Fotospots Cleves, Hamilton, Ohio: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
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Über Cleves in Ohio und Umgebung
Inhaltsverzeichnis
Cleves Sehenswürdigkeiten – ein Insider‑Guide durch Miami Township, Hamilton County
Mal ehrlich, wenn ich das Wort „Cleves Sehenswürdigkeiten“ höre, denke ich sofort an die unscheinbare Straße, die sich durch das Herz von Miami Township schlängelt, und an das leise Flüstern der Geschichte, das hier seit 1817 durch die Luft weht. Die Stadt wurde von deutschen Einwanderern gegründet, die sich hier ein Stück Heimat schaffen wollten, und das spürt man noch heute, wenn man an den alten Fachwerkhäusern vorbeischlendert – ein bisschen kitschig, aber irgendwie echt charmant.
Ich fahre meistens mit dem Auto über die I‑75, weil der Verkehr hier selten ein Drama ist, und parke dann am Rand des kleinen Platzes, wo ein alter Baum Schatten spendet. Von dort aus lässt sich das ganze Viertel zu Fuß erkunden, und ich muss zugeben, dass ich den „Hype“ um die modernen Cafés in Hamilton nicht ganz verstehe – das kleine Diner an der Main Street hat für mich den wahren Geschmack von Ohio.
Ein kurzer Abstecher nach Cleves Sehenswürdigkeiten führt dich zu einem historischen Friedhof, wo die Gräber der Gründer fast wie Kunstwerke wirken. Und wenn du zufällig einen Bus nach Hamilton erwischst, kannst du dich noch schnell das örtliche Kunsthandwerk anschauen, bevor du zurück nach Miami Township fährst. Ich liebe diese Mischung aus ruhigem Landleben und überraschender Stadtnähe – kein Witz, das ist das, was Cleves wirklich ausmacht.
- Township: Miami Township
- County: Hamilton
- State: Ohio
- Country: United States
Cleves Ohio Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Cleves wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Ort, den ich jedem Neuling ans Herz lege, ist das Miami Whitewater Forest, ein riesiges Waldgebiet mit mehr als 2.500 Hektar unberührter Natur, das sich südlich von Cleves erstreckt. Hier kann man nicht nur durch kilometerlange Wanderwege stapfen, sondern auch Kajak fahren – ich habe mich einmal in einem klapprigen Kanu auf den Little Miami River gewagt und fast das ganze Wasserbett übersehen, weil das Wasser so träge war. Parken ist am Hauptparkplatz am Eingang meistens problemlos, solange man nicht am Wochenende mit der ganzen Familie dort ist, dann wird das ein kleines Geduldsspiel.
Ein kurzer Abstecher über die Brücke führt direkt zum Great Miami River Trail, einem gut ausgebauten Radweg, der sich entlang des Flusses bis nach Cincinnati erstreckt. Ich habe dort einmal versucht, meine E‑Bike‑Batterie zu schonen, indem ich nur mit dem Motor fuhr, und bin dann mitten im Trail von einer Gruppe begeisterter Laufburschen überholt worden – ein echter Reality‑Check, dass hier nicht nur Radfahrer, sondern auch Jogger und Hundespaziergänger ihr Revier beanspruchen.
Wenn man genug von Grünflächen hat, lohnt sich ein Abstecher ins historische Herz von Hamilton. Die Altstadt besticht durch gut erhaltene Backsteingebäude aus dem 19. Jahrhundert, und das Hamilton Museum of Art bietet überraschend hochwertige Ausstellungen, die man nicht sofort mit einem kleinen Städtchen verbindet. Ich habe dort eine Ausstellung über lokale Künstler entdeckt, die mich mehr beeindruckt hat als manche Großstadtausstellung – und das ganz ohne überfüllte Hallen.
Nur ein paar Blocks weiter liegt der Hamilton Farmers Market, ein quirliger Ort, an dem Bauern aus der Umgebung ihre frischen Produkte feilbieten. Ich habe dort einmal einen Pfirsich probiert, der so saftig war, dass ich fast das ganze Geld, das ich für ein Sandwich ausgegeben hatte, zurückgegeben habe. Der Markt ist samstags am lebhaftesten, und das Parken ist dank der umliegenden Straßen meist ein Kinderspiel, solange man früh genug kommt.
Ein wenig weiter nördlich, in der Nähe von Miami Township, befindet sich das Miami County Historical Museum. Hier wird die Geschichte der Region von den Ersten bis zur Moderne erzählt – ich war besonders von der Sammlung alter Werkzeuge fasziniert, die zeigen, wie hart die Menschen hier früher gearbeitet haben. Das Museum hat keinen großen Parkplatz, aber ein kleiner Hof hinter dem Gebäude reicht meist aus, wenn man nicht mit dem ganzen Haus voll Besucher kommt.
Für alle, die das ländliche Flair lieben, ist das Miami County Fairgrounds ein Muss, besonders während der jährlichen County Fair im August. Ich habe dort einmal das Rinderstechen beobachtet und mich gefragt, warum ich nicht selbst mitgemacht habe – das war ein echter Kulturschock, aber die Atmosphäre war unvergleichlich. An den meisten Tagen gibt es ausreichend Parkplätze, doch an den Hauptveranstaltungstagen füllt sich das Gelände schnell, also lieber frühzeitig ankommen.
Ein wenig weiter westlich, fast an der Grenze zu Cincinnati, liegt das Cincinnati Nature Center in Milford. Der Ort ist ein bisschen weiter weg, aber die Anreise lohnt sich, wenn man die gut gepflegten Wanderwege und das Naturlehrhaus erleben will. Ich habe dort eine geführte Tour durch das Waldstück gemacht, bei der ich mehr über heimische Vogelarten gelernt habe, als ich je für möglich gehalten hätte. Der Parkplatz ist groß genug, um auch mit einem Wohnmobil zu parken, solange man nicht zur Hauptsaison kommt.
Fazit
Ob Sie nun nach ruhigen Waldwegen, kulturellen Highlights oder authentischem Landleben suchen – die Umgebung von Cleves bietet eine bunte Mischung, die jeden Reisenden überrascht. Und wenn Sie das alles erlebt haben, werden Sie verstehen, warum die Cleves Sehenswürdigkeiten mehr zu bieten haben, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Ich muss gleich zu Beginn gestehen, dass mein Herz für die St. John the Baptist Catholic Church schlägt – nicht, weil ich ein Kirchenfreak bin, sondern weil das Gebäude einfach ein Monument aus einer Zeit ist, in der Handwerker noch noch ein bisschen Stolz in ihre Arbeit steckten. Der Backsteinkeller riecht noch immer nach altem Mörtel, und wenn du an einem sonnigen Nachmittag dort stehst, kannst du fast das Echo der Orgel hören, die seit über hundert Jahren nicht mehr neu gestimmt wurde. Parken ist meistens ein Klacks, solange du nicht am Sonntagmorgen nach dem Gottesdienst ankommst, dann wird das kleine Parkplatzchen schnell zum Schlachtfeld.
Ein kurzer Spaziergang die Hauptstraße hinunter führt dich zum Cleves Historical Society Museum. Das ist eigentlich nur ein altes Schulhaus, das jetzt voller staubiger Artefakte aus der Gründerzeit steckt – von handgeschriebenen Tagebüchern bis zu einer originalen Eisenbahnkarte, die ich persönlich für ein bisschen zu romantisch halte. Ich verstehe den Hype um das Museum nicht ganz, aber die Tatsache, dass du dort ein echtes 19‑Jahrhundert‑Kornfeld‑Messer in die Hand nehmen darfst, ist schon ein kleiner Triumph über die Moderne.
Wenn du genug von staubigen Ausstellungsstücken hast, schau dir den Miami Township Park an. Der Park ist riesig, mit einem See, einem Spielplatz und sogar einer Disc‑Golf‑Anlage, die ich neulich ausprobierte – und ja, ich habe den ersten Wurf komplett verpfiffen, aber das war trotzdem ein Spaß. Das Parkhaus ist praktisch, und das einzige Problem ist das Wochenende, wenn Familien mit Picknickkörben das Feld in ein Schlachtfeld verwandeln. Trotzdem, ein bisschen Chaos macht das Ganze nur authentischer.
Ein weiteres meiner Lieblingsplätze ist das Cleves Community Center. Hier finden die verrücktesten Veranstaltungen statt, von Yoga‑Kursen für Senioren bis zu Rock‑Band‑Proben, die du am Freitagabend aus dem Fenster hörst. Ich habe dort einmal an einem „Koch‑und‑Kunst‑Abend“ teilgenommen, bei dem wir Spaghetti nach italienischer Art kochten und gleichzeitig ein lokaler Maler ein Bild von der Skyline von Cleves malte – ein bisschen kitschig, aber echt super. Das Center hat einen kleinen Parkplatz, der meistens frei ist, solange du nicht zur gleichen Zeit wie die wöchentliche Bingo‑Nacht dort bist.
Für die, die lieber frische Luft schnappen, gibt es den Great Miami River Trail. Der Weg schlängelt sich entlang des Flusses, und du kannst dabei die gleiche Aussicht genießen, die ich jedes Mal habe, wenn ich nach Hause fahre und mich frage, warum ich nicht einfach ein Haus am Fluss bauen sollte. Der Trail ist gut markiert, und das Beste: Du brauchst kein Ticket, nur ein bisschen Energie – und vielleicht ein paar Insektenstiche, wenn du im Sommer unterwegs bist.
Ein kleiner, aber feiner Geheimtipp ist die Cleves Library. Ich habe dort mehr Zeit verbracht, als ich zugeben möchte, weil die Bibliothekarin mir immer wieder neue lokale Geschichtsbücher an die Hand gibt. Das Gebäude ist ein bisschen knusprig, aber das macht den Charme aus. Parken ist hier ein Kinderspiel, weil das Bibliotheksgebäude direkt neben dem Parkplatz der Stadt liegt – ein echter Bonus, wenn du nach einem langen Spaziergang noch ein Buch ausleihen willst.
Wenn du zufällig an einem Samstag im Sommer in der Stadt bist, darfst du den Cleves Farmers Market nicht verpassen. Frisches Gemüse, selbstgemachte Marmelade und ein Stand, der angeblich die besten hausgemachten Pfannkuchen der Region serviert – ich habe das letzte Mal einen Pfannkuchen gegessen, der so fluffig war, dass ich fast dachte, er sei ein Wolkenstück. Der Markt ist direkt am Hauptplatz, also gibt es genug Platz zum Parken, solange du nicht mit dem ganzen Freundeskreis gleichzeitig ankommst.
Zu guter Letzt ein kurzer Abstecher zu den Cleves Sehenswürdigkeiten, die ich hier nicht extra aufzählen will, weil das Ganze sonst zu sehr nach Reiseführer klingt. Stattdessen empfehle ich dir, einfach durch die Straßen zu schlendern, die kleinen Läden zu erkunden und das lokale Flair zu inhalieren – das ist das wahre Rezept, um Cleves zu verstehen, und das ist meiner Meinung nach das, was diese Stadt ausmacht.
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