Fotospots Campbellsburg, Washington, Indiana: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
- Foto von: Chris Flook
- Wikipedia: Campbellsburg, Indiana
- Lizenz: CC BY-SA 4.0
Über Campbellsburg in Indiana und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Campbellsburg Sehenswürdigkeiten – Ein Streifzug durch Brown Township, Washington County
Mal ehrlich, wenn du denkst, Indiana sei nur Maisfelder und Highway‑Rasen, dann hast du noch nicht das kleine Juwel Campbellsburg erlebt – und das ist erst der Anfang meiner Erzählung über die „Campbellsburg Sehenswürdigkeiten“, die ich persönlich für die besten versteckten Ecken halte. Die Stadt wurde 1835 gegründet, benannt nach dem einflussreichen Familiennamen Campbell, und hat seitdem mehr als ein paar Jahrhunderte Geschichte in ihren Backsteinen. Ich fahre gern über die State Road 56, weil sie mich direkt ins Herz von Brown Township bringt, wo das ländliche Flair fast schon romantisch wirkt, wenn man die alten Scheunen und das leise Summen der Bienen hört.
Ein kurzer Abstecher nach Washington County lässt dich spüren, dass hier die Zeit langsamer tickt – das ist kein Witz, das ist pure Realität. Ich verstehe den Hype um die großen Metropolen nicht, aber hier, zwischen den sanften Hügeln, finde ich das echte Indiana. Wenn du mit dem Auto anreist, parke einfach am Rand der Hauptstraße; das ist praktisch, weil die Stadt keinen großen Parkplatz hat, aber das verleiht ihr gerade ihren Charme. Und während du durch die Hauptgasse schlenderst, wirst du merken, dass jedes alte Gebäude eine Geschichte flüstert, die du nur hören kannst, wenn du bereit bist, ein bisschen zu lauschen.
- Township: Brown Township
- County: Washington
- State: Indiana
- Country: United States
Campbellsburg Indiana Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Campbellsburg wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Stopp, den ich jedem Neuling ans Herz lege, ist das Washington State Park – ein Stück unberührte Natur, das sich nur wenige Kilometer nördlich von Campbellsburg versteckt. Der See glitzert im Sommer fast so, als würde er sich über die Besucher freuen, und die Wanderwege führen dich durch dichte Kiefernwälder, die dich fast vergessen lassen, dass du eigentlich in Indiana bist. Ich habe dort einmal ein Picknick gemacht, während ein älterer Herr lautstark über die „gute alte Zeit“ der 70er Jahre schwärmte; das war fast schon ein lokaler Kulturschock, aber das Rauschen des Wassers hat alles wieder in Balance gebracht. Parken ist meistens ein Klacks, solange du nicht am Samstagabend ankommst – dann wird das Feld vor dem Besucherzentrum zum Schlachtfeld.
Ein kurzer Abstecher nach Salem bringt dich zum Hinton House Museum, einem prächtigen viktorianischen Herrenhaus, das mehr Geschichten zu erzählen hat, als die meisten Reiseführer in einem Satz unterbringen können. Die Möbel sind original, und die Führung (die ich aus reiner Neugier selbst übernommen habe, weil der offizielle Guide gerade Mittagspause hatte) lässt dich die feinen Details der Innenarchitektur bewundern, während du dich fragst, warum jemand damals so viel Geld für einen Kronleuchter ausgeben wollte. Ich verstehe den Hype um historische Häuser nicht ganz, aber hier fühlt man sich plötzlich in einer anderen Epoche – und das ist zumindest ein netter Ausgleich zu den endlosen Feldern, die sonst das Bild dominieren.
Ein kurzer Spaziergang über die alte Salem Covered Bridge ist fast schon ein Ritual für mich, wenn ich in der Gegend unterwegs bin. Die hölzerne Konstruktion knarrt bei jedem Schritt, und das Licht, das durch die Ritzen fällt, wirft Muster auf den Fluss darunter – ein Bild, das ich immer wieder fotografiere, obwohl ich weiß, dass es schon tausendmal im Internet zu sehen war. Der Zugang ist frei, und das Parken ist ein kleiner, unscheinbarer Parkplatz am Rande des Flusses, der meistens leer steht, es sei denn, ein lokaler Fotowettbewerb ist im Gange.
Für die, die ein bisschen mehr „gruselige“ Geschichte mögen, ist das Old Washington County Jail Museum ein Muss. Das alte Gefängnis, das jetzt als Museum dient, beherbergt Zellen, die noch immer den muffigen Geruch vergangener Jahrzehnte ausstrahlen. Ich habe dort eine Führung gemacht, bei der der Kurator mir erzählte, dass ein Insasse 1912 versucht hat, mit einer selbstgebauten Schleuder aus einem Fenster zu entkommen – ein Versuch, der natürlich kläglich scheiterte. Das Parken ist ein bisschen knifflig, weil das Museum in einer engen Gasse liegt, aber ein kurzer Spaziergang durch die Altstadt lohnt die Mühe.
Wenn du genug von kleinen Städten hast und die Weite suchst, dann ist das Hoosier National Forest genau das Richtige. Der Wald liegt südwestlich von Campbellsburg und bietet kilometerlange Trails, die dich durch sanfte Hügel und dichte Buchenwälder führen. Ich habe dort ein Wochenende verbracht, um dem Alltag zu entfliehen, und habe sogar ein paar Wildschweine aus sicherer Entfernung beobachtet – ein Erlebnis, das man nicht jeden Tag hat. Die Parkplätze an den Trailheads sind meist gut ausgeschildert, aber an den beliebten Wochenenden kann es zu Engpässen kommen, also lieber früh dort sein.
Ein bisschen weiter südlich liegt Patoka Lake, ein künstlicher See, der bei Anglern und Bootsfahrern gleichermaßen beliebt ist. Ich habe dort einmal ein kleines Boot gemietet, um die Ruhe zu genießen, und wurde dabei von einer Gruppe von Enten fast komplett umkreist – ein Bild, das ich nie vergessen werde. Der See hat mehrere Anlegestellen, und das Parken ist in der Regel problemlos, solange du nicht zur Hochsaison anreist.
Zu guter Letzt, wenn du bereit bist, ein bisschen weiter zu fahren, lohnt sich ein Abstecher zum Brown County State Park. Das ist zwar ein Stück weiter entfernt, aber die Landschaft dort ist so malerisch, dass es fast schon ein Pflichtprogramm für jeden Indiana-Liebhaber ist. Die Hügel, die Wälder und die Kunsthandwerksläden im nahegelegenen Nashville geben dir das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein. Ich habe dort ein paar Stunden verbracht, um einfach nur die Aussicht zu genießen, und habe dabei festgestellt, dass die Luft hier irgendwie frischer schmeckt – vielleicht liegt es am vielen Laub, das die Sonne filtert.
Fazit
Ob du nun nach Natur, Geschichte oder ein bisschen beides suchst, die Umgebung von Campbellsburg hat mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Von den stillen Pfaden des Washington State Parks über das historische Flair des Hinton House Museums bis hin zu den weiten Wäldern des Hoosier National Forest – hier gibt es für jeden etwas zu entdecken. Und genau das macht die Campbellsburg Sehenswürdigkeiten zu einem unterschätzten Juwel im Herzen von Indiana.
Ich muss gleich zugeben, dass mein Lieblingsplatz in Campbellsburg nicht irgendeine hippe Rooftop-Bar ist – das wäre ja zu viel verlangt – sondern das alte Campbellsburg Community Park. Dort gibt es einen kleinen See, ein paar alte Bänke, und wenn du Glück hast, siehst du die Kids, die im Sommer mit ihren Wasserschlauch-Schlachten die Luft zum Glühen bringen. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil dann das jährliche Grillfest losgeht und jeder mit seinem eigenen Klappstuhl auftaucht.
Ein kurzer Spaziergang weiter die Hauptstraße hinunter führt dich zum Campbellsburg Public Library. Ich verstehe den Hype um riesige, moderne Bibliotheken nicht ganz, aber hier hat man das Gefühl, dass jedes Buch von einem Nachbarn persönlich empfohlen wurde. Letztes Mal habe ich dort ein altes Fotoalbum gefunden, das die Gründung der Stadt im Jahr 1859 dokumentiert – ein echter Schatz für Geschichtsfanatiker, die nicht nur nach Instagram‑Likes suchen.
Wenn du dich fragst, wo du in Campbellsburg Sehenswürdigkeiten sammeln kannst, dann wirf einen Blick auf das Campbellsburg Historical Museum, das in dem ehemaligen Schulgebäude aus den 1920er Jahren untergebracht ist. Die Ausstellung ist nicht gerade spektakulär, aber die alten Schulbänke und das original erhaltene Klassenbuch aus dem Jahr 1934 geben dir das Gefühl, dass du gerade in einer Zeitkapsel steckst. Ich habe dort sogar einen vergilbten Brief gefunden, in dem ein ehemaliger Schüler über die „große Ernte“ von 1947 schrieb – ein echter Lesehappen für Nostalgiker.
Ein weiteres Highlight, das ich immer wieder gern erwähne, ist die Campbellsburg United Methodist Church. Die Kirche ist nicht nur ein Ort zum Beten, sondern auch ein architektonisches Relikt aus der viktorianischen Ära, komplett mit buntem Glasfenster, das bei Sonnenuntergang ein wenig wie ein Kaleidoskop wirkt. Ich habe dort einmal ein kleines Konzert erlebt, bei dem die Gemeinde ein altes Gospel-Album aus den 60ern auflegte – kein Witz, das war besser als manch teure Konzertreihe in der Stadt.
Für alle, die gern ein bisschen „versteckte“ Geschichte entdecken, lohnt sich ein Abstecher zum Campbellsburg Cemetery. Ja, ein Friedhof klingt nicht nach Urlaubsparadies, aber die kunstvoll gearbeiteten Grabsteine aus Sandstein erzählen Geschichten von Pionieren, die das Land hier aufgeschlagen haben. Ich habe dort einen Grabstein gefunden, auf dem in schwungvoller Schrift „Hier ruht ein echter Pionier – kein WLAN nötig“ stand. Das hat mich zum Schmunzeln gebracht und gleichzeitig daran erinnert, dass hier echte Menschen gelebt haben, nicht nur digitale Avatare.
Ein bisschen abseits der Hauptstraße liegt das alte Campbellsburg Train Depot. Das Gebäude ist heute ein kleines Café, das sich „Depot Diner“ nennt, und serviert den besten hausgemachten Apfelkuchen im Umkreis von 30 Meilen. Ich habe dort einmal einen ehemaligen Lokomotivführer getroffen, der mir erzählte, wie die Züge früher durch die Stadt rollten und die Kinder am Bahnsteig winkten – ein nostalgischer Moment, der das Bild von Campbellsburg als ruhige Kleinstadt perfekt abrundet.
Zu guter Letzt darf ich das jährliche Campbellsburg Fall Festival nicht verschweigen, das jedes Jahr im Oktober stattfindet. Es ist nicht gerade ein Mega‑Event, aber die Mischung aus lokalen Handwerksständen, einer kleinen Parade und einem Wettrennen mit selbstgebauten Kürbis‑Wagen ist einfach charmant. Ich erinnere mich, wie ich letztes Jahr in einem übergroßen Maiskolbenkostüm durch die Menge torkelte – das war definitiv ein Highlight, das ich nicht so schnell vergesse.
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