läden – besonders das Deli, das die besten Pulled‑Pork‑Sandwiches der Stadt serviert – haben ihren eigenen Charme. Parken ist hier fast immer frei, solange du nicht zur Rush‑Hour am Freitagabend kommst, dann verwandelt sich das Parkplatz‑Chaos in ein kleines Survival‑Spiel.
Zu guter Letzt darf ich nicht das Covedale Golf Course vergessen, das zwar ein privater Club ist, aber die Außenanlagen sind für jeden ein echter Augenschmaus. Ich habe dort einmal ein Golf‑Open‑Day‑Event besucht, bei dem ich ein paar Abschläge probieren durfte – das Ergebnis war, dass ich mehr Bälle im Wasser verlor als ein Fisch im Ozean. Trotzdem, die gepflegten Fairways und das ruhige Ambiente sind ein willkommener Kontrast zu den belebteren Teilen des Viertels, und ein kurzer Blick über das Grün lässt dich fast vergessen, dass du eigentlich nur zum Spaziergang hier warst.
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