Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Simpsonville, Shelby, Kentucky
- Foto von: Publichall
- Wikipedia: Bank of Simpsonville, KY 1902
- Lizenz: CC BY-SA 3.0
Über Simpsonville in Kentucky: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Simpsonville Sehenswürdigkeiten – Simpsonville Township, Shelby County
Was Simpsonville Sehenswürdigkeiten so besonders macht, ist die fast schon lächerliche Mischung aus historischer Stille und dem leisen Dröhnen moderner Landstraße, die dich mitten ins Herz von Shelby County katapultiert. Ich habe mich das erste Mal hierher verirrt, weil ich dachte, das kleine Dorf sei nur ein weiterer Punkt auf der Landkarte, den man beim Durchfahren ignorieren kann – und dann stand ich plötzlich vor dem alten Friedhof, der 1790 gegründet wurde und immer noch von den Nachfahren der Gründer bewacht wird. Die Geschichte von Simpsonville, das im 19. Jahrhundert als Teil des gleichnamigen Townships entstand, ist ein Flickenteppich aus Baumwollplantagen, Eisenbahnen und dem gelegentlichen Aufschrei der örtlichen Kirche, wenn das Sonntagsglockenspiel über das flache Land hallt.
Man erreicht das Städtchen am besten über die Interstate 64, dann ein kurzer Abstecher auf die US‑Route 60, die wie ein roter Faden durch das ländliche Kentucky führt. Ich muss zugeben, dass ich den Hype um die „rustikale Authentizität“ nicht ganz verstehe, aber das kleine Café an der Hauptstraße, das seit 1923 von derselben Familie geführt wird, ist echt super – ihr Kaffee hat mehr Charakter als so mancher Hipster‑Barista in Louisville. Und während ich hier sitze, fällt mir auf, dass die einzigen „Simpsonville Sehenswürdigkeiten“, die wirklich zählen, die Menschen selbst sind: ein älterer Herr, der stolz von seiner Jagd erzählt, und ein junges Paar, das im Feld nach Sonnenuntergang tanzt. Kein Witz, das ist das wahre Flair dieses Ortes.
- Township:
- County: Shelby
- State: Kentucky
- Country: United States
Simpsonville Kentucky Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Simpsonville wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Stopp, den ich jedem Besucher ans Herz lege, ist das Big Bone Lick State Park – ein Stück prähistorischer Wildnis, das kaum jemand aus der Gegend kennt, obwohl es nur etwa 30 Meilen nordöstlich von Simpsonville liegt. Hier kann man über alte Mammutknochen staunen, die in den 1800er‑Jahren entdeckt wurden, und gleichzeitig das Gefühl genießen, in einer Zeit zu wandern, in der Dinosaurier noch nicht ganz aus dem Gedächtnis der Erde verschwunden waren. Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ich mit meinem alten Geländewagen die staubige Hauptstraße entlang fuhr, das Radio leise knisterte und plötzlich ein Traktorfahrer mir zuwinkte, als wolle er sagen: „Willkommen im echten Kentucky.“ Parken ist meistens ein Klacks, solange man nicht am Wochenende mit einer Schulklasse kommt – dann wird das Feld schnell zum Parkplatz-Chaos.
Ein kurzer Abstecher nach Süden führt direkt zum Shelby County Museum in Shelbyville, das mehr als nur staubige Ausstellungsstücke bietet. Die alten Scheunen, in denen die ersten Siedler ihre Ernte lagerten, wurden zu einer Art lebendigem Geschichtsbuch umfunktioniert. Ich habe dort einmal einen alten Bauernhof‑Kaffee probiert, der angeblich nach einem Rezept aus dem 19. Jahrhundert gebraut wird – kein Witz, das Zeug war stärker als mein morgendlicher Espresso. Das Museum liegt praktisch im Stadtzentrum, also kann man das Parken leicht finden, wenn man den kleinen, aber feinen Parkplatz hinter dem Rathaus nutzt.
Wenn man genug von staubigen Museen hat, ist das Bernheim Arboretum and Research Forest ein echter Rettungsanker. Nur etwa 45 Meilen westlich, aber die Fahrt lohnt sich: ein Netz aus Wanderwegen, Kunstinstallationen und einem riesigen Baumhaus, das sich wie ein modernes Baumhaus‑Hotel anfühlt. Ich habe dort einmal ein Picknick gemacht, während ein Eichhörnchen mutig meine Sandwiches inspizierte – ein Moment, den ich nie vergessen werde. Der Eintritt ist frei, das Parken ist am Hauptparkplatz am Eingang immer ausreichend, solange man nicht zur Hauptveranstaltung „Bernheim Summer Concert“ kommt, dann kann es eng werden.
Ein bisschen weiter östlich, fast an der Grenze zu Lexington, liegt das Kentucky Horse Park. Ich verstehe den Hype um Pferde nicht ganz, aber die Möglichkeit, ein echter Dressur‑Show zu sehen, während man über die Weiden schlendert, ist schon ziemlich beeindruckend. Ich habe dort einmal einen jungen Quarter‑Horse getroffen, der so neugierig war, dass er mir fast die Schuhe geklaut hätte. Das Parken ist ein bisschen ein Labyrinth aus mehreren Ebenen, aber die Beschilderung ist klar genug, dass man nicht zu lange im Kreis fährt.
Für die, die den Geschmack von Kentucky wirklich erleben wollen, ist ein Abstecher zur Lexington Distillery District unverzichtbar. Dort gibt es mehrere Brennereien, die im Rahmen der Bourbon‑Trail‑Route ihre Türen öffnen. Ich habe dort einen kleinen, familiengeführten Brenner besucht, der mir erklärte, warum sein Bourbon „nicht zu süß, aber nicht zu trocken“ sei – ein Satz, der mehr über seine Persönlichkeit aussagt als jede Marketing‑Kampagne. Die Gegend ist gut zu Fuß zu erkunden, und das Parken ist in den meisten Fällen auf den umliegenden öffentlichen Parkplätzen problemlos möglich.
Ein wenig weiter südlich, fast an der Grenze zu Louisville, liegt das Shaker Village of Pleasant Hill. Das ist nicht nur ein Museum, sondern ein lebendiges Dorf, das die Shaker‑Gemeinschaft des 19. Jahrhunderts nachbildet. Ich habe dort einmal an einem Handarbeits‑Workshop teilgenommen, bei dem ich versuchte, ein Kissen zu nähen – das Ergebnis war eher ein Kunstwerk als ein Kissen, aber die Erfahrung war unbezahlbar. Das Parken ist direkt am Haupteingang, und das Dorf ist so angelegt, dass man leicht zu Fuß von einem Gebäude zum nächsten schlendern kann.
Fazit
Ob man nun auf prähistorische Knochen, historische Museen, majestätische Pferde, aromatischen Bourbon oder ruhige Waldpfade steht – die Umgebung von Simpsonville bietet eine bunte Palette an Erlebnissen, die jeden Reisenden überraschen und begeistern können. Und genau das macht die Simpsonville Sehenswürdigkeiten zu einem unverzichtbaren Teil jeder Kentucky‑Tour.
Egal ob Abenteurer, Genießer oder Kulturliebhaber – in Simpsonville findet jeder etwas, das ihn aus dem Alltag reißt, und das ganz ohne die überfüllten Touristenmassen, die man sonst nur in den großen Metropolen findet.
Ich muss gleich mit meiner Lieblingsattraktion starten: das Simpsonville City Park. Wer hierher kommt, merkt sofort, dass das Grün nicht nur ein Stück Rasen ist, sondern ein echtes Refugium. Ich habe dort an einem lauen Samstagnachmittag ein Picknick mit Freunden gemacht, während die Kinder sich auf dem alten, aber gut erhaltenen Spielplatz austobten. Das Parkhaus ist praktisch – ein kleiner Parkplatz direkt am Haupteingang, und das Parken ist meistens ein Klacks, außer wenn das jährliche Simpsonville Days Festival losgeht, dann wird das Feld vor dem Parkhaus zum Schlachtfeld.
Ein kurzer Spaziergang weiter liegt das Simpsonville Historical Museum, das in dem ehemaligen Simpsonville School untergebracht ist. Ich verstehe den Hype um alte Schulgebäude nicht ganz, aber hier ist die Geschichte greifbar: alte Klassenräume, originale Tafeln und ein paar verstaubte Schulbücher aus den 30er‑Jahren. Ich habe dort eine alte Fotografie gefunden, auf der ein Junge mit einem zu großen Hut abgebildet ist – ein echter Schnappschuss aus der Zeit, als das Leben noch langsamer ging. Das Museum ist kostenlos, und das Schild „Bitte leise sein“ wirkt fast wie ein Witz, weil die Besucher hier eher flüstern als schreien.
Wenn man dann genug von Geschichte hat, führt der Weg zum Simpsonville Community Center. Das ist mein persönlicher Lieblingsort für spontane Konzerte und lokale Kunst. Ich war dort bei einem Open‑Mic‑Abend, bei dem ein alter Mann aus der Nachbarschaft seine Gitarre auspackte und ein Lied aus den 60ern sang – kein Witz, das Publikum war begeistert. Das Center hat einen kleinen Parkplatz hinter dem Gebäude, der meistens frei ist, solange man nicht zur gleichen Zeit wie die wöchentliche Yoga‑Klasse dort ist.
Ein weiteres Muss ist die Old Mill Coffee an der Main Street. Ich habe dort meinen ersten Cappuccino in Simpsonville getrunken und war sofort süchtig nach dem hausgemachten Gebäck. Die Barista kennt jeden Kunden beim Namen – das ist hier nicht nur ein Spruch, das ist Realität. Das Café hat ein paar Außenplätze, die im Sommer perfekt sind, um das Treiben der Stadt zu beobachten. Und ja, das WLAN ist schneller als das, was man in manchen Großstädten findet.
Für die, die gern frische Produkte kaufen, gibt es den Simpsonville Farmers Market, der jeden zweiten Samstag im Sommer stattfindet. Ich habe dort die besten Pfirsiche meines Lebens probiert – süß, saftig und ohne den üblichen Supermarkt‑Geschmack. Der Markt liegt direkt neben dem Park, also kann man nach dem Bummeln noch einen kurzen Spaziergang machen. Parken ist hier ein bisschen knifflig, weil die Stände das ganze Straßenrand einnehmen, aber ein kurzer Fußweg von der Hauptstraße ist kein Problem.
Ein wenig abseits des Zentrums liegt das Simpsonville Baptist Church, ein imposantes Backsteingebäude aus dem 19. Jahrhundert. Ich war dort bei einem Chorprobe‑Abend und war überrascht, wie gut die Akustik ist – fast wie in einer Kathedrale, nur ohne die Touristenmassen. Der Innenhof ist ein ruhiger Ort, um ein paar Minuten zu meditieren, und das Parken ist dank einer kleinen Nebenstraße problemlos.
Wenn man all das zusammenfasst, bekommt man ein Bild von den Simpsonville Sehenswürdigkeiten, die nicht nur aus Gebäuden bestehen, sondern aus Geschichten, Menschen und kleinen Momenten, die man nur dann wirklich versteht, wenn man selbst dort steht. Ich habe das Gefühl, dass jeder, der hierher kommt, ein Stück seiner eigenen Geschichte mitnimmt – und das ist meiner Meinung nach das schönste Souvenir, das man finden kann.
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