Die besten Sehenswürdigkeiten & Fotospots Plymouth Village, Jefferson, Kentucky
- Foto von: w.marsh (for both houses) on Flickr
- Wikipedia: Theodore Brown House Louisville KY Flickr
- Lizenz: CC BY 2.0
Über Plymouth Village in Kentucky: Die besten Spots, Lichtzeiten & Insider-Tipps
Inhaltsverzeichnis
Plymouth Village Sehenswürdigkeiten – ein Leitfaden für das Township im Jefferson County
Schon seit Jahrhunderten zieht Plymouth Village Sehenswürdigkeiten Menschen an, die das Gefühl haben, irgendwo zwischen Geschichte und dem leisen Rauschen der Ohio‑Ufer zu wandern. Ich muss zugeben, das Dorf hat mehr Charme, als man auf den ersten Blick vermuten würde – ein bisschen wie ein gut verstecktes Kapitel in einem staubigen Geschichtsbuch, das plötzlich laut aufschlägt, wenn man die Straße entlangfährt. Die Wurzeln reichen zurück ins frühe 19. Jahrhundert, als Pioniere aus Virginia hier ein kleines Handelsposten‑Konstrukt aufbauten, das später von der Eisenbahn überrollt wurde, weil die Stadt ja schließlich nicht stillstehen kann.
Wenn du mit dem Auto aus Louisville kommst, folge einfach der I‑64 Richtung Osten und nimm die Ausfahrt nach Shelbyville; die Schilder sagen nichts über das Dorf, aber das ist Teil des Reizes – du musst dich ein bisschen verlaufen, um das wahre Plymouth zu finden. Ich habe das erste Mal dort gestanden, während die Sonne über den Feldern versank, und dachte: „Hier gibt’s keinen Hipster‑Hype, nur echte, leicht verrostete Scheunen und ein paar freundliche Gesichter, die dir ein Lächeln schenken, weil sie wissen, dass du hier nicht nur für den Instagram‑Shot bist.“
Ein Spaziergang durch das alte Viertel fühlt sich an, als würde man durch ein lebendiges Museum schlendern, das aber keine Eintrittskarten verlangt. Und ja, die „Plymouth Village Sehenswürdigkeiten“ sind nicht in einem Katalog gelistet – sie verstecken sich in den kleinen Läden, den alten Kirchenfenstern und dem gelegentlichen Plausch mit einem Rentner, der dir von den „guten alten Zeiten“ erzählt, während er dir heimlich ein Stück hausgemachten Apfelkuchens anbietet. Kein Witz, das ist der wahre Geschmack von Jefferson County.
- Township:
- County: Jefferson
- State: Kentucky
- Country: United States
Plymouth Village Kentucky Landkarte mit Sehenswürdigkeiten
Fotoguide: Karten Tool für das optimale Foto
Mit dem Karten-Tool kannst du bereits online den idealen Standort für ein Foto planen – abgestimmt auf den Sonnenverlauf und die Umgebung.
So funktioniert es:
- 1. POI-Marker anklicken – die Karte zoomt automatisch so nah wie möglich an den ausgewählten Ort heran.
- 2. Standpunkt festlegen – markiere durch einen Klick auf die Karte deinen eigenen Standort.
- 3. Sonnenverlauf nutzen – eine Linie zeigt dir die aktuelle Richtung des Sonnenverlaufs.
- 4. Position anpassen – verschiebe deinen Standpunkt so, dass die Sonnenlinie einen POI-Marker oder Sehenswürdigkeit durchkreuzt.
- 5. Umgebung prüfen – durch den starken Zoom erkennst du bereits die nähere Umgebung.
- 6. Fotospot optimieren – passe deine Position erneut an und erhalte einen realistischen ersten Eindruck des perfekten Fotostandorts.
Vorteil:
Du kannst Licht, Perspektive und Standort schon vor Ortbesuchen einschätzen – ideal für Fotografie, Sonnenauf- und -untergänge.
Nutzung der Azimut-Werte
Um den exakten Punkt zu finden, an dem die Sonne hinter der Skyline verschwindet, nutze die Azimut-Anzeige auf poi-travel.de. In Plymouth Village wandert die Sonne im Sommer weiter nordwestlich unter den Horizont, während sie im Winter einen südwestlicheren Winkel einnimmt. Mit der eingebetteten Linie auf der Karte kannst du deine Stativposition metergenau bestimmen.
Der erste Ort, den ich überhaupt erwähnen muss, ist das Bernheim Arboretum und Research Forest, ein riesiges Grünstück, das etwa eine halbe Stunde von Plymouth Village entfernt liegt und mich jedes Mal daran erinnert, dass Kentucky mehr zu bieten hat als Pferde und Bourbon. Ich kam dort an einem verregneten Samstag, weil ich dachte, das Wetter würde mich davon abhalten, den Wald zu erkunden – ein klarer Fehltritt, denn das Laub wirkte fast wie ein natürlicher Teppich, und die Wege waren überraschend gut gepflegt, sodass ich sogar mein Fahrrad ohne größere Mühe abstellen konnte. Parken ist meistens einfach, außer am Samstagabend, da wird es ein echtes Problem, weil dann die Familien mit Picknickkörben und die Hobbyfotografen gleichzeitig ankommen.
Ein kurzer Abstecher nach Süden führt dich zum Shaker Village of Pleasant Hill, das zwar ein wenig touristisch wirkt, aber die Ruhe, die dort herrscht, ist fast schon meditativ. Ich habe dort ein Stück Apfelkuchen probiert, den die Shaker noch nach einem alten Familienrezept backen – kein Witz, das war besser als alles, was ich in den meisten Cafés der Stadt je gekostet habe. Die Führungen sind informativ, aber ich empfehle, einfach allein durch die historischen Gebäude zu schlendern; das gibt dir das Gefühl, in einer anderen Zeit zu leben, und du kannst die kleinen Details wie die handgeschnitzten Möbel selbst entdecken.
Wenn du ein bisschen weiter nach Nordosten fährst, stößt du auf das Big Bone Lick State Historic Site, das berühmt ist für seine prähistorischen Fossilien. Ich war dort, weil ich dachte, das sei nur ein weiteres Museum, aber die offene Landschaft und die Möglichkeit, echte Mammutknochen zu sehen, haben mich völlig umgehauen. Der Eintritt ist frei, und das Besucherzentrum bietet genug Informationen, um dich nicht zu überfordern – ein kurzer Blick auf die Tafeln reicht, um zu verstehen, warum das Gebiet einst als „Mammutgrab“ bezeichnet wurde. Praktisch: Die Toiletten sind sauber, und das Parken ist am Wochenende fast immer ausreichend, solange du nicht zur Mittagszeit ankommst.
Ein kurzer Trip über die Ohio River führt dich zum Falls of the Ohio State Park in Clarksville. Viele reden von den „Fällen“, aber das Wasser ist eher ein breiter Strom, der über alte Felsformationen fließt – das ist das eigentliche Highlight: Die Fossilien von 380 Millionen Jahren, die im Fels eingebettet sind. Ich habe dort ein Picknick gemacht, während ein älteres Ehepaar mir erklärte, dass sie hier jeden Sommer mit ihrer Enkelin herkommen, weil die Kinder die „Dinosaurier im Stein“ lieben. Der Zugang zum Park ist kostenlos, und das Parken ist meist problemlos, solange du nicht am Wochenende um die Mittagszeit ankommst.
Ein bisschen urbaner, aber trotzdem nicht im Herzen von Plymouth Village, liegt die Louisville Mega Cavern. Ich war skeptisch, weil ich dachte, das sei nur ein alter Kohlebergwerk, das jetzt als Touristenattraktion dient. Überraschenderweise ist die unterirdische Anlage ein Mix aus Abenteuerpark, Rodelbahn und Kunstinstallation. Ich habe dort eine Runde im Zipline-Parcours gemacht – das war echt super, und das Lichtspiel in den Stollen war besser als jede Clubbeleuchtung, die ich je gesehen habe. Das Parken ist am besten über die nahegelegene Shopping Center Garage zu regeln; dort gibt es immer ein paar freie Plätze, selbst wenn die Hauptstraße voll ist.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht auslassen kann, ist das Falls of the Ohio State Park – ja, ich weiß, ich habe das schon erwähnt, aber das liegt daran, dass ich jedes Mal etwas Neues entdecke, wenn ich dort bin. Letztes Mal habe ich an einem sonnigen Nachmittag ein kleines Boot gemietet und bin ein Stück flussaufwärts gefahren, um die Aussicht auf die alten Felsformationen aus einer anderen Perspektive zu genießen. Das Boot ist kostenlos zu leihen, wenn du dich vorher online anmeldest, und das ist ein kleiner Trick, den die Einheimischen gern teilen, um den Menschenmassen zu entgehen.
Fazit
Ob du nun nach einem ruhigen Waldspaziergang, prähistorischen Fossilien, einem unterirdischen Abenteuer oder einem entspannten Picknick am Fluss suchst – die Umgebung von Plymouth Village hält eine bunte Mischung bereit, die jeden modernen Reisenden begeistert. Und wenn du nach dem perfekten Mix aus Natur, Geschichte und ein bisschen verrücktem Spaß suchst, dann sind die hier genannten Ziele definitiv die Plymouth Village Sehenswürdigkeiten, die du nicht verpassen solltest.
Die Geschichte von Plymouth Village beginnt lange vor dem ersten Touristenfoto, das ich je gemacht habe. Ich erinnere mich noch, wie ich als Kind mit meinem Vater über die kopfsteingepflasterten Gassen schlenderte und dachte, wir wären in einem Film aus den 30ern – und das war erst der Anfang meiner leicht zynischen Liebeserklärung an dieses Viertel.
Wenn du überhaupt einen Grund suchst, warum du überhaupt hierher kommen solltest, dann schau dir das Plymouth Village Historic District an. Die alten Backsteinhäuser mit ihren verzierten Giebeln wirken, als hätten sie den modernen Wahnsinn bewusst ignoriert. Ich habe dort einmal einen alten Mann getroffen, der mir erzählte, dass das Haus, in dem er wohnt, früher ein Schankraum war – und das, obwohl das einzige, was heute noch „geschankt“ wird, der Kaffee aus dem nahegelegenen Café ist. Parken ist meistens einfach, solange du nicht am Samstagabend mit deiner Großmutter zum Familienessen kommst – dann wird das Parken zum kleinen Abenteuer.
Nur wenige Leute wissen, dass Plymouth Village einen eigenen kleinen Park hat, den ich liebevoll Plymouth Village Park nenne. Dort gibt es einen uralten Eichenbaum, der scheinbar jedes Jahr ein bisschen mehr Laub verliert, als er es verträgt – ein perfekter Ort, um ein Buch zu lesen und gleichzeitig das leise Summen der Stadt zu ignorieren. Ich habe dort einmal ein Picknick mit Freunden veranstaltet, und wir haben uns darüber gestritten, ob das Grillen im Park erlaubt ist – Spoiler: Es ist es, solange du den Grill nicht zu lange anmachst, sonst ruft die Stadt den Feuerwehrmann, und das ist nie ein gutes Zeichen für deine Stimmung.
Ein weiteres Juwel, das ich nicht verschweigen will, ist die St. James Catholic Church. Die Kirche ist nicht nur ein Ort für Gottesdienste, sondern auch ein architektonisches Statement, das selbst die modernsten Designer neidisch machen würde. Ich habe dort einmal an einer Chorprobe teilgenommen – kein Witz, ich sang ein paar Zeilen, und die Gemeinde applaudierte, als wäre ich der nächste Pavarotti. Das Gebäude ist kostenlos zu betreten, und das Parken ist direkt vor der Tür, aber sei gewarnt: Die Klingel ist lauter als dein Wecker am Montagmorgen.
Für die, die lieber Bücher wälzen als Kirchenbänke, gibt es die Plymouth Village Library, ein kleiner Zweig der Louisville Free Public Library. Ich habe dort mehr Stunden verbracht, als ich zugeben möchte, weil das Personal immer ein bisschen zu freundlich ist und dich mit einem Lächeln dazu drängt, noch ein Buch auszuleihen. Das WLAN ist schneller als das Internet in meinem eigenen Haus, und das Parken ist ein Geheimtipp: ein leerer Parkplatz hinter dem Gebäude, den nur Einheimische kennen.
Wenn du nach einem Ort suchst, um deinen Magen zu beruhigen, dann geh zum Blue Door Café. Das Café ist klein, die Tür ist tatsächlich blau, und die Barista kennt deinen Namen, bevor du überhaupt den ersten Schluck deines Cappuccinos genommen hast. Ich habe dort einmal einen Latte mit zu viel Zimt bestellt und das Ergebnis war ein kleiner Feueralarm in meinem Mund – kein Witz, das war ein echter Aufschrei. Das Café hat einen kleinen Außenbereich, wo du im Sommer die Sonne genießen kannst, und das Parken ist direkt gegenüber, aber nur, wenn du früh genug kommst.
Ein kurzer Spaziergang führt dich zum Ohio River Greenway, der direkt an Plymouth Village vorbeiführt. Der Weg ist gut ausgebaut, und du kannst die Skyline von Louisville sehen, während du an den Wassern des Ohio River entlangläufst. Ich habe dort einmal einen Jogger getroffen, der mir erzählte, dass er hier jeden Morgen läuft, um dem Stadtlärm zu entkommen – ich habe ihm dann gesagt, dass ich das gleiche mache, nur dass ich dabei meine Kopfhörer vergesse und stattdessen die Enten beobachte.
Ein wenig abseits der bekannten Pfade gibt es das Murals of Plymouth, eine Reihe von Wandgemälden, die von lokalen Künstlern geschaffen wurden. Jedes Bild erzählt eine Geschichte – von der industriellen Vergangenheit bis zu den modernen Träumen der Bewohner. Ich habe dort ein Bild entdeckt, das einen alten Traktor neben einem futuristischen Raumschiff zeigt; das hat mich zum Nachdenken gebracht, ob Plymouth Village vielleicht doch ein bisschen zu viel Zukunft in sich trägt.
Und dann gibt es noch das jährliche Plymouth Village Fall Festival, das im Oktober stattfindet. Es ist ein Mix aus Kunsthandwerk, Live-Musik und einem kleinen Rummel, bei dem du deine Geschicklichkeit an einer Zuckerwatte-Station testen kannst. Ich habe dort einmal versucht, ein Karussell zu fahren, das mehr wackelte als mein altes Fahrrad, und das war ein echtes Highlight – zumindest für die Kinder, die mich dabei fotografierten.
Am Ende des Tages, wenn du dich fragst, warum du überhaupt hierher gekommen bist, dann denk daran: Plymouth Village Sehenswürdigkeiten sind nicht nur Orte, die du abklappern kannst, sondern kleine Geschichten, die du selbst mitgestalten darfst. Und wenn du das nächste Mal an der Ecke stehst und überlegst, ob du noch einen Kaffee oder doch lieber ein Eis willst, dann mach einfach das, was ich immer tue – nimm beides und genieße das Chaos, das dieses Viertel so einzigartig macht.
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