Fotospots Englewood, Montgomery, Ohio: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Joebengo at English Wikipedia
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Über Englewood in Ohio und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Englewood Sehenswürdigkeiten – ein Streifzug durch das Township und County
Englewood Sehenswürdigkeiten fangen für mich immer mit einem kurzen Geschichtsstück an: 1840 gegründet, wuchs das Städtchen aus einer kleinen Eisenbahnstation am Ohio River heraus und hat seitdem mehr Baustellen überlebt als manche Großstädte ihre Modewechsel. Mal ehrlich, die Stadt ist ein bisschen wie ein altes Familienfoto – ein bisschen verstaubt, aber mit überraschend klaren Linien, wenn man genauer hinschaut. Ich fahre meistens mit dem Auto über die I‑70, weil die Busverbindungen hier eher ein Hobby für Nostalgiker sind, aber ein kurzer Abstecher mit dem Fahrrad entlang der Riverfront lässt dich die alten Backsteinhäuser aus einer anderen Perspektive genießen.
Wenn du dich fragst, warum ich hierher gezogen bin, liegt es an den kleinen, aber feinen Ecken, die keiner Touristenbroschüre würdig zu sein scheint. Das historische Stadtzentrum, das sich zwischen dem alten Rathaus und der Kirche von 1885 erstreckt, hat einen Charme, den man nur mit einem Kaffee in der Hand und einem leichten Zynismus über den „urbanen Fortschritt“ wirklich schätzen kann. Und ja, ich verstehe den Hype um die neuen Wohnquartiere nicht ganz, aber das kleine Café an der Main Street, das ich jeden Morgen besuche, ist echt super – hier gibt’s den besten Bagel weit und breit, und das Personal kennt deine Lieblingsbestellung, bevor du sie aussprichst.
Ein kurzer Abstecher ins benachbarte Englewood Township, das im benachbarten Hamilton County liegt, lohnt sich, wenn du ein bisschen Natur suchst; die Wanderwege dort sind zwar nicht spektakulär, aber sie bieten einen ruhigen Gegenpol zu den gelegentlichen Baustellenlärm der Stadt. Und während du dort bist, wirf einen Blick auf die alten Schilder, die noch von der Zeit erzählen, als die Eisenbahn das Rückgrat der Region war – ein perfekter Spot für ein Instagram‑Foto, das du später mit einem Augenzwinkern kommentieren kannst.
- Township: City of Englewood
- County: Montgomery
- State: Ohio
- Country: United States
Englewood Ohio Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Englewood wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der Duft von altem Benzin liegt noch immer über dem Feld, das einst die Geburtsstätte der Luftfahrt war – das berühmte Huffman Prairie Flying Field am Rande von Dayton. Hier kann man die gleichen sanften Hügel sehen, über die die Gebrüder Wright ihre ersten Motoren testeten, und das ist irgendwie mehr als nur ein Stück Geschichte, das man mit einem Selfie festhalten kann. Ich habe dort ein Picknick gemacht, während ein älterer Herr in einem abgewetzten Fliegerhelm erklärte, dass das Feld „nicht mehr so wild ist wie 1905“, und ich musste lachen, weil ich gerade erst meine erste Drohne geflogen habe. Parken ist meistens problemlos, solange man nicht am Wochenende mit den lokalen Historikern kommt, die ihre Oldtimer dort abstellen.
Nur ein paar Meilen weiter liegt Carillon Historical Park, ein riesiger Outdoor-Museumskomplex, der das industrielle Erbe von Ohio in einer Mischung aus originalen Gebäuden und nachgebauten Szenen präsentiert. Das Highlight ist das 151‑Meter‑hohe Carillon, das zu jeder vollen Stunde ein tiefes Grollen von sich gibt – ein Klang, der mich jedes Mal daran erinnert, dass ich hier nicht in einem Einkaufszentrum, sondern in einem lebendigen Geschichtsbuch stehe. Ich habe dort den alten Wright Flyer III gesehen, und obwohl die Beschriftungen ein bisschen verblasst waren, war das Gefühl, das Original zu berühren, unbezahlbar. Ein kleiner Hinweis: Der Eintritt ist frei, aber das Café am Eingang verlangt für einen Cappuccino fast das Doppelte, das man in einem normalen Dayton‑Café zahlt.
Wenn man genug von historischen Flugzeugen hat, führt der Weg unweigerlich zum National Museum of the United States Air Force auf dem Wright‑Patterson Air Force Base. Das Museum ist riesig – man könnte dort einen ganzen Tag verbringen und trotzdem nicht alle Exponate sehen. Ich war dort an einem regnerischen Dienstag, und das war eigentlich ein Glücksfall, weil die Menschenmassen dann dünn waren. Die Sammlung von Jet‑Jägern aus dem Kalten Krieg ist beeindruckend, und das interaktive Flugsimulator‑Erlebnis lässt einen fast vergessen, dass man eigentlich nur ein Tourist ist. Parken ist ein Kinderspiel, weil das Gelände eigens für Besucher ausgelegt ist, aber man sollte die Sicherheitskontrolle nicht unterschätzen – das dauert manchmal länger als die eigentliche Ausstellung.
Für einen kurzen Naturausflug empfehle ich das Five Rivers MetroParks, insbesondere den Beaver Creek Trail, der durch dichte Wälder und entlang des gleichnamigen Bachs führt. Ich habe dort ein paar Stunden mit meinem Hund verbracht, und das leise Plätschern des Wassers war fast meditativ. Der Trail ist gut markiert, und es gibt mehrere kostenlose Parkplätze am Eingang, allerdings kann es an sonnigen Samstagen voll werden, weil die Familien mit Picknickdecken dort ein beliebtes Ziel sind. Ein kleiner Geheimtipp: Der Aussichtspunkt über die Schlucht bietet einen Panoramablick, der selbst den skeptischsten Stadtbewohner beeindruckt.
Ein bisschen urbanes Flair bekommt man im Oregon District von Dayton, einem historischen Viertel voller restaurierter Backsteingebäude, trendiger Bars und Vintage‑Läden. Ich habe dort einen Abend verbracht, als ein lokaler Jazz-Club ein spontanes Open‑Mic veranstaltete – das war echt super, weil die Atmosphäre so locker war, dass man das Gefühl hatte, Teil einer kleinen Gemeinschaft zu sein. Die Straßen sind zu Fuß gut zu erkunden, und das Parken in den umliegenden Garagen ist meistens günstig, solange man nicht zu spät kommt, weil dann die Meterpreise plötzlich in die Höhe schießen.
Für Shopping‑Fans ist das Dayton Mall ein Muss, obwohl es nicht gerade ein kulturelles Highlight ist. Die Mall liegt nur etwa 15 Minuten von Englewood entfernt und bietet eine überraschend breite Auswahl an Geschäften, von bekannten Marken bis zu kleinen Boutiquen. Ich habe dort ein paar Vintage‑T-Shirts gefunden, die ich sonst nirgendwo entdeckt hätte. Das Parkhaus ist riesig, aber die Beschilderung ist manchmal verwirrend – ein kurzer Spaziergang durch die Gänge kann also leicht zu einer kleinen Schatzsuche werden.
Ein sportlicher Ausflug führt zum Dayton Dragons Stadium, wo das lokale Minor‑League‑Baseballteam spielt. Die Atmosphäre ist locker, das Bier billig und die Fans freundlich. Ich war dort an einem Freitagabend, und das Spiel war zwar nicht spektakulär, aber das Erlebnis, mit den Einheimischen zu jubeln und dabei Hot Dogs zu essen, war ein echter Kulturschub. Parken ist am Stadion gut organisiert, aber man sollte ein paar Minuten früher kommen, weil die Einfahrt sonst ein kleines Chaos wird.
Fazit
Ob man nun die Geschichte der Luftfahrt, industrielle Museen, Naturpfade, urbanes Flair oder einfach ein bisschen Shopping und Sport sucht – die Umgebung von Englewood, City of Englewood, Montgomery, Ohio hat für jeden etwas zu bieten. Die Mischung aus authentischen Erlebnissen und leicht zugänglichen Attraktionen macht die Region zu einem unterschätzten Juwel im Mittleren Westen. Wer also das nächste Mal nach Englewood Sehenswürdigkeiten sucht, sollte nicht nur die Stadt selbst, sondern vor allem das vielfältige Angebot in ihrer Umgebung im Blick behalten.
Ich muss dir gleich gestehen, dass mein Lieblingsplatz in Englewood nicht das hippe Café um die Ecke ist – das ist ja fast schon ein Klischee. Stattdessen starte ich immer mit dem Englewood City Hall, einem kleinen Backsteingebäude, das aussieht, als hätte es jemand aus einem 19‑Jahrhundert‑Film herausgeschnitten. Die Fassade ist zwar nicht gerade Instagram‑würdig, aber das Innere hat diesen charmanten, leicht knarrenden Holzboden, der dich jedes Mal daran erinnert, dass du nicht in einer sterilen Mall bist. Parken ist meistens einfach, außer am ersten Freitag im Monat, wenn das Rathaus ein Bürgerforum veranstaltet und plötzlich jeder einen freien Parkplatz braucht.
Ein kurzer Spaziergang weiter (ich meine, du kannst das in fünf Minuten schaffen, wenn du nicht ständig anhältst, um Fotos zu machen) führt dich zur Englewood Public Library. Ich verstehe den Hype um riesige, moderne Bibliotheken nicht ganz, aber hier gibt es eine Ecke mit alten Zeitungsarchiven, die du nur finden kannst, wenn du dich durch ein Labyrinth aus Regalen kämpfst. Letztes Jahr habe ich dort ein vergilbtes Exemplar der lokalen Zeitung aus 1923 gefunden – ein echter Schatz für jeden, der ein bisschen Nostalgie mag. Das Parken ist ein Klacks, weil das Gebäude direkt an der Hauptstraße liegt und die Straße kaum befahren wird.
Wenn du dann doch mal frische Luft schnappen willst, ist das Englewood City Park dein Ziel. Der Park ist nicht riesig, aber er hat einen kleinen See, der im Sommer von Enten bevölkert wird, die dich mit einem Blick anstarren, als würdest du ihr Frühstück stehlen. Ich habe dort einmal ein Picknick mit Freunden gemacht, und wir wurden von einer Gruppe von Teenagern mit lauter Lautsprechern überrannt – ein echtes städtisches Klanggemisch. Die Parkplätze sind ein bisschen eng, aber du findest immer einen Platz, wenn du bereit bist, ein paar Meter zu laufen.
Ein bisschen Kultur gibt's dann im Englewood Historical Museum. Das Museum ist in einem ehemaligen Bankgebäude untergebracht, das mehr Geschichten zu erzählen hat als man auf den ersten Blick vermutet. Ich war dort, als sie gerade eine Ausstellung über die Eisenbahngeschichte der Stadt eröffnet haben – ein Thema, das ich nie für besonders spannend hielt, bis ich die alten Lokomotivmodelle sah und realisierte, dass Englewood einst ein wichtiger Knotenpunkt war. Der Eintritt ist kostenlos, und das Parken ist praktisch, weil das Museum direkt neben dem Rathaus liegt.
Für alle, die denken, dass ein kleiner Ort keine kulinarischen Highlights bieten kann, gibt es den Englewood Farmers Market. Jeden Samstagmorgen verwandelt sich die Hauptstraße in ein buntes Sammelsurium aus frischem Gemüse, selbstgebackenen Kuchen und handgemachtem Kunsthandwerk. Ich habe dort einmal einen Apfelkuchen probiert, der so gut war, dass ich fast vergessen habe, dass ich eigentlich nur nach einem Kaffee gesucht habe. Der Markt hat keine ausgewiesenen Parkplätze, aber die umliegenden Wohnstraßen bieten genug Platz, wenn du früh genug ankommst.
Ein weiteres Juwel, das ich immer wieder erwähne, ist das Englewood Community Center. Das Gebäude war früher die High School, und die alten Klassenzimmer wurden zu Fitnessräumen und Tanzstudios umfunktioniert. Ich habe dort an einem Yoga‑Kurs teilgenommen, bei dem der Trainer mehr über die Geschichte der Stadt erzählte, als er über die Asanas sprach – ein bisschen seltsam, aber irgendwie passend. Das Center hat einen kleinen Parkplatz hinter dem Gebäude, der meistens frei ist, solange du nicht zur gleichen Zeit wie die örtliche Basketballmannschaft dort bist.
Zu guter Letzt, wenn du das Gefühl hast, dass du noch ein bisschen Grün brauchst, lohnt sich ein Abstecher zum Englewood Golf Course. Der Platz ist klein, aber gepflegt, und die Aussicht auf die umliegenden Felder ist überraschend malerisch. Ich habe dort einmal ein 9‑Loch‑Spiel mit einem Freund gemacht, der behauptete, er sei ein „Pro“, und am Ende war ich der Einzige, der den Ball überhaupt ins Loch brachte. Das Parken ist direkt am Clubhaus, und du kannst dein Auto dort lassen, während du dich über deine schlechten Schwünge ärgerst.
Wenn du jetzt denkst, dass das alles ein bisschen zu viel ist, dann lass mich dir sagen: Englewood Sehenswürdigkeiten haben ihren eigenen, leicht schrägen Charme, der dich immer wieder zurückkommen lässt – egal, ob du nach Geschichte, Natur oder einem guten Stück Kuchen suchst. Und das Beste ist, du kannst das alles in deinem eigenen Tempo erkunden, ohne dass dir ein Touristenführer ständig ins Wort fällt.
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